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	<title>Sa Testa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T18:10:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Die Anlage */ lf</title>
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		<updated>2023-07-01T15:58:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Anlage: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der [[Brunnenheiligtum|heilige Brunnen]] ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Pozzo sacro&amp;#039;&amp;#039;}}) von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sa Testa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in den 1930er Jahren von Wasser suchenden [[Schäferei|Schäfern]] an der Küstenstraße von [[Olbia (Sardinien)|Olbia]] nach [[Golfo Aranci]] auf [[Sardinien]] entdeckt. Die Ausgrabung führte Francesco Soldati 1938 durch. Das Bauwerk wurde 1969 von Ercole Contu (1924–2008) wiederhergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sa Testa besteht aus einem runden Hof, einem trapezförmigen Vorraum, einer Treppe und einer [[Tholos]], die die [[Quelle]] umschließt. An einer leichten Böschung in einem Sattel zwischen niedrigen Hügeln liegt das aus bearbeiteten [[Granit]]- und [[Schiefer]]quadern errichtete Monument auf einer NNW-SSO verlaufenden Achse. Es hat eine Gesamtlänge von 17,5 m. &lt;br /&gt;
[[Datei:Olbia - Pozzo sacro di Sa Testa (07).JPG|mini|Der heilige Brunnen von Sa Testa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anlage ==&lt;br /&gt;
Der 8,3 × 7,4 m große Hof war vermutlich für Rituale bestimmt. Er wird von einem niedrigen runden [[Temenos]] begrenzt, dessen Resthöhe 0,3 m betrug. Die Dicke der den Komplex umschließenden Mauer betrug 0,9 m. An der inneren Mauerbasis des gepflasterten und mit einer Entwässerungsrinne versehenen Hofes gibt es partiell einen [[Bankaltar]]. Der Zugang zum Hof erfolgt über vier abwärts führende Stufen, die zum Durchlass auf der nördlichen Seite führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Vorbereich des Brunnens, der auf einem etwas niedrigeren Niveau als der Hof liegt, ist trapezoid; 2,65 m lang und vorne 1,87 m hinten 2,62 m breit. Der Bereich ist gepflastert, hat eine [[Gosse]] und Bankaltäre an den Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Vorhalle erreicht man die Treppe, die zum Brunnenniveau führt. Sie hat 17 Stufen aus [[Granit]], deren Breite nach unten hin abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kegelförmige nach unten größer werdende Tholos bedeckt die Quelle und schließt am Wasserspiegel rund ab. Ursprünglich wurde der Raum von einer zweiten Tholos gedeckt, von der aber nur einige Steinreihen übrig blieben. Bauliche Elemente schützen den Brunnen vor dem Eindringen von Oberflächenwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitstellung und Funde ==&lt;br /&gt;
Die lange Treppe sowie die Enge und Tiefe des Brunnens deuten auf eine Entstehung in den letzten Jahrhunderten des 2. Jahrtausends v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabung ist unveröffentlicht. Über das Fundmaterial liegen nur Informationen vor, die aus dem Grabungshandbuch stammen. Es zeichnet sich eine Nutzung von der [[Nuragher|nuraghischen]] Zeit (1600–850 v. Chr.) bis zur frühen [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung nuraghischer Zeit wird durch zahlreiche Tassenfragmente und durch einige [[Bronze]]gegenstände demonstriert. Es wurden unter anderem ein Armband, ein kleiner Ring, eine Nadel, eine [[Spirale]] und ein [[Dolch]] mit einem [[Swastika|Gammadion-Griff]], der wahrscheinlich zu einer Statuette gehört, gefunden. Diese Fundgruppe wird in die [[Bronzezeit]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde [[Phönizier|phönizisch]]-[[Punier|punischer Zeit]] (850–238 v. Chr.) werden von zahlreichen schwarz glasierten Tellern und Tassen geprägt. Von besonderem Interesse sind drei [[Thymiaterion (Räuchergefäß)|Thymiateria]] sowie ein Kopf und eine Maske, deren Stil der [[Hellenismus|hellenistischen]] Zeit angehört. Die Entdeckung einer Statuette aus [[Wacholder]]holz ist ebenfalls wegen ihrer stilistischen Merkmale bedeutsam. Die ans Ende des 7. oder in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. zu datierende Figur stammt aus dem griechisch-orientalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Funden römischer Zeit sind neben weniger bedeutenden Vasen zahlreiche Fragmente einer großen [[Amphore]] und einer Tasse [[Terra Sigillata|arretinischer Produktion]] zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die während der Ausgrabung entdeckten Artefakte werden im Nationalmuseum von Cagliari aufbewahrt. In der Nähe liegen [[Cabu Abbas]] und das [[Brunnenheiligtum von Milis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher archäologischer Fundplätze auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dionigi Panedda: &amp;#039;&amp;#039;L’argo di Olbia nel periodo preistorico punico e romano&amp;#039;&amp;#039;. Bretschneider, Rom 1954, (&amp;#039;&amp;#039;Collana di studi storici&amp;#039;&amp;#039; 2), (&amp;#039;&amp;#039;[[Forma Orbis Romani|Forma Italiae]] Sardinia&amp;#039;&amp;#039;), S. 65–68.&lt;br /&gt;
* F. Nicosia: &amp;#039;&amp;#039;La Sardegna nel mondo classico&amp;#039;&amp;#039;. In: Enrico Atzeni (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ichnussa. La Sardegna dalle origini all’età classica&amp;#039;&amp;#039;. Scheiwiller u. a., Mailand 1981, (&amp;#039;&amp;#039;Antica madre&amp;#039;&amp;#039; 4), S. 421 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pozzo sacro di Sa Testa (Olbia)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ilportalesardo.it/archeo/ssolbia1.htm Beschreibung (ital.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.stonepages.com/sardinia/sites/sa_testa.html Bild]&lt;br /&gt;
* [https://pieragica.wordpress.com/tag/francesco-soldati/ Beschreibung (ital.) + Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=40.934577|EW=9.545953|type=landmark|dim=15|region=IT-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnenheiligtum (Sardinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olbia (Sardinien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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