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	<title>Saalburger Marmor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saalburger_Marmor&amp;diff=1270486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-28T09:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saalburger.jpg|miniatur|Saalburger Marmor, Sorte &amp;#039;&amp;#039;Altrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Muster ca. 24 × 14 cm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabu violet - thuringia.jpg|mini|Saalburger Marmor, Sorte &amp;#039;&amp;#039;Violett&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabu, Tanna - thuringia.jpg|mini|Saalburger Marmor, Sorte &amp;#039;&amp;#039;Königsrot&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabu edelgrau - thuringia.jpg|mini|Saalburger Marmor, Sorte &amp;#039;&amp;#039;Edelgrau-Forelle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe thüringisch-vogtländischer [[Naturstein|Naturwerksteine]]. Im [[Petrografie|petrographischen]] Sinne sind die meisten von ihnen keine [[Marmor]]e, sondern [[Devon (Geologie)|devonische]] [[Kalkstein]]e aus der Gegend in und um die Gemeinde [[Saalburg-Ebersdorf]] sowie dem [[Landkreis Greiz]] in Thüringen. Bekannt sind einzelne Gesteinsvorkommen seit 1743, die technisierte Gewinnung und Verarbeitung von Natursteinen in der Region Saalburg begann im Jahre 1886. Diese Gesteine gibt es in unterschiedlichen Farbtönen. Verwendet wurden diese Naturwerksteinsorten in zahlreichen Bauwerken auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Saalburger Marmorwerke ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1743 wird „Marmor“ im Gebiet um Saalburg durch Johann Gottfried Büchner (1695–1749) erstmals erwähnt, indem er Vorkommen polierfähiger Kalksteine in den Regionen um [[Schleiz]] und [[Burgk (Schleiz)|Burgk]] vermerkt. Schriftlich festgehalten und damit der bisher älteste Anwendungsnachweis sind Arbeiten des Bildhauers Johann Gottlieb Herget, der für [[Schloss Burgk]] sieben Platten für Konsoltische aus „hiesigem Marmor“ anfertigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Weise: &amp;#039;&amp;#039;Naturwerksteine des Saale-Orla-Kreises (Teil 2)&amp;#039;&amp;#039;. In: Beiträge zur Geologie von Thüringen, Neue Folge, Heft 21, S. 147–196, hier S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei dieser Tische sind heute noch vorhanden. Sie stehen im Damen- bzw. Musiksalon des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. Langenweißbach 2022, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1886 pachtete der Bauunternehmer Magnus Rödel mit dem Architekten [[Christian Heidecke]] den Schieferbruch Franzenberg bei [[Grumbach (Wurzbach)|Grumbach]]. Heidecke wurde auf den Kalksteinbruch an der sogenannten Schafbrücke unterhalb der Bärenmühle bei Wurzbach aufmerksam und pachtete diesen am 1. Januar 1887. Anschließend begutachteten sie mehrere Kalksteinbrüche entlang der Saale bis Saalburg. Dort fanden sie besonders gutes Kalksteinmaterial im Pößnigsgrund vor. Nicht weit saaleabwärts lag die sogenannte Herrenmühle an der Mündung des Triebigsbaches in die Saale. Am 1. Juni 1888 pachteten Rödel und Heidecke diese Mühle und bauten diese so um, dass Kalkstein geschnitten, geschliffen und poliert werden konnte. Es wurden [[Gattersäge]]n, [[Steinschleifmaschine]]n und [[Steinsäge]]n gekauft. Der Betrieb lief gut und so kauften die beiden die Herrenmühle 1889. Damals hatte das Werk 70 Arbeiter und ein Jahr später 80. Eine Maschinenhalle wurde 1890 fertiggestellt. So waren die Saalburger Marmorwerke entstanden. Da sie im Saalegrund nur schwer erreichbar waren, wurden manche Werkstücke gleich vor Ort in den Marmorbrüchen komplett vorgefertigt. Dazu gehören zum Beispiel die einen Meter dicken Säulen des [[Berliner Dom]]s aus dem Tannaer Marmorbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 zählte das Marmorwerk mit 100 Mitarbeitern als zweitgrößtes Unternehmen auf diesem Sektor in Deutschland. Bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wuchs deren Zahl sogar auf 140 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartenstein 2013&amp;quot;&amp;gt;Otmar Hartenstein: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsplätze für die Region. Zur Geschichte des Marmorwerkes Saalburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Gudrun Braune (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben im Oberland. Alltag in der Region Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale&amp;#039;&amp;#039;. Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, Erfurt 2013, S. 84–97.&amp;lt;!--http://d-nb.info/1059931656--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erhielten die Saalburger den Auftrag für Säulen für den Kaiserpalast in Peking. Die Steinladung nach Peking ging nach dem Kriegsbeginn auf dem Seeweg verloren und zehn hohe Säulen blieben in den Werkstätten liegen. Nach dem Krieg führten die Baumeister Heidecke und der Ministerialrat Johannes Grube und der Bremer Fritz Kaye die Firma weiter, ab 1925 Heidecke alleine. Im Frühjahr 1931 führte Heidecke mit Josef Hauser die Saalburger Marmorwerke gemeinsam. Die Stadt Saalburg erhielt einen Eisenbahnanschluss und das Werk siedelte nach Saalburg um, da das Unternehmen von der Stadt einen kostenlosen Bauplatz mit Bahnanschluss zur Verfügung gestellt bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Hauser übernahm nach dem Tod durch Ertrinken von Georg Heidecke im Jahre 1932 in der [[Bleilochtalsperre]] die Anteile der Heideck’schen Erben und führte den Betrieb alleine weiter. Diese schicksalhafte Wendung hatte für das Saalburger Marmorwerk große Bedeutung, denn Hauser war ein überzeugter [[Nationalsozialist]] und suchte die Nähe führender Nazis wie [[Adolf Hitler]] und [[Fritz Sauckel]]. Hauser gründete in seinem Betrieb eine sogenannte Werkschar, die sich in Uniform anlässlich der 50-Jahr-Feier in der Festschrift unter einer Standarte mit Hakenkreuz präsentierte. Das damalige Personal wurde durch ihn zur Gefolgschaft bzw. zu Gefolgschaftsmitgliedern und der &amp;#039;&amp;#039;Parteigenosse Hauser&amp;#039;&amp;#039; zum [[Betriebsführer (Nationalsozialismus)|Betriebsführer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Saalburger Marmorwerke, S. 4, &amp;#039;&amp;#039;siehe Lit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Belegschaft bestand 1937 aus 155 Mitarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartenstein 2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte und Neue Reichskanzlei ===&lt;br /&gt;
Besonders bekannt waren die Einbauten von Saalburger Marmor im Speisesaal der alten Reichskanzlei, die 1934 umgebaut wurde:&lt;br /&gt;
:„Der Führer selbst hatte für diese 12 wuchtigen Säulen von über sechs Meter Höhe, 16 Wandlisenen und 4 Ecklisenen, die für den Speisesaal der Reichskanzlei bestimmt waren, im Deutschen Museum in München Buntrosa-ruhig ausgewählt. Die Arbeiten begannen im Gottschall-Bruch. […] Die Arbeiten wurden zur gesetzten Frist abgeliefert und fanden die Anerkennung des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler. Josef Hauser stand vor dem Führer im Speisesaal und durfte diese Anerkennung entgegennehmen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Weber: Saalburger Marmorwerke, S. 22, 78f. &amp;#039;&amp;#039;siehe Lit.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Reichskanzlei ließ Adolf Hitler 1938 errichten. Hierfür lieferten die Saalburger Marmorwerke beispielsweise große Mengen an Platten für die „Marmorgalerie“. Sie hatte die Ausmaße von 12 × 146 Metern. Für ihren Fußboden kamen zehn Zentimeter starke Platten aus ALTROT zum Einsatz, die aus dem Vogelsbergbruch bei Tegau stammten. Ihr Verbleib und der von sämtlichen anderen in beiden Reichskanzleien verbauten Gesteine ist ungeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. Langenweißbach 2022, S. 88f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabu ma.jpg|miniatur|Fußboden aus verschiedenen Sorten, um 1960–61]]&lt;br /&gt;
Auch in der [[DDR]] wurde ab 1949 in vielen repräsentativen Bauten Saalburger Marmor verwendet, weil seine dekorativen Sorten immer noch beliebt waren. Es entstanden zahlreiche Gerüchte über die Wiederverwendung des Materials aus der Neuen Reichskanzlei. Diese Vermutungen betreffen zum Beispiel das Foyer der [[Humboldt-Universität]] und den [[U-Bahnhof Anton-Wilhelm-Amo-Straße]]. Hierfür wurden jedoch große Mengen von KÖNIGSROT aus Tanna benutzt, der in beiden Reichskanzleien nachweislich nicht verwendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. Langenweißbach 2022, S. 67–69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei möglichen Wiederverwendungen werden ebenso gern die sowjetischen Ehrenmale ([[Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park)|Treptower Park]], [[Sowjetisches Ehrenmal (Tiergarten)|Tiergarten]] und [[Sowjetisches Ehrenmal (Schönholzer Heide)|Schönholzer Heide]]) in Berlin genannt. Nach einer genauen petrographischen Untersuchung der dort verarbeiteten Steinmaterialien haben diese Gerüchte keine reale Grundlage.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ernst Mittig]]: [https://zeitgeschichte-online.de/themen/marmor-der-reichskanzlei &amp;#039;&amp;#039;Marmor der Reichskanzlei&amp;#039;&amp;#039;]. In: Dieter Bingen, Hans-Martin Hinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Schleifung, Zerstörung und Wiederaufbau historischer Bauten in Deutschland und Polen.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-447-05096-9, online auf &amp;#039;&amp;#039;www.zeitgeschichte-online.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lief unter Josef Hauser der Betrieb im Marmorwerk wieder an. 1946 wurde er jedoch enteignet und die Saalburger Marmorwerke volkseigen. Die VEB Saalburger Marmorwerke waren in der [[DDR]] der Betrieb, der schwerpunktmäßig Marmore und Kalksteine verarbeitete. Beinahe in allen repräsentativen DDR-Bauten lässt sich Naturstein finden, den die Saalburger Marmorwerke einbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. Langenweißbach 2022, S. 32–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Wende gründete sich im November 1991 die [[Saalburger Marmorwerke GmbH]] als Verarbeiter von Naturstein und die TNW Natursteinwerke GmbH und Co. KG als Rohstofflieferant. Durch die Hartsteinwerke Burgk GmbH &amp;amp; Co. OHG wird bei Tegau Kalkstein abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte genutzte Gesteinsvorkommen ==&lt;br /&gt;
Den Kalkstein gab es mit mehreren Handelsnamen und aus unterschiedlichen Steinbrüchen des [[Thüringer Schiefergebirge]]s und angrenzenden Teilen des [[Vogtland|Thüringischen Vogtlands]]:&lt;br /&gt;
* bei [[Tegau]] im Gottschall-Steinbruch (ab 1897) und im [[Vogelsberg (Tegau)|Vogelsberg]]-Steinbruch (ab 1907): &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Altrot&amp;#039;&amp;#039; (Farbe tiefdunkelrot). &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Buntrosa-ruhig&amp;#039;&amp;#039; (Gottschall-Steinbruch) und &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Buntrosa lebhaft&amp;#039;&amp;#039;, ferner &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Edelgrau-Forelle&amp;#039;&amp;#039; (grau mit rötlichen Tupfen)&lt;br /&gt;
* im Steinbruch Kapfenberg bei [[Pahren]]: &amp;#039;&amp;#039;Kapfenberg&amp;#039;&amp;#039; (gewolkt, dunkel- bis schwarzgrau), Anfang des 20. Jahrhunderts auch unter dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Colombriso&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
* im Steinbruch bei [[Tanna]]: &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Königsrot&amp;#039;&amp;#039; (Farbe dunkelrot bis violettrot mit weißen oder rötlich gefärbten [[Calcit]]adern.)&lt;br /&gt;
* im Steinbruch bei [[Rothenacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Violett&amp;#039;&amp;#039;, lebhaft strukturiert&lt;br /&gt;
* im Steinbruch des [[Pößnigsbach]]tales (heute in der [[Bleilochtalsperre]]): &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Meergrün&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Saalburg Schwarz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Heute findet lediglich in einzelnen Steinbrüchen Materialabbau statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Werksteinarbeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Dom Altarraum.jpg|miniatur|Berliner Dom, Altarraum: Säulen und Pilaster aus Saalburg Königsrot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar Hotel Elephant.jpg|miniatur|Im Innern des Hotels Elephant in Weimar wurde große Mengen verschiedener Sorten Saalburger Marmors verbaut]]&lt;br /&gt;
* Säulen für den [[Verbotene Stadt|Kaiserpalast in Peking]]&lt;br /&gt;
* Säulen und zahlreiche weitere Interieurteile für den [[Berliner Dom]] (1894–1905; Rest. innen 1983–1999)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johannes Herbert Schroeder|Johannes H. Schroeder]], Gerda Schirrmeister, Angela Ehling |Titel=Berliner Dom – Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin |Hrsg=Johannes H. Schroeder |Sammelwerk=Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin: gesteinskundliche Stadtbummel zwischen Alexanderplatz und Großem Stern |Auflage=2., erw. und verb. |Verlag=Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2006 |Sprache=de |Reihe=Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg |NummerReihe=6 |ISBN=3-928651-12-9 |Seiten=99-115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sarkophag für die Herzogin von Mecklenburg&lt;br /&gt;
* Regierungsgebäude von Havanna&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal in [[Surrey]] (England) für gefallene Amerikaner&lt;br /&gt;
* Kassensaal im Reichsbankneubau in [[Dresden]]&lt;br /&gt;
* Innenräume von den Gebäuden (Ladengeschäfte, Treppenhäuser) der Nachkriegs-[[Altmarkt (Dresden)|Altmarktbebauung]] und angrenzender Straßenzüge in Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Heinz, Heiner Siedel &amp;amp; Jan-Michael Lange: &amp;#039;&amp;#039;Dresden (Sachsen)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Steine in deutschen Städten, 18 Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. hrsg. v. J. H. Schroeder, Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2009, ISSN 0941-2980, S. 45–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dresdner Zwinger]], Fußböden (teilweise durch neuzeitliche Sanierungen entfernt)&lt;br /&gt;
* Festsaal der ehemaligen [[Militärakademie der NVA#Gebäude|Militärakademie]] in Dresden&lt;br /&gt;
* Massivsäulen im Kirchenschiff der [[Lukaskirche (Dresden)|Lukaskirche]] von Dresden&lt;br /&gt;
* TU Chemnitz (Foyer im Anbau aus den 1960er Jahren an der [[Straße der Nationen]]) in [[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* Palast-Lichtspiele in [[Zwickau]]&lt;br /&gt;
* Fußboden und Treppen im Verwaltungsgebäude der [[NSDAP]] in München&lt;br /&gt;
* Fußboden und Treppen im [[Führerbau]] in München&lt;br /&gt;
* Fußboden und Treppen im [[Haus der Deutschen Kunst]] in München&lt;br /&gt;
* Mosaikboden in der Schwimmhalle auf dem [[Reichssportfeld]] in Berlin&lt;br /&gt;
* Mosaikboden und Fußboden für die Schwimmhalle der [[Leibstandarte SS Adolf Hitler|Leibstandarte]] Hitlers&lt;br /&gt;
* Massiver Handlauf im Gebäude der Städtischen Feuersozietät Berlin&lt;br /&gt;
* [[Werkstein]]arbeiten für das [[Rathaus Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* Werksteinarbeiten für das [[Hotel Elephant]], [[Weimar]]&lt;br /&gt;
* Werksteinarbeiten für den Speisesaal und Anbau der [[Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei]] in der Voßstraße in Berlin&lt;br /&gt;
* Fußbodenornamentik im Foyer der [[Staatsoper Unter den Linden]] (1950–1955)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johannes Herbert Schroeder|Johannes H. Schroeder]], Otmar Hartenstein |Titel=Staatsoper Unter den Linden|Hrsg=Johannes H. Schroeder |Sammelwerk=Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin: gesteinskundliche Stadtbummel zwischen Alexanderplatz und Großem Stern |Auflage=2., erw. und verb. |Verlag=Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2006 |Sprache=de |Reihe=Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg |NummerReihe=6 |ISBN=3-928651-12-9 |Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Intarsienfußboden des [[Staatsoper Unter den Linden#Deutsche Staatsoper|Apollosaals]] in der Staatsoper Unter den Linden (1950–1955)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johannes Herbert Schroeder|Johannes H. Schroeder]], Otmar Hartenstein |Titel=Der Intarsien-Boden im Apollosaal |Hrsg=Johannes H. Schroeder |Sammelwerk=Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin: gesteinskundliche Stadtbummel zwischen Alexanderplatz und Großem Stern |Auflage=2., erw. und verb. |Verlag=Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2006 |Sprache=de |Reihe=Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg |NummerReihe=6 |ISBN=3-928651-12-9 |Seiten=167–169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fußboden im Foyer der [[Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Unter den Linden)]] (nach 1945)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Angela Ehling |Titel=Staatsbibliothek |Hrsg=Johannes H. Schroeder |Sammelwerk=Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin: gesteinskundliche Stadtbummel zwischen Alexanderplatz und Großem Stern |Auflage=2., erw. und verb. |Verlag=Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2006 |Sprache=de |Reihe=Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg |NummerReihe=6 |ISBN=3-928651-12-9 |Seiten=182–186}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altar der Kirche [[St. Alban (Effelder)]], „Eichsfelder Dom“&lt;br /&gt;
* Pergamonmuseum (Altarsaal; Telephos-Saal) – Museumsinsel Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marxgrüner Marmor]], geologisch verwandtes und als [[Werkstein]] genutztes Kalksteinvorkommen, etwa 20 Kilometer vom thüringischen Abbaugebiet entfernt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmorwerke : am Tage des 50jährigen Bestehens; 1888–1938&amp;#039;&amp;#039;. Kupp, Reichenstein &amp;amp; Helmrich, Schleiz o. J. [1938].&lt;br /&gt;
* Otmar Hartenstein, Peter Lange, Elsa Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – ein Bodenschatz Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039;. Saalburg [1990]&lt;br /&gt;
* Otmar Hartenstein: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor : Vorkommen, Gewinnung und Verarbeitung&amp;#039;&amp;#039;. In: Fundgrube, Bd. 27 (1991), Heft 2, S. 69–76; Heft 3, S. 130–137.&lt;br /&gt;
* Ulf Weber: &amp;#039;&amp;#039;Saalburger Marmor – Geologie, Geschichte, Abbaugebiete und Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. Langenweißbach 2022. https://d-nb.info/1261347293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Sammlungen-Grundlagen/GG_Sammlungen/Objekt_Monat/1106_Saalburgmarmor.html &amp;#039;&amp;#039; „Saalburger Marmor“. Das Sammlungsobjekt des Monats&amp;#039;&amp;#039;]. auf www.bgr.bund.de, Vorstellung dieser [[Werkstein]]gruppe&lt;br /&gt;
* Elisabeth Kühnast, Sandra Reichmann, Jasmin Eismann, Robin Griesbach: [https://www.stadt-tanna.de/phpwcms/?seminarfach &amp;#039;&amp;#039;110 Jahre Marmorbruch Tanna&amp;#039;&amp;#039;]. auf www.stadt-tanna.de, Seminararbeit über den Tannaer Marmorbruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalksteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Devon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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