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	<title>Sackbrüder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:18:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sackbr%C3%BCder&amp;diff=1783252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten am 31. Januar 2023 um 16:58 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-31T16:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sackbrüder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Fratres saccati}}, {{itS|Sacchetti}} oder &amp;#039;&amp;#039;Fratres de Poenitentia Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039;; {{deS|„Bußbrüder Jesu Christi“}}) waren ein überregional und sogar international aktiver [[Bettelorden]] des 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde die [[Ordensgemeinschaft]] Ende der 1240er Jahre im [[Provence|provencalischen]] [[Hyères]] von [[Raimund Attanulfi]],&amp;lt;ref&amp;gt;Frances Andrews: &amp;#039;&amp;#039;The Other Friars. The Carmelite, Augustinian, Sack and Pied Friars in the Middle Ages&amp;#039;&amp;#039;. Boydell &amp;amp; Brewer, Woodbridge 2006, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem dieser bei den [[Franziskanische Orden|Franziskanern]] abgelehnt worden war. Zu seinen ersten Mitbrüdern zählte Bertrandus de Manara (oder B. d’Almanarre). Beide standen unter dem Einfluss des Predigers [[Hugo von Digne]]. Der nach dem Vorbild des [[Dominikaner]]ordens aufgebaute [[Ordensgemeinschaft|Orden]] war zunächst nur auf die Provence beschränkt. In den 1270er Jahren besaß er bereits mehr als 100 [[Konvent (Kloster)|Konvente]]. Durch den Erfolg erhielt der Orden von der [[Kurie]] den [[Dritter Orden|dritten Rang]] unter den Bettelorden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaspar Elm: &amp;#039;&amp;#039;Ausbreitung, Wirksamkeit und Ende der provençalischen Sackbrüder (Fratres de poenitentia Jesu Christi) in Deutschland und den Niederlanden. Ein Beitrag zur kurialen und konziliaren Ordenspolitik des 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsches Historisches Institut in Paris (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Francia. Forschungen zur Westeuropäischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1973, S. 257–324, hier S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Jahr 1274 wurde der Orden aufgrund des [[Zweites Konzil von Lyon|Zweiten Konzils von Lyon]] aufgehoben. Die Mitglieder wechselten als „Sackbrüder“ zu weiteren Bettelorden, andere wechselten auch die Ordenszugehörigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LexMa&amp;quot;&amp;gt;{{LexMA|7|1244||Sackbrüder|Kaspar Elm|}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von zahlreichen [[Spiritualen]] wurde der Orden der Sackbrüder auch als der von [[Joachim von Fiore]] genannte &amp;#039;&amp;#039;Ordo novus&amp;#039;&amp;#039; gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LexMa&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Gründer ==&lt;br /&gt;
Raimund Attanulfi entstammte einem in Hyères ansässigen [[Adel]]sgeschlecht und wuchs im Kreis von [[Notar]]en, [[Richter]]n und [[Arzt|Ärzten]] auf. Seine ersten Kontakte mit einer Ordensgemeinschaft knüpfte Attanulfi mit den [[Franziskanische Orden|Minoriten]], wo er das [[Novize|Noviziat]] begann, jedoch vor der [[Profess]] ausschied. Danach versuchte er, nachdem er auch von den Franziskanern abgelehnt wurde, ein Ordensleben auf dem Mont Fenouillet im [[Massif des Maures]] bei Hyères aufzubauen. Nach der Ordensgründung folgten nach seinem Vorbild Gemeinschaften in [[Aix-en-Provence]], [[Montpellier]] und [[Tarascon]]. Das erste [[Ordenskapitel|Generalkapitel]] wurde 1251 in [[Marseille]] abgehalten und bestand aus dreizehn Konventen. Mitte des 13. Jahrhunderts weitete sich der Orden sprunghaft vom Süden Frankreichs nach [[Spanien]], [[Italien]], [[England]] und [[Deutschland]] aus. Auf dem ersten Generalkapitel verzichtete Attanulfi auf das Amt des [[Generalsuperior]]s und übernahm stattdessen das [[Prior]]at in Montpellier. Nach mehreren unfreiwilligen Wechseln an der Ordensspitze wurde Attanulfi im Jahre 1258 zum Ordensoberen gewählt; zu Beginn der 1260er Jahre wurde er von Frater Juvenis abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frances Andrews: &amp;#039;&amp;#039;The Other Friars. The Carmelite, Augustinian, Sack and Pied Friars in the Middle Ages&amp;#039;&amp;#039;. Boydell &amp;amp; Brewer, Woodbridge 2006, ISBN 1-8438-3258-5.&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Elm]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausbreitung, Wirksamkeit und Ende der provençalischen Sackbrüder (Fratres de poenitentia Jesu Christi) in Deutschland und den Niederlanden. Ein Beitrag zur kurialen und konziliaren Ordenspolitik des 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsches Historisches Institut in Paris (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Francia. Forschungen zur Westeuropäischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1973, S. 257–324 ([https://francia.digitale-sammlungen.de//Blatt_bsb00016275,00261.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{LexMA|7|1244||Sackbrüder|Kaspar Elm|}}&lt;br /&gt;
* Ingeborg Kugel: &amp;#039;&amp;#039;Rund um Liebfrauen. Die Sakralarchitektur Triers im 13./14. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Bettelordenkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Trier 2008, S. 36–39 ([https://ubt.opus.hbz-nrw.de/opus45-ubtr/frontdoor/deliver/index/docId/316/file/Dissertation_Kugel.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4685236-0|VIAF=133980707|LCCN=no/93/20478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sackbruder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bettelorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1240er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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