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	<title>Sabri Iskender - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabri Iskender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sabri Iskenderow&amp;#039;&amp;#039;, {{bgS|Сабри Искендер}}, bzw. Сабри Искандеров; * [[8. September]] [[1947]] in [[Schalt Brjag]], bei [[Sliwen]], [[Bulgarien]]) ist ein bulgarischer Menschenrechtsaktivist türkischer Abstammung, Dissident gegen die [[Volksrepublik Bulgarien|kommunistische Führung]] des Landes. Iskender war neben [[Mustafa Yümer]] und [[Ali Ormanlî]] Begründer der [[Demokratische Liga zum Schutz der Menschenrechte|Demokratischen Liga zum Schutz der Menschenrechte]] ({{bgS|Демократичната лига за защита правата на човека}}) und deren erster Sekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sabri Iskender wurde am 8. September 1947 in dem im [[Balkangebirge]] gelegenen Dorf Schalt Brjag, das zur [[Gemeinde Twardiza]] gehört geboren. Im Alter von zwei Jahren wurde er [[Halbwaise]] als sein Vater infolge eines Arbeitsunfalls starb. Iskender besuchte die Grundschule im nahe gelegenen Ort [[Bjala Palanka]], zu der er jeden Schultag zu Fuß ging.&amp;lt;!--Vielleicht könnte man es übersetzten: През зимата заедно с негов съученик прокарват тунели в еднометровите преспи, за да стигнат до училище. Учителят води съучениците им да видят тунелите, прокопани с ръце в снега от две деца, които не са се отказали да отидат на училище, въпреки студа и затрупаните от сняг пътища. --&amp;gt; Nach der Grundschule besuchte er die spezialisierende Schule für Holzbearbeitung in Twardiza und das Bautechnikum in Sliwen. Nach dem Abitur arbeitete Sabri Iskender im SOAT&amp;lt;!--wofür steht die bulg. Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;СОАТ&amp;#039;&amp;#039;??--&amp;gt; und im Straßenbauamt in [[Warna]] am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1985, einem Tag vor dem Beginn der sogenannten „Namensänderungskampagne“ in seiner Heimatregion, wurde er verhaftet. Die „Namensänderungskampagne“ war Teil der [[Bulgarisierung]]skampagne des kommunistischen Staates gegenüber der moslemischen und türkischen Bevölkerung des Landes, welche Anfang der 1970er Jahre begann und bis Ende der 1980er Jahre andauerte. Dabei handelte es sich um Maßnahmen zur Durchführung einer Assimilierungspolitik, darunter der erzwungene Wechsel der islamischen Vor- und Familiennamen zu bulgarisch-slawischen Namen, Einschränkungen bei der Verwendung der nichtbulgarischen Muttersprache bei diesen Volksgruppen, die zwangsweise Einschränkung ihrer traditionellen Bräuche und Riten und die Behinderung bei der Ausübung ihrer Religion. Sabri Iskender wurde nach Sliwen verlegt, wo er während der Untersuchungshaft täglich durch tätliche Übergriffe misshandelt wurde. In dieser Zeit lernte er [[Hüsein Huk]] kennen. Am 8. Mai des gleichen Jahres wurde er ohne Anklage und Urteil ins berüchtigte [[Belene (Arbeitslager)|Arbeitslager Belene]] verlegt. Dort blieb er bis zum 6. Mai 1986. Anschließend wurde er in das westbulgarische Dorf [[Kameno pole]] bei [[Wraza]] zwangsumgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1986 wurde Sabri Iskender zusammen mit seinem 16-jährigen Sohn festgenommen, als sie versuchten, die bulgarisch-jugoslawische Grenze bei [[Kom (Bulgarien)|Kom]] illegal zu überqueren. Ziel des Übertritts war die Teilnahme an der am 4. November in [[Wien]] beginnenden Konferenz über Menschenrechte ([[Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|3. KSZE]]-Folgekonferenz), um die internationale Gemeinschaft über die Lebensbedingungen der türkischen Minderheiten in Bulgarien und über die Assimilierungspolitik des bulgarischen Staates zu unterrichten und die Missstände zu veröffentlichen. Iskender wurde nach Sofia gebracht und zu zwei Jahren wegen illegalen Grenzübertritts verurteilt. Sein Sohn wurde freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Jahre Haft verbrachte Sabri zuerst im Zentralgefängnis in Sofia, und später im Gefängnis für politische Gefangene in [[Stara Sagora]], wo er auf Ahmed Dogan traf. Am 30. April 1988 wurde er wegen guter Führung frühzeitig freigelassen. Nach der Freilassung wurde er erneut, ins westbulgarische Dorf Kameno pole, zwangsumgesiedelt. Dort gründete er am 13. November gemeinsam mit Mustafa Yümer und Ali Ormanlî&amp;lt;!--bin mir wegen der türkischen Schreibweise nicht sicher, auf bulg ist sie Али Орманлъ, geb. als Ali Mustafow Hüseinow/Али Мустафов Хюсеинов--&amp;gt; die [[Demokratische Liga zum Schutz der Menschenrechte]], welche sich für alle von dem kommunistischen Regime verfolgten Menschen und Gruppen einsetzte. Sie unterhielten Verbindung mit anderen Menschenrechtsgruppen und unterstützten sich gegenseitig. So setzten sie sich für die Inhaftierten [[Ilija Minew]], den Vorsitzenden der [[Unabhängige Gesellschaft zum Schutz der Menschenrechte|Unabhängigen Gesellschaft für den Schutz der Menschenrechte]] und dessen Sekretär [[Petar Manolow]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabri Iskender wurde am 16. Mai 1989 verhaftet und am Morgen des nächsten Tages durch den [[Grenzübergang Kapitan Andreewo-Kapıkule|Grenzübergang Kapitan Andreewo]] in die Türkei ausgewiesen. Iskender lebt und arbeitet heute&amp;lt;!-- das wäre in welchem Jahr, so etwa? --&amp;gt; in der türkischen Hauptstadt [[Ankara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2010 wurde Sabri Iskender mit weiteren Dissidenten vom Vorsitzenden des europäischen Parlaments [[Jerzy Buzek]] empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.andrey-kovatchev.eu/bg/news/view/2/1454 Bulgarische Dissidenten wurden in Brüssel empfangen.] andrey-kovatchev.eu (bulgarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mediapool.bg/show/?storyid=150334 Kurze Biografie und Interview von Sabri Iskender.] mediapool.bg (bulgarisch). [http://liternet.bg/publish19/d_gorcheva/sabri-iskender.htm liternet.bg] abgerufen am 13. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* [http://bnr.bg/Audio.aspx?lang=1026#http://bnr.bg/sites/horizont/Shows/Current/NeshtoPoveche/society/Pages/sabri_iskender.aspx Audiointerview mit Sabri Iskender.] [[Bulgarischer Nationaler Hörfunk]], 11. November 2009 (bulgarisch); abgerufen am 13. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* [http://www.omda.bg/arhiv/rumyana_uzunova/rumyana_S_iskenderov.html Interviews] von Sabri Iskender mit der Journalistin Rumjana Uzunowa von [[Radio Free Europe]] (bulgarisch); omda.bg, abgerufen am 13. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* [http://www.omda.bg/arhiv/demokr_liga_programa/liga_1.htm Die Demokratische Liga zum Schutz der Menschenrechte] und ihr Programm, omda.bg (bulgarisch); abgerufen am 13. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* [http://www.sedembg.com/99/page16.htm Das wahre Gesichts des Widerstandes.] sedembg.com (bulgarisch); abgerufen am 13. Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Iskender, Sabri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur der Volksrepublik Bulgarien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Iskender, Sabri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Iskenderow, Sabri; Искендер, Сабри; Искандеров, Сабри (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Menschenrechtler, Dissident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schalt Brjag]], Bulgarien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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