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	<title>SNECMA Atar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SNECMA_Atar&amp;diff=586171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-27T06:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Snecma Atar 8K50.jpg|miniatur|Snecma Atar 8K50]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Einwellen-[[Strahltriebwerk]] des französischen Herstellers [[SNECMA]]. Das erste Triebwerk Atar 101 wurde zwischen 1945 und 1947 unter Leitung von [[Hermann Oestrich]] auf Basis des [[BMW 018]] entwickelt und ist wie dieses mit einem [[Turbokompressor|Axialkompressor]] und einer Axial[[turbine]] versehen. Es kann mit einem [[Nachbrenner]] ausgerüstet werden. Atar steht dabei für das 1945 ins Leben gerufene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;At&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elier &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;éronautique de &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ickenbach, einer [[Lindauer Dornier Gesellschaft|Interimsforschungseinrichtung in Lindau-Rickenbach]] am Bodensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Der Zeitgenössische Name des Entwicklers, zu welchem das Entwicklungsteam noch 1946 wechselte, lautete «Société Aéroplanes Voisin». Die ersten Standläufe des neuen Triebwerks fanden 1948 statt bei einem erreichen Schub von 1700 Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flugwaffen-Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Allgemeine schweizerische Militärzeitschrift Band 122 (1956), Heft 6, S. 466&amp;lt;/ref&amp;gt; Angeboten worden war das Triebwerk schon früh, so planten die [[Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein|FFA Altenrhein]] im September 1948 den Einbau eines solchen Triebwerks Atar 101B in ein Versuchsflugzeug P-26.12.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Bridel: [[doi:10.5169/seals-73071|&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Strahlflugzeuge und Strahltriebwerke&amp;#039;&amp;#039;]], Schweizerische Bauzeitung Band 94 (1976), Heft 12, S.&amp;amp;nbsp;142&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hersteller führte das Atar 101 erstmals 1949 am [[Aerosalon|Salon de l’Aéronautique]] vor. Es verfügte über Luftgekühlte Hohlschaufeln in der Turbine. Als Anlasser diente ein fest eingebauter 25-PS-Zweitakt-Benzinmotor, der auch als Hilfsaggregat für zellseitige Systeme verwendet werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[doi:10.5169/seals-73071|&amp;#039;&amp;#039;Das neue französische Düsentriebwerk ATAR 101&amp;#039;&amp;#039;]], Schweizerische Bauzeitung Band 67 (1949), Heft 26, S.&amp;amp;nbsp;26&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Jahr erreichte man einen Schub von 2200 Kilogramm, das folgende Atar 101B erreichte 2600 Kilogramm Schub.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot; /&amp;gt; Das Triebwerk war im Jahr 1950 so weit, in der Luft getestet zu werden, wozu ein [[Martin B-26|Marauder]]-Bomber mit dem zivilen Kennzeichen F-WBXM verwendet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Martyn Chorlton: [https://dn720006.ca.archive.org/0/items/osprey-air-vanguard-martin-b-26-marauder/osprey%20air%20vanguard%20martin%20b-26%20marauder.pdf MARTIN B-26 MARAUDER], Osprey Publishing, 2013, ISBN 978 1 78096 605 2, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atar 101 ===&lt;br /&gt;
Das Atar 101 verfügte über einen siebenstufigen Kompressor und eine einstufige Turbine und wurde unter anderem in der Version 101E in der [[Dassault Super Mystère]] verwendet. Es wurden verschiedene Varianten hergestellt, das erste (Klein-)Serientriebwerk war die Atar 101B. Dieses Triebwerk trieb 1952 den Prototypen der [[SNCASO SO-4050 Vautour#Varianten|Vautour]] an wie auch eine Prototypen-Version der [[Dassault Ouragan]]. Im Versuchsflugzeug [[Nord 1402]] ermöglichte das Triebwerk erstmals in Europa einen Horizontalflug mit Überschallgeschwindigkeit ohne die Verwendung eines Nachbrenners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Technische Daten SNECMA ATAR 101 D3 ====&lt;br /&gt;
* Kompressor: 7-stufig&lt;br /&gt;
* Durchmesser 1. Stufe: 707 mm&lt;br /&gt;
* Kompression: 4,5:1&lt;br /&gt;
* Brennkammer: Ringbrennkammer&lt;br /&gt;
* Anzahl Brenner: 20&lt;br /&gt;
* Turbine: 1-stufig&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 835 mm&lt;br /&gt;
* Länge: 3883 mm mit Schubrohr&lt;br /&gt;
* Generator: 24 V&lt;br /&gt;
* Gewicht: 870 kg&lt;br /&gt;
* Schub max: 28 kN bei 8300 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; (10 min)&lt;br /&gt;
* Schub Dauer: 23,5 kN bei 7900 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leerlaufschub: 1,7 kN max.&lt;br /&gt;
* Kraftstoffverbrauch: 113 kg&amp;amp;nbsp;h&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;kN&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; bei Volllast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atar 8 ===&lt;br /&gt;
Das Atar 8 erhielt eine zweistufige Turbine und einen verbesserten Kompressor, verfügte aber über keinen Nachbrenner. Die Entwicklung fand zwischen 1954 und 1956 statt. Das Triebwerk Atar 8B wurde in der [[Dassault Étendard|Dassault Étendard IV]] verwendet. Die Variante Atar 8K-50 war eine vereinfachte Version des Atar 9K-50 für die [[Dassault Super Étendard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atar 9 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Motor SNECMA atar 09C.jpg|mini|Atar 09C]]&lt;br /&gt;
Beim Atar 9 wurde der Kompressor mit 9 Stufen ausgeführt und verfügte weiterhin über eine zweistufige Turbine, in dieser Version gefolgt vom Nachbrenner. Das Atar 9C wurde in der [[Dassault Mirage III|Dassault Mirage III and 5]] verwendet. Die in der Schweiz bei [[Sulzer AG|Sulzer]] in Lizenz gebauten Atar-Triebwerke bestanden aus rund 27270 Einzelteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schellenberg; [https://memobase.ch/de/object/srf-029-62a5e7df-b6f7-42d9-841b-db0791a8c211_01 Winterthur, ZH: Lizenz-Produktion ATAR-Düsentriebwerke bei Sulzer für Mirage-Kampfflugzeug], Schweizer Fernsehen Sendung Antenne, Sulzer Winterthur, Antenne Spezial Flugzeugwerke Altenrhein, DRS, 1966-02-04, aus: Fernsehbestand Antenne, 66.4110.01a; Rolle 2010, Stand: 20. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Variante Atar 9K-10 mit verbesserten Brennkammern und Turbinenschaufelkühlung wurde in die [[Dassault Mirage IV]] eingebaut. Das Atar 9K-50 ist ein weiter verbessertes Atar 9C mit einem überarbeiteten Kompressor und einer neu entwickelten Turbine. Es wurde bei der [[Dassault Mirage F1]] und [[Dassault Mirage III|Mirage 50]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Technische Daten Atar 9C ====&lt;br /&gt;
* Schub: 42,0 kN ohne, 58,9 kN mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Verdichtungsverhältnis: 5,2:1&lt;br /&gt;
* Luftdurchsatz: 68 kg/s&lt;br /&gt;
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch: 103 kg h&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;kN&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;, 207 kg&amp;amp;nbsp;h&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;kN&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Länge: 5,9 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 1,0 m&lt;br /&gt;
* Gewicht: 1456 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Technische Daten Atar 9K50 ====&lt;br /&gt;
* Schub: 49,2 kN ohne, 70,6 kN mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Verdichtungsverhältnis: 6,5:1&lt;br /&gt;
* Luftdurchsatz: 72 kg/s&lt;br /&gt;
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch: 99 kg h&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;kN&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;, 200 kg&amp;amp;nbsp;h&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;kN&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Länge: 5,9 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 1,0 m&lt;br /&gt;
* Gewicht: 1582 kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtriebwerken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|SNECMA ATAR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turbojet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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