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	<title>SPG-9 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:56:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SPG-9&amp;diff=2562926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SPG-9&amp;diff=2562926&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-02-15T16:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grenade launcher SPG-9M.jpg|mini|SPG-9M]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bzw. das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SPG-9 &amp;#039;&amp;#039;Kopjo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|СПГ-9 Копьё}}) ist ein 1963 in die Bewaffnung der [[Sowjetarmee]] aufgenommenes [[rückstoßfreies Geschütz]]. Die Waffe vereint die Eigenschaften eines [[Granatwerfer]]s und einer Panzerabwehrwaffe und wurde in motorisierten Schützen- und Luftlandeeinheiten zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen, Feldbefestigungsanlagen und ständigen Kampfanlagen, zum [[Wirkungsart|Niederhalten]] und Vernichten von Truppen innerhalb und außerhalb von Deckungen und zum Schaffen von Gassen in Drahthindernissen eingesetzt. Obwohl in regulären Streitkräften mittlerweile meist durch modernere Waffensysteme ersetzt, findet sie sich noch in der Bewaffnung verschiedener Armeen und irregulärer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;SPG&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|&amp;#039;&amp;#039;СПГ&amp;#039;&amp;#039;}}) steht für &amp;#039;&amp;#039;stankowy protiwotankowy granatomjot&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|&amp;#039;&amp;#039;станковый противотанковый гранатомёт&amp;#039;&amp;#039;}}) und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;lafettierter Panzerabwehrgranatwerfer&amp;#039;&amp;#039;. Der Projektname &amp;#039;&amp;#039;Kopjo&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|&amp;#039;&amp;#039;Копьё&amp;#039;&amp;#039;}}) bedeutet [[Lanze]]. Der ursprünglich vergebene [[GRAU-Index]] der Waffe ist 6G6 ({{ruS|6Г6}}). In der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der DDR wurde die Waffe als &amp;#039;&amp;#039;73&amp;amp;nbsp;mm Schwere Panzerbüchse SPG-9&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, 73&amp;amp;nbsp;mm Schwere Panzerbüchse SPG-9M (6G13) |url=http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9.htm |wayback=20150107104313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9D&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, 73&amp;amp;nbsp;mm Schwere Panzerbüchse SPG-9D |url=http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9d.htm |wayback=20150107104918}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ab 1954 wurde in der Sowjetarmee das [[Rückstoßfreies 82-mm-Geschütz B-10|rückstoßfreie 82-mm-Geschütz B-10]] eingeführt. Die Waffe diente in Infanterieeinheiten vorrangig zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge auf Entfernungen bis zu 400&amp;amp;nbsp;m. Da ab Beginn der 1960er-Jahre die ersten sowjetischen [[Panzerabwehrlenkrakete]]nkomplexe verfügbar wurden, wurde das B-10 in seiner Rolle als Panzerabwehrwaffe in den motorisierten Schützeneinheiten zunehmend von diesen abgelöst. Für einen Einsatz in den Luftlandeeinheiten war das B-10 jedoch zu schwer und unbeweglich, auch entsprachen die Schussleistungen nicht mehr den zwischenzeitlich gestiegenen Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffe wurde im staatlichen Unionskonstruktionsbüro Nr.&amp;amp;nbsp;47 ([[GSKB-47]], {{ruS|ГСКБ-47}}) entwickelt. Die taktisch-technischen Forderungen sahen ein Gesamtgewicht von weniger als 30&amp;amp;nbsp;kg, eine Durchschlagsleistung von mindestens 300&amp;amp;nbsp;mm und die Möglichkeit des Schießens aus Deckungen vor. Auch auf weitgehende Wartungsfreiheit wurde Wert gelegt. Es sollte möglich sein, innerhalb von fünf Tagen mindestens 35 Schüsse aus der Waffe abzugeben, ohne das Rohr zu reinigen. Diese Forderung führte letztendlich zum ungewöhnlichen Kaliber von 73&amp;amp;nbsp;mm. Die ersten Prototypen der Waffe hatten noch ein Kaliber von 70&amp;amp;nbsp;mm. Bei Versuchen zeigte sich, dass bereits nach sieben Schuss das Rohr von Pulverrückständen so zugesetzt war, dass ein Einführen der Granate nicht mehr möglich war. Die Konstrukteure sahen daher an der Spitze der Granate ein Zentrierungsband vor, das beim Durchgang der Granate durch das Rohr dieses von Pulverrückständen reinigte. Dieses Band mit der Dicke von 1,5&amp;amp;nbsp;mm erforderte die Vergrößerung des Kalibers auf 73&amp;amp;nbsp;mm. Im Laufe der Erprobungen wurde auch festgestellt, dass das geforderte Gewicht von 30&amp;amp;nbsp;kg nicht zu erreichen war. Daher wurde es auf 50&amp;amp;nbsp;kg erhöht. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Erprobungen wurde die Waffe 1963 in die Bewaffnung der Sowjetarmee aufgenommen. Aus der SPG-9 wurde ab 1961 die Kanone [[2A28 Grom]] des Schützenpanzers [[BMP-1]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:151st Infantry Battalion (15).jpg|mini|Laden einer SPG-9, der Verschluss der Waffe ist geöffnet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Batalionul 191 infanterie 11.jpg|mini|Transport einer SPG-9 unter Gefechtsbedingungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rohr ===&lt;br /&gt;
Bei der Waffe handelt es sich um eine [[Glattrohrkanone]], die flügelstabilisierte Munition verschießt. Die Waffe wird von hinten geladen, als Verschluss kommt ein [[Schraubenverschluss]] zum Einsatz. Das Kaliber ist 73&amp;amp;nbsp;mm, die Feuergeschwindigkeit liegt bei fünf bis sechs Schuss je Minute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visier ===&lt;br /&gt;
Die Visiereinrichtung befindet sich links am Rohr. Verwendet wird das optische Visier PGO-9 ({{ruS|ПГО-9}}). Bei einem Gesichtsfeld von 10° vergrößert das Visier vierfach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Zielfernrohr PGO-9|url=http://www.rwd-mb3.de/pages/pgo9.htm |wayback=20141112001457}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Kampf bei Nacht wird in den Versionen SPG-9N ({{ruS|СПГ-9Н}}), SPG-9DN ({{ruS|СПГ-9ДН}}), SPG-9MN ({{ruS|СПГ-9МН}}) bzw. SPG-9DMN ({{ruS|СПГ-9ДМН}}) das passive Nachtsichtgerät PGN-9 ({{ruS|ПГН-9}}) bzw. PGN-9M ({{ruS|ПГН-9М}}) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Nachtsichtgerät PGN-9M|url=http://www.rwd-mb3.de/pages/pgn9.htm|wayback=20141016075548}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Versionen SPG-9M bzw. SPG-9DM wird anstelle des Visiers PGO-9 der Richtaufsatz PGOK-9 genutzt. Dadurch ist das Schießen im direkten und indirektem Richten möglich. Alle Typen besitzen weiterhin ein Hilfsvisier mit Kimme und Korn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lafette ===&lt;br /&gt;
Verwendet wird eine Dreibeinlafette. Die Lafette ist als Rohrkonstruktion ausgeführt. Der Richtbereich liegt horizontal bei ±15°, vertikal zwischen −3° und +7°.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt; Im Gefecht wird die Waffe bei Stellungswechseln von der Bedienung getragen, über größere Entfernungen auf Fahrzeugen verlastet transportiert. Bei der Version SPG-9D ist das vordere Bein der Lafette als Teleskoparm ausgeführt. Der Richtbereich ändert sich nicht, jedoch ist das Einstellen unterschiedlicher Mündungshöhen der Waffe möglich, um Deckungen besser auszunutzen. Zum leichteren Transport kann die Waffe mit zusammengeklappten Dreibein auf eine einachsige Unterlafette aufgesetzt werden. Die einachsige Transportlafette ist gefedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9D&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Munition ===&lt;br /&gt;
Verschossen werden flügelstabilisierte Granaten. Für die Waffe ist mittlerweile eine große Anzahl von Munitionstypen verfügbar. Größtenteils handelt es sich dabei jedoch um Derivate der ursprünglichen sowjetischen Entwicklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Start sind die am Heck der Granate angeordneten Stabilisierungsflügel eingeklappt. Die Startladung treibt die Granate aus dem Rohr und beschleunigt sie dabei auf eine Anfangsgeschwindigkeit von 250 bis 400&amp;amp;nbsp;m/s. Bei Granaten mit Splittergefechtskopf wird die Granate durch versetzt zur Längsachse angeordnete Austrittsbohrungen in eine Längsrotation versetzt, welche die Granate zusätzlich stabilisiert. Nach einer Flugstrecke von ungefähr zwanzig Metern zündet das Marschtriebwerk, das die Granate auf eine Geschwindigkeit von 700&amp;amp;nbsp;m/s beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschossen werden Granaten mit Splittergefechtskopf zum Kampf gegen weiche und halbharte Ziele sowie [[High Explosive Anti Tank|Hohlladungsgranaten]] zum Kampf gegen gepanzerte Ziele. Mit den Hohlladungsgranaten können&amp;amp;nbsp;– je nach verwendetem Munitionstyp&amp;amp;nbsp;– 300 bis 400&amp;amp;nbsp;mm Panzerstahl auf eine maximale Entfernung von 800&amp;amp;nbsp;m durchschlagen werden. Mit Splittergranaten werden im indirekten Richten maximale Reichweiten von 4000&amp;amp;nbsp;m bis 6000&amp;amp;nbsp;m erreicht.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;line-height:1.5; font-size:95%;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#996; color:#FFF; font-weight:bold;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Munitionsarten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, 73-mm-Hohlladungsgranate|url=http://www.rwd-mb3.de/munition/pages/sw_73.htm|wayback=20141016075651}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; background-color:#996;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot; | Typ&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Bezeichnung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Anfangsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Durchschlagsleistung&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | effektive Reichweite&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Gewicht, gesamt&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Gewicht der Granate&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Splittergranate&lt;br /&gt;
| OG-9W&lt;br /&gt;
| 316&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 5,5 kg&lt;br /&gt;
| 3,6 kg&lt;br /&gt;
| 1062 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Hohlladungsgranate&lt;br /&gt;
| PG-9W&lt;br /&gt;
| 435&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
| 700&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
| 300 mm&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 4,4 kg&lt;br /&gt;
| 2,6 kg&lt;br /&gt;
| 1115 mm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modifikationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Batalionul 191 infanterie 10.jpg|mini|Rumänische Soldaten mit einer AG-9 auf der Transportlafette; die AG-9 ist die rumänische Lizenzversion der SPG-9]]&lt;br /&gt;
Von der SPG-9 existieren einige Modifikationen. Die Modifikationen werden durch einen nachgesetzten Indexbuchstaben gekennzeichnet. Es können mehrere Modifikationen miteinander kombiniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPG-9D ===&lt;br /&gt;
Die SPG-9D ({{ruS|СПГ-9Д}}) wurde für den Einsatz bei den Luftlandetruppen entwickelt. Die Lafette wurde modifiziert. Das vordere Dreibein der Lafette war als Teleskopkonstruktion ausgeführt, um eine variable Mündungshöhe einstellen zu können. Zum Transport kann die Waffe auf eine einachsige Transportlafette gesetzt werden. Die Transportlafette ist gefedert, was im Gefecht einen Transport hinter Zugfahrzeugen ermöglicht. Die Waffe erhielt den GRAU-Index 6G7 ({{ruS|6Г7}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPG-9M ===&lt;br /&gt;
Bei der SPG-9M ({{ruS|СПГ-9М}}) wurde das Zielfernrohr PGO-9 durch den Richtaufsatz PGOK-9 ersetzt. Damit wurde ein Bekämpfen von Zielen im indirekten Richten möglich. Die Waffe erhielt den GRAU-Index 6G13 ({{ruS|6Г13}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPG-9DM ===&lt;br /&gt;
Die Version SPG-9DM ({{ruS|СПГ-9ДМ}}) besitzt die geänderte Lafette der Version SPG-9D und den Richtaufsatz PGOK-9 der Version SPG-9M. Die Waffe erhielt den GRAU-Index 6G14 ({{ruS|6Г14}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SPG-9N ===&lt;br /&gt;
Die SPG-9N ({{ruS|СПГ-9Н}}) wurde für den Nachtkampf ertüchtigt. Eingesetzt wurde das passive Infrarot-Nachtsichtgerät PGN-9 ({{ruS|ПГН-9}}). Dafür wurde das Rohr mit einer entsprechenden Halterung versehen. Außerdem wurde am Gehäuse der Abfeuerungseinrichtung eine Blockierungseinrichtung angebracht, um das Nachtsichtgerät vor der Helligkeit des Abschussblitzes zu schützen. Die Versionen SPG-9D, SPG-9M und SPG-9DM führten, wenn sie für den Einsatz des PGN-9 nachgerüstet waren, die Bezeichnungen SPG-9DN, SPG-9MN und SPG-9DMN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 .5em 1em; background:#fff; border-collapse:collapse; border:1px solid #996; line-height:1.5; font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center; border:1px solid #996; background-color:#996; color:#fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;73&amp;amp;nbsp;mm Schwere Panzerbüchse SPG-9M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center; border:1px solid #996; background-color:#ddb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Allgemeine Eigenschaften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%; border:1px solid #996;&amp;quot; | Klassifikation&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Chefkonstrukteur&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | Wjatscheslaw Iwanowitsch Silin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Bezeichnung des Herstellers&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | SPG-9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Hersteller&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Länge mit [[Protze]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 2110&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Breite&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 990&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Höhe&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 820 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Gewicht in Feuerstellung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 47,5&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Gewicht Dreibeinlafette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 12,0&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Gewicht Fahrwerk&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 12,0&amp;amp;nbsp;kg&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Mannschaft&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 4 Mann&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt; bzw. 3&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;UAZ&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, SPG-9 mit Speziallafette auf UAZ 469|url=http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9_uaz.htm |wayback=20110916163907}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Baujahre&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 1963–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Stückzahl&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center; border:1px solid #996; background-color:#ddb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Rohr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Kaliber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 73&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Rohrlänge&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 1850 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Höhe der Schusslinie&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 800&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center; border:1px solid #996; background-color:#ddb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Feuerdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Höhenrichtbereich&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | −3° bis 7°&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Seitenrichtbereich&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | ±15°&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Entfernung des direkten Schusses&amp;lt;ref&amp;gt;Zielhöhe 2&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 800&amp;amp;nbsp;m (Hohlladungsgranate)&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;345 m (Splittergranate)&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Mündungsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 345&amp;amp;nbsp;m/s (Hohlladungsgranate)&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;316 m/s (Splittergranate)&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPG-9M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996;&amp;quot; | Feuerrate&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:1px solid #996; padding-left:5px;&amp;quot; | 5–6 Schuss/min&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top; text-align:center; border:1px solid #996; background-color:#ddb;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tragere cu AG 9.jpg|mini|Abschuss einer SPG-9]]&lt;br /&gt;
Die SPG-9 löste in den Infanterieeinheiten der Sowjetarmee das [[Rückstoßfreies 82-mm-Geschütz B-10|rückstoßfreie 82-mm-Geschütz B-10]] ab. Dort kam sie in den mit [[BTR-60]] ausgerüsteten Bataillone der motorisierten Schützentruppen in den Panzerabwehrzügen zum Einsatz. Daneben wurde sie in der Sowjetarmee noch in den Einheiten der Luftlandetruppen und der Marineinfanterie eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in der NVA ===&lt;br /&gt;
Die NVA führte die Waffe ab 1969 ein. Beschafft wurden die Varianten SPG-9D und SPG-9M. Die SPG-9M wurden in den Panzerabwehrzügen der motorisierten Schützenbataillone verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Kopenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die Landstreitkräfte der NVA.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02297-4, S. 52–53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgerüstet wurden nur die mit BTR-60 ausgestatteten Bataillone, da die mit BMP-1 ausgerüsteten Bataillone mit der [[Panzerabwehrlenkwaffe|Panzerabwehrlenkrakete]] [[9M14 Maljutka]] des BMP-1 bereits über die Fähigkeit zur Panzerabwehr verfügten. Verlastet wurde die Waffe auf dem [[BTR-152|SPW-152]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Luftsturmregiment 40|Luftlandetruppen]] der NVA und den [[Grenztruppen der DDR]] wurde die Waffe auf dem Geländefahrzeug [[UAZ-469]] montiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UAZ&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen2&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Kopenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die Landstreitkräfte der NVA.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02297-4, S. 74–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden bis 1989 578 SPG-9 beschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in der Volkspolizei ===&lt;br /&gt;
Auch die [[Volkspolizei-Bereitschaft]]en der Kasernierten Einheiten des [[Ministerrat der DDR|Ministeriums des Innern]] (MdI) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden mit der SPG-9 ausgerüstet. Dort wurden sie in den schweren Kompanien der Bereitschaften eingesetzt. Insgesamt wurden 284 Waffen beschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kopenhagen1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Einsatzstaaten ===&lt;br /&gt;
Die Waffe wurde in zahlreiche weitere Staaten exportiert. In einigen dieser Staaten wurden Waffe und Munition in Lizenz gefertigt. Teilweise, wie zum Beispiel in Rumänien, befand sich die Waffe noch nach der Jahrtausendwende im Einsatz. Mittlerweile befinden sich zahlreiche Waffen auch in den Händen paramilitärischer Gruppierungen. Die [[Central Intelligence Agency|CIA]] erwarb 1987 die SPG-9 aus Beständen des [[Warschauer Pakt]]s und lieferte diese an die [[Mudschahed]]din in [[Afghanistan]] im Rahmen der [[Operation Cyclone]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Milt Bearden, [[James Risen]] |Titel=The Main Enemy. The Inside Story of the CIA&amp;#039;s Final Showdown with the KGB. |Verlag=Ballantine Books |Ort=New York |Datum=2003 |Sprache=en |ISBN=0-345-47250-0 |Online={{Google Buch |BuchID=pndmJkHCD7kC |SeitenID=PT433}} |Seiten=271}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Kopenhagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Landstreitkräfte der NVA.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02297-4.&lt;br /&gt;
* В. Н. Шунков: &amp;#039;&amp;#039;Оружие Красной Армии.&amp;#039;&amp;#039; Мн.: Харвест, 1999, ISBN 985-433-469-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ilya Shaydurov |Titel=Russische Nahkampfmittel: Typen, Technik, Daten |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch |Ort= |Datum=2017 |ISBN=978-3-613-03974-2 |Seiten=203 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|SPG-9}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, 73-mm-Schwere Panzerbüchse SPG-9M (6G13)]&lt;br /&gt;
* [http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9d.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, 73-mm-Schwere Panzerbüchse SPG-9D]&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20130907214808/http://cris9.narod.ru/rva_spg9.htm станковый противотанковый гранатомет СПГ-9] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Artillerie der Sowjetunion und Russlands nach 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SPG09}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschütz Kaliber 50 mm bis 100 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückstoßfreies Geschütz (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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