<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sablatnigmoor</id>
	<title>Sablatnigmoor - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sablatnigmoor"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sablatnigmoor&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T04:26:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sablatnigmoor&amp;diff=1428357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blech: Die letzte Textänderung von Alice Pechriggl wurde verworfen und die Version 259356269 von L. aus W. wiederhergestellt. Was ist &quot;heite teils&quot;? 1932 wurde der See verkauft und danach umbenannt, steht so im Artikel Turnersee.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sablatnigmoor&amp;diff=1428357&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-09T17:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Alice_Pechriggl&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Alice Pechriggl&quot;&gt;Alice Pechriggl&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/259356269&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/259356269&quot;&gt;259356269&lt;/a&gt; von L. aus W. wiederhergestellt. Was ist &amp;quot;heite teils&amp;quot;? 1932 wurde der See verkauft und danach umbenannt, steht so im Artikel &lt;a href=&quot;/index.php/Turnersee&quot; title=&quot;Turnersee&quot;&gt;Turnersee&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet und Ramsar-Gebiet Sablatnigmoor bei Eberndorf &lt;br /&gt;
| Bild               = Sablatnigmoor spaetwinter.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Das Sablatnigmoor &amp;lt;!--im Vorfrühling--&amp;gt;in Schräglage&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Eberndorf]] bei Völkermarkt, Kärnten&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1.00&lt;br /&gt;
| Kennung            = NSG.022/Ramsar Nr.558&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = &lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 46/34//N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/36//E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = AT-2&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1979/19. Mai 1992&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &amp;lt;!--Kirchplatz 1, A-9141 Eberndorf--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sablatnigmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{slS|&amp;#039;&amp;#039;Zablaško blato&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein 100&amp;amp;nbsp;ha großes [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] in der [[Eberndorf|Marktgemeinde Eberndorf]], Kärnten. Es wurde 1992 in den [[Liste der Ramsar-Gebiete in Österreich|Katalog international bedeutender und schützenswerter Feuchtgebiete]] nach dem [[Ramsarabkommen]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und historische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Sablatnigmoor und der westlich davon gelegene [[Turnersee]] (bis zur Umbenennung in den 1930er Jahren: &amp;#039;&amp;#039;Sablatnigsee&amp;#039;&amp;#039;) sind Überreste eines [[Holozän|nacheiszeitlichen]] Sees, der vor ca. 9000 Jahren eine rund viereinhalb Quadratkilometer große Senke füllte. Dadurch, dass sich der Abfluss (der &amp;#039;&amp;#039;Seebach&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Eberndorf) eingrub, sank der Seespiegel um ca. 20&amp;amp;nbsp;m, und wurde die Senke in den höher gelegenen heutigen Turnersee und einen tiefer liegenden See im Bereich des heutigen Sablatnigmoors zweigeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzterer See war nicht sehr tief, verlandete und wurde so zum Durchflussmoor. Schließlich entstanden die Sablatnigwiesen, die als Pferdeweiden und Streuwiesen genutzt wurden. Im frühen 19. Jahrhundert wurden diese Wiesen überstaut und der so entstandene [[Teich]] fischwirtschaftlich genutzt. In die Zeit dieser [[Fischerei]] fällt auch die Errichtung der Tomar-Keusche, die vermutlich auch als Fischerhütte oder Teichwärter-Hütte diente.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als der Teich Mitte der 1970er Jahre zum Verkauf stand, wurden diskutiert, ihn zwecks intensiver landwirtschaftlicher Nutzung trockenzulegen, oder durch Ausbaggern zum Badesee zu machen. Schließlich setzte sich der Gedanke durch, das Gebiet unter Schutz zu stellen und weitgehend sich selbst zu überlassen. Der Spiegel der verbleibenden, langsam weiter verlandenden Wasserfläche ([[Tomarteich]]) ist nach wie vor durch den Damm aus dem 19. Jahrhundert definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sablatnigmoor aussichtsturm.JPG|mini|Der Aussichtsturm am Nordrand des Sablatnigmoors]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sablatnigmoor bootshaus.JPG|mini|Das Bootshaus bietet besten Blick auf die Wasseroberfläche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomarkeusche Museum.JPG|mini|Sablatnigmoor-Museum in der Tomarkeusche]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde das ca.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;ha große Gebiet von der [[Kärntner Landtag|Kärntner Landesregierung]] zum Naturschutzgebiet Sablatnigmoor erklärt. Später wurde es unter Aufwendung von öffentlichen Mitteln angekauft und befindet sich heute im Besitz der Marktgemeinde Eberndorf. Im Jahr 1992 erhielt das Naturschutzgebiet durch die Ausweisung zum Ramsar-Gebiet, gemäß der im iranischen Ramsar 1971 beschlossenen [[Ramsar-Konvention|Konvention zum Schutz bedeutender Feuchtgebiete]], internationale Anerkennung. Im selben Jahr wurde auch der [[Naturschutz]]verein Sablatnigmoor gegründet, welcher sich u. a. mit Fragen der Erhaltung, Pflege und der touristischen Nutzung befasst.&lt;br /&gt;
Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren (weit über 2000 Arten) hat dem Gebiet 1988 auch den Titel eines [[Biogenese|biogenetischen Reservates]] gebracht. Weiters ist es ein [[Natura 2000|Natura-2000-Gebiet]] und steht dem des Natura-2000-Gebietes &amp;#039;&amp;#039;Turnersee&amp;#039;&amp;#039; räumlich sehr nahe. &lt;br /&gt;
2008 wurde das Gebiet des Sablatnigmoores zum Europaschutzgebiet erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Jungmeier, K. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Moore in Österreich unter dem Schutz der Ramsar-Konvention.&amp;#039;&amp;#039; Neuer Wissenschaftlicher Verlag GmbH Wien, Graz 2004.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Moorlehrpfad&amp;#039;&amp;#039; angelegt, der auf einer Wiesenschneise zwischen dem Gehölzsaum des Moors und dem benachbarten Wald verläuft. Ein Aussichtsturm bietet einen Blick auf die zentrale Wasserfläche und den Schilfgürtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzen- und Tierwelt ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für das Gebiet sind unter anderem verschiedene [[Wasserpflanzen]]gesellschaften, [[Röhricht]]e und Großseggensümpfe, Hochstaudenfluren, [[Feuchtwiese]]n, Kleinseggenriede, und Schwarzerlenbruchwälder.&lt;br /&gt;
Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen von zwei fleischfressenden Arten des [[Sonnentau]]s und auch des Wasserschlauchs. In den [[Niedermoor]]en kommen zahlreiche seltene [[Orchidee]]n vor, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Glanzorchis, Sumpf-Stendelwurz und Fleischrotes Knabenkraut, ebenso der bereits selten gewordene [[Sumpffarn]] und das Blutauge sowie der Lungenenzian.&lt;br /&gt;
Die Wasserflächen werden von den verschiedenen Laichkräutern fast zur Gänze bedeckt. Rohrkolben und das scharfe Schneidried bilden stellenweise ein undurchdringbares Röhricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Das Sablatnigmoor wird vielfach als eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Kärntens bezeichnet. &lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden hier mehr als 170 verschiedene [[Vögel|Vogelarten]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
Neben den zahlreichen Brutvögeln, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Haubentaucher]], [[Zwergtaucher]], Zwergdommel, Bläßralle, Teichhuhn, [[Stockente]], Tafelente, verschiedenen Rohrsängern, Pirol, Wiedehopf und auch dem [[Eisvogel]], sind vor allem während der [[Zugvogel|Frühjahrs- und Herbstzüge]] zahlreiche Raritäten zu beobachten, die hier im Sablatnigmoor für kurze Zeit Rast machen. So können als regelmäßige Durchzügler [[Kormoran (Art)|Kormoran]], Silberreiher, Seidenreiher, Fischadler, Rötelfalke, Trauerseeschwalbe und Beutelmeise beobachtet werden.&lt;br /&gt;
Daneben kommt aber noch eine Vielzahl anderer bemerkenswerter Tierarten, wie zum Beispiel Schmetterlinge, Käfer und Libellen vor. Und es konnten auch vor Jahren die gemeine [[Große Flussmuschel|Flussmuschel]] und der europäische [[Edelkrebs]] nachgewiesen werden, die in Kärnten vom Aussterben bedroht sind.&lt;br /&gt;
Zahlreich sind auch die [[Amphibien]], wie Laubfrosch, Springfrosch, Grasfrosch, Gelbbauchunke und der während der Laichzeit himmelblau gefärbte Balkan-Moorfrosch, der auch das Maskottchen des Südkärntner Naturschutzgebietes darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sablatnigmoor.at www.sablatnigmoor.at - offizielle Website]&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |url=https://info.bmlrt.gv.at/themen/wasser/wasser-eu-international/europaeische-und-internationale-wasserwirtschaft/feuchtgebiete/ramsar/sablatnigmoor.html |titel=Ramsar Feuchtgebiet Sablatnigmoor |autor=Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) |hrsg=Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) |zugriff=2022-04-03|sprache=de |abruf-verborgen=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1154808084|VIAF=7837152200842414400000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Drau|FSlabatnigmoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eberndorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramsar-Gebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationales Schutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Völkermarkt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1979]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blech</name></author>
	</entry>
</feed>