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	<title>SV Hindenburg Allenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SV_Hindenburg_Allenstein&amp;diff=882738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Renamed user fea244025d6183974ce274cf5efe7957: /* Erfolge */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-06-20T15:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erfolge: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
|image = [[Bild:Hindenburg Allenstein.png|200px|Vereinsemblem des SV Hindenburg Allenstein]]&lt;br /&gt;
|kurzname = SV Hindenburg Allenstein&lt;br /&gt;
|langname = Sportverein Hindenburg Allenstein&lt;br /&gt;
|ort = [[Olsztyn|Allenstein]]&lt;br /&gt;
|gegründet = [[1921]]&lt;br /&gt;
|aufgelöst = [[1945]]&lt;br /&gt;
|klubfarben = Blau-Schwarz&lt;br /&gt;
|stadion = Reiterkaserne&lt;br /&gt;
|liga = [[Gauliga Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|erfolge = Gauligameister 1936, 1937, 1939&lt;br /&gt;
|pattern_la1=_black_stripes|pattern_b1=_blackstripes|pattern_ra1=_black_stripes&lt;br /&gt;
|leftarm1=0000ff|body1=0000ff|rightarm1=0000ff|shorts1=0000ff|socks1=0000ff&lt;br /&gt;
|pattern_la2=|pattern_b2=_middlestripe|pattern_ra2=&lt;br /&gt;
|leftarm2=FFFFFF|body2=FF0000|rightarm2=FFFFFF|shorts2=000000 |socks2=000000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standort MSV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Sportverein]] aus der [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Stadt [[Olsztyn|Allenstein]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Olsztyn&amp;#039;&amp;#039;). Die Fußballabteilung wurde drei Mal Meister der [[Gauliga Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SV Hindenburg Allenstein.png|mini|140px|links|Kurmark-Logo]]&lt;br /&gt;
Der Verein wurde 1921 als &amp;#039;&amp;#039;SV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; gegründet und spielte im Ligensystem des [[Baltischer Rasen- und Wintersport-Verband|Baltischen Rasen- und Wintersport-Verbandes]] (BRWV). Der Vereinsname geht auf den [[Generalfeldmarschall]] und späteren [[Reichspräsident]]en [[Paul von Hindenburg]] zurück. Ab [[Baltische Fußballmeisterschaft 1921/22|1921/22]] ist ein Spielbetrieb in der erstklassigen &amp;#039;&amp;#039;Bezirksliga Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039; überliefert, nach der Saison [[Baltische Fußballmeisterschaft 1923/24|1923/24]] zog sich der Verein jedoch aus unbekannten Gründen aus dieser Spielklasse zurück. Ab 1925/26 spielte Allenstein in der zweitklassigen &amp;#039;&amp;#039;1. Klasse Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Sieg im &amp;#039;&amp;#039;Bezirkspokal West 1927&amp;#039;&amp;#039; qualifizierte sich der Verein für die [[Baltische Fußballmeisterschaft 1927/28#Kreis I Ostpreußen|Aufstiegsrunde zur Ostpreußenliga 1928/29]], musste sich aber dem [[SC Preußen Insterburg]] und der [[SV Masovia Lyck]] geschlagen geben und verpasste den Aufstieg in die Erstklassigkeit. Als Sieger der &amp;#039;&amp;#039;Staffelliga West 1928/29&amp;#039;&amp;#039; qualifizierte sich Allenstein erneut für die [[Baltische Fußballmeisterschaft 1928/29#Bezirk I Ostpreußen|Aufstiegsrunde zur Ostpreußenliga 1929/30]]. Dieses Mal wurde die Aufstiegsrunde erfolgreich gestaltet, so dass der &amp;#039;&amp;#039;SV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; zur Spielzeit [[Baltische Fußballmeisterschaft 1929/30|1929/30]] wieder erstklassig spielte. [[Baltische Fußballmeisterschaft 1931/32|1931/32]] qualifizierte sich der Verein durch den Sieg in der &amp;#039;&amp;#039;Abteilungsliga Süd&amp;#039;&amp;#039; für die ostpreußische Fußballendrunde. In dieser wurde Allenstein hinter dem Serienmeister [[VfB Königsberg]] Zweitplatzierter und durfte somit an der baltischen Fußballendrunde 1932 teilnehmen. In diesem [[Rundenturnier]] erreichte Allenstein trotz einer 1:6-Heimniederlage gegen den &amp;#039;&amp;#039;VfB Königsberg&amp;#039;&amp;#039; den ersten Tabellenplatz, wurde somit zum ersten Mal baltischer Fußballmeister und durfte dadurch an der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1931/32|deutschen Fußballmeisterschaft 1931/32]] teilnehmen. Dort schied &amp;#039;&amp;#039;Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; jedoch bereits im Achtelfinale aus, das am 8. Mai 1932 in Königsberg ausgetragene Spiel ging gegen [[Eintracht Frankfurt]] mit 0:6 verloren. Auch [[Baltische Fußballmeisterschaft 1932/33|1932/33]] gewann Allenstein die &amp;#039;&amp;#039;Abteilungsliga Süd&amp;#039;&amp;#039;, in der ostpreußischen Fußballendrunde wurde in dieser Spielzeit ebenfalls der Sieg errungen. Konnte man in dieser den [[SV Prussia-Samland Königsberg]] noch hinter sich lassen, war Königsberg in der anschließenden baltischen Fußballendrunde konstanter, so dass Allenstein trotz zwei Siegen im Direktvergleich mit Königsberg im Rundenturnier nur den zweiten Platz erreichte. Auch dieser berechtigte zur Teilnahme an der [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1932/33|Deutschen Fußballmeisterschaft 1932/33]], dort konnte &amp;#039;&amp;#039;Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; im Achtelfinale sensationell den zweimaligen deutschen Fußballmeister [[Hertha BSC]] mit 4:1 schlagen. Dieser Sieg war insofern bemerkenswert, als das es bisher überhaupt erst dreimal vorgekommen ist, dass Vereine aus dem Baltischen Sport-Verband die erste Runde der deutschen Fußballmeisterschaft überstanden haben. Im Halbfinale war dann für Allenstein jedoch Schluss, wie im Vorjahr unterlag der Verein &amp;#039;&amp;#039;Eintracht Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;, dieses Mal mit 2:12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden die Fußballverbände aufgelöst und durch [[Gauliga (Fußball)|Sportgaue]] ersetzt. Die vier besten Mannschaften aus der &amp;#039;&amp;#039;Abteilungsliga Süd&amp;#039;&amp;#039; erhielten einen Startplatz in der [[Gauliga Ostpreußen 1933/34]]. Durch den ersten Tabellenplatz in der eigentlich für die Verbandsendrunde [[Baltische Fußballmeisterschaft 1932/33|1933/34]] vorgesehenen Liga qualifizierte sich der &amp;#039;&amp;#039;SV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; für die [[Gauliga Ostpreußen]]. 1933/34 zog Allenstein als Sieger der Gruppe B in das Gaufinale ein. Der 3:2-Hinspielsieg über den [[SC Preußen Danzig]] reichte nicht, Allenstein verlor das Rückspiel mit 1:6 und verpasste den Gaumeistertitel. [[Gauliga Ostpreußen 1935/36|1935/36]] zog der Verein erneut in das Gaufinale ein, dieses Mal hieß der Gegner &amp;#039;&amp;#039;SV Prussia-Samland Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Mit zwei Siegen (2:0 und 7:2) sicherte sich Allenstein seinen ersten Gaumeistertitel und qualifizierte sich für die [[deutsche Fußballmeisterschaft 1935/36]], in der Allenstein bereits in der Gruppenphase ausschied. Im [[Tschammerpokal 1936]] erreichte der Verein das Achtelfinale, das mit 1:3 gegen den [[VfB Peine]] verloren wurde. Die erfolgreiche Titelverteidigung der Gaumeisterschaft gelang [[Gauliga Ostpreußen 1936/37|1936/37]] durch einen 7:0-Erfolg im Rückspiel gegen den [[Yorck Boyen Insterburg|SV Yorck Boyen Insterburg]], in der anschließenden deutschen Fußballmeisterschaft war erneut bereits in der Gruppenphase Schluss. [[Gauliga Ostpreußen 1938/39|1938/39]] konnte der inzwischen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Standort MSV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; zum Militärverein gewordene Verein letztmals die Gaumeisterschaft Ostpreußens erringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Feldhandball]]-Abteilung spielte in den 1930er-Jahren mehrere Spielzeiten in der erstklassigen [[Handball-Gauliga Ostpreußen]]. 1933/34 unterlag Allenstein im Gaufinale dem [[TV Neufahrwasser]] knapp mit 5:6 und verpasste dadurch die Teilnahme an der deutschen Feldhandball-Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1939 konnte der Militärsportverein nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. Trotz nur sechs Spielzeiten in der [[Gauliga Ostpreußen]] belegt der Verein in der ewigen Tabelle dieser Gauliga hinter dem [[VfB Königsberg]] den zweiten Platz. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das einstmals deutsche Allenstein von der [[Sowjetunion]] besetzt und unter [[Deutschland 1945 bis 1949|polnische Verwaltung]] gestellt. Der &amp;#039;&amp;#039;MSV Hindenburg Allenstein&amp;#039;&amp;#039; wurde, wie alle übrigen deutschen Vereine und Einrichtungen, zwangsaufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der baltischen Fußballmeister 1908–1933|Baltischer Fußballmeister]]: [[Baltische Fußballmeisterschaft 1931/32|1932]]&lt;br /&gt;
* Meister der [[Gauliga Ostpreußen]]: [[Gauliga Ostpreußen 1935/36|1936]], [[Gauliga Ostpreußen 1936/37|1937]], [[Gauliga Ostpreußen 1938/39|1939]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme am [[Tschammerpokal]]: [[Tschammerpokal 1938|1938]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Glowka]], Fußballtorhüter&lt;br /&gt;
* [[Erich Goede]], Nationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Helmut Kronsbein]], Trainer [[Hannover 96]], [[Hertha BSC]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Leibenguth]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Welsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leichtathletik ==&lt;br /&gt;
Mit [[Emil Hirschfeld]] hatte der Verein einen erfolgreichen Leichtathleten, der bei den [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften|Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften]] mehrere Medaillen gewinnen konnte. Hirschfeld nahm ebenfalls an den [[Olympische Sommerspiele 1928|Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam]] teil, bei denen er im [[Kugelstoßen]] die [[Olympische Sommerspiele 1928/Leichtathletik – Kugelstoßen (Männer)|Bronzemedaille]] gewann. Hirschfeld stellte ebenfalls einen neuen Weltrekord im Kugelstoßen mit der Weite von 16,04&amp;amp;nbsp;m auf. Er war damit der Erste, der die 16-Meter-Marke übertraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[DSFS]]|Titel=Fußball im baltischen Sportverband, Teil 1: 1903/04 - 1932/33|Verlag=DSFS|Datum=2018}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3928562851}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3897841479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.beepworld.de/members87/oliver77fr/index.htm Der Fußball in Ostpreußen und Danzig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sv Hindenburg Allenstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein (Ostpreußen)|Allenstein, Hindenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Handballverein (Ostpreußen)|Allenstein, Hindenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Wehrmacht)|Allenstein, Hindenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paul von Hindenburg als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Olsztyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärsportverein (Deutschland)|Alleinstein, SV Hindenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Renamed user fea244025d6183974ce274cf5efe7957</name></author>
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