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	<title>Sabinus von Assisi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:40:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: +ND</title>
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		<updated>2025-10-24T19:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ND&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabinus von Assisi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Sabinus von Spoleto (* im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Italien; † [[303]] in [[Spoleto]]), war [[Bischof]] einer Kirchengemeinde von [[Assisi]], wurde dort im Jahre 303 festgenommen, am 7. Dezember in Spoleto hingerichtet und am 10. Dezember zwei Meilen vor der Stadt Spoleto beigesetzt. Sein Festtag ist der 7. Dezember. Des [[Märtyrer]]s wird am 7. Juli, 1. und 30. Dezember gedacht. Sein Vorname leitet sich vom Volk der [[Sabiner]] ab. Er ist Schutzpatron der Städte Assisi, [[Faenza]], [[Fermo]], [[Siena]] und Spoleto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabinus.jpg|miniatur|Bischof Sabinus vor dem Präfekten Venustian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Legende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über sein Leben vor dem [[Märtyrer|Martyrium]] ist nichts bekannt, außer dass er Bischof einer von Verfolgung bedrohten christlichen Gemeinde in Assisi war. Im Jahre 303 herrschten die Kaiser [[Diokletian]] und [[Maximian]]. Diokletian erließ 303 ein Verfolgungsedikt, durch das die letzte und brutalste Welle der römischen [[Christenverfolgung]] ausgelöst wurde. Venustian, [[Präfekt (Römisches Reich)|Präfekt]] von [[Tuszien]] und [[Umbrien]], ließ Sabinus und die zwei [[Diakon]]e Marcellus und Exsuperantius sowie andere Geistliche in Assisi festnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gerichtsverhandlung am nächsten Tage lieferte sich Sabinus während des Verhörs durch Venustian ein schlagfertiges Wortgefecht, sodass der Präfekt ihn schließlich vor die Wahl stellte, den römischen Göttern zu opfern oder unter Qualen zu sterben. Sabinus erwiderte, er wolle getötet werden und sterben wie sein Herr Jesus Christus, damit er wieder wie dieser auferstehe. Dann bot er dem Präfekten an, ihm zu zeigen, wie bedeutungslos die römischen Götter sind. Er nahm eine kleine [[Jupiter (Mythologie)|Jupiterstatue]] und schleuderte sie mit solcher Gewalt auf den Boden, dass sie in Scherben zersplitterte. Der von Angst und Schrecken erfüllte Präfekt ließ ihm daraufhin für seinen Frevel beide Hände abhauen. Dann ließ er die Diakone Marcellus und Exsuperantius foltern, bis sie unter Anrufung Christi qualvoll starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verurteilung des Sabinus wurde aufgeschoben. Im Kerker wurde er von der betagten und frommen Witwe Serena besucht und verpflegt. Ihr Enkel Priscianus war erblindet, aber von Sabinus geheilt worden. Venustian litt auch an heftigen Augenschmerzen und ließ daher Sabinus zu sich rufen und bat ihn um Arzneimittel für seinen Leib und seine Seele. Der Bischof gab ihm nach wenigen Tagen Unterrichts im christlichen Glauben mit verstümmelten Händen die Taufe. Da der Präfekt schlagartig von seinen Schmerzen befreit war, ließ er auch seine Frau und seine beiden Söhne taufen. Als Kaiser Maximian davon hörte, schickte er den [[Militärtribun|Tribun]] Lucius nach Assisi, um den Präfekten und seine Familie zu enthaupten. Anschließend brachte er Sabinus nach Spoleto zur Gerichtsverhandlung. Er ließ diesen so lange geißeln, bis er verschied. Die Witwe Serena ließ ihn zwei Meilen vor der Stadt begraben. In der Folge brachte man seine Überreste nach Faenza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabinus wurde bald einer der am meisten verehrten Heiligen Mittelitaliens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Hl-Lex|b|Sabinus_von_Spoleto.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor den Toren der Stadt [[Spoleto]] wurde über seinem vermuteten Grab im 5. Jahrhundert eine Kirche errichtet, die zu einer der wichtigsten Wallfahrtsstätten   der Region wurde.&lt;br /&gt;
In [[Ravenna]] wurde er Anfang des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf Mosaiken dargestellt.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Kirchen in Mittelitalien erhielten Reliquien von ihm, die sich seiner als Bischof oder Einsiedler rühmen, so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Assisi]] oder [[Fermo]].&amp;lt;ref&amp;gt; Dieses hat die Überlieferung, die Reliquien von Papst [[Gregor der Große|Gregor dem Großen]] erhalten zu haben, was aus einem von ihm geschriebenen Brief an den damaligen Bischof von Fermo geschlossen werden könne&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Patron der mittelitalienischen Städte [[Spoleto]], [[Assisi]], [[Siena]] und [[Fermo]], von Faenza und dem oberitalienischen [[Ivrea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pommern ===&lt;br /&gt;
Außerhalb Italiens gab es eine Verehrung des heiligen Sabinus vor allem in [[Herzogtum Pommern|Pommern]] im späten 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Stolpe|Benediktinerkloster Stolpe]] und weitere Klöster hatten Sabinus-Reliquien,  das [[Kloster Grobe|Prämonstratenserstift Grobe]] erhielt das Patrozinium 1184 zusätzlich zu den bisherigen Maria und Gotthard durch Herzog [[Bogislaw I. (Pommern)|Bogislaw I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Behn: &amp;#039;&amp;#039;Zur Lage des Olden Klosters bei Usedom&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Band 83, 1997, S. 7–16, hier [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN559838239_NF_83/7/LOG_0007/ S. 7] unten &amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem ist auch eine Münze mit dem Abbild des Bischofs Sabinus von etwa 1181/87 erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Dannenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommerns Münzen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. 1864, [https://books.google.de/books?id=iV1LAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA5 S. 5–7, Nr. 2], auch [https://books.google.de/books?id=iV1LAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA84 S. 84] mit Abbildungen; ebenfalls in ders., &amp;#039;&amp;#039;Münzgeschichte Pommerns im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 1893 &amp;lt;/ref&amp;gt; In Prenzlau gibt es die einzige [[Sabinenkirche|St.-Sabinus-Kirche]]&amp;lt;!-- nur mit diesem Patrozinium --&amp;gt; in Mitteleuropa, diese wurde um 1170/80 ebenfalls unter pommerscher Herrschaft gegründet. In [[Strasburg (Uckermark)|Strasburg in der Uckermark]] gab es ein Hospital St. Sabinen mit einer Kapelle in der mittelalterlichen Altstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Fidicin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Territorien der Mark Brandenburg. Teil IV.&amp;#039;&amp;#039; (Kreise Prenzlau, Templin, Angermünde). 1864, [https://books.google.de/books?id=ayNpAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA18 S. 18]; zitiert in Werner Lippert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Strasburg in der Uckermark&amp;#039;&amp;#039;, 1920, S. 79 (Neudrucke 1996, 2004) &amp;lt;/ref&amp;gt;  Im pommerschen [[Bistum Cammin]] gab es in dieser Zeit eine deutlich feststellbare Sabinus-Verehrung, die aus [[Erzstift Magdeburg|Magdeburg]] gekommen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Petersohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Köln 1979, S. 381–387, auch S. 48, 377, u. ö; grundlegende Darstellung zum Sabinus-Kult in Pommern &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Boehmer &amp;#039;&amp;#039;Die Prenzlauer Sankt-Sabinen-Kirche im Rahmen der mittelalterlichen Diözese Cammin&amp;#039;&amp;#039;. Prenzlau 1936, S. 25–30 [https://prenzlau-smb.de/piwigo/literatur/UMGV/heft-15.html Digitalisat]; stellte in den vier erhaltenen liturgischen Messbüchern (&amp;#039;&amp;#039;Missalen&amp;#039;&amp;#039;) und sechs Brevieren im Bistum Cammin Namensnennungen des Bischofs Sabinus fest &amp;lt;!-- „Wie verhielt es sich mit der Verehrung des Heiligen Sabinus in der mittelalterlichen Diözese Cammin?“&lt;br /&gt;
[http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1&amp;amp;#91;al_aid&amp;amp;#93;=289&amp;amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1&amp;amp;#91;al_opt&amp;amp;#93;=1&amp;amp;cHash=8b2c540b69111d28c6bdcbc60bdea835] --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Regionen ===&lt;br /&gt;
Ansonsten sind bisher nur wenig weitere Stätten seiner Verehrung bekannt. Das [[Kloster Windberg|Prämonstratenser-Doppelstift Windberg]] in Niederbayern erhielt 1196 Reliquien von ihm und nahm ihn als zweiten Heiligen nach Maria in ihren Stiftsnamen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdbg.eu/kloster/web/index.php/detail/geschichte?id=KS0436  Kloster Windberg] Klöster in Bayern &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Evangelist Stadler]], Franz Joseph Heim, Johann Nepomuk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Heiligen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Augsburg 1882,  S. 184f. ([http://www.zeno.org/Heiligenlexikon-1858/K/HeiligL-1858-005-0184 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Sabinus of Spoleto |Sabinus von Assisi}}&lt;br /&gt;
* {{Hl-Lex|b|Sabinus_von_Spoleto.htm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1282306790|VIAF=3664167807286718130007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sabinus #Assisi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer der Diokletianischen Verfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 303]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sabinus von Assisi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sabinus von Spoleto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof einer Kirchengemeinde von Assisi&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=303&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Spoleto]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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