<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SO36</id>
	<title>SO36 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SO36"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SO36&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T00:22:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SO36&amp;diff=89799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gripweed: /* Filme und Reportagen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SO36&amp;diff=89799&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T12:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filme und Reportagen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Club &amp;#039;&amp;#039;SO36&amp;#039;&amp;#039;, zum Berliner Postbezirk siehe [[Berlin SO 36]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-kreuzberg so36 20051019 307.jpg|mini|Eingang an der [[Oranienstraße]], 2005]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SO36&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;das SO&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɛso}}]) ist ein [[Diskothek|Musik-Club]] in der [[Oranienstraße]] 190, nahe dem [[Rio-Reiser-Platz]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]. Der Club hat seinen Namen vom gleichnamigen historischen [[Postzustellbezirk]] [[Berlin SO&amp;amp;nbsp;36]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die traditionsreiche Halle in der Oranienstraße wurde gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als „Restaurationsladen“ des dortigen [[Biergarten]]lokals erbaut. Pläne zur Einrichtung eines Lichtspieltheaters sind bereits auf das Jahr 1912 datiert. Zunächst wurde das Kino unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kinora&amp;#039;&amp;#039; betrieben, ab ca. 1930 als &amp;#039;&amp;#039;Kino am Heinrichplatz&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund von [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Kriegsschäden]] geschlossen, wurde es 1951 wiedereröffnet, nach dem [[Berliner Mauer#Mauerbau|Mauerbau]] aber endgültig geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allekino-BERLIN_K&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.allekinos.com/BERLINHeinrichplatz.html |titel=Kino am Heinrichplatz |werk=allekinos.com |abruf=2017-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Ende der 1960er bis in die 1970er Jahre hinein diente es als Atelier, zwischendurch als Supermarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Punk und New Wave ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienstraße SO36.jpg|mini|hochkant|Eingang des SO36, 1987]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Veranstaltungsort nahm das SO36 am 11./12. August 1978 mit dem zweitägigen „Mauerbaufestival“&amp;lt;ref name=&amp;quot;rockinbe-834343&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rockinberlin.de/index.php?title=11._%2B_12._August_1978_Zwei_schräge_deutsche_Nächte_in_Süd-Ost |titel=11. + 12. August 1978 Zwei schräge deutsche Nächte in Süd-Ost – Rockinberlin |werk=rockinberlin.de |datum=1978-08-12 |abruf=2017-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (zum [[Ironie|ironischen]] Gedenken an den Bau der [[Berliner Mauer]] am 13. August 1961) unter der Leitung von Achim Schächtele, Klaus-Dieter Brennecke und Andreas Rohè seinen Betrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Apunkt Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Als die Welt noch unterging – Von Punk zu NDW.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-931555-88-7, S.&amp;amp;nbsp;73&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gastierten unter anderem [[The Wall (Band)|The Wall]], Dub-Liners, [[Mittagspause (Band)|Mittagspause]], [[Male (Band)|Male]], [[S.Y.P.H.]], [[DIN A Testbild]], Ffurs, Stukka Pilots und [[PVC (Band)|PVC]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Apunkt Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Als die Welt noch unterging – Von Punk zu NDW.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-931555-88-7, S.&amp;amp;nbsp;334.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits nach fünf Monaten drohte es allerdings in [[Insolvenz|Konkurs]] zu gehen, Schächtele erkrankte und Brennecke verkaufte seine Anteile an [[Martin Kippenberger]]. Schächtele, Kippenberger und Rohè versuchten einen Brückenschlag zwischen [[Punk]], [[New Wave]] und Kunst, ähnlich wie es in [[Düsseldorf]] dem &amp;#039;&amp;#039;[[Ratinger Hof]]&amp;#039;&amp;#039; gelungen war. Sie luden neben Punkbands auch kommerziell erfolgreichere Bands anderer Musikrichtungen ein wie The Red Crayola, [[Suicide]], [[Lydia Lunch]] und [[Throbbing Gristle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Geschäftsmodell scheiterte an der mangelnden Akzeptanz seitens der Kreuzberger [[Anarcho-Punk]]-Szene, die das Konzept als „Konsumscheiße“&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Flugblatt &amp;#039;&amp;#039;Destroy SO36.&amp;#039;&amp;#039; Zitiert nach einer Reproduktion von Frank Apunkt Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Als die Welt noch unterging – Von Punk zu NDW.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-931555-88-7, S.&amp;amp;nbsp;185.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. „Schickeria-Kunst“&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Apunkt Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Als die Welt noch unterging – Von Punk zu NDW.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-931555-88-7, S.&amp;amp;nbsp;185.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso kritisierten wie die als zu hoch empfundenen Eintrittspreise und Hausverbote gegen einzelne Besucher. Die Kritik eskalierte in einem Überfall durch ein „Kommando gegen Konsumterror“ am 11. November 1978 während eines Konzertes der englischen Band [[Wire (Band)|Wire]], bei dem die Eintrittskasse mit 2500 bis 4500&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|Mark]] geraubt wurde. Möglicherweise ist dieses Geld in die spätere Gründung eines Kreuzberger Punk-Zentrums eingeflossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Apunkt Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Als die Welt noch unterging – Von Punk zu NDW.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-931555-88-7, S.&amp;amp;nbsp;75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1979 beendeten Schächtele, Rohé und Kippenberger ihre Phase mit der „Letzten Nacht im SO36“ und verkauften die GmbH an den türkischen Sozialarbeiter Hilal Kurutan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Regie blieb das SO36 bis 1983 ein Zentrum der Punk- und New-Wave-Szene in Deutschland, außerdem veranstaltete Kurutan Hochzeiten, türkische Disco-Abende sowie zahlreiche Theatervorstellungen. Ursprünglich in „Merhaba“ umbenannt, kehrte er auf Anraten von Berliner Konzertveranstaltern zu dem Namen ‚SO36‘ zurück. In Kooperation mit unterschiedlichen Veranstaltern wie Karl Walterbach, Burkhard Zeiler und später auch in Eigenregie wurde die Geschichte des SO36 als Zentrum des Punk weitergeschrieben. Es traten Bands wie [[Slime (Band)|Slime]], [[Die Ärzte]], [[Die Toten Hosen]], [[Einstürzende Neubauten]], [[Die Tödliche Doris]] oder die [[Dead Kennedys]] auf. 1982 fand das erste [[Berlin Atonal]] im SO36 statt. Auch der „[[Norbert Hähnel|wahre Heino]]“ veranstaltete hier seine legendären „Tanz-in-den-Mai“-Partys, unter anderem mit dem Abschiedskonzert von [[Soilent Grün]] und einem der ersten Toten-Hosen-Konzerte am 1. Mai 1982. Und auf dem Hinterhof des SO36 befand sich 1983/1984 der [[Proberaum]] der Berliner Punkband [[Vorkriegsjugend]] (VKJ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März 1983 wurde das SO36 von der [[Bauaufsichtsbehörde|Bauaufsicht]] geschlossen; Kurutan konnte sich die notwendige Sanierung nicht leisten und gab den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit von 1980 bis 1984 ist Gegenstand des Dokumentarfilms &amp;#039;&amp;#039;[[So war das S.O. 36]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1984 von Manfred Jelinski und [[Jörg Buttgereit]],&amp;lt;ref&amp;gt;Im Jahr 2012 erschien &amp;#039;&amp;#039;Wir werden immer weitergehen&amp;#039;&amp;#039;, ein Buch und Dokumentarfilm, in dem auch das SO36 mit dem Kapitel &amp;#039;&amp;#039;No Futere, Now&amp;#039;&amp;#039; ausführlich beschrieben wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1997 auch als Video erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.die-beste-band-der-welt.de/discographie/video/so_war_das_so36.htm die-beste-band-der-welt.de (Ärzte-Fanpage)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 zog kurzfristig eine Ausstellung der [[Internationale Bauausstellung |Internationalen Bauausstellung]] (IBA 1984) ein. Nachdem in der Anhalter Straße das [[Hausbesetzung|besetzte]] Kunst- und Kulturcentrum Kreuzberg (KuKuck) geräumt worden war, stürmten deren Sympathisanten die IBA-Ausstellung, warfen sie hinaus und besetzten das SO36. In den Folgejahren wurden sie von der S.T.E.R.N. (Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH) geduldet, die den Mietvertrag innehatte. Das SO36 entwickelte sich zu einem örtlichen Zentrum der Kreuzberger Szene. Im Jahr 1986 nahm das Theater Hundertfleck viel Raum und Zeit ein und das SO36 fungierte hauptsächlich als Probenraum und Bühne des Theaters. Ende 1986 übernahmen wieder Gruppen aus dem umgebenden Kiez den Betrieb und die Programmgestaltung des SO36 und der Schwerpunkt verlagerte sich wieder auf Konzerte, aber auch Volksküchen und Vollversammlungen fanden statt. Beispielsweise veranstaltete die „Blockshock“-Betreiberin [[Sibylle Schmidt (Unternehmerin)|Sibylle Schmidt]] hier einige Abende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 kam es zu Konflikten mit der Polizei, da sich die Konzerte mehrmals zu Straßenschlachten auf der [[Oranienstraße]] entwickelt hatten. Sie gipfelten in einem großen Angriff der Polizei auf das SO36 in der Silvesternacht 1987/1988, nachdem Punks auf dem benachbarten Heinrichplatz (heute: Rio-Reiser-Platz) mit Böllern auf Polizeiwagen geworfen hatten. In der Szene wurde der polizeiliche Übergriff als „Rache für den 1.&amp;amp;nbsp;Mai“ gedeutet. Anfang Februar wurde das SO36 wiederum von der Bauaufsicht geschlossen und der Mietvertrag gekündigt, nachdem eine Theatergruppe für eine Aufführung Teile des Bodens entfernt hatte und ein Feuer ausgebrochen war. Ehemalige Nutzer des SO36 schlossen sich Ende 1988 zum gemeinnützigen Verein „Sub Opus 36 e.&amp;amp;#8239;V.“ zusammen, um einen neuen Mietvertrag und Fördergelder für eine Wiedereröffnung zu erkämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Nach einer Renovierung im Jahr 1990 wurde das SO36 unter neuer Trägerschaft des „Sub Opus 36 e.&amp;amp;nbsp;V.“ wieder als Veranstaltungssaal in Betrieb genommen. Bis Ende der 1990er Jahre wurde der Veranstaltungsbetrieb zunehmend professionalisiert. Neben Konzerten etablierten sich vor allem Veranstaltungen für und von [[Lesbe]]n und [[Schwul]]e, die mit den Queer-Partys Mitte der 1990er Jahre den Begriff ‚[[queer]]‘ erstmals im deutschsprachigen Raum populär machten. „[[Gayhane]]“ war die weltweit erste [[Homosexualität|schwul-lesbische]] Partyreihe, die sich ausdrücklich an Menschen mit [[muslim]]ischen Wurzeln richtete und die einzige, die seit 1997 regelmäßig jeden Monat stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SO36 sah sich 2009 durch einen Nachbarschaftskonflikt in seiner Existenz bedroht. Um die daraus resultierende Auflage zur Lärmreduzierung erfüllen zu können, sollte eine Schallschutzmauer errichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.morgenpost.de/berlin/article1064013/Im_SO_36_schlaegt_das_wilde_Herz_des_alten_Kreuzberg.html Im SO36 schlägt das wilde Herz des alten Kreuzberg.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Finanzierung fanden sowohl Benefizkonzerte (so am 2. September 2009 mit den [[Die Toten Hosen|Toten Hosen]]) als auch Verhandlungen mit dem Bezirk zur Kostenübernahme statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist das SO36 auch politisch aktiv. So nahm der Club 2009 beispielsweise an Protesten gegen das Investorenprojekt [[Mediaspree]] teil und unterstützt das Demonstrationsbündnis [[Freiheit statt Angst]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/153/ Freiheit statt Angst 2009 – bundesweite Demonstration am 12. September 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch als Akteur gegen die [[Gentrifizierung]] Kreuzbergs engagierte sich das SO36 mit mehreren Veranstaltungen und wandte sich schließlich vom Kreuzberger [[Myfest]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 2009 gewann das SO36 den [[Live Entertainment Award]] als bester Club. Nominiert waren neben dem SO36 der Jazzclub &amp;#039;&amp;#039;[[Domicil]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Dortmund]] und die &amp;#039;&amp;#039;[[Zeche Bochum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/so36-ist-club-des-jahres/1802126.html SO36 ist Club des Jahres.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2017 wurde in der Presse über eine Auseinandersetzung berichtet, die 2016 zwischen Teilen der Belegschaft und der Geschäftsführung ausgebrochen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Langhammer, Axel Gebauer; WARENFORM |Titel=Linker Anspruch und Wirklichkeit (neues deutschland) |Datum= |Online=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1068792.arbeitskampf-im-so-linker-anspruch-und-wirklichkeit.html |Abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Nowak |Titel=Arbeitskonflikt in linkem Club |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Datum=2017-11-11 |ISSN=0931-9085 |Seiten=52 |Online=https://taz.de/Arbeitskonflikt-in-linkem-Club/!5461843/ |Abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde der Geschäftsführung vorgeworfen, Mitarbeiter loswerden zu wollen, die sich in einer Betriebsgruppe zusammengeschlossen und bei einer Vollversammlung geheime Wahlen und eine Diskussion über die Kündigungspraxis gefordert hatten. Der durch die [[Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union]] begleitete Prozess&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlin.fau.org/text/konfliktchronologie-so36 Konfliktchronik], berlin.fau.org&amp;lt;/ref&amp;gt; landete mehrfach vor dem Berliner Arbeitsgericht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1068792.arbeitskampf-im-so-linker-anspruch-und-wirklichkeit.html &amp;#039;&amp;#039;Linker Anspruch und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berlin.fau.org/news/update-arbeitskonflikt-eines-kollegen-mit-der-geschaeftsleitung-im-so36 |titel=(Update) Arbeitskonflikt eines Kollegen mit der Geschäftsleitung im SO36 |datum=2019-08-18 |abruf=2019-11-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Filmszenen des offiziellen Videoclips zu dem Song &amp;#039;&amp;#039;Freight Train&amp;#039;&amp;#039; der amerikanischen Hardcore-Band [[Madball]] aus dem Jahr 2018, gedreht von dem Filmemacher Daniel Prieß, wurden im und vor dem Musikclub SO36 aufgezeichnet. Enthalten ist dieser Song auf dem Madball-Album &amp;#039;&amp;#039;For The Cause&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2019 veröffentlichte die Punk-Rock-Band [[Die Toten Hosen]] das 25 Songs umfassende Live-Album &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der Schnapsinsel&amp;#039;&amp;#039;, das 2018 im SO36 aufgezeichnet worden war und einer speziellen Dreifach-CD-Edition und der limitierten Fünffach-Vinyl-Ausgabe des Live Albums „&amp;#039;&amp;#039;Zuhause Live: Das Laune der Natour-Finale&amp;#039;&amp;#039;“ beiliegt. Im März 2025 veröffentlichte die britische Rockband [[New Model Army (Band)|New Model Army]] ein Live-Album mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Live SO36&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen 2022 im SO36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Overkill-Berlin-2010-Thomas Huntke.jpg|mini|Konzertbühne des SO36]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Technoparty Electric Ballroom.jpg|mini|Techno-Party im SO36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig werden Partys und Konzerte veranstaltet. Der montägliche [[Electric Ballroom]] zählte zu den langjährigen [[Techno]]-Veranstaltungen Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Fatma Souad]] (Hakan Tandoğan) organisierte [[orient]]alische und schwul-lesbische Party &amp;#039;&amp;#039;Gayhane&amp;#039;&amp;#039; mit dem Resident-[[İpek İpekçioğlu|DJ Ipek]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kira Kosnick: [http://www.diasporas.ac.uk/assets/Kosnick%20presentation%20Beyond%20Community.pdf &amp;#039;&amp;#039;Beyond the Community – Queer Migrant Club Cultures in Metropolitan Spaces&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 116&amp;amp;nbsp;kB) Institute for Cultural Anthropology and European Ethnology, Sussex UK, 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; findet einmal im Monat an einem Samstag statt und ist musikalisch geprägt von [[Musik der Türkei|türkischer]] und [[Arabische Musik|arabischer]], sowie [[Musik Griechenlands|griechischer]] und [[Jüdische Musik|hebräischer]] [[Popmusik]] und einer Show mit [[Bauchtanz|Bauchtänzen]] und anderen orientalischen Einflüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Café Fatal“ findet seit 1995 sonntags statt und beginnt mit einem einstündigen [[Standardtänze|Standard-]]Tanzkurs, anschließend spielen wechselnde DJs Standard- und [[Lateinamerikanische Musik|lateinamerikanische Tanzmusik]] sowie auch [[Rockmusik|Rock]], [[Popmusik|Pop]] und [[Schlager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1998 findet einmal monatlich das „Kiezbingo“ statt. Die Preise werden von den lokalen Gewerben gesponsert und der Erlös an eine zuvor ausgewählte politische oder wohltätige Einrichtung gespendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/clubserie/76961/index.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Super, Sexy, Bingo&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20091213140056}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partyreihe „My ugly x“ spricht vor allem jüngere Gäste an und findet einmal monatlich statt. Die Veranstaltung zeichnet sich durch Kleidungs- und Musikstile aus, insbesondere [[Dance-Pop|Dance]]- und Popmusik der 1990er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden zweiten und vierten Montag im Monat findet die Lesebühne [[Lesedüne]] im SO36 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leseduene.blogspot.com/p/termine.html |titel=Die Lesedüne: Termine |werk=Die Lesedüne |abruf=2022-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einmal monatlich wird die Halle für einen nächtlichen [[Flohmarkt]] mit einer kostenlosen Sozialberatung zum Thema [[Arbeitslosengeld II|Hartz&amp;amp;nbsp;IV]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mitvergnuegen.com/tipps/nachtflohmarkt-im-so36-in-kreuzberg |titel=Nachtflohmarkt im SO36 in Kreuzberg |werk=mitvergnuegen.com |abruf=2025-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme und Reportagen ==&lt;br /&gt;
* Manfred Jelinski: &amp;#039;&amp;#039;[[So war das S.O. 36|So war das S.O.36]]&amp;#039;&amp;#039;, Deutschland, 1985&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0834160|So war das S.O.36.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ines De Nil]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Herzen der O-Straße&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentarfilm), 1999&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesplatz-kino.de/index.php?p=m&amp;amp;mid=643 Bundesplatz Kino Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beate Becker: &amp;#039;&amp;#039;SO36 – Der Club als Freiraum und Gesamtkunstwerk&amp;#039;&amp;#039;, [[Deutschlandradio Kultur]], 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandradiokultur.de/reihe-wem-gehoert-die-stadt-so36.958.de.html?dram:article_id=271831 &amp;#039;&amp;#039;SO36 – Der Club als Freiraum und Gesamtkunstwerk&amp;#039;&amp;#039;.] [[Deutschlandradio Kultur]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mythos „Esso“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Drucksache – Drucksache. Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, 31. August 1987, [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/RBZVH35524YPGWPSMFNHIWKK7BTYHKAP/full/1.pdf deutsche-digitale-bibliothek.de.] (PDF)&lt;br /&gt;
* George Lindt, Ingolf Rech (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir werden immer weitergehen.&amp;#039;&amp;#039; Buch einschl. Dokumentarfilm auf [[DVD]]. Lieblingsbuch Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-943967-01-2.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Brennecke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Süd Ost 36. 1978–79.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Galerie Brennecke, Berlin 2013. &amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sub Opus 36 e.&amp;amp;#8239;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SO36 – 1978 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Ventil Verlag, 2016, ISBN 978-3-95575-054-1.&lt;br /&gt;
* [[Nicolaus Schmidt (Künstler)|Nicolaus Schmidt]], [https://www.artinflow.de/nicolaus-schmidt/ KOSMOS GAYHANE], Hrsg. Kunststiftung K52, [[Art In Flow]], Verlag für Zeitgenössische Kunst, Berlin, ISBN 978-3-938457-50-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://so36.com/ Eigene Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [http://www.nicolaus-schmidt.com/gayhane1.html Gayhane Porträt]&lt;br /&gt;
* [http://www.christianvagt.com/albums/gayhane-so36/ Gayhane Fotoreportage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/01/N |EW=13/25/20/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:So36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskothek (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Punk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dark Wave]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gripweed</name></author>
	</entry>
</feed>