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	<title>Sachsen-Coburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sachsen-Coburg&amp;diff=216339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katzenfan2k25: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)</title>
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		<updated>2026-01-19T18:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sortierung (&lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Kategorien#4._Regel:_Sonderzeichen&quot; title=&quot;Hilfe:Kategorien&quot;&gt;Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Name = Sachsen-Coburg&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Coat of arms of Saxony.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis= &lt;br /&gt;
|Bildtext = &lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Periode = 1572–1735&lt;br /&gt;
|Vorläufer = [[Fränkischer Kreis (Kurfürstentum Sachsen)|Fränkischer Kreis]] im [[Kurfürstentum Sachsen]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = Herzogtum&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = Herzog&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[Bayern|DE-BY]], [[Thüringen|DE-TH]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Obersächsischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Coburg]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = [[Haus Wettin|Wettiner]]&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Luthertum|lutherisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Itzgründisch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Sachsen-Coburg-Saalfeld]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = [[Datei:Locator Duchy of Saxe-Coburg (1680).svg|rahmenlos]]{{center|Sachsen-Coburg (um 1680)}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Coburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Ernestinische Herzogtümer|ernestinisches]] Fürstentum mit dem oberfränkischen [[Coburg]] als [[Residenzstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Sachsen-Coburg.jpg|mini|Wappen von Sachsen-Coburg auf der [[Veste Coburg]] mit dem Wahlspruch „Fideliter et constanter“ (Treu und standhaft)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coburg-Stadthaus5.jpg|mini|Wappen am [[Stadthaus (Coburg)|Stadthaus Coburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernestinische Linie ===&lt;br /&gt;
Als [[Heinrich VIII. (Henneberg-Schleusingen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII. von Henneberg-Schleusingen]] 1347 starb, wurde der Besitz des Hauses Henneberg-Schleusingen zwischen der Witwe Jutta von Brandenburg und Heinrichs jüngerem Bruder Johann aufgeteilt, wobei Jutta die sogenannte neue Herrschaft, unter anderem mit Coburg, zugesprochen bekam. Sechs Jahre später folgte nach dem Tod von Jutta die endgültige Aufteilung der neuen Herrschaft unter drei ihrer Töchter. Die zweite Tochter [[Katharina von Henneberg]] bekam den südöstlichen Teil mit dem Coburger Land zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markgraf [[Friedrich III. (Meißen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III. von Meißen]] aus dem [[Haus Wettin]], Gemahl von [[Katharina von Henneberg]], forderte schon nach der Heirat 1346 die Mitgift seiner Frau, die sogenannte [[Pflege Coburg|Coburger Pflege]], was allerdings auf Widerstand bei seinem Schwiegervater stieß. So konnte Friedrich&amp;amp;nbsp;III. von Meißen erst nach dem Tod von Jutta im Jahr 1353 den Besitz belehnen. Damit bildete die Pflege Coburg den südlichsten Teil der sächsischen Territorien. Mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Teilung|Großen Sächsischen Landesteilung]]&amp;#039;&amp;#039; 1485 in eine [[Albertiner|albertinische]] und eine [[Ernestiner|ernestinische Linie]] fiel die Pflege Coburg zusammen mit dem größeren Teil der [[Geschichte Thüringens|Landgrafschaft Thüringen]] und den [[Vogtland|vogtländischen]] Besitzungen an [[Ernst (Sachsen)|Ernst von Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog Johann Ernst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coburg-Ehrenburg2.jpg|mini|hochkant|Schloss Ehrenburg in Coburg, Bauteil aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Nach dem 1547 verlorenen [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] wurde der Territorialbesitz der Ernestiner in Thüringen stark reduziert (siehe auch [[Geschichte Thüringens]]). Da die Ämter der Pflege Coburg aber Herzog [[Johann Ernst (Sachsen-Coburg)|Johann Ernst]] als Ausstattung zugeteilt waren, blieben sie unberührt von den Maßnahmen gegen den geächteten Kurfürsten. Johann Ernst ließ sich in der Stadt die [[Schloss Ehrenburg|Ehrenburg]] als neues Residenzschloss errichten, das auch später von den verschiedenen Herzögen von Sachsen-Coburg genutzt und weiter ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Ehrenburg in Coburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Roswitha Jacobsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Residenz-Schlösser der Ernestiner&amp;#039;&amp;#039;. Bucha bei Jena 2009, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Johann Ernst kinderlos 1553 starb, war der vormalige Kurfürst Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;I., jetzt nur noch Herzog von Sachsen, gerade aus der Haft entlassen und starb schon 1554.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsame Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Pflege Coburg erhielt Herzog [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;II. der Mittlere]] zu seinem Erbanteil. Er regierte von Gotha aus gemeinsam mit seinen Brüdern [[Johann Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Johann Wilhelm]] (in Weimar residierend) und [[Johann Friedrich III. (Sachsen)|Johann Friedrich]], dem Jüngeren. Nach dem frühen Tod des jüngsten Bruders kam es zu einer vorläufigen Teilung des ernestinischen Gesamtbesitzes, wobei die Brüder eine [[Verwaltungsteilung (Gesamthand)|Mutschierung]], alle drei Jahre einen Wechsel in der Regierung, vereinbarten. Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;II. regierte in Gotha, Eisenach und Coburg, geriet aber in seinem Bemühen, die Kurwürde wieder für sich und sein Haus zurückzugewinnen, in Konflikt mit dem Kaiser ([[Wilhelm von Grumbach#Die Grumbachschen Händel|Grumbachsche Händel]]) und wurde schließlich geächtet und bis an sein Lebensende gefangen gesetzt. Sein Besitz fiel zunächst an seinen Bruder Johann Wilhelm, der sich an der Reichsexekution an der Seite von Kurfürst [[August (Sachsen)|August]] von Sachsen beteiligt hatte, wurde jedoch in der [[Erfurter Teilung]] 1572 an seine Söhne zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog Johann Casimir ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1564 Johann Casimir.jpg|mini|Johann Casimir Herzog von Sachsen-Coburg, 1597, Öl auf Holz; [[Schloss Callenberg]], Coburg]]&lt;br /&gt;
Mit dem [[Erfurter Teilung]]svertrag von 1572 wurde das verbliebene Land zwangsweise auf die Söhne des unterlegenen Kurfürsten [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich]] aufgeteilt (&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Johann Ernst (Sachsen-Coburg)|Johann Ernst&amp;amp;nbsp;I. von Coburg]]). Der jüngere Sohn [[Johann Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Johann Wilhelm]] erhielt [[Sachsen-Weimar (Herzogtum)|Sachsen-Weimar]], unter anderem mit den Städten [[Jena]], [[Altenburg]] und [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]]. Da der ältere Sohn [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;II. (der Mittlere)]] in lebenslanger Gefangenschaft in [[Österreich]] war, bekamen die minderjährigen Enkel [[Johann Casimir (Sachsen-Coburg)|Johann Casimir]] und [[Johann Ernst (Sachsen-Eisenach)|Johann Ernst]] das neue [[Fürstentum]] Sachsen-Coburg mit Coburg als Residenzstadt zugeteilt. Das Fürstentum bestand aus Gebieten im Süden und Westen des heutigen Freistaats [[Thüringen]], u.&amp;amp;nbsp;a. mit den Städten [[Eisenach]], [[Gotha]], [[Hildburghausen]] und [[Sonneberg]]. [[Vormund]] der Kinder war unter anderen Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]], der für eine Erziehung unter seiner Aufsicht und in seinem Sinne sorgte sowie eine korrupte kursächsische Vormundschaftsregierung in Coburg einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Tod von Kurfürst August von Sachsen 1586 konnte Herzog Johann Casimir zusammen mit seinem Bruder Johann Ernst die Regierung des Fürstentums übernehmen. 1596 wurde für Johann Ernst das Fürstentum [[Sachsen-Eisenach]] abgespalten und Casimir regierte in Coburg alleine weiter. Sein Herrschaftsgebiet bestand aus den Ämtern Coburg mit den Gerichten [[Lautertal (Oberfranken)|Lauter]], [[Bad Rodach|Rodach]] und [[Gestungshausen]], [[Heldburg]] mit Gericht [[Hildburghausen]], [[Römhild]], [[Eisfeld]], [[Schalkau]], [[Sonneberg]], [[Neustadt bei Coburg|Neustadt]], [[Neuhaus-Schierschnitz|Neuhaus]], [[Rödental|Mönchröden]], [[Sonnefeld]] und [[Amt Tenneberg|Tenneberg]]. Unter ihm gab es eine rege Bautätigkeit in Coburg. Vor allem errichtete er als Kern Coburger Staatlichkeit einen Verwaltungsapparat, der über seinen Tod hinweg lange bestand und viele politische Umwälzungen überlebte. 1633 starb Casimir, der Gründer des coburgischen Staates, kinderlos. Das Fürstentum Sachsen-Coburg fiel an Sachsen-Eisenach des ebenfalls kinderlosen Bruders Johann Ernst. In dieser Zeit wurde das Coburger Land durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] als Durchgangsstation zahlreicher Heere stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Einwohnerzahl reduzierte sich von 55.000 auf 22.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbteilungen ===&lt;br /&gt;
1638 erlosch die Coburg-Eisenacher Linie der Ernestiner und das Territorium wurde zwischen Sachsen-Weimar und [[Sachsen-Altenburg]] aufgeteilt. Durch Losentscheid fiel das Coburger Land 1640 mit den Ämtern [[Coburg]], [[Sonnefeld]], [[Sonneberg]], [[Neuhaus-Schierschnitz|Neuhaus]], [[Neustadt bei Coburg|Neustadt]], [[Hildburghausen]] und [[Römhild]] an Herzog [[Friedrich Wilhelm II. (Sachsen-Altenburg)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] von Sachsen-Altenburg. Die Fürstentümer Altenburg und Coburg wurden vom Herzog in [[Personalunion]] regiert und behielten ihre eigenen Landesbehörden. Herzog Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. starb 1669, drei Jahre später Erbprinz Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III., womit die Linie Sachsen-Altenburg erlosch. Drei Viertel des Altenburger Gebietes, darunter auch die Coburger Gebiete, sicherte sich im Gothaer Teilungsvertrag 1672 der neue Landesherr Herzog [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Ernst&amp;amp;nbsp;I. der Fromme von Sachsen-Gotha]], der 1675 starb. Die Regierungsgeschäfte von [[Sachsen-Gotha]] übernahm der älteste Sohn Friedrich auf Wunsch des Vaters zusammen mit seinen anderen sechs Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Versuch der gemeinsamen Hofhaltung im [[Schloss Friedenstein]] in Gotha scheiterte, wurde 1680 das Erbe auf die sieben Brüder verteilt. Der zweitälteste Sohn Ernsts&amp;amp;nbsp;I. des Frommen von Sachsen-Gotha [[Albrecht (Sachsen-Coburg)|Albrecht]] erhielt das Fürstentum Sachsen-Coburg. Wie [[Sachsen-Gotha]] unter Herzog Friedrich und [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] unter Herzog [[Bernhard I. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard&amp;amp;nbsp;I.]], dem drittältesten Sohn, erhielt das Fürstentum volle [[Landeshoheit]] im Reichsverband. Es war jetzt allerdings mit den Ämtern Coburg, [[Neustadt bei Coburg|Neustadt]]/[[Sonneberg]], [[Rödental|Mönchröden]], [[Sonnefeld]] und [[Neuhaus-Schierschnitz|Neuhaus]] beträchtlich kleiner als zuvor, da [[Sachsen-Römhild|Römhild]] und [[Sachsen-Hildburghausen|Hildburghausen]] zur Versorgung jüngerer Brüder Albrechts abgetrennt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog Albrecht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Riesensaal.JPG|mini|Der Riesensaal in der Ehrenburg zeugt von Albrechts prachtliebendem Bauprogramm in den 1690er Jahren]]&lt;br /&gt;
Unter [[Albrecht (Sachsen-Coburg)|Herzog Albrecht]] begann der Ausbau [[Coburg]]s zur [[barock]]en Residenz. Dabei orientierte er sich an den Gepflogenheiten seiner königlichen und fürstlichen Zeitgenossen und versuchte deren Hofhaltung en miniature in Coburg nachzuahmen. Seine Hofbibliothek umfasst 4757 Bände. Seine Absicht, das [[Gymnasium]] [[Casimirianum Coburg|Casimirianum]] zur [[Universität]] zu erheben, scheiterte an den knappen Finanzen. Der Wiederaufbau des 1690 niedergebrannten [[Schloss Ehrenburg|Schlosses Ehrenburg]] als Barockschloss führte schließlich zum Ruin der Finanzen des Fürstentums, was auch die Prägung minderwertiger Münzen nicht verhindern konnte. Der Barockfürst Herzog Albrecht starb 1699 ohne überlebende Nachkommen.&lt;br /&gt;
Es folgten die üblichen Erbstreitigkeiten. [[Sachsen-Hildburghausen]] bekam 1705 das Amt [[Sonnefeld]]. Zwischen Bernhard von [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] und dem jüngsten Bruder [[Johann Ernst (Sachsen-Saalfeld)|Johann Ernst]] von [[Sachsen-Saalfeld]] dauerte der Streit dreieinhalb Jahrzehnte und führte erst durch mehrere Interventionen des Kaisers in Wien 1735 zu einer vorläufigen Einigung, wobei &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Meiningen&amp;#039;&amp;#039; sich noch bis 1826 die Regentschaft über das &amp;#039;&amp;#039;Meininger Oberland&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Hildburghausen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Coburg-Saalfeld&amp;#039;&amp;#039; teilen musste. &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Meiningen&amp;#039;&amp;#039; erhielt das aus dem Amt [[Neuhaus-Schierschnitz|Neuhaus]] und dem Gericht [[Sonneberg]] bestehende [[Meininger Oberland]], während Sachsen-Saalfeld sich mit dem verbliebenen Teil zum Fürstentum [[Sachsen-Coburg-Saalfeld]] vereinigte, dem 1753 außerdem ein Drittel von [[Sachsen-Römhild]] zugesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog Franz Josias ===&lt;br /&gt;
Herzog Johann Ernst von [[Sachsen-Coburg-Saalfeld|Sachsen-Saalfeld]] starb 1729. Danach regierten seine Söhne [[Christian Ernst (Sachsen-Coburg-Saalfeld)|Christian Ernst]] und [[Franz Josias (Sachsen-Coburg-Saalfeld)|Franz Josias]] das Land gemeinsam, jedoch von verschiedenen Residenzorten aus. Christian Ernst blieb in [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]], während Franz Josias [[Coburg]] als Residenzstadt wählte, die es jetzt auch bis zum Ende der Monarchie 1918 blieb. 1745 erbte Herzog Franz Josias von seinem Bruder den Saalfelder Landesteil. 1747 konnte er das Erstgeburtsrecht ([[Primogenitur]]) bei der Thronfolge gesetzlich verankern und sorgte so zusammen mit einer rasch anwachsenden Familie für das dauerhafte Überleben des kleinen, 1806 zum Herzogtum erhobenen [[Sachsen-Coburg-Saalfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;„… all diese kleinen Fürsten werde ich davonjagen!“&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Nöth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Coburg 1056–2006, Ein Streifzug durch 950 Jahre Geschichte von Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-86652-082-4, S.&amp;amp;nbsp;181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenten von Sachsen-Coburg ==&lt;br /&gt;
* Sachsen-Coburg 1572–1638&lt;br /&gt;
** 1572–1586 vormundschaftlich Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] anstelle von Johann Casimir und Johann Ernst, Söhne [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrichs&amp;amp;nbsp;II. des Mittleren]]&lt;br /&gt;
** 1586–1596 [[Johann Casimir (Sachsen-Coburg)|Johann Casimir]] (1564–1633), gemeinsam mit Bruder Johann Ernst&lt;br /&gt;
** 1596–1633 Johann Casimir (1564–1633)&lt;br /&gt;
** 1633–1638 [[Johann Ernst (Sachsen-Eisenach)|Johann Ernst]], Herzog von Sachsen-Eisenach (1566–1638)&lt;br /&gt;
** 1639–1669 [[Friedrich Wilhelm II. (Sachsen-Altenburg)|Friedrich Wilhelm II.]], Herzog von Sachsen-Altenburg (1603–1669)&lt;br /&gt;
** 1669–1672 vormundschaftlich Kurfürst [[Johann Georg II. (Sachsen)|Johann Georg II.]] von Sachsen und Herzog [[Moritz (Sachsen-Zeitz)|Moritz von Sachsen-Zeitz]] anstelle von [[Friedrich Wilhelm III. (Sachsen-Altenburg)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]], Sohn Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
** 1672–1674 [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Ernst I. der Fromme]], Herzog von Sachsen-Gotha (1601–1675)&lt;br /&gt;
** 1674–1680 [[Friedrich I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Friedrich I.]], Herzog von Sachsen-Gotha (1646–1691)&lt;br /&gt;
* Sachsen-Coburg 1681–1735&lt;br /&gt;
** 1681–1699 [[Albrecht (Sachsen-Coburg)|Albrecht]], Sohn Ernst I. von Sachsen-Gotha (1648–1699)&lt;br /&gt;
** 1699–1729 [[Johann Ernst (Sachsen-Saalfeld)|Johann Ernst]], Herzog von Sachsen-Saalfeld, Sohn Ernsts&amp;amp;nbsp;I. von Sachsen-Gotha (1658–1729)&lt;br /&gt;
** 1729–1735 [[Christian Ernst (Sachsen-Coburg-Saalfeld)|Christian Ernst]], Herzog von Sachsen-Saalfeld, gemeinsam mit seinem Bruder Franz Josias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Entwicklung ab 1826 ==&lt;br /&gt;
Durch den [[Teilungsvertrag zu Hildburghausen]] wurde das Herzogtum Sachsen-Coburg nach dem Verlust Saalfelds 1826 Teil des neuen Doppelherzogtums [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]]. Die Schaffung eines Einheitsstaates war bei dieser Gelegenheit versäumt worden, weshalb das Herzogtum Sachsen-Coburg vor allem bis zur Verabschiedung eines gemeinsamen Staatsgrundgesetzes 1852, aber auch noch danach eine gewisse Eigenständigkeit behielt. Dies äußerte sich unter anderem darin, dass es einen eigenen [[Coburger Landtag]] gab. Dieses [[Sachsen-Coburg (1826–1918)|(Teil-)Herzogtum Sachsen-Coburg]] war durch die 1735 erfolgte Abtrennung des Meininger Oberlandes etwas kleiner als das ursprüngliche gleichnamige Herzogtum. Nach Abschaffung der Monarchie 1918 ging aus dem Gebiet der [[Freistaat Coburg]] hervor, der sich 1920 dem Freistaat [[Bayern]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl-Christian Dressel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung von Verfassung und Verwaltung in Sachsen-Coburg 1800–1826 im Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-12003-1.&lt;br /&gt;
* Thomas Nicklas: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Sachsen-Coburg – Europas späte Dynastie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-017243-3.&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|6|Coburg, ein Fürstenthum|530|532|Coburg, ein Fürstenthum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saxe-Coburg|Sachsen-Coburg}}&lt;br /&gt;
* Thomas Nicklas: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/index.php?title=Sachsen-Coburg_(Herzogtum,_1572-1826)&amp;amp;oldid=34048877 Sachsen-Coburg (Herzogtum, 1572–1826)]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Bayerns]]&amp;#039;&amp;#039;. 28. März 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ernestinische Herzogtümer&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Obersächsischer Reichskreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051182-0|VIAF=238353952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SachsenCoburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachsen-Coburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltliches Reichsfürstentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coburger Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Coburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernestinisches Herzogtum|Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obersächsischer Reichskreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katzenfan2k25</name></author>
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