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	<title>Sa Dragonera - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rudolphu: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-20T08:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Sa Dragonera&lt;br /&gt;
|BILD1=Sa Dragonera i La Trapa.JPG&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Sa Dragonera vor der Küste von Mallorca&lt;br /&gt;
|BILD2=Dragonera NWW.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=[[Satellitenbild]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Mittelmeer&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Balearische Inseln]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=39/35/02/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=02/19/17/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=ES-IB&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=4.2&lt;br /&gt;
|BREITE=0.9&lt;br /&gt;
|FLAECHE=2.88&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Na Pòpia&lt;br /&gt;
|HOEHE=353&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=ES&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sa Dragonera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;die Dracheninsel&amp;#039;&amp;#039;) ist eine unbewohnte Felseninsel vor der Westküste der [[Spanien|spanischen]] Mittelmeerinsel [[Mallorca]]. Sie wird von deren westlichstem Punkt, der &amp;#039;&amp;#039;Punta Negra&amp;#039;&amp;#039;, durch den an der schmalsten Stelle 780&amp;amp;nbsp;Meter breiten &amp;#039;&amp;#039;Canal des Freu&amp;#039;&amp;#039; getrennt. Dragonera gehört wie Mallorca zur Gruppe der [[Balearische Inseln|Balearischen Inseln]]. Ihr Name wurde zum einen auf ihr besonderes Erscheinungsbild zurückgeführt, das einem Drachen ähnelt, und zum anderen auf die unzähligen dort lebenden Eidechsen. Wissenschaftler leiten ihn aber vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;tracones&amp;#039;&amp;#039; ab, das im Mittelalter für unterirdische Wasserleitungen stand und auf die wichtige Rolle der Insel (insbesondere der Cova de sa Font) für die Wasserversorgung antiker Schiffe hindeutet, die diese Gegend befuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;Angel Ginés, Joaquín Ginés: &amp;#039;&amp;#039;[https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=6435516 La Cova de sa Font (o Cova des Moro) i l&amp;#039;origen del topònim de s&amp;#039;illa de sa Dragonera: una hipòtesi espeleològica]&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Endins&amp;#039;&amp;#039;. Band 34, 2010, S. 9–18 (spanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Dragonera hat eine Fläche von 288&amp;amp;nbsp;Hektar, dabei hat sie eine Ausdehnung von 4,2&amp;amp;nbsp;Kilometer Länge und eine Breite von bis zu 900&amp;amp;nbsp;Metern. Politisch gehört Dragonera zur Gemeinde [[Andratx]]. An der höchsten Erhebung, dem 353&amp;amp;nbsp;Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Na Pòpia&amp;#039;&amp;#039;, steht der ehemalige Leuchtturm [[Far de Na Pòpia]], weshalb der Berg auch &amp;#039;&amp;#039;Puig des Far Vell&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die autofreie Insel wurde bereits 1987 von der Inselverwaltung Mallorcas erworben und durch den Erlass 7/1995 vom 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1995 der Regierung der Balearen zusammen mit den Mallorca vorgelagerten Inseln [[Es Pantaleu]] und [[Illa Mitjana]] &amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|text=/|NS=39/35/8.037575/N|EW=2/20/29.4936/E|type=isle|pop=0|dim=90|name=Illa Mitjana (Balearen)|region=ES-IB}})&amp;lt;/small&amp;gt; zum [[Naturpark Sa Dragonera]] erklärt. Das Gebiet wurde von Spanien auch als [[Vogelschutzrichtlinie|Europäisches Vogelschutzgebiet]] und als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Flora-Fauna-Habitat-Gebiet]] gemeldet und ist damit Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes [[Natura 2000]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dragonera2.jpg|miniatur|hochkant|links|Blick von ONO]]&lt;br /&gt;
Im Längsschnitt, etwa von &amp;#039;&amp;#039;[[Sant Elm]]&amp;#039;&amp;#039; aus gesehen, bietet die Insel tatsächlich den Anblick eines Drachen: Im Südwesten bei &amp;#039;&amp;#039;Cap des Llebeig&amp;#039;&amp;#039; der ins Wasser gelagerte Kopf, ein Rückgrat mit den „Schuppen“ &amp;#039;&amp;#039;Puig des Aucells&amp;#039;&amp;#039; (312&amp;amp;nbsp;m) und &amp;#039;&amp;#039;Na Pòpia&amp;#039;&amp;#039; (353&amp;amp;nbsp;m) und ein sanft auslaufender Schweif bis &amp;#039;&amp;#039;Cap de Tramuntana&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Querschnitt dagegen, etwa von Nordosten aus gesehen, gleicht die Insel einem rechtwinkeligen Dreieck: Während das Land von Südosten her steil, doch begehbar, ansteigt, bildet die dem offenen [[Mittelmeer]] zugewandte Nord-West-Seite eine Steilküste, an der die Felsen mehrere Hundert Meter tief meist senkrecht, zum Teil überhängend, zum Meer abfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesgestalt ===&lt;br /&gt;
Vom Naturhafen &amp;#039;&amp;#039;Cala Lladó&amp;#039;&amp;#039; zieht sich ein Tälchen hinauf zur Inselkante, in dem sich das Wasser sammelt und einige landwirtschaftlich nutzbare Terrassen angelegt sind. Der Rest der Insel besteht aus felsdurchsetzter Macchia oder steilen [[Schrofen]]. Die Nordwestseite bilden unzugängliche Felsabstürze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nordosten der Insel führt heute ein angelegter Weg, zum Südwesten ein Sträßchen. Auf den Gipfel des &amp;#039;&amp;#039;Na Pòpia&amp;#039;&amp;#039; gelangt man auf einem Eselspfad, der heute als Wanderweg ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;8&amp;quot; caption=&amp;quot;Verschiedene Betrachtungsperspektiven auf Sa Dragonera zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 1.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 2.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 3.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 4.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 5.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 6.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 7.JPG&lt;br /&gt;
 Blick auf die Dracheninsel 8.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Podarcis lilfordi giglioli Orchi 01.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Dragonera-Eidechse&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Podarcis lilfordi giglioli&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf Dragonera hat sich eine [[Endemisch (Biologie)|endemische]] Unterart der [[Balearen-Eidechse]] herausgebildet, die [[Dragonera-Eidechse]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Podarcis]] lilfordi&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;giglioli&amp;#039;&amp;#039;). Sie ist – neben [[Geburtshelferkröten]] – wohl das einzige landlebende Wirbeltier, das schon vor der Ankunft des Menschen auf der Insel heimisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Eleonorenfalke]] (&amp;#039;&amp;#039;Falco eleonorae&amp;#039;&amp;#039;) hat in den Klippen im Nordwesten der Insel seine größte Brutkolonie im westlichen Mittelmeer und auch der [[Wanderfalke]] (&amp;#039;&amp;#039;Falco peregrinus&amp;#039;&amp;#039;) ist dort heimisch. Die Insel beherbergt mit etwa 400 Brutpaaren eine der größten Kolonien des stark bedrohten [[Balearensturmtaucher]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;José Manuel Arcos (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;International species action plan for the Balearic shearwater, Puffinus mauretanicus&amp;#039;&amp;#039;, SEO/BirdLife &amp;amp; BirdLife International, 2011, ([http://ec.europa.eu/environment/nature/conservation/wildbirds/action_plans/docs/puffinus_puffinus_mauretanicus.pdf PDF]), S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1950er Jahre lebten in Grotten der Südostküste noch [[Mittelmeer-Mönchsrobbe]]n. Eine Höhle nahe der Cala Lladó wird heute noch – nach dem katalanischen Namen dieser Tiere – „Cova des Vell Marí“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere typische Tierarten sind:&lt;br /&gt;
* [[Mittelmeermöwe|Mittelmeer-]] (&amp;#039;&amp;#039;Larus michahellis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Korallenmöwe]] (&amp;#039;&amp;#039;Larus audouinii&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Samtkopf-Grasmücke|Samtkopf-]] (&amp;#039;&amp;#039;Sylvia melanocephala&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sardengrasmücke]] (&amp;#039;&amp;#039;Sylvia sarda ssp. balerica&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sepiasturmtaucher]] (&amp;#039;&amp;#039;Puffinus diomedea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Flora und Vegetation Mallorcas}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DragoneraFlechten.jpg|mini|hochkant|links|Flechten in den NW-Abstürzen]]&lt;br /&gt;
Auf Dragonera gibt es etwa 380 Pflanzenarten. Ein Viertel der auf den Balearen vorkommenden Arten ist hier vertreten. Circa 5 % davon sind endemisch. Insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;nordwestlichen Felsabstürze&amp;#039;&amp;#039; – feucht, sonnenarm und unzugänglich für die jahrhundertelang auf der Insel heimischen Pflanzenfresser – sind ein Rückzugsgebiet für viele Pflanzenarten. Hier wächst auch eine [[Flechte]], die früher als Textilfarbe hochbegehrt war und zu diesem Zweck von den Mallorquinern unter Lebensgefahr geerntet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dem Salzwind und den Wellen ausgesetzten Küstenstreifen gedeihen angepasste Pflanzen wie der [[Meerfenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Crithmum maritimum&amp;#039;&amp;#039;). Endemisch für den Naturpark Dragonera und die angrenzende mallorquinische Küste ist eine [[Strandflieder]]art, &amp;#039;&amp;#039;Limonium dragonericum&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Dornlattich]] (&amp;#039;&amp;#039;Launaea cervicornis&amp;#039;&amp;#039;) kommt nur auf Mallorca und [[Menorca]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegende Fläche der Insel wird von &amp;#039;&amp;#039;mediterraner [[Macchie]]&amp;#039;&amp;#039; eingenommen. Weit verbreitet sind zum Beispiel [[Rosmarin]]sträucher (&amp;#039;&amp;#039;Rosmarinus officinalis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Ruten-Wundklee]] (&amp;#039;&amp;#039;Anthyllis cytisoides&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mallorcas Flora – Mit botanischen Wanderungen und GPS-Standorten.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2023, ISBN 978-3-7633-6107-6, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 350&amp;amp;nbsp;mm. In den Monaten September und Dezember werden die stärksten Niederschläge registriert.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Torre de Llebeig.jpg|mini|Der Torre de Llebeig von 1585]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Far de Na Pòpia 2018 2.jpg|mini|Die Ruine des Far de Na Pòpia]][[Datei:Calalladro.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Der Naturhafen Cala Lladó&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Außer einem kleinen römischen Gräberfeld in der Nähe von Es Lladó wurden keine weitere Hinweise auf eine vor- oder frühgeschichtliche Besiedlung gefunden. Keramikscherben in der Höhle Cova de sa Font (oder Cova des Moro) gehen bis auf das 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurück, entsprechen in ihrer Typologie aber nicht der auf Mallorca zu dieser Zeit herrschenden [[Talayot-Kultur]]. Sie stammen vielmehr von karthagischen und römischen Seefahrern, die die Süßwasserquelle der Höhle nutzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Miquel Trias: &amp;#039;&amp;#039;[https://core.ac.uk/download/pdf/39095123.pdf Arqueologia de les cavernes de Mallorca]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 10,9&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Endins&amp;#039;&amp;#039;. Band 20, 1995, S. 171–190 (spanisch/englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mallorcas Flora – Mit botanischen Wanderungen und GPS-Standorten.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2023, ISBN 978-3-7633-6107-6, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sa Dragonera war jahrhundertelang in erster Linie Anlaufstelle und Stützpunkt für Seeräuber, die in den zahlreichen Höhlen der Insel Unterschlupf und Versteck fanden. Am Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden zum Schutz vor den Piraten zwei Wehrtürme auf der Insel errichtet – 1580 der [[Talaia de na Guinavera]] auf dem 353&amp;amp;nbsp;Meter hohen Puig de na Pòpia und 1585 der [[Torre de Llebeig]] an der gleichnamigen Bucht im Süden der Insel. Letzterer hat die Jahrhunderte überstanden und wurde im Jahr 2004 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 wurde auf dem Puig de na Pòpia ein 12 Meter hoher Leuchtturm samt zwei Wohnungen für die Leuchtturmwärter errichtet. Dieser konnte seine Aufgabe allerdings nie befriedigend erfüllen, weil er aufgrund seiner Lage insbesondere bei schlechtem Wetter – an dem er am meisten gebraucht wurde – oft in den Wolken oder im Nebel lag. Daher wurde er bereits 1910 wieder aufgegeben und durch zwei Türme an der Nordost- (den [[Far de Tramuntana]]) und der Südwestspitze (den [[Far de Llebeig]]) ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.unc.edu/~rowlett/lighthouse/blc.htm|titel=Lighthouses of Spain: Mallorca and Menorca|zugriff=2017-08-09|archiv-url=https://web.archive.org/web/20060808211811/https://www.unc.edu/~rowlett/lighthouse/blc.htm|archiv-datum=2006-08-08|offline=ja|archiv-bot=2023-01-05 04:46:24 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach war die Insel lange Zeit weitgehend sich selbst überlassen und wurde zu einer Heimstatt für Vögel und Reptilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 erwarb Joan Flexas die Insel und begann in der Gegend von Cala Lladó eine kleine Landwirtschaft aufzubauen. In den Jahren danach diente Dragonera (auch Flexas selbst) wieder als Schmugglerstützpunkt.&lt;br /&gt;
1974 schließlich verkaufte Flexas die Insel an das Bankenkonsortium &amp;#039;&amp;#039;PAMESA&amp;#039;&amp;#039;, das daraufhin Planungen für mehrere angeblich naturnahe Feriendörfer auf der Insel erstellte. 1200 Häuser, ein Yachthafen für 600 Schiffe, Hubschrauberlandeplätze, ein Kasino und weitere Infrastruktur sollten entstehen. Obwohl die Planungen bereits genehmigt waren, gelang es Naturschützern mit breiter Unterstützung der Malloquiner, den Baubeginn immer wieder zu verzögern. Nach einem zehnjährigen Prozess erließ 1984 die [[Audiencia Nacional de España]] ein vollständiges Bauverbot für die Insel. 1987 kaufte der mallorquinische Inselrat Sa Dragonera, um die Insel in ein Schutzgebiet umzuwandeln. Seit 1995 hat sie zusammen mit den Nachbarinseln Pantaleu und Sa Mitjana den Status eines Naturparks („Parque Natural“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.conselldemallorca.net/dragonera/historia.php?lang=EN |titel=S Dragonera, Natural Park - History|zugriff=2017-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mallorca Sa Dragonera inside ranger station 2007-08-14.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Blick in die Rangerstation&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Sa Dragonera ist von [[Sant Elm]] und Port d’[[Andratx]] aus mit Booten zu erreichen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.conselldemallorca.net/dragonera/empreses.php?lang=EN Consell de Mallorca – Bootsfahrten nach Sa Dragonera]&amp;lt;/ref&amp;gt; und steht unter [[Naturschutz]]. Der Naturhafen von Sa Dragonera liegt in der Bucht &amp;#039;&amp;#039;Cala Lladó&amp;#039;&amp;#039;, deutsch in etwa: &amp;#039;&amp;#039;Räuberbucht&amp;#039;&amp;#039;. Unmittelbar am Naturhafen befindet sich eine kleine Rangerstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Die Insel kann auf eigene Faust auf vier ausgeschilderten Wanderwegen erkundet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Goetz, &amp;#039;&amp;#039;Leichte Wanderungen Mallorca,&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2026, ISBN 978-3-7633-3459-9, S. 28–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beginnen alle am Bootsanleger in der Cala Lladó. Route 1 führt zum Aussichtspunkt Na Miranda (hin und zurück 1,1 km); Route 2 hat den Leuchtturm am Cap de Tramuntana zum Ziel (hin und zurück 4 km), Route 3 den Leuchtturm am Cap de Llebeig (hin und zurück 9,2 km). Route 4 steigt zum 353 m hohen Gipfel des Na Pòpia auf (hin und zurück 8,4 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* In der Verfilmung des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Das Böse unter der Sonne (1982)|Das Böse unter der Sonne]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Agatha Christie]] wird die Insel im Vor- und Abspann als fiktiver Schauplatz der Handlung gezeigt (tatsächlich gedreht wurde aber auf Mallorca und in einem Londoner Filmstudio).&lt;br /&gt;
* In dem Kriminalroman &amp;#039;&amp;#039;Mallorquinisches Blut&amp;#039;&amp;#039; von Martín Solanes (bürgerlich Martine Mairal), führt die Spur der Verbrechen nach Sa Dragonera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Visitor Guide to Sa Dragonera Natural Park&amp;#039;&amp;#039;. Conselleria de Medi Ambient, Palma de Mallorca 1999. &lt;br /&gt;
* [[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mallorcas Flora – Mit botanischen Wanderungen und GPS-Standorten.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2023, ISBN 978-3-7633-6107-6.&lt;br /&gt;
* Rolf Goetz: &amp;#039;&amp;#039;Leichte Wanderungen Mallorca – 40 Genusswanderungen.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2026, ISBN 978-3-7633-3459-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mapa Topográfico Nacional de España 1:25000&amp;#039;&amp;#039;, hg. vom Instituto Geográfico Nacional (Madrid), Blätter 697-II und 697-IV&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serra de Tramuntana 1:25000&amp;#039;&amp;#039;, Editorial Alpina 2024–2025, ISBN 978-84-7011-100-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dragonera|Sa Dragonera}}&lt;br /&gt;
* [http://www.conselldemallorca.net/dragonera/ Parque Naturpark de sa Dragonera (Consell de Mallorca)]&lt;br /&gt;
* [http://www.xarxanatura.es/index.php?idi=ca&amp;amp;seccion=zona&amp;amp;id=46 Xarxa Natura a les Illes Balears (Govern de les Illes Balears, Consellería de Medi Ambient)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Balearische Inseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Dragonera, Sa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Balearischen Inseln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andratx]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolphu</name></author>
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