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	<title>Saaringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:12:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saaringen&amp;diff=768419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Ort im Havelland (Mark Brandenburg) umbenannt in Kategorie:Ort im Havelland: laut Zollernalb</title>
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		<updated>2025-11-28T06:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_Havelland_(Mark_Brandenburg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Havelland (Mark Brandenburg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im Havelland (Mark Brandenburg)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_Havelland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Havelland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im Havelland&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Zollernalb&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Zollernalb (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Zollernalb&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:saaringen.jpg|mini|hochkant=1.2|Das Dorf Saaringen im Landschaftsschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saaringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz]] des [[Ortsteil]]s [[Klein Kreutz/Saaringen]] von [[Brandenburg an der Havel]] im Land [[Brandenburg]] mit 73 Einwohnern (Stand: 31. März 2016).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Brandenburg an der Havel, nach [[Märkische Allgemeine]], 27. April 2016, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie == &lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:saaringen havel.jpg|mini|Die Havel bei Saaringen mit den Inseln Großes Ohr rechts und Köhninge links von der Bildmitte]]&lt;br /&gt;
Saaringen befindet sich etwa 500&amp;amp;nbsp;m südöstlich der [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 91|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;91]] zwischen den [[Dorf|Dörfern]] [[Klein Kreutz]] (Ortsteil von [[Brandenburg an der Havel]]) und [[Roskow|Weseram]], am nördlichen [[Havel]]ufer. Der Ort liegt den Havelinseln [[Großes Ohr]] und [[Köhninge]] gegenüber, die möglicherweise erst nach Flussbettbegradigungen (Durchstich von [[Mäander|Flussmäandern]]) entstanden sind. Der Ort liegt im [[Landschaftsschutzgebiet Brandenburger Osthavelniederung]], wobei die bebaute Ortsfläche aus dem LSG ausgespart ist. Saaringen lag an der [[Westhavelländische Kreisbahnen|Bahnstrecke Röthehof–Brandenburg Krakauer Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1320 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Sarringe&amp;#039;&amp;#039;, als der brandenburgische Bischof [[Johannes von Thuchem]] das Dorf dem [[Domstift]] überschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wilhelm Spieker: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen- und Reformations- Geschichte der Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Erster Theil. Verlag von Duncker und Humblot. Berlin 1839. S. 434.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bedeutung des möglicherweise [[Slawen|slawischen]] Namens ist unklar.&amp;lt;ref&amp;gt; Märkische Oderzeitung, 11. Okt. 2006, S. 11 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wahrscheinliche Deutung bezieht sich auf das slawische „za rekoi“,&amp;lt;!--&amp;lt;ref name = &amp;quot;vch&amp;quot;&amp;gt; V. Charina, Rubzowsk, Brandenburg an der Havel, 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; welches mit „hinter dem Fluss gelegen“ übersetzt werden kann. (Siehe entsprechend auch [[Ziesar]] – „za jesero“ = „hinter dem See“, von [[Magdeburg]] her gesehen).&amp;lt;ref&amp;gt; Beate Bölsche, Wanderungen im Kreis Brandenburg, Stapp-Verlag, Berlin 1992, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; be.bra Wissenschaft, Berlin 2005, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere Autoren ziehen die Möglichkeit in Betracht, dass &amp;#039;&amp;#039;„...&amp;amp;nbsp;es sich hier um die Umgestaltung eines slawischen Namens, der vielleicht mit (dem) [[Polabische Sprache|altpolabischen]] „*žar“&amp;amp;nbsp;= „Glut, Hitze“&amp;#039;&amp;#039; (vgl. russ. жара = „Hitze“)&amp;lt;!--&amp;lt;ref name =&amp;quot; vch&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;zu verbinden ist&amp;amp;nbsp;...“,&amp;#039;&amp;#039; handeln könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder/Porada, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungstyp und -entstehung ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist kein Durchgangsdorf. Die nach Saaringen mündende Zweigstraße der L91 endet im Dorfe und lässt es als [[Rundplatzdorf]] oder [[Rundling]] erscheinen. Diese Siedlungsform wird als typisch westslawisch beschrieben (siehe [[Rundling]]).&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand aus einer slawischen Burganlage der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts, die um das Jahr 890 mit einer 10&amp;amp;nbsp;m breiten und 4,5&amp;amp;nbsp;m hohen Befestigungsanlage geschützt war und ziemlich präzise das heutige Dorf umschließt. Die Befestigungsanlagen wurden jedoch nach relativ kurzer Zeit (10 bis 30 Jahre) durch einen Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass man sie einebnete und das Dorf als unbefestigte Siedlung weiter bewohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder/Porada, S. 229&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Saaringen gehörte seit dem Mittelalter zum [[Havelländischer Kreis|Havelländischen Kreis]] der [[Mittelmark]] ([[Kurmark]] Brandenburg). Seit der Gründung der [[Provinz Brandenburg]] 1815 gehörte der Ort zum [[Kreis Westhavelland]] und kam 1952 zum [[Kreis Brandenburg-Land]]. Am 1. Januar 1957 wurde Saaringen als Ortsteil in die Gemeinde [[Klein Kreutz]] eingemeindet. Diese Gemeinde wurde am 6. Dezember 1993 wiederum in die kreisfreie Stadt [[Brandenburg an der Havel]] eingemeindet, wo sie als [[Ortsteil]] [[Klein Kreutz/Saaringen]] zum Stadtteil Dom gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; http://www3.stadt-brandenburg.de/stadt-brandenburg/index.php?id=56 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Bild:saaringen kirche.jpg|mini|hochkant|Die Kirche von Saaringen]]&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die Kirche, die 1796 errichtet wurde. 1997 stellte die Kirchengemeinde einen Antrag auf Streichung der Kirche von der Denkmalliste. Das Gebäude war baufällig und die Kirchengemeinde sah sich nicht in der Lage, es zu erhalten. Es bildete sich ein örtlicher Förderverein zur Rettung. Durch Spenden, [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme]]n und Fördermittel der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Stiftung Denkmalschutz&amp;#039;&amp;#039; konnte das Gebäude restauriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.altekirchen.de/OffeneKirchen.htm Informationen zur Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christiane Hankel: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsweise in Saaringen aus mittelslawischer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Institut für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität 2007. (&amp;#039;&amp;#039;unveröffentlichte Magisterarbeit&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Stichwort &amp;#039;&amp;#039;B13 „Saaringen“.&amp;#039;&amp;#039; In: Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Brandenburg an der Havel, Pritzerbe, Reckahn und Wusterwitz.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Landschaften in Deutschland. Werte der deutschen Heimat; Band&amp;amp;nbsp;69) Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2006, S. 228–231 ISBN 978-3-412-09103-3&lt;br /&gt;
* Stefan Dalitz/Thomas Kersting: Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;30 Burgwall und Hügelgräber von Saaringen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Potsdam, Brandenburg und das Havelland.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland; Band 37) Theiss, Stuttgart 2000, S. 238–242 ISBN 3-8062-1489-1&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Ribbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Havelland im Mittelalter. Untersuchungen zur Strukturgeschichte einer ostelbischen Landschaft in slawischer und deutscher Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Gewidmet [[Wolfgang H. Fritze]] zum 70. Geburtstag (= [[Friedrich-Meinecke-Institut]] der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner historische Studien&amp;#039;&amp;#039;. Band 13; &amp;#039;&amp;#039;Germania Slavica&amp;#039;&amp;#039;. Band V). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/26/36/N |EW=12/39/41/E |type=city |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Brandenburg an der Havel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1320]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;/div&gt;</summary>
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