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	<title>Sablatnig SF 2 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:07:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sablatnig_SF_2&amp;diff=779106&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-05-03T08:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Sablatnig SF 2 (BFT)&lt;br /&gt;
|Bild                =[[Datei:Sablatnig SF 2 MN 580.jpg|250px|Sablatnig SF 2]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Maritim (Adjektiv)|Maritimes]] [[Aufklärungsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Joseph Sablatnig|Sablatnig]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = Juni 1916&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1916&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = Dezember 1915–August 1917&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sablatnig SF 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Deutsches Kaiserreich|deutsches]] [[Militärflugzeug]] zur Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. Die Marinebezeichnung lautete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BFT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für „B-Flugzeug mit FT-Sender“, was für ein unbewaffnetes zweisitziges Seeflugzeug mit Funkausrüstung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Josef Sablatnig entwickelte die SF 2 aus dem Vorgänger [[Sablatnig SF 1|SF 1]], der ein Einzelstück blieb und im Oktober 1915 von der [[Kaiserliche Marine|Marine]] übernommen worden war. Mit dem Flugzeug recht zufrieden, vergab die Marineleitung für das neue Flugzeug einen Serienauftrag über 16 Flugzeuge. Somit war die SF&amp;amp;nbsp;2 das erste in Serie gebaute [[Wasserflugzeug|Seeflugzeug]] Sablatnigs. Da er aber erst am 5. Oktober 1916 in der Lage war, sein eigenes Unternehmen, die [[Sablatnig Flugzeugbau GmbH]] Berlin, zu gründen, übernahm die Richard Goetze KG in Treptow den Bau. Im Gegensatz zur SF&amp;amp;nbsp;1 hatte die SF&amp;amp;nbsp;2 eine verkleinerte Tragflügelfläche bei vergrößertem Leitwerk und veränderten Flügelholmen- und Streben, was die Masse etwas ansteigen ließ. Im Juni 1916 begann die Erprobung des Prototyps mit der Marinenummer 580.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ia800504.us.archive.org/12/items/Atlasdeutscheru00Germ/Atlasdeutscheru00Germ.pdf |titel=Atlas deutscher und ausländischer Seeflugzeuge |abruf=2022-06-18 |seiten=156/157/113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der sich anschließenden Abnahmeflüge stürzte die SF&amp;amp;nbsp;2 im Folgemonat Juli vor Warnemünde in die [[Ostsee]] und wurde schwer beschädigt. Nach nochmaligen Änderungen des Leitwerks, der Schwimmer und der Anordnung der Tragflächenstreben konnte die Abnahme beendet werden und die Marine erhöhte im Mai 1916 ihre Bestellung um weitere zehn Flugzeuge, deren Bau bei der [[Luftfahrzeug-Gesellschaft|LFG]] durchgeführt wurde. Der Prototyp der zweiten Serie wurde am 1. Januar 1916 bestellt, mit der [[Marine]]-Nummer 609 am 11. August 1916 nach [[Warnemünde]] geliefert und am 21. August 1916 abgenommen. Der Propeller wurde von der Firma Wolff zugeliefert. Der Durchmesser betrug 2,85&amp;amp;nbsp;m bei einer Steigung von 1,68. Im Oktober des Jahres wurden weitere 20 Stück geordert, die diesmal  bei der  [[Luftverkehrsgesellschaft (LVG)|LVG]] gebaut wurden. Im November 1916 lieferte die Goetze KG das letzte Exemplar der ersten Serie aus. Die Fertigung der beiden anderen Baulose wurde im April/Mai beziehungsweise im Juli/August 1917 abgeschlossen. Bekannte Marinenummern sind 580–585 und 609–618.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden 46 SF 2 produziert, die im [[Nordsee|Nord-]] und Ostseeraum zum Einsatz kamen. Aus der SF 2 wurde die [[Sablatnig SF 5|SF 5]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die SF 2 war ein zweistieliger, verspannter, zweisitziger [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] mit einem durchgehenden Oberflügel gleichbleibender Tiefe mit schrägen Enden, auf dessen äußerer Oberseite noch zwei zusätzliche Spanntürme angebracht waren. Der untere Flügel war zweiteilig konstruiert, an den [[Gurt (Bauteil)|Untergurten]] des  Rumpfes angeschlossen und besaß eine [[Pfeilung]] von 3,5°. Die [[Tragwerk (Flugzeug)|Staffelung]] zum oberen Flügel betrug 20°. Beide Flügel waren [[Holm (Flügel)|zweiholmige]] Holzkonstruktionen mit Stoffbespannung. Die [[Stufe (Flugzeug)|dreistufigen]] Zwillingsschwimmer aus Holz besaßen einen flachen Boden, flache Seiten und eine gewölbte Oberseite. Die Besatzungskabinen waren offen und voneinander getrennt hintereinander angeordnet, wobei der [[Pilot|Flugzeugführer]] vorn und der [[Waffensystemoffizier|Beobachter]] dahinter saß.&amp;lt;ref&amp;gt;Kopenhagen, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Bekannte Stückzahlen der Sablatnig SF 2 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Marinenummer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biber, SVK&amp;quot;&amp;gt;Jörg Biber: &amp;#039;&amp;#039;Das Seeflugzeug-Versuchs-Kommando Warnemünde.&amp;#039;&amp;#039; Media Script, Berlin 2023, ISBN 978-3-9822979-1-0, S.&amp;amp;nbsp;262/263.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| Baumuster&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biber, SVK&amp;quot; /&amp;gt; || Hersteller&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biber, SVK&amp;quot; /&amp;gt; || Stückzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 580–585 || BFT || Sablatnig || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 609–618 || B || Sablatnig || 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 705–714 || B || Sablatnig || 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 791–800 || B || LVG || 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sablatnig SF 2.png|mini|Seitenriss der SF 2]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Günter Kroschel, Helmut Stützer|Titel=Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918|Verlag=Mittler|Ort=Herford|Datum=1977|ISBN=3-920602-18-8|Seiten=145}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 9,83 m zweite Serie 9,525 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 18,53 m Unterflügel 13,39 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,25 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 56 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 1078 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 619 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 1797 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 130 km/h in Seehöhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 1000 m || 11 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 1500 m || 18 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 2500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || ein wassergekühlter [[Sechszylindermotor|Sechszylinder]]-[[Reihenmotor]] [[Mercedes D III]], {{PS2kW|160}} Startleistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brennstofftank || 290 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 5 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Hans-Jürgen Becker&lt;br /&gt;
|Titel=Wasserflugzeuge – Flugboote, Amphibien, Schwimmerflugzeuge&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Die deutsche Luftfahrt&lt;br /&gt;
|Band=21&lt;br /&gt;
|Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe&lt;br /&gt;
|Ort=Bonn&lt;br /&gt;
|Datum=1994&lt;br /&gt;
|ISBN=3-7637-6106-3&lt;br /&gt;
|Seiten=91}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Wilfried Kopenhagen&lt;br /&gt;
|Titel=Schwimmerflugzeuge des ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|Herausgeber=Peter Bork&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Fliegerkalender der DDR 1986&lt;br /&gt;
|Verlag=Militärverlag der DDR&lt;br /&gt;
|Ort=Berlin&lt;br /&gt;
|Datum=1985&lt;br /&gt;
|Seiten=218/219}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Karl-Dieter Seifert&lt;br /&gt;
|Titel=Josef Sablatnig, der Sablatnig Flugzeugbau und sein Chefkonstrukteur Hans Seehase&lt;br /&gt;
|Auflage=1.&lt;br /&gt;
|Verlag=Nora&lt;br /&gt;
|Ort=Berlin&lt;br /&gt;
|Datum=2002&lt;br /&gt;
|ISBN=3-935445-63-6&lt;br /&gt;
|Seiten=35–38}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sablatnig Flugzeugbau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:B-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmerflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1916]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;0m3g4D3l74</name></author>
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