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	<title>Saadiyat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:02:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saadiyat&amp;diff=1456079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias.Wolf: /* Kulturbezirk */ aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-06T18:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kulturbezirk: &lt;/span&gt; aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saadiyat Bridge (Nepenthes).jpg|mini|Bau der Brücke auf die Insel Saadiyat, Oktober 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saadiyat Island Model Pict 1.jpg|mini|Maßstabgetreues Modell der Insel Saadiyat, Mai 2007]]&lt;br /&gt;
Die Insel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saʿadiyat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|جزيرة سعديات&amp;amp;lrm;|DMG=Ǧazīrat Saʿdīyāt|de=Insel des Glücks}}) liegt etwa 500 Meter östlich des Hafens von [[Abu Dhabi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der rund 26,32&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pnas.org/content/suppl/2013/08/28/1306309110.DCSupplemental/sd01.csv PNAS Islands Database]&amp;lt;/ref&amp;gt; großen Insel handelt es sich nicht wie bei den [[Palm Islands|Palmeninseln]] in [[Dubai]] um eine gänzlich künstlich aufgeschüttete Insel, sondern um einen natürlichen Sandkern in der Mangrovenzone, der durch ergänzende Aufschüttungen befestigt und vergrößert wurde. Die Insel dient dazu, die bereits knapp gewordenen Bau- und Strandflächen der Stadt Abu Dhabi zu erweitern. Von der &amp;#039;&amp;#039;Tourism Development &amp;amp; Investment Company&amp;#039;&amp;#039; werden auf Saadiyat bis zum Jahr 2018{{Zukunft|2018}} in relativ aufgelockerter Bauweise etwa 29 Hotels mit über 7000 Zimmern, 8000 Villen und 38.000 Apartments sowie zahlreiche Tourismus-, Freizeit- und Versorgungseinrichtungen errichtet. Allein die [[Marina (Hafen)|Marina]] für Freizeitboote wird mit 1000 Liegeplätzen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturbezirk ==&lt;br /&gt;
Die Hauptattraktionen auf der Insel soll ein Kulturbezirk mit weltweitem Anspruch sein. Dazu werden folgende Einzelprojekte genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Louvre Abu Dhabi]]&amp;#039;&amp;#039;, geplant von [[Jean Nouvel]], ist ein Museum der klassischen Bildenden Kunst. Es wurde im November 2017 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helge Sobik |Titel=Louvre in Abu Dhabi: Wie Picasso in die Wüste kam |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2017-10-17 |Online=https://www.spiegel.de/reise/fernweh/louvre-in-abu-dhabi-wie-picasso-in-die-wueste-kam-a-1172250.html |Abruf=2017-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lena Bopp: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/emirat-zahlt-hunderte-millionen-dollar-fuer-louvre-abu-dhabi-15286687.html &amp;#039;&amp;#039;Das leuchtende Ei in der staubigen Wüste&amp;#039;&amp;#039;.] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]], 11. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Guggenheim Abu Dhabi]]&amp;#039;&amp;#039;, geplant von [[Frank Gehry]], sollte 2017 eröffnet werden (moderne Bildende Kunst), geriet jedoch ins Stocken.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Schulz: [https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/louvre-abu-dhabi-weltmuseum-am-wuestenrand/20551560.html &amp;#039;&amp;#039;Weltmuseum am Wüstenrand&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 7. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt hatte 2011 für Schlagzeilen gesorgt, als über 130 Künstler drohten, das Museum wegen der schlechten Arbeitsbedingungen auf der Baustelle zu boykottieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolai Ouroussoff: [http://www.nytimes.com/2011/03/17/arts/design/guggenheim-threatened-with-boycott-over-abu-dhabi-project.html &amp;#039;&amp;#039;Abu Dhabi Guggenheim Faces Protest&amp;#039;&amp;#039;.] NYTimes.com, 17. März 2011; abgerufen am 26. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Performing Arts Center&amp;#039;&amp;#039;: mehrere Gebäude mit zwei Konzertsälen, einer Oper und zwei Theatersälen (Gastspiele, klassische und Unterhaltungsproduktionen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-463757&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heiko Klaas |url=https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/abu-dhabi-araber-planen-gigantische-kunst-museen-a-463757.html |titel=Abu Dhabi: Araber planen gigantische Kunst-Museen |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2007-02-02 |abruf=2018-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[New York University]]&amp;#039;&amp;#039;: Der Uniableger eröffnete 2010 einen temporären Campus.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Hundley: [http://www.globalpost.com/dispatch/education/100913/lacking-students-us-colleges-drop-out-mideast &amp;#039;&amp;#039;Lacking students, US colleges drop out of Mideast&amp;#039;&amp;#039;.] globalpost.com, 14. September 2010; abgerufen am 26. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bauauftrag für das Universitätsgebäude wurde im April 2010 an die [[Mubadala Development Company]] vergeben. Der Bau wurde 2014 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Roscoe: [http://www.meed.com/sectors/construction/real-estate/al-futtaim-carillion-wins-new-york-university-contract-in-abu-dhabi/3005984.article &amp;#039;&amp;#039;Al-Futtaim Carillion wins New York University contract in Abu Dhabi&amp;#039;&amp;#039;.] meed.com, 28. April 2010; abgerufen am 26. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newyorker.com/magazine/2016/12/19/the-gulf-art-war &amp;#039;&amp;#039;The Gulf Art War&amp;#039;&amp;#039;.] [[The New Yorker]], 19. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zayed-Nationalmuseum]]&amp;#039;&amp;#039; (arabische Tradition und Moderne), eröffnete Anfang Dezember 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Februar 2023 wurde auf der Insel das „[[Haus der Abrahamitischen Familie]]“ &amp;#039;&amp;#039;(Abrahamic Family House)&amp;#039;&amp;#039;, entworfen vom Architekturbüro [[David Adjaye|Adjaye Associates]], eröffnet. Es soll ein Zentrum des Dialogs zwischen den [[Abrahamitische Religion|Abrahamitischen Religionen]] sein. Der Gebäudekomplex umfasst eine christliche Kirche, eine Moschee, eine Synagoge und gemeinsam zu nutzende Konferenzräume.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/abu-dhabi-eroeffnet-zentrum-aus-synagoge-kirche-und-moschee/ &amp;#039;&amp;#039;Abu Dhabi eröffnet Zentrum aus Synagoge, Kirche und Moschee&amp;#039;&amp;#039;.] [[Jüdische Allgemeine]], 18. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Insel ist seit 2009 über eine 10-spurige Autobahn und die 1,4 Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;[[Scheich-Khalifa-Brücke]]&amp;#039;&amp;#039; mit Abu Dhabi und der [[Yas-Insel]] verbunden. Der Bauetat für dieses Prestigeprojekt wurde mit 27 Milliarden US-Dollar angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteile ==&lt;br /&gt;
Die Saadiyat-Insel, eine natürliche Insel, die den Fokus von 27 km² Entwicklungsfläche bildet, wird in 7 Stadtteile (Arabisch: منطقة) aufgeteilt, in denen letztendlich über 145.000 Menschen untergebracht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschenrechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 riefen über 130 internationale Künstler zu einem Boykott des neuen Guggenheim-Museums (sowie des Louvre Abu Dhabi) auf, unter Berufung auf Berichte seit 2009 über Missbräuche von ausländischen Bauarbeitern auf Saadiyat Island. Dazu gehörten willkürliches Zurückhalten von Löhnen, unsichere Arbeitsbedingungen sowie das Versäumnis von Unternehmen, die hohen Vermittlungsgebühren, die von den Arbeitern verlangt wurden, zu bezahlen oder zu erstatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicolai Ouroussoff |Titel=Abu Dhabi Guggenheim Faces Protest |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2011-03-16 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/2011/03/17/arts/design/guggenheim-threatened-with-boycott-over-abu-dhabi-project.html |Abruf=2023-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut dem Architectural Record verfügt Abu Dhabi über umfassende Arbeitsgesetze zum Schutz der Arbeiter, doch diese werden nicht gewissenhaft umgesetzt oder durchgesetzt. Im Jahr 2010 veröffentlichte die Guggenheim-Stiftung auf ihrer Website eine gemeinsame Erklärung mit TDIC, in der unter anderem folgende Arbeiterrechtsfragen anerkannt wurden: die Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter, ihr Zugang zu Reisepässen und anderen Dokumenten, die die Arbeitgeber zurückbehalten, um sicherzustellen, dass sie ihre Arbeit fortsetzen; die Zusammenarbeit mit einem Generalunternehmer, der sich zur Einhaltung der Arbeitsgesetze verpflichtet; die Aufrechterhaltung eines unabhängigen Baustellenüberwachers sowie die Beendigung des Systems, das in der Region des Persischen Golfs üblich ist und von Arbeitern verlangt, Vermittlungsgebühren zurückzuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 berichtete The Observer, dass die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter auf den Baustellen des Louvre und der New York University auf Saadiyat einer „modernen Sklaverei“ gleichkämen. Im Jahr 2014 sagte der Direktor des Guggenheim, Richard Armstrong, dass er glaube, dass die Wohnbedingungen für die Arbeiter beim Louvre-Projekt nun gut seien und dass „viel weniger“ von ihnen ihre Pässe eingezogen bekämen. Er erklärte, dass das Hauptproblem, das noch bestehe, die Vermittlungsgebühren seien, die von den Agenturen verlangt würden, die die Arbeiter rekrutieren. Später im Jahr 2014 äußerte sich der Architekt des Guggenheim, Gehry, dass es „eine moralische Verantwortung“ sei, mit den Abu Dhabi-Beamten zusammenzuarbeiten, um das Gesetz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf dem Gelände des Museums umzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.architecturalrecord.com/gdpr-policy?url=https://www.architecturalrecord.com/news/2014/09/140922-Frank-Gehry-Works-to-Improve-Worker-Conditions-on-Abu-Dhabi-Site.asp |titel={{!}} Architectural Record |abruf=2023-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ermutigte die TDIC, zusätzlichen Wohnraum für Arbeiter zu schaffen, und schlug vor, dass der Auftragnehmer die Kosten für die Vermittlungsgebühren übernimmt. Im Jahr 2012 beauftragte die TDIC PricewaterhouseCoopers als unabhängigen Überwacher, der alle drei Monate Berichte erstellen sollte. Arbeitsrechtsanwalt Scott Horton sagte gegenüber dem Architectural Record, dass er hoffe, dass das Guggenheim-Projekt Einfluss auf die Behandlung von Arbeitern auf anderen Saadiyat-Baustellen haben werde und „als Vorbild für richtiges Handeln dienen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saadiyat Island|Saadiyat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=24.529696 |EW=54.440689 |type=city |region=AE-AZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Abu Dhabi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Vereinigte Arabische Emirate)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Persischer Golf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstliche Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Abu Dhabi, Emirat)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias.Wolf</name></author>
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