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	<title>SV Allenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Uli Elch: WP:V</title>
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		<updated>2025-01-25T15:37:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:V&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein&lt;br /&gt;
| image = [[Datei:SV Allenstein.png|200px|Vereinsemblem des SV Allenstein]]&lt;br /&gt;
| kurzname = SV Allenstein&lt;br /&gt;
| langname = Sportverein 1910 Allenstein&lt;br /&gt;
| ort = [[Olsztyn|Allenstein]]&lt;br /&gt;
| gegründet = 11. Mai 1910&lt;br /&gt;
| aufgelöst = 1945&lt;br /&gt;
| klubfarben = Schwarz-Weiß&lt;br /&gt;
| stadion = Kasernenhof&lt;br /&gt;
| liga = [[Gauliga Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
| erfolge = &lt;br /&gt;
| pattern_la1=|pattern_b1=|pattern_ra1=|pattern_so1=_color_3_stripes_white&lt;br /&gt;
| leftarm1=FFFFFF|body1=FFFFFF|rightarm1=FFFFFF|shorts1=000000|socks1=000000&lt;br /&gt;
| pattern_la2=|pattern_b2=|pattern_ra2=|pattern_so2=_color_3_stripes_white&lt;br /&gt;
| leftarm2=000000|body2=000000|rightarm2=000000|shorts2=000000|socks2=000000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Sportverein]] aus der [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Stadt [[Olsztyn|Allenstein]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Olsztyn&amp;#039;&amp;#039;). Die Fußballabteilung spielte vier Spielzeiten in der erstklassigen [[Gauliga Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach einem kurzlebigen Vorläufer, dem 1907 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Fußballklub Allenstein&amp;#039;&amp;#039;, bekam die ostpreußische Kreisstadt am 11. Mai 1910 mit der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Sportvereins Allenstein 1910&amp;#039;&amp;#039; einen Club mit Bestand. In der Zwischenzeit war nur an den höheren Schulen der Stadt gekickt worden: Mit dem Gymnasialfußballklub und dem Fußballklub der Oberrealschule waren dort regelrechte Schülervereine entstanden, die beide im neu gegründeten Sportverein aufgingen und erheblich zu den Anfangserfolgen beitrugen. Der Verein, der seine Heimspiele auf dem Kasernenhof austrug, spielte im Ligensystem des [[Baltischer Rasen- und Wintersport-Verband|Baltischen Rasen- und Wintersport-Verbandes]] (BRWV). [[Baltische Fußballmeisterschaft 1910/11|1910/11]] gewann der Verein die &amp;#039;&amp;#039;Bezirksliga Allenstein/Osterode&amp;#039;&amp;#039; durch ein 2:0-Erfolg über den &amp;#039;&amp;#039;Osteroder SC 1908&amp;#039;&amp;#039; und qualifizierte sich somit für die baltische Fußballendrunde. Nach Siegen über den [[Rastenburger SV]] und den Titelverteidiger [[VfB Königsberg]] erreichte der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; das Halbfinale. Der Sieg über den &amp;#039;&amp;#039;VfB Königsberg&amp;#039;&amp;#039; ist insofern bemerkenswert, als dies die erste Niederlage Königsberg gegen ein Verein außerhalb der Stadt darstellt. Im Halbfinale unterlag Allenstein dann jedoch dem späteren Meister [[SC Lituania Tilsit]] mit 0:4. [[Baltische Fußballmeisterschaft 1911/12|1911/12]] und [[Baltische Fußballmeisterschaft 1912/13|1912/13]] konnte Allenstein erneut als Bezirksmeister in die baltische Fußballendrunde einziehen, schied jedoch 1912 im Halbfinale (1:9-Niederlage gegen den [[BuEV Danzig]]) und 1913 im Viertelfinale (2:5-Niederlage gegen den [[SV Prussia-Samland Königsberg]]) aus. Zur Spielzeit [[Baltische Fußballmeisterschaft 1913/14|1913/14]] gab es eine Umstrukturierung im Ligensystem des BRWVs. Die Vereine aus Allenstein spielten fortan im &amp;#039;&amp;#039;Bezirk V Allenstein-Osterode&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des &amp;#039;&amp;#039;Kreises I Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, der Sieger der Bezirksliga war somit erst für die ostpreußische Fußballendrunde qualifiziert, in der dann der Teilnehmer an der baltischen Fußballendrunde ausgespielt wurde. Der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; gewann auch 1914 die Bezirksliga, in der ostpreußischen Endrunde trat der Verein gegen &amp;#039;&amp;#039;Prussia-Samland Königsberg&amp;#039;&amp;#039; nur mit sechs Spielern an, wodurch das Spiel für Königsberg gewertet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte eine Durststrecke, die nicht allein mit dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zusammenhing: Mit dem späteren Militärsportclub [[SV Hindenburg Allenstein]] und dem [[SV Viktoria Allenstein]] hatte man örtliche Konkurrenz bekommen, die dem Sportverein 1910 schnell in der nun &amp;#039;&amp;#039;Bezirksliga Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039; genannten Liga den Rang ablief. Der Verein verpasste die Qualifikation in die zur Spielzeit [[Baltische Fußballmeisterschaft 1926/27|1926/27]] neu eingeführte oberste &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußenliga&amp;#039;&amp;#039; und verblieb in der nun zweitklassigen &amp;#039;&amp;#039;Bezirksliga Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1928/29 wurden auch die zweiten Spielklassen umstrukturiert, der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; schaffte die Qualifikation für die &amp;#039;&amp;#039;Staffelliga West&amp;#039;&amp;#039;, bzw. &amp;#039;&amp;#039;Staffelliga Süd&amp;#039;&amp;#039; (ab 1929/30). Durch eine erneute Reform der Ligastruktur spielte Allenstein ab 1930/31 in der zweitklassigen &amp;#039;&amp;#039;Kreisliga Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, qualifizierte sich durch den ersten Platz für die Aufstiegsspiele zur erstklassigen &amp;#039;&amp;#039;Abteilungsliga Süd&amp;#039;&amp;#039;, scheiterte dort jedoch am &amp;#039;&amp;#039;VfB Angerburg&amp;#039;&amp;#039;. Auch 1931/32 wurde die Kreisliga durch ein Sieg im Entscheidungsspiel gegen den [[VfB Osterode]] gewonnen, in der anschließenden Aufstiegsrunde setzte sich Allenstein durch und stieg somit zur Spielzeit [[Baltische Fußballmeisterschaft 1932/33|1932/33]] wieder in die Erstklassigkeit auf. Mit nur einem Sieg und einem Unentschieden in der bereits ab Herbst 1931 ausgetragenen &amp;#039;&amp;#039;Abteilungsliga Süd 1932/33&amp;#039;&amp;#039; musste der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; den sofortigen Wiederabstieg in Kauf nehmen. In der für die Spielzeit 1933/34 ab Herbst 1932 ausgetragenen &amp;#039;&amp;#039;Kreisliga Südostpreußen&amp;#039;&amp;#039; erreichte Allenstein den ersten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden die Fußballverbände aufgelöst und durch [[Gauliga (Fußball)|Sportgaue]] ersetzt. Durch den ersten Platz in der zweitklassigen Kreisliga qualifizierte sich der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; für die zweitklassige &amp;#039;&amp;#039;Bezirksklasse III Allenstein&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des [[Gauliga Ostpreußen|Fußballgaus Ostpreußen]]. Bedingt durch die Erweiterung der Gauliga Ostpreußen von 14 auf 28 Mannschaften zur Spielzeit [[Gauliga Ostpreußen 1935/36|1935/36]] gelang Allenstein der Aufstieg in diese oberste Liga. Nachdem die Gauliga nach der Spielzeit [[Gauliga Ostpreußen 1937/38|1937/38]] von 28 auf zehn Mannschaften verkleinert wurde, reichte dem &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; der fünfte Tabellenplatz im Bezirk Allenstein nicht, so dass der Verein wieder in die Zweitklassigkeit abstieg. Zur Spielzeit [[Gauliga Ostpreußen 1939/40|1939/40]] bildete der Verein mit dem [[SV Viktoria Allenstein]] eine [[Kriegsspielgemeinschaft]] und spielte nochmals ein Jahr in der Erstklassigkeit. [[Gauliga Ostpreußen 1943/44|1943/44]] gelang letztmals der Aufstieg in die Erstklassigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das einstmals deutsche Allenstein unter [[Deutschland 1945 bis 1949|polnische Verwaltung]] gestellt. Der &amp;#039;&amp;#039;SV Allenstein&amp;#039;&amp;#039; wurde, wie alle übrigen deutschen Vereine und Einrichtungen, zwangsaufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Fußball spielte der Verein in der Anfangszeit Faustball und wurde 1912 in dieser Disziplin sogar ostpreußischer Meister. Während der gesamten Dauer seiner Existenz wurde auch erfolgreich Leichtathletik getrieben. Bekanntester Athlet war der damalige Weltrekordler im Kugelstoßen, [[Emil Hirschfeld]], der nach seiner Militärzeit 1933 Mitglied des Vereins wurde. Vorher war er Mitglied des [[SV Hindenburg Allenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Gauliga Ostpreußen]]: [[Gauliga Ostpreußen 1935/36|1935/36]], [[Gauliga Ostpreußen 1936/37|1936/37]], [[Gauliga Ostpreußen 1937/38|1937/38]], &amp;#039;&amp;#039;[[Gauliga Ostpreußen 1939/40|1939/40]]&amp;#039;&amp;#039; (als Kriegsspielgemeinschaft), [[Gauliga Ostpreußen 1943/44|1943/44]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Liste der baltischen Fußballmeister 1908–1933|baltischen Fußballendrunde]]: [[Baltische Fußballmeisterschaft 1910/11|1910/11]], [[Baltische Fußballmeisterschaft 1911/12|1911/12]], [[Baltische Fußballmeisterschaft 1912/13|1912/13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Baluses]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert Rasch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[DSFS]]|Titel=Fußball im baltischen Sportverband, Teil 1: 1903/04 - 1932/33|Verlag=DSFS|Datum=2018}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3928562851}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3897841479}}&lt;br /&gt;
* Anton Funk: „Geschichte der Stadt Allenstein 1348-1943“, {{DNB|451410947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Allenstein, Sv}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Olsztyn)|SV Allenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1910|SV Allenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945|SV Allenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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