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	<title>SR Colmar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:16:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SR_Colmar&amp;diff=492944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Korr.</title>
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		<updated>2025-11-25T14:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SR Colmar.svg|miniatur|Logo von SR Colmar bis 2016]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sports Réunis Colmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SRC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Fußball in Frankreich|französischer Fußballverein]] aus [[Colmar]], einer Stadt im [[Département Haut-Rhin]] in der Region [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Nachdem der Verein 2016 [[Insolvenz|insolvent]] gegangen war, wurde er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadium Racing Colmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; neu gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Klub 1920 als &amp;#039;&amp;#039;Sports Réunis&amp;#039;&amp;#039;; er ging aus dem ältesten lokalen Fußballverein, der &amp;#039;&amp;#039;Association Sportive de Colmar&amp;#039;&amp;#039;, hervor, der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht wiedergegründet worden war. Wie der Name (dt. „Sportvereinigung“, siehe unten) erkennen lässt, werden auch andere Sportarten betrieben; dieser Artikel konzentriert sich auf die Colmarer Fußballer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß; die Ligamannschaft spielt im &amp;#039;&amp;#039;[[Colmar Stadium]]&amp;#039;&amp;#039;, das heute Platz für 7.000 Zuschauer bietet. 2010 stieg die Mannschaft in die drittklassige [[National (D3)|National]] auf und konnte sich bis 2016 dort behaupten. 2016 erfolgte ein Neubeginn in der &amp;#039;&amp;#039;Excellence Haut-Rhin&amp;#039;&amp;#039; (landesweit siebtes Niveau, regional die zweithöchste Amateurliga).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vom Amateurmeister zum Profifußball ===&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen den Weltkriegen spielte SR Colmar viele Jahre lediglich im Amateurlager und war im [[Elsass]] bestenfalls die Nummer drei hinter den großen Klubs [[Racing Strasbourg]] und [[FC Mulhouse]]. 1931 gelang ihm Platz 1 in der [[Division d’Honneur (Frankreich)|Division d’Honneur]], er wurde also elsässischer Amateurmeister. 1936 stieg er in die zweithöchste Spielklasse Frankreichs auf und hielt sich darin bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsausbruch]]; durch die finanzielle Unterstützung, die sein Präsident Joseph Lehmann dem Klub regelmäßig zukommen ließ, nahm er 1937 Profistatus an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1940–1945: SpVgg. statt SR ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Westfeldzug]] der deutschen [[Wehrmacht]] und der faktischen Einverleibung des Elsass in das Deutsche Reich wurde der Verein als &amp;#039;&amp;#039;SpVgg. Kolmar&amp;#039;&amp;#039; „germanisiert“ und kickte nunmehr in der höchsten Spielklasse des Sportbereichs 14a, der [[Gauliga Elsaß]], kam aber auch unter dem Dach des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] nicht an den Rivalen vorbei, die jetzt als &amp;#039;&amp;#039;Rasensportclub Strassburg&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Fußballclub Mülhausen 1893&amp;#039;&amp;#039; firmierten. [[Gauliga Elsaß 1940/41|1940/41]] belegte Colmar in der Oberelsass-Staffel hinter Mulhouse den zweiten Platz. Ein Jahr später, in der nunmehr eingleisigen Bereichsklasse Elsass, wurde der Verein Dritter und konnte vor allem den oberrheinischen Konkurrenten Mülhausen hinter sich lassen; es folgten zwei vierte Plätze. In der Saison [[Gauliga Elsaß 1944/45|1944/45]] nahmen die Vereine aus der während der Befreiung besonders heftig umkämpften Stadt – neben der SpVgg. war das noch der [[FC Kolmar]] – nicht mehr am Spielbetrieb teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1949: vier gute Jahre ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende folgte für SR, wie er sich nun wieder nannte, die sportlich beste Zeit: im [[Französischer Fußballpokalsieger|französischen Pokal]] scheiterte der Zweitligist 1945/46 erst im Achtelfinale (an [[RC Paris|Racing Paris]]), und 1947/48 bezwang Colmar u.&amp;amp;nbsp;a. den [[FC Gueugnon]] mit 3:0 und [[Girondins Bordeaux]] mit 1:0, bevor im Halbfinale der [[RC Lens]] den Elsässern mit 5:1 ihre Grenzen aufzeigte. Im Frühsommer 1948 machte der SRC als Tabellenzweiter der &amp;#039;&amp;#039;Division 2&amp;#039;&amp;#039; dennoch den Aufstieg in [[Ligue 1|Frankreichs erste Liga]] perfekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Saison zeigte die von Charles Nicolas trainierte Elf, dass sie auch auf diesem Niveau mithalten konnte; mit [[Camillo Jerusalem]], einem der vielen ab 1932 in den französischen Profifußball gewechselten Österreicher, besaß Colmar einen anerkannt guten Spielgestalter, der auch [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|österreichischer Nationalspieler]] war. SRC schloss die Saison mit dem 11. Platz ab und hatte dabei dem großen Rivalen Racing Strasbourg nicht nur im direkten Vergleich (2:1 und 0:0) den Rang abgelaufen, sondern auch dazu beigetragen, dass dieser auf dem vorletzten Tabellenplatz landete und sich nur durch Erfolge in den Relegationsspielen gegen Zweitligisten überhaupt in der &amp;#039;&amp;#039;Division 1&amp;#039;&amp;#039; halten konnte. Beim Heimsieg gegen Strasbourg stellten 12.000 Besucher den bis heute geltenden Zuschauerrekord auf. Als diese neue elsässische Rangordnung feststand, starb Colmars Mäzen und Präsident Lehmann im Mai 1949. Der Verein wollte sich nicht auf finanzielle Abenteuer einlassen, zog sich deshalb überraschend aus dem Professionalismus zurück und spielte im Amateurbereich weiter. Diese Ebene konnte Sports Réunis Colmar seither nicht wieder verlassen, auch wenn zur Saison 2010/11 der Aufstieg in die [[National (D3)|dritte Liga]] gelang. Auch in der &amp;#039;&amp;#039;Coupe de France&amp;#039;&amp;#039;, dem Landespokal, reichte es lediglich einmal zu so etwas wie einer „Erinnerung an bessere Zeiten“: 1992/93 kam der Klub unter die letzten 64 Mannschaften, aber dort war dann auch Endstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ligazugehörigkeit und Erfolge ==&lt;br /&gt;
Profistatus hat SR Colmar von 1937 bis 1939 sowie zwischen 1945 und 1949 besessen. Erstklassig (&amp;#039;&amp;#039;Division 1&amp;#039;&amp;#039;, seit 2002 in &amp;#039;&amp;#039;[[Ligue 1]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt) spielte der Verein lediglich in der Spielzeit 1948/49, dazu 1936 bis 1948 (unterbrochen durch die deutsche Besetzung im Zweiten Weltkrieg) in der &amp;#039;&amp;#039;Division 2&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Tabellenplatzierung in der Erstklassigkeit war ein elfter Platz in der Saison 1948/49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Französischer Fußballpokal]]: Halbfinalist 1948&lt;br /&gt;
* Elsässischer Amateurmeister: 1931, 1973, 1978 und 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Spieler und Trainer in Vergangenheit und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
* [[Oscar Heisserer]] (französischer Internationaler, als Trainer in den 1950ern)&lt;br /&gt;
* [[Camillo Jerusalem]] (österreichischer Internationaler, als Spieler 1947–1949)&lt;br /&gt;
* [[Raymond Kaelbel]] (Spieler bis 1950)&lt;br /&gt;
* [[Jean-François Kornetzky]] (Spieler 2003/04)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Frauenfußballteam ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thierry Berthou/Collectif: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire historique des clubs de football français.&amp;#039;&amp;#039; Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein (Grand Est)|Colmar, Sports Réunis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Elsass)|Colmar #SR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Colmar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Département Haut-Rhin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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