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	<title>SSB ZT 4 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:18:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SSB_ZT_4&amp;diff=1665928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen: Sortierung falsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SSB_ZT_4&amp;diff=1665928&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T12:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sortierung falsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Farbe1 = EADEBD&lt;br /&gt;
| Farbe2 = 000000&lt;br /&gt;
| Baureihe = SSB ZT 4&lt;br /&gt;
| Abbildung = Zahnradbahn Stuttgart Alte Weinsteige 1001 2.JPG&lt;br /&gt;
| Name = SSB ZT 4&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 1001–1003&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[MAN|Maschinenfabrik Augsburg – Nürnberg (MAN)]] (Mechanischer Teil, Wagenkasten), [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM)]] (Drehgestelle), [[AEG|Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)]] (elektrische Ausrüstung)&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 2022–2023&lt;br /&gt;
| Anzahl = 3&lt;br /&gt;
| Achsformel = (1z1)´(1z1)´(Zahnrad auf talseitiger, antriebsloser Laufachse)&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1981–1982&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1000 mm&lt;br /&gt;
| Zahnradsystem = [[Zahnradbahn#Systeme|Riggenbach]]&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 30 km/h, bei Talfahrt auf 21 km/h abregelbar&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = 20.105 mm&lt;br /&gt;
| Höhe = 3715 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 2650 mm&lt;br /&gt;
| Leermasse = 33 t&lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = [[Scharfenbergkupplung]]&lt;br /&gt;
| Stromsystem = 750 V Gleichstrom&lt;br /&gt;
| Stromübertragung = [[Oberleitung]]&lt;br /&gt;
| Dauerleistung = 2×263 kW&lt;br /&gt;
| Halbmesser = 60 m&lt;br /&gt;
| Sitzplätze = 56&lt;br /&gt;
| Stehplätze = 56 (4 P/m²)&lt;br /&gt;
| Fußbodenhöhe = 1005 mm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ZT 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (interne Bezeichnung: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S-ZT 4.1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Thomas |Titel=Stuttgarts Zahnradbahn: Auf Zacke |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/stuttgart-bekommt-neue-wagen-fuer-seine-zahnradbahn-18221617.html |Abruf=2022-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:32&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ssb-ag.de/unternehmen/presse/detail/am-sonntag-14-mai-auf-der-zahnradbahn-abschied-vom-letzten-alten-zug-von-1982/ |titel=Am Sonntag, 14. Mai, auf der Zahnradbahn: Abschied vom letzten alten Zug von 1982 |werk=ssb-ag.de |hrsg=[[SSB AG]] |datum=2023-05-11 |sprache=de |abruf=2023-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Straßenbahn Stuttgart#Bauer|Bauer]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 33&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Meterspur|meterspuriges]] [[Triebfahrzeug]] der [[Stuttgarter Straßenbahnen]] (SSB), das zwischen 1982 und 2023 auf der Strecke der [[Zahnradbahn Stuttgart]] eingesetzt wurde und durch die Nachfolgebaureihe [[SSB ZT 4.2|ZT 4.2]] abgelöst wurde. Die Bezeichnung „ZT 4“ steht für „Zahnrad-[[Triebwagen]] mit vier Achsen“. Der Zahnradantrieb ist für eine einlamellige, leiterförmige [[Zahnstange]] nach dem [[System Riggenbach]] in Gleismitte und auf gleicher Höhe mit der Schienenoberkante konstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren bestand das [[Rollmaterial]] der Stuttgarter Zahnradbahn aus fünf, zum Teil rund 40 Jahre alten, Triebwagen (101–105) und fünf [[Vorstellwagen]] aus der Eröffnungszeit (116–120). Das hohe Alter der Fahrzeuge, die es meist bereits auf weit über eine Million Laufkilometer gebracht hatten, und der zunehmende Mangel an Ersatzteilen führten zu immer kürzeren Wartungsintervallen der elektrischen und mechanischen Teile und immer häufigeren Ausfällen. 1974 musste bereits der Triebwagen Nummer 102 ausgemustert werden. Nicht zuletzt verursachten die Fahrzeuge einen beträchtlichen Lärm und waren in Ausstattung und Fahrkomfort nicht mehr zeitgemäß. Der Hintergrund der Überalterung des Fahrzeugparks war, dass die bereits 1959/60 geplant gewesene Beschaffung neuer Wagen gestoppt worden war, weil die SSB gleichzeitig dringend neue Straßenbahnwagen beschaffen musste, um überalterte Vorkriegswagen abzulösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ssb-ag.de/unternehmen/presse/detail/am-sonntag-14-mai-auf-der-zahnradbahn-abschied-vom-letzten-alten-zug-von-1982/ |titel=Am Sonntag, 14. Mai, auf der Zahnradbahn: Abschied vom letzten alten Zug von 1982 |werk=ssb-ag.de |hrsg=[[SSB AG]] |datum=2023-05-11 |sprache=de |abruf=2023-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren gab es keine Fördergelder für meterspurige Wagen. Außerdem litten die SSB ihrerseits unter der wirtschaftlichen Situation und der nach wie vor anwachsenden Konkurrenz durch den [[Individualverkehr]] und waren so zu einem konsequenten Sparkurs gezwungen, weshalb sie den kostengünstigeren Ein-Mann-Betrieb auf allen Linien anstrebten. 1978 entschlossen sie sich daher zur Beschaffung neuer, größerer Triebwagen mit der Kapazität eines bisherigen Zuges und damit zum endgültigen Verzicht auf Vorstellwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kamen verschärfend rechtliche und wirtschaftliche Probleme: der Einsatz von Wagen mit Holzaufbauten war nach [[Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung]] (BOStrab) nur noch mit Ausnahmegenehmigung zulässig, eine Automatisierung der Türen bzw. ein Verschließen der Plattformen wäre zumindest bei den Vorstellwagen nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich gewesen. Doch selbst bei automatischen Türen und dem damit möglichen Wegfall des Schaffners hätte man bei den Vorstellwagen auf den Bremser nicht verzichten können, da der Triebfahrzeugführer vom talseitig angeordneten Triebwagen aus die Strecke nicht überblicken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der ZT 4 wurde 1979 nahezu zeitgleich mit den ersten drei [[SSB DT 8|Stadtbahn-Prototypen]] von den SSB in Auftrag gegeben. Da die Firma [[MAN]] für den Aufbau und den mechanischen Teil beider Fahrzeugtypen verantwortlich zeichnete, bot es sich auch zwecks Vereinheitlichung des Fuhrparks an, auf die gewonnenen Erkenntnisse der Stadtbahnwagenentwicklung zurückzugreifen. Das Fahrzeug hat die äußere Form und das Aussehen eines halbierten [[SSB DT 8|DT 8]] nach dem Entwurf des Designerbüros [[Herbert Lindinger|Lindinger]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Partner, jedoch mit zwei Führerständen, die Innenraumaufteilung erfolgte nach dem später auch für die Stadtbahn-Serienfahrzeuge übernommenen Schema der Prototypen 1 und 3. So entstand als „Nebenprodukt“ des Stadtbahnwagens ein vierachsiger Solotriebwagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zahnradbahn von Anfang an nicht als [[Straßenbahn]]strecke, sondern als [[Eisenbahn]] mit entsprechend dimensionierten Fahrzeugen konzipiert war, wirkte sich auch die vermeintliche Überbreite der Meterspurwagen von 2,65&amp;amp;nbsp;Metern kaum nachteilig aus. Auch die Überschreitung der geplanten Leermasse der Wagen um vier Tonnen auf 33 Tonnen wirkte sich nicht deutlich auf die Tragfähigkeit der Brücken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Antrieb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Zahnradbahn ZT 4.1.jpg|mini|Blick aus dem Führerstand eines neuen ZT 4 auf einen weiteren an der Wielandshöhe (1983)]]&lt;br /&gt;
Der Antrieb der ZT 4 erfolgte durch zwei quer zur Fahrtrichtung liegende Mischstrom-Reihenschlussmotoren über ein Getriebe nur auf das Antriebszahnrad, das sich ohne kraftschlüssige Verbindung an der jeweils talseitigen Achse eines Drehgestells befindet (Näheres siehe bei Besonderheiten). Die Drehgestelle stammen von der [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM)]] und verfügen über keinen Drehzapfen. Der Wagenkasten stützt sich über zwei Gummi-Metall-Schichtfedern als Querträger ab, die Längskräfte wurden von außen liegenden Längslenkern übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vereinfachung der Wartung und um Standzeiten zu verkürzen beschaffte die SSB außerdem ein zusätzliches Reservedrehgestell. Jeweils eines der Drehgestelle wurde üblicherweise ständig in der [[Stadtbahn Stuttgart#Hauptwerkstatt|Hauptwerkstatt der SSB]] gewartet und im Wechsel in die drei Wagen eingebaut. Üblicherweise jede Woche wechselte der Fahrzeugeinsatz um einen Wagen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch sind die Fahrzeuge [[Doppeltraktion|doppeltraktionsfähig]], was im regulären Fahrgastbetrieb aus verschiedenen Gründen, insbesondere der unzureichenden Haltestellenlänge, nie gemacht wurde. Betrieblich nötig war die Doppeltraktionsfähigkeit zum beidseitigen Abschleppen durch einen weiteren Wagen. Außerdem konnten die Fahrzeuge so durch [[SSB ZT 4.2|die Nachfolgegeneration]] geschleppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremssysteme ===&lt;br /&gt;
Der ZT 4 besitzt drei voneinander unabhängige Bremssysteme. Als Haupt- und Betriebsbremse dient die generatorische Widerstandsbremse, die eine Rückspeisung der Bremsenergie ins Leitungsnetz bei Anwesenheit eines Abnehmers ermöglicht. Dies ist in der Regel der zweite eingesetzte Wagen. Außerdem dient die [[Fahrleitung]] der Zahnradbahn zum Leistungsausgleich zwischen den Talquerlinien (Degerloch) und den Tallängslinien (Marienplatz) der Stadtbahn Stuttgart, so dass ein Stromverbundnetz vorliegt. Außerdem sind zwei mechanische Federspeicherbremsen ([[Klinkenbremse]] und Getriebebremse, beides hydraulische Federspeicherbremsen) vorhanden, die im unteren Geschwindigkeitsbereichen durch den Fahrer manuell betätigt wurden. Eine davon ist als Klinkenbremse zur Rücklaufsicherung bei Bergfahrt ausgeführt. Die Funktion ähnelt etwa einer Kombination von einem [[Fliehkraftregler]] mit einer [[Rücktrittbremse]], wie man sie vom Fahrrad kennt. Typisch für die Klinkenbremse war bei der Bergfahrt das klickende Geräusch der [[Rastnase]]n in der Bremstrommel, wo sie an einer mechanischen Kulisse entlangglitten. Bei der Talfahrt spreizten sich die Rastnasen hingegen durch die Umdrehung der Räder so weit von ihrer Achse ab, dass sie im Luftraum der Trommel rotierten, ohne anzustoßen. Würde die Geschwindigkeit talwärts ein gewisses Maß überschreiten, berühren die Rastnasen die Kulisse und greifen dort ein. Durch einen Öldämpfer abgemildert würde das Fahrzeug dann zum Stillstand gebracht. Die eigentliche Bremswirkung erfolgte dabei durch die mechanische Reibungsbremse auf die Hauptzahnräder. Bei der Bergfahrt wurde grundsätzlich mit der Hangabtriebskraft angehalten; hier dient die mechanische Bremse nur als Feststellbremse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheit ===&lt;br /&gt;
Damit Schienenfahrzeuge bei einer normalen [[Reibungsbahn]] den geometrisch idealen [[Sinuslauf]] auf dem Gleis erzielen können, sind üblicherweise Räder und Achswellen fest miteinander verbunden, genannt [[Radsatz]]. In den Gleisbögen führt dies zum geringfügigen intervallartigen Gleiten des jeweils einen Rades („Schlupf“), wird aber wegen der Vorteile im geraden Gleis hingenommen. Bei einem Zahnradbahnfahrzeug käme es selbst in der Geraden zum ständigen Schlupf, weil sich der Durchmesser der Laufräder durch Abnutzung verkleinern würde, während der Durchmesser des Zahnrades immer genau der gleiche bleibt. Denn das Zahnrad nützt sich nur an den talseitigen Flanken der Zähne ab, nicht an deren Spitze. Die Folge wäre, dass das Laufrad so gut wie nie die gleiche Geschwindigkeit am Umfang hätte wie das Zahnrad. Die weitere Folge wäre ein enorm hoher Verschleiß an der Oberfläche von Laufrädern und Schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dies zu umgehen, sitzt das Hauptzahnrad (Ritzel) lose auf der Achswelle. Damit erfolgte die Umdrehung des Hauptzahnrades jeweils exakt synchron zur Zahnstange, ohne Irritation durch die Laufräder. Alle Radsätze und Laufräder des Wagens liefen somit ohne Antrieb mit. Dadurch ist auch eine Fahrt durch den Gleisbogen ohne Ruckeln möglich, was das Sicherheitsgefühl bei einer Zahnradbahn stärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist das Hauptritzel auf der Achswelle federnd angeordnet. So übertrugen sich Unebenheiten im Gleis, Schwingungen im Fahrzeuglauf oder Schwankungen des Wagenkastens, etwa bei starkem Andrang von Fahrgästen, nicht auf das Hauptritzel. Dadurch griff das Ritzel ständig mit gleichbleibender Tiefe in die Zahnstange, was für die gleichmäßige Kraftübertragung und Flächenbelastung der Zähne wichtig ist. Antrieb und Bremsung erfolgten nur durch die beiden Hauptritzel. Bei der starken Neigung der Zahnradbahn wären Antrieb oder Bremsung über die Laufräder ohne Belang. Die Achswelle diente lediglich als Widerlager für das Hauptritzel, in welches das Getriebe des Antriebsmotors eingreift. Auch die Bremsen wirkten auf das Hauptritzel, nicht auf die Achswelle oder die Laufräder. Die Führung des Wagens im Gleis übernahmen in gewohnter Weise die Laufräder. Die Zahnstange hatte keine führende Funktion, sie übertrug nur die Druckkräfte. Wegen der Sicherheit und der gleichmäßigeren Verteilung der Kräfte besitzt jedes Triebfahrzeug einer Zahnradbahn zwei Hauptritzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahnradbahnhof ZT 4.1.jpg|mini|Wagen 1001 im Jahr 1983 am Zahnradbahnhof in Degerloch, damals noch mit Rollband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ZT 4 verfügte über 56 Sitz- und ebenso viele Stehplätze, die Innenraumaufteilung entsprach der des DT8 mit zwei abgetrennten, teilweise verglasten Fahrerkabinen, zwei doppelflügeligen Türen auf beiden Seiten und Anordnung der Sitzlehnen auf Höhe der Fensterholmen. Auch der ZT 4 ist ein Hochflurfahrzeug mit 1005 Millimeter Fußbodenhöhe, allerdings musste der Höhenunterschied mittels dreier fest eingebauter Trittstufen in den Türbereichen überwunden werden. Die ursprüngliche Farbgebung wich sowohl vom Serien-DT 8 als auch von den Prototypen ab: es wurden grüne Sitzpolster mit gelben Haltestangen und einem braunkarierten Textilteppich-Fußboden kombiniert, außen waren die Wagen schwarz im Unterbereich, [[Cadmiumsulfid|cadmiumgelb]] an den Seiten und [[Grau|anthrazit]] an Fensterpartie und Dach lackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linien- und Zielbeschilderung erfolgte ursprünglich über [[Rollbandanzeige|Rollbänder]] an den Frontseiten, auf eine seitliche Beschilderung und eine innere Perlband-Anzeige wie beim DT 8 konnte verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und schrittweise Modernisierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahnradbahn Stuttgart ZT 4 1002 Innenraum.JPG|mini|Innenraum des Wagens 1002 mit Türbereich, Kunststoffbodenbelag und blauen Sitzpolstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ZT 4 auf der Stuttgarter Zahnradbahnstrecke einsetzen zu können, musste diese zuvor grundlegend modernisiert werden. Dabei wurde unter anderem der Unterbau verstärkt, die leistungsschwache Doppelfahrleitung durch eine moderne Tragseilfahrleitung ersetzt und eine neue, längere Schiebebühne in den Betriebshof eingebaut. Der historische Zahnradbahnhof an der Filderstraße wurde zur modernen Abstellhalle für zwei ZT 4 umgestaltet, der dritte fand auf dem ertüchtigten Gleis 3 der südlichen Wagenhalle Platz. Die Werkstatthallen auf der Nordostseite wurden aufgegeben, hier zog einige Jahre später das [[Theater Rampe]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurden die Wagen vom damaligen Generallieferant [[Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg|Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg]] (MAN) im Werk Nürnberg. Zulieferer waren die damalige [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik]] (SLM) Winterthur sowie der [[AEG|AEG-Konzern]], Werk Berlin, für die Elektrotechnik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ssb-ag.de/unternehmen/presse/detail/helene-zieht-ins-strassenbahnmuseum-ein/ |titel=„Helene“ zieht ins Straßenbahnmuseum ein |werk=ssb-ag.de |hrsg=SSB AG |datum=2022-07-26 |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste ZT 4 mit der Nummer 1001 wurde am 3. August 1982 im Zahnradbahnhof [[Degerloch]] angeliefert. Nachdem am 23. August 1982 mehrere der verkauften Altbauwagen abtransportiert worden waren und so Platz geschaffen war, traf am 27. August 1982 der Triebwagen 1002 bei der Zahnradbahn, ebenfalls in Degerloch, ein. Unter großem öffentlichem Interesse wurden die Neubaufahrzeuge von den historischen Triebwagen 103 beziehungsweise 101 und 104 in den Betriebshof Marienplatz geschleppt. Die technische Abnahme der Wagen erfolgte durch das Eidgenössische [[Bundesamt für Verkehr|Amt für Verkehr (BAV)]] nach [[Schweiz]]er Sicherheitsbestimmungen, da es in Deutschland keine entsprechenden Vorschriften gab. Unmittelbar danach begannen die Probefahrten (teilweise mit den [[Zahnradbahn Stuttgart#Vorstellwagen für Personen|alten Vorstellwagen]] als Bremslast), und bereits am 11. und 12. September 1982 konnten die Wagen im Rahmen eines „Zacke-Festes“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1982 folgte schließlich Triebwagen 1003. Seither übernahmen sie Zug um Zug den Planverkehr auf der Zahnradbahn, allerdings musste wegen anfänglicher unvorhergesehener Schwierigkeiten der zum Verkauf vorgesehene Triebwagen 105 bis Ende 1983 als Betriebsreserve vorgehalten werden. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten 1984 erlitt schließlich der verbliebene Museumstriebwagen 104 einen Motorschaden. Seither können ausschließlich ZT 4 samt den zwischenzeitlich ausgelieferten Fahrradvorstellwagen auf der Strecke zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZT 4 Nummer 1001 und 1002 tragen seit der Hundert-Jahr-Feier der Zahnradbahn im Jahr 1984 die Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Heslach]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Degerloch]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ssb-ag.de/unternehmen/presse/detail/am-13-mai-namenstaufe-fuer-stuttgarts-neue-zahnradbahnen-am-14-mai-abschied-vom-alten-wagen-und/ |titel=Am 13. Mai: Namenstaufe für Stuttgarts neue Zahnradbahnen - Am 14. Mai: Abschied vom alten Wagen und Thementag im Museum |werk=ssb-ag.de |hrsg=[[SSB AG]] |datum=2023-05-10 |sprache=de |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagen 1003 wurde im Rahmen eines „Zacke-Festes“ am 6. Mai 1995 anlässlich des 111-jährigen Bestehens der Zahnradbahn auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Helene&amp;#039;&amp;#039;, nach der Degerlocher Wohltäterin [[Helene Pfleiderer]], Tochter des Bauunternehmers [[Gustav Epple]], getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=AFu70000, Benjamin Maue |url=https://www.youtube.com/watch?v=qxeYpxNBNGg |titel=111 Jahre Zahnradbahn der SSB |werk=[[YouTube]] |datum=2016-10-08 |sprache=de |abruf=2023-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagen 1001 trägt seit der Taufe das [[Stuttgart#Wappen|Wappen Stuttgarts]] (stellvertretend für das wappenlose Heslach), Wagen 1002 das [[Degerloch#Wappen|Wappen Degerlochs]] und Wagen 1003 eine stilisierte [[Büste]] Pfleiderers in Seitenansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1989 wurden als erster größerer Umbau Zug um Zug die störanfälligen elektrischen Schwingschiebetüren durch druckluftbetriebene Außenschwingtüren aus Kunststoff ersetzt, wie sie auch bei den DT 8 zur Anwendung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart tandradlijn U10 1991 2.jpg|mini|Wagen 1003 noch vor der Moderni-&amp;lt;br /&amp;gt;sierung mit alter Farbgebung (1991)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1999 und 2003 wurden die Wagen in der SSB-Hauptwerkstatt in [[Möhringen (Stuttgart)|Möhringen]] nacheinander einer grundlegenden Modernisierung unterzogen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wodurch zeitweilig nur ein Zug im Halbstundentakt auf der Strecke verkehren konnte. Als erster Triebwagen kam ab Februar 2001 Triebwagen 1001 in diesem neuen Design zum Einsatz, wobei sich die Farbgebung mit durchgehend ginstergelb lackiertem Wagenkasten und nachtblauem Fensterband am Stadtbahntyp [[SSB DT 8#Zweite Generation: DT 8.10–11|DT 8.10]] orientierte. Des Weiteren wurde der Teppichboden durch einen Kunststoffbodenbelag wie bei der Stadtbahn ersetzt und die Fahrzeugtechnik unter anderem durch elektronische Antriebssteuerung und Installation des Zugbeeinflussungssystems ZUB und des Bordinformationssystems [[Integriertes Bordinformationssystem|IBIS]] sowie Einbau eines [[Tachograph|Fahrtenschreibers]] modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach entsprechender Sanierung der anderen beiden Triebwagen folgten in den nächsten Jahren im Rahmen von Werkstattaufenthalten weitere Veränderungen: Die ZT 4 erhielten wie auch die Stadtbahntypen DT 8.4-9 zweiteilige, blaue Sitzpolster; im Herbst 2008 wurden schließlich die Rollbänder zur Liniennummern- und Zielbeschilderung durch [[Leuchtdiode|LED]]-Anzeigen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zahnradbahn Stuttgart Alte Weinsteige 1001.JPG|Wagen 1001 „Heslach“&lt;br /&gt;
Zacke1.jpg|Wagen 1001, Frontansicht&lt;br /&gt;
Zahnradbahn Stuttgart Nägelestraße 1002.JPG|Wagen 1002 „Degerloch“&lt;br /&gt;
Stuttgart Zacke 05.jpg|Wagen 1002, Seitenansicht&lt;br /&gt;
Stuttgart Zacke 03.jpg|Wagen 1003 „Helene“&lt;br /&gt;
Stuttgart - Zahnradbahn Stuttgart - 2017-06-15 17-33-22.jpg|Wagen 1003, Nahansicht&lt;br /&gt;
Zahnradbahn Stuttgart 1001 Detail Wappen.JPG|Seitliches Wappen des Wagens 1001&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerbetriebnahme und Verbleib ==&lt;br /&gt;
Ende 2018 bestellten die SSB Nachfolgefahrzeuge (genannt [[ZT 4.2]]) für die ZT 4, die laut den SSB das Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht hatten. In den letzten Betriebsjahren der ZT 4 gab es zunehmend Ausfälle und die Wagen seien „am Ende der Stetigkeit etlicher Baugruppen bei Druckluft oder Klimaanlage angekommen“. Außerdem mangele es an elektrischen Ersatzteilen und die Wagenkästen litten an [[Rost]]- und [[Korrosion]]sschäden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.regio-tv.de/mediathek/video/bye-bye-alte-zacke-fahrzeuge-stellen-betrieb-ein/ |titel=Bye bye alte Zacke: Fahrzeuge stellen Betrieb ein |werk=regio-tv.de |hrsg=[[Regio TV Stuttgart]] |datum=2023-05-16 |sprache=de |abruf=2023-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch sei zwar die Sicherheit nicht gefährdet, dennoch könnten die Wagen mit solchen Einschränkungen nicht mehr dauerhaft am Betrieb teilnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes Triebfahrzeug wurde Wagen 1003 „Helene“, der zuvor als Ersatzteilspender für die beiden anderen Wagen benutzt wurde, am 26. Juli 2022 außer Betrieb gestellt und mit einem [[Tieflader|Spezialtieflader]] in das [[Straßenbahnmuseum Stuttgart]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zahnradbahn-in-stuttgart-die-neue-zacke-ist-da-und-bleibt-vorerst-im-betriebshof.5660fb24-4e82-4e17-a35f-04eb8f18a0ab.html |titel=Zahnradbahn in Stuttgart: Die neue Zacke ist da – und bleibt vorerst im Betriebshof |sprache=de |abruf=2021-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nahverkehr-in-stuttgart-die-zacke-kommt-ins-museum.605fe22e-ce39-4127-8cdc-475e1d491e8d.html |titel=Nahverkehr in Stuttgart: Die Zacke kommt ins Museum |sprache=de |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah, um Platz für den gleichzeitig neu angelieferten Wagen 1103 der Nachfolgegeneration zu schaffen. Die Wahl auf Wagen 1003 als Museumsobjekt fiel vor allem, weil dieser technisch substanziell im besten Zustand für eine solche Verwendung ist. Das Fahrzeug wurde aufgrund der Zahnradtechnik und der beengten Verhältnisse im Museum im Depotteil der Anlage untergebracht und wird somit zunächst allerdings nur im Rahmen von Gruppenführungen zu sehen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Ab Dezember 2022 wurden planmäßig nur noch die neuen Fahrzeuge eingesetzt, dabei verblieb Wagen 1002 noch als Betriebsreserve auf der Strecke und hatte noch sporadische Einsätze, wenn nur einer der neuen Wagen zur Verfügung stand, während Wagen 1001 in die [[Stadtbahn Stuttgart#Hauptwerkstatt|SSB-Hauptwerkstatt]] überführt und dort abgestellt wurde. Im Rahmen eines Familientages der [[Stuttgarter Historische Straßenbahnen|SHB e. V.]] am 14. Mai 2023 rund um das Thema Zahnradbahn war letztmals der verbliebene Wagen 1002 auf der Strecke zwischen Betriebshof und Degerloch im Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer gesamten Betriebszeit liefen die Wagen etwa 772.250 Kilometer (TW 1002), 898.817 Kilometer (TW 1003) und 1.293.842 Kilometer (TW 1001).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wagen 1001 und 1002 wurden im Oktober 2022 zum freien Verkauf für jedermann angeboten, dabei veranschlagte die SSB für Kaufpreis und Transport Gesamtkosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.oepnv-in-stuttgart-ssb-sucht-private-kaeufer-fuer-alte-zacke-waggons.483d61aa-be93-42de-bfd4-9035b3b9d82d.html |titel=ÖPNV in Stuttgart: SSB sucht private Käufer für alte Zacke-Waggons |sprache=de |abruf=2022-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagen 1002 wurde zum 26. Juli 2023 zum privaten [[Schwäbisches Bauern- und Technikmuseum|Museum Kiemele]] in [[Eschach (bei Schwäbisch Gmünd)|Seifertshofen]] überführt, wo auch schon Wagen 103 der letzten Generation untergebracht ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Wiest |url=https://www.youtube.com/watch?v=QD_WVvX0kCI |titel=Zahnradbahn Stuttgart (Abschiedsfahrt) |werk=[[YouTube]] |datum=2023-05-14 |sprache=de |abruf=2023-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Milankovic |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zacke-bahn-kommt-ins-museum-zweiter-von-drei-zuegen-landet-auf-der-ostalb.cdf74505-08ab-4fc1-a2a7-ba32285ab510.html |titel=Ausrangierte Stuttgarter Zahnradbahn: Zacke steht jetzt auf der Ostalb |werk=[[Stuttgarter Zeitung]] |datum=2023-07-26 |sprache=de |abruf=2023-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch bei Wagen 1001 gab es Gespräche über einen Erhalt mit einem privaten Interessenten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Sollte sich kein Käufer finden, ist eine Verschrottung der Wagen vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradvorstellwagen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Zahnradbahn Stuttgart#Fahrradmitnahme|titel1=Abschnitt „Fahrradmitnahme“ im Artikel „Zahnradbahn Stuttgart“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des in den 1980er Jahren immer größer werdenden Stellenwertes des [[Fahrrad]]s als Verkehrsmittel, kam noch während des Baus der Triebwagen die Idee auf, auch den Radfahrern eine Erleichterung zu bieten, denn in der Vorgängergeneration war gar keine Fahrradmitnahme möglich. Da in den bereits im Bau befindlichen Triebwagen jedoch keine Fläche dafür verfügbar war, beauftragte man den damaligen Fahrzeugbauer [[Waggon Union]] Berlin mit dem Bau zweier separater zweiachsiger Transportwagen, die den Triebwagen „vorgestellt“ werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Da sich die Wagen als zu leicht und zu laut erwiesen, schuf die SSB zunächst einen dritten Wagen in geänderter Bauweise selbst. Nachdem sich dies bewährte, baute sie die beiden anderen Fahrzeuge nach und nach im Eigenbau neu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=AG tram-info-Team |url=http://www.traminfo.de/wagenp/stuttgart.php |titel=Wagenparkliste Stuttgarter Straßenbahnen AG |werk=Tram-Info |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt existieren somit drei Fahrradvorstellwagen mit den Betriebsnummern 1980 (Baujahr 1983), 1981 (Baujahr 1983) und 1982 (Baujahr 1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den ZT 4 wurden auch die zugehörigen Vorstellwagen außer Betrieb gestellt und ersetzt. Während einer zu Triebwagen 1003 ins Stuttgarter Straßenbahnmuseum kommen soll, gehen die beiden anderen an das [[Bergisches Straßenbahnmuseum|Bergische Straßenbahnmuseum]] bei [[Wuppertal]], das damit eine Fahrradmitnahme auf seiner Strecke ermöglichen will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/zacke-stuttgart-zahnradbahn-wagen-liebhaber-abzugeben-100.html |titel=SSB verkauft alte Triebwagen der Stuttgarter &amp;quot;Zacke&amp;quot; |werk=[[SWR Aktuell]] |sprache=de |abruf=2022-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stuttgart - Zahnradbahn Stuttgart - 2017-06-15 17-32-03.jpg|Entladung des Vorstellwagens 1982 in Degerloch (2017)&lt;br /&gt;
Stuttgart - Zahnradbahn Stuttgart - 2017-06-15 17-33-10.jpg|Leerer Vorstellwagen, Seitenansicht (2017)&lt;br /&gt;
Stuttgart tandradlijn U10 1991 2.jpg|Vorstellwagen der alten Bauweise (1991)&lt;br /&gt;
Stuttgarter Zahnradbahn TW 1001 und Fahrradvorstellwagen.jpg|Zwei der damals neuen Vorstellwagen am Zahnradbahnhof in Degerloch (1983)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Berg und Tal&amp;#039;&amp;#039; – Nachrichtenblatt der Stuttgarter Straßenbahnen AG / Stuttgarter Straßenbahnen AG (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* Ulrich Theurer: 100 Jahre Zahnradbahn Stuttgart–Degerloch&lt;br /&gt;
* Dirk v. Harlem: Neue Zahnradbahn-Triebwagen für Stuttgart – Technische Beschreibung&lt;br /&gt;
* Straßenbahn Magazin, Heft 53, August 1984, S. 163 ff. Franckh’sche Verlagshandlung Stuttgart, {{ISSN|0340-7071}}&lt;br /&gt;
* Gottfried Bauer: Straßenbahn in Stuttgart, „Über Berg und Tal mit der SSB“, GeraMond Verlag, München 2003, ISBN 3-7654-7188-7&lt;br /&gt;
* G. Bauer, U. Theurer, C. Jeanmaire: Strassenbahnen um Stuttgart, FBG, CSB, ESS, END, SSF. Verlag Eisenbahn 1984, ISBN 3-85649-047-7&lt;br /&gt;
* Gottfried Bauer, Ulrich Theurer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Straßenbahn zur Stadtbahn Stuttgart 1975–2000&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart 2000, ISBN 3-00-006615-2.&lt;br /&gt;
* Knupfer, H.-J.: Die Bahn zur schönen Aussicht – Stuttgarts Zahnradbahn. Stuttgart 2009, ISBN 978-3-9811082-2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ssb-ag.de/ Offizielle Seite der Stuttgarter Straßenbahnen AG, welche u.&amp;amp;nbsp;a. die Stuttgarter Zahnradbahn, die Schienenseilbahn (Standseilbahn) in Stuttgart-Heslach betreibt: www.ssb-ag.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.trampicturebook.de/tram/germany/stuttgar/zacke.htm |text=Zahnradbahn Stuttgart |wayback=20051220172843}}&lt;br /&gt;
* [http://www.werkbahn.de/eisenbahn/zahnrad/filder.htm Details aller Lokomotiven]&lt;br /&gt;
* [http://forum.gtvier.de/myBB/showthread.php?tid=798&amp;amp;pid=7385#pid7385 Sammelthread zur möglichen Restaurierung des historischen TW 104 im Bahnforum Stuttgart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schienenfahrzeuge der SSB}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Maschinenfabrik Esslingen-Straßenbahnfahrzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (MAN)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnradelektrotriebwagen ohne Adhäsionsantrieb|SSB ZT 4]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnfahrzeug (AEG)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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