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	<title>Sabbatianer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sabbatianer&amp;diff=147684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-16T08:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die christlichen Sabbatianer; zu den Bewegung von [[Schabbtai Zvi]] siehe [[Sabbatianismus]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabbatianer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabbatisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sabbatarier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet verschiedene [[Christentum|christliche]] Glaubens- und [[Sondergemeinschaft]]en, die den [[Sabbat]] einhielten oder einhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Gruppen ==&lt;br /&gt;
=== Mährische Sabbater ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sabbater}}&lt;br /&gt;
Um 1528 gründete [[Oswald Glait]], Schüler des [[Täufer]]führers [[Hans Hut]], in [[Mähren]] und [[Schlesien]] die Gruppe der [[Sabbater]], die den Sabbat als Zeichen für die Verheißung des „Weltensabbats“ – des letzten erwarteten [[Äon (Theologie)|Äons]] – rituell einhielt. Glait lehrte mit Bezug auf {{B|Heb|4||LUT}} und {{B|Ex|31|16 f.|LUT}}, das Sabbatgebot sei bleibend gültig, da die Gläubigen erst nach Jesu [[Parusie|Wiederkunft]] zur Ruhe Gottes gelangten. Durch seine Einhaltung werde man „[[Versiegelung (Religion)|versiegelt]]“ und bewahrt, um im [[Endgericht]] zu bestehen. Die Gruppe wollte also ihre künftige Erwählung antizipieren und ständig aktualisieren. Der Täufer [[Andreas Fischer (Täufer)|Andreas Fischer]] löste Glait nach 1532 als Gruppenführer ab. Bis 1573 existierten mehrere Untergruppen in Mähren. Gegen sie verfasste [[Martin Luther]] 1538 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Wider die Sabbather]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weimarer Ausgabe (Luther)|WA]] 50,309&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er die Lehre Glaits auf jüdische Propaganda zurückführte. Diese ist jedoch nicht nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siebenbürgische Sabbatharier ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sabbatarier (Siebenbürgen)}}&lt;br /&gt;
Zum judenchristlichen Typ gehörte eine 1588 gegründete Gruppe um den ehemaligen [[Unitarismus (Religion)|Unitarier]] [[Andreas Eössi]] in [[Siebenbürgen]]. Er forderte die Einhaltung des Sabbats, der übrigen jüdischen Feste und Speisegebote für Christen, nicht aber die [[Brit Mila|Beschneidung]]. Denn Christus habe die [[Tora]] nicht aufheben, sondern die [[Goi|Heiden]] zu ihr führen wollen. Bis zu seiner Wiederkunft gelten daher die in der Tora genannten Bedingungen für die Erfüllung der prophetischen Verheißungen weiter. Diese Lehre setzte Eössis Schüler [[Simon Péchi]] ab 1621 fort und verbreitete sie auch im höheren Adel. Fürst [[Gabriel Bethlen]] erlaubte der Gruppe zu missionieren. 1638 trennten sich die Unitarier dieser Gegend von den Sabbathariern; letztere wurden daraufhin oft verurteilt oder konvertierten zum Schein zu den [[Reformierte Kirche|Reformierten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser Sabbatharier hielten sich, obgleich verfolgt, bis ins 19. Jahrhundert und wurden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seelenjuden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anat-Katharina Kalman |url=http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/literatur/-/id=4362286/property=download/nid=659892/azcw6e/swr2-literatur-20090210.pdf |titel=Hinter den Wäldern Tausend Geschichten |titelerg=Eine transsilvanische Literaturlandpartie |werk=swr.de |hrsg=SWR2 |datum=2009-02-10 |seiten=27 |format=PDF; 153&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131211040113/http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/literatur/-/id=4362286/property=download/nid=659892/azcw6e/swr2-literatur-20090210.pdf |archiv-datum=2013-12-11 |abruf=2019-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines ihrer Zentren war der Ort [[Cristuru Secuiesc|Székelykeresztúr]]. Der letzte Rest der Gemeinschaft, die damals noch etwa 30 Familien umfasste, trat 1868 vollständig zum [[Judentum]] über. Eine der letzten sabbatharischen Gemeinden in Siebenbürgen befand sich in [[Bezidu Nou|Bözödújfalu]] ({{deS|Neudorf}}, {{roS|Bezidu Nou}}). Die im [[Nationalsozialismus]] verfolgte Gemeinde verlor ihr Zentrum endgültig, als Bözödújfalu in den letzten Jahren des [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Nicolae Ceaușescu|Ceaușescu]]-Regimes einem Stausee weichen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu Gerhard Möckel: &amp;#039;&amp;#039;Die Sabbatarier von Bözödujfalu: Ein Kapitel Siebenbürgischer Toleranz- und Intoleranzgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche und Israel]].&amp;#039;&amp;#039; 12, 1997, {{ISSN|0179-7239}}, S. 65–71, sowie in knapper Form Dietmar Päschel: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Sabbatlieder – Eine hymnologische und ekklesiologische Problemanzeige.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spes Christiana]].&amp;#039;&amp;#039; 15–16, 2004–2005, {{ISSN|0935-7467}}, S. 72–88, hier: S. 82–83 ({{Internetquelle |url=http://www.thh-friedensau.de/de/forschung/020_Publikationen/020_SpesChristiana/020_Ausgaben/07_Paeschel.pdf |titel=thh-friedensau.de |format=PDF; 99&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2019-02-11 |kommentar=keine [[Web-Archivierung#Begrifflichkeiten|Mementos]]&amp;lt;!-- evtl. künftig unter https://www.thh-friedensau.de/forschung/publikationen/ --&amp;gt;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzten überlebenden Nachfolger der Siebenbürger Sabbatharier wurden im [[Holocaust]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russische Subbotniki ===&lt;br /&gt;
Um 1640 traten in Russland die [[Subbotniki (Religion)|Subbotniki]] oder &amp;#039;&amp;#039;Sabbatniki&amp;#039;&amp;#039; auf. Sie übernahmen Einflüsse des jüdischen [[Humanismus]] und der [[Kabbala]], bestritten Jesu Gottsein und [[Auferstehung]], verwarfen die Verehrung von [[Ikone]]n, feierten das [[Pessach]] und befolgten die Toragebote, zunächst ohne Beschneidung. Wie die Juden erwarteten sie die Ankunft des [[Messias]], wenn alle Menschen die Tora ganz halten. Ab 1760 wurden einige Teil der [[Molokanen]], die die [[russisch-orthodoxe Kirche]] ablehnten, und hielten darin weiter den Sabbat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siebentägner-Tunker ===&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gründete sich in Nordamerika die Gruppe der Siebentägner-Tunker, die sich zuvor unter der Führung von [[Johann Conrad Beissel]] von der täuferisch-pietistischen Bewegung der [[Tunker]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Schwarzenau Brethren&amp;#039;&amp;#039;) getrennt hatte. Die Siebentägner-Tunker gründeten 1732 das [[Ephrata Cloister]]. Reste der Gruppe schlossen sich im 19. Jahrhundert den Siebenten-Tags-Baptisten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Creglinger / Tennhardianer ===&lt;br /&gt;
Eine kleine Gruppe von Anhänger der Schriften von [[Johann Tennhardt]] (1661–1720), die ungefähr im geografischen Dreieck [[Creglingen]], [[Dinkelsbühl]] und [[Crailsheim]] verortet wurde, traten als kirchlich-separatistische Gruppe um 1843–1844 in stark schwärmerischer und schroffer Opposition zur evangelischen Amtskirche der Zeit (vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Donatismus]]) in Erscheinung, indem sie die [[Parusie]] in ihrer Zeit erwarteten (vgl. [[Millerbewegung]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Palmer |Titel=Die Gemeinschaften und Sekten Württembergs |TitelErg=Aus dessen Nachlaß herausgegeben von Prof. Dr. Jetter |Verlag=Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung |Ort=Tübingen |Datum=1877 |Seiten=204 ff. |Online={{Google Buch |BuchID=cwk3AAAAYAAJ |Seite=204 |Linktext=Scan}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zeitgenössische evangelische Theologe [[Christian Palmer]] beurteilte die sogenannten „Creglinger“ kritisch: „… [sie] trugen als [[Mystische Hochzeit|Verlobte des Herrn]] keine Kopfbedeckung und [[Nasiräer|schoren das Haar nicht]], daher sie ein wildes Aussehen bekamen; dieses [[Judaisierer|Judaisieren]] verriethen sie noch mehr durch das Halten des Samstags statt des Sonntags, durch [[Nahrungstabu#Schweinefleisch|Verwerfung des Schweinefleisches]] u.&amp;amp;nbsp;dergl.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Palmer |Titel=Die Gemeinschaften und Sekten Württembergs |TitelErg=Aus dessen Nachlaß herausgegeben von Prof. Dr. Jetter |Verlag=Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung |Ort=Tübingen |Datum=1877 |Seiten=204 ff. |Fundstelle=hier S. 205 |Online={{Google Buch |BuchID=cwk3AAAAYAAJ |Seite=204 |Linktext=Scan}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch wenigen verbliebenen und zum Teil hochbetagten Anhänger, z.&amp;amp;nbsp;B. aus [[Roßbürg]], schlossen sich Ende des 19. Jahrhunderts den [[Siebenten-Tags-Adventisten]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Gerhard Link |Titel=Aus Gottes Hand Die Anfänge der Adventgemeinden im deutschen Südwesten von 1887 bis 1914 sowie Blickpunkten bis 2015 |Hrsg=Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Baden-Württemberg K. d. ö. R. |Auflage=1. |Verlag=Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Baden-Württemberg K. d. ö. R. (Eigenverlag) |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-946403-00-5 |Seiten=31 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Getaufte) Christen-Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Frühe freikirchlich-baptistische Gemeindegründungen unter [[Friedrich Arnold Herring|Friedrich Herring]] und [[Johann Heinrich Lindermann]] ab 1852 im [[Rheinland]] und im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] führten im Verlauf ihrer theologischen Entwicklung in den 1850er Jahren den Sabbat (Sonnabend) als biblischen Ruhetag ein. Ab 1875 gingen wesentliche Teile der Mitglieder schrittweise zu den [[Siebenten-Tags-Adventisten]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Heinz |Titel=Johann Heinrich Lindermann |Hrsg=Friedrich Wilhelm Bautz |Sammelwerk=[[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]] (BBKL) |Band=XVIII. Ergänzung V. |Verlag=Traugott Bautz |Ort=Herzberg |Datum=2001 |ISBN=3-88309-086-7 |Spalten=836–838}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[August Jung]] |Titel=Als die Väter noch Freunde waren. Aus der Geschichte der freikirchlichen Bewegung |Hrsg= |Sammelwerk=Kirchengeschichtliche Monographien (KGM) |Band=5 |Verlag=R. Brockhaus Verlag |Ort=Wuppertal |Datum=1999 |ISBN=3-417-29435-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apostolisch-Christliche Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die vom [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Tischler und ursprünglichen [[Baptisten]] [[Julius Stangnowski]] (1824–1892) im Jahr 1863 gegründete Gemeinde fokussierte spätestens ab 1873 auf das Halten des biblischen Sabbats (Sabbatobservanz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nickel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Nickel |Titel=40 Jahre Adventbewegung in Ostpreußen |Hrsg=Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten |Sammelwerk=Adventbote |WerkErg=Gemeindeblatt der Siebententags-Adventisten |Band=40. Jg. |Nummer=20 |Verlag=Advent-Verlag (bzw. Vollmar &amp;amp; Bentlin KG) |Ort=Hamburg |Datum=1934-10-15 |Seiten=307 ff. |ISSN=0179-8146}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Richard Conradi |Titel=A Trip To Russia |Hrsg=Seventh-Day-Adventist Church |Sammelwerk=The Advent Review And Sabbath Herald |Band=Vol. 67 |Nummer=43 |Verlag=Seventh-day Adventist Publishing Association |Ort=Battle Creek MI [USA] |Datum=1890-11-04 |Seiten=680–681}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Verbreitung erstreckte sich von Ostpreußen bis in das Ruhrgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christoph Ribbat]] |Titel=Religiöse Erregung. Protestantische Schwärmer im Kaiserreich |Verlag=Campus-Verlag |Ort=Frankfurt/Main / New York |Datum=1996 |Reihe=Historische Studien |BandReihe=19 |ISBN=3-593-35599-X |Seiten=83 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von Stangnowski schlossen sich wesentliche Teile den [[Siebenten-Tags-Adventisten]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nickel&amp;quot; /&amp;gt; Apostolisch-Christliche Gemeinden waren in der BRD bis in die 1970er Jahre nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolisch-christliche_Gemeinde |titel=Apostolisch-christliche Gemeinde |werk=apostolische-geschichte.de |hrsg=Netzwerk Apostolische Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2019-12-10 |sprache=de |abruf=2023-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Apostolisch-Christliche Gemeinde Deutschland, Hamburg, als [[Anzeige (Medien)|Inserent]]in der &amp;#039;&amp;#039;Traueranzeige für Käte Arndt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Ostpreußenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 17, Folge 3, 15. Januar 1966, S. 18, Sp. 2 ([https://archiv.preussische-allgemeine.de/1966/1966_01_15_03.pdf preussische-allgemeine.de] [PDF; 11,2&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhänger von Messiasanwärtern ===&lt;br /&gt;
Auch die Anhänger des selbsternannten Messias [[Schabbtai Zvi]] werden Sabbatianer (oder [[Dönme]]) genannt. In der Türkei sind tatsächliche oder vermeintliche Mitglieder dieser Sabbatianer häufig Gegenstand von [[Verschwörungstheorie]]n. Denselben Namen führen auch die Anhänger der [[Joanna Southcott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige sabbathaltende Gruppen ==&lt;br /&gt;
Den Sabbat aus einer Endzeiterwartung heraus halten die um 1650 in England entstandenen [[Siebenten-Tags-Baptisten]] und die 1863 gegründeten [[Siebenten-Tags-Adventisten]] –&amp;amp;nbsp;zwei evangelische [[Freikirche]]n&amp;amp;nbsp;–, die Gemeinschaft der [[Freie Bibelforscher|Freien Bibelforscher]] sowie die [[Messianische Juden|jüdisch-messianischen Gemeinden]] (eine Gemeinschaft aus Juden und Nichtjuden, die an den [[Messias]] &amp;#039;&amp;#039;Yeshua&amp;#039;&amp;#039; (Jesus) glauben und weiterhin an jüdischen Bräuchen festhalten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hält die aus Russland stammende judaisierte Religionsgruppe der [[Subbotniki (Religion)|Subbotniki]] den Sabbat ein. Der Name dieser Gruppe leitet sich dabei vom russischen Wort &amp;#039;&amp;#039;subbota&amp;#039;&amp;#039; (суббота; wörtlich: Samstag) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Richard Conradi]]: Die Geschichte des Sabbats im Lichte der Bibel und der Geschichte von der Schöpfung bis in die Gegenwart, Internationale Traktatgesellschaft, Hamburg 1912 (&amp;#039;&amp;#039;Hinweis:&amp;#039;&amp;#039; Die aktuelle Auflage des Missionswerks Historischer Adventisten e.&amp;amp;nbsp;V. (Verlag und Herausgeber), Berlin 2009, ISBN 978-3-939979-12-8, verzichtet auf einen [[Textkritischer Apparat|textkritischen Apparat]]).&lt;br /&gt;
* Friedrich Braun: &amp;#039;&amp;#039;Joh. Tennhardt. Ein Beitrag zur Geschichte des Pietismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Einzelarbeiten aus der Kirchengeschichte Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Verlag Chr. Kaiser, München 1934, {{DNB|578951401}}.&lt;br /&gt;
* [[Anselm Schubert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sabbat und Sabbatobservanz in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 217). 1. Auflage. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, ISBN 978-3-579-05997-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische christliche Bewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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