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	<title>Sache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:09:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sache&amp;diff=21720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hgzh: Änderungen von ~2025-36324-42 (Diskussion) auf die letzte Version von NDG zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-11-25T11:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-36324-42&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-36324-42&quot;&gt;~2025-36324-42&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-36324-42&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-36324-42 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:NDG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:NDG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;NDG&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein auch im [[Gerichtswesen]] und in der [[Philosophie]] benutzter Begriff, der in seiner ältesten Bedeutung aus der germanischen Rechtssprache eine Streitigkeit mit einem [[Widersacher]] bezeichnete. Später wurde auch die Quelle, das Wesen, der Grund eines Streits oder der gerichtlichen Verfolgung als &amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ebenso der [[Tatbestand]], das [[Vergehen]] oder die [[Schuld (Strafrecht)|Schuld]]. In weiterer Entwicklung ist Sache auch etwas, das jemand zu vertreten, zu vollbringen, zu tun hat, sein [[Auftrag]], seine [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgabe]], seine [[Pflicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort Sache stammt aus [[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;sahha&amp;#039;&amp;#039;  („Verfolgung, Streit, Krieg, Prozess, Rechtsstreit“), erstmals im Jahre 765 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]], &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Rechtswörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 348&amp;lt;/ref&amp;gt; Später entwickelte sich hieraus [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;sache&amp;#039;&amp;#039; („Ding, Sache, Ursache, Fall, Angelegenheit, Streitsache, Rechtshandel“). Ursprünglich stammt das Wort aus dem [[gotische Sprache|gotischen]] &amp;#039;&amp;#039;sakan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sôk&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sakans&amp;#039;&amp;#039; („Streiten“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtswesen und Recht ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sache (Recht)}}&lt;br /&gt;
Die Wortbedeutung „Grund eines Streites“ wird schließlich ausgedehnt: Das Wort wird ein Begriff für jeden [[Sachverhalt]], der Anlass zu irgendeiner [[Verhandlung]] oder [[Erörterung]] bietet und der Gegenstand eines [[Streit]]es ist oder werden könnte. Sache wird daher heute ähnlich verwendet wie die Begriffe [[Gegenstand]] und [[Objekt (Philosophie)|Objekt]] sowie [[Ding an sich|Ding]] – das ursprünglich „[[Gericht]]“ bedeutete ([[Thing]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine gotische Abstammung („Streit“) kommt der Begriff noch heute im Gerichtswesen häufig oft in Form des [[Komposition (Grammatik)|Kompositums]] vor. Die [[Hauptverhandlung]] beginnt mit dem „Aufruf der Sache“, [[Feriensache]]n waren Gerichtssachen, die auch während der [[Gerichtsferien]] verhandelt wurden. Das [[Hauptsacheverfahren]] ist im [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozess]] das eigentliche [[Klageverfahren]]. Zu den wichtigsten Maximen der [[Rechtsprechung]] gehört die Sachverhaltsaufklärung. Gerichten obliegt hierbei die Pflicht, den ihnen zur Entscheidung unterbreiteten [[Sachverhalt]] auszuschöpfen und sämtlichen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen [[von Amts wegen]] nachzugehen.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 30. November 2010, Az.: VI ZR 25/09&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei sind gerichtsrelevante [[Tatsache]]n als sinnlich wahrnehmbare Vorgänge oder Zustände zu berücksichtigen. Die Gerichtssache ({{laS|„causa forensis iudicialis“}}) ist heute der [[Anklageschrift|Prozessgegenstand]]. Das [[Gerichtsverfassungsgesetz]] (GVG) erwähnt den Begriff „Sache“ häufig, etwa in dem es verlangt, dass „während der [[Rechtshängigkeit]] die Sache von keiner Partei anderweitig anhängig gemacht werden kann“ ({{§|17|gvg|juris}} GVG). Bei den Gerichten sind die [[Fachgebiet]]e insbesondere nach [[Zivilsache]] oder [[Strafsache]] aufgeteilt (etwa §{{§|119|gvg|juris}}, {{§|120|gvg|juris}} GVG bei [[Oberlandesgericht]]en), je nachdem, ob es um [[Zivilrecht]] oder [[Strafrecht (Deutschland)|Strafrecht]] geht. Zu den Zivilsachen gehören die [[Bürgerliches Gesetzbuch|bürgerlichen]] Rechtsstreitigkeiten, die [[Familiensache (Recht)|Familiensachen]] und die Angelegenheiten der [[Freiwillige Gerichtsbarkeit (Deutschland)|freiwilligen Gerichtsbarkeit]] ({{§|13|gvg|juris}} GVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte rechtliche Bedeutung der &amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039; spiegelt sich insbesondere in vielen juristischen Begriffen. Noch im [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|preußischen Landrecht]] war eine Sache im engeren Sinne &amp;#039;&amp;#039;was entweder von Natur, oder durch die Übereinkunft der Menschen, eine Selbstständigkeit hat, vermöge deren es der Gegenstand eines dauernden Rechtes seyn kann&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Theil I. Tit. II § 3&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sache (Recht)|&amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039; als Rechtsbegriff]] kennzeichnet heute im deutschen Recht einen &amp;#039;&amp;#039;körperlichen Gegenstand&amp;#039;&amp;#039; ({{§|90|bgb|juris}} BGB). Der [[Sachwalter]] ist ein (Rechts-)Anwalt oder Verteidiger. Heute regelt in Deutschland das [[Sachenrecht]] als Teil des Zivilrechts und [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]] die Beherrschung der Sachgüter. Das [[Recht der öffentlichen Sachen]] gehört zum allgemeinen [[Verwaltungsrecht (Deutschland)|Verwaltungsrecht]]. Es hat nicht spezielle Sachen, sondern Nutzungsmöglichkeiten bzw. einen speziellen Status zum Gegenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
[[Antisthenes]] verstand unter λόγος ([[Logos]]) den Begriff als Summe der Merkmale einer Sache, und jede Sache habe ihre eigentümliche Bezeichnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=S1ALAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA204&amp;amp;dq=sache+philosophie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwATgKahUKEwiK7tawi5LHAhUJVywKHbfdCgc#v=onepage&amp;amp;q=sache%20philosophie&amp;amp;f=false Paul Deussen, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, 1906, S. 203 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschsprachigen philosophischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts tritt &amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039; an die Stelle des &amp;#039;&amp;#039;[[Res]]&amp;#039;&amp;#039; in der lateinischen philosophischen Literatur der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]].&lt;br /&gt;
„Sache“ umfasst dabei nicht nur „Dinge“, sondern „beliebige Sachverhalte“&amp;lt;ref&amp;gt;So Harald Schnur, [[Oswald Schwemmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Jürgen Mittelstraß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 7. Stuttgart, Metzler 2018, ISBN 978-3-476-02106-9, S. 194 m.w.N.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Philosoph]]en [[Friedrich Köppen (Philosoph)|Friedrich Köppen]] zufolge gilt die Sache als ein dienendes Mittel, um philosophisches Wissen zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=BMgAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA10&amp;amp;dq=sache+philosophie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CEAQ6AEwBGoVChMIy8bhroeSxwIVwggsCh2UMgko#v=onepage&amp;amp;q=sache%20philosophie&amp;amp;f=false Friedrich Koeppen, &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, 1840, S. 10]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sache ist das Objekt einer Anschauung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottlob Ernst Schulze]], &amp;#039;&amp;#039;Kritik der theoretischen Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1801, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Karl Ludwig Michelet]] ist die Sache (griech. Πράγμα, pragma) die Totalität ihrer Eigenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=5thYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA735&amp;amp;dq=sache+in+der+philosophie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwAzgUahUKEwjTxbusq5LHAhVGDCwKHTBkCyo#v=onepage&amp;amp;q=sache%20in%20der%20philosophie&amp;amp;f=false Karl Ludwig Michelet, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der letzten Systeme der Philosophie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1838, S. 735]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezifische Bedeutungen erhält der Ausdruck unter anderem auch bei [[Kant]] und [[Edmund Husserl]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Sache“ im Sinne von Kant&lt;br /&gt;
Kant verwendet den Ausdruck „Sache“ für einen Gegenbegriff zum Begriff [[Person]]. Im Gegensatz zur Person sei die (bloße) Sache ein Ding, das keiner Zurechnung fähig ist. Das führt zur Forderung, Personen nicht als Sachen, sondern immer auch als Zweck an sich zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;„Sache“ im Sinne der Phänomenologie&lt;br /&gt;
[[Edmund Husserl]] fordert im Rahmen seiner [[Phänomenologie]], dass man die &amp;#039;&amp;#039;Sachen selbst&amp;#039;&amp;#039; analysieren müsse. Diese sieht er für das intentionale Bewusstsein „im Wie ihrer Gegebenheit [als] evident erfahrbar“ an&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schnur, [[Oswald Schwemmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Sache&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Jürgen Mittelstraß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 7. Stuttgart, Metzler 2018, ISBN 978-3-476-02106-9, S. 194 (195) m.w.N.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;sachlich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;sachlich&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039; als positiv besetzte, zur Sache gehörige Unvoreingenommenheit entstammen dem 19. Jahrhundert. [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neue Sachlichkeit]] wurde als Bezeichnung für eine Stilrichtung in der Malerei, Literatur und Architektur in den 1920er Jahren geprägt.&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche weitere Zusammensetzungen wie &amp;#039;&amp;#039;Sachlage&amp;#039;&amp;#039;, [[Sachverhalt]], [[Sachverständiger]], &amp;#039;&amp;#039;Ansichtssache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haupt- und Nebensache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sachbezogenheit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Sache}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|sachlich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstraktum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hgzh</name></author>
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