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	<title>SNCF CC 65000 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:02:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SNCF_CC_65000&amp;diff=1874773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-08T19:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe= 060 DB, CC 65000&lt;br /&gt;
| Farbe1= &lt;br /&gt;
| Farbe2= &lt;br /&gt;
| Abbildung= Hugh llewelyn CC 65000 (5729584441).jpg&lt;br /&gt;
| Name= CC 65001 im [[Eisenbahnmuseum Mulhouse]]&lt;br /&gt;
| Nummerierung= 060 DB 01-060 DB 20, 65001-65020&lt;br /&gt;
| Hersteller= [[Alstom|Alsthom]], [[Compagnie des ateliers et forges de la Loire|CAFL]], [[SACM]]&lt;br /&gt;
| Baujahre= 1956–1958&lt;br /&gt;
| Ausmusterung= 1988&lt;br /&gt;
| Anzahl= 20&lt;br /&gt;
| Achsformel= Co&amp;#039;Co&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bauart= &lt;br /&gt;
| Gattung= &lt;br /&gt;
| Spurweite= 1.435 mm&lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft= &lt;br /&gt;
| Beschleunigung= &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer= &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit= 130 km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung= &lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer= 19814 mm&lt;br /&gt;
| Länge= &lt;br /&gt;
| Höhe= &lt;br /&gt;
| Breite= &lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand= &lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle= &lt;br /&gt;
| FesterRadstand= &lt;br /&gt;
| Gesamtradstand= &lt;br /&gt;
| RadstandMitTender= &lt;br /&gt;
| Leermasse= &lt;br /&gt;
| Dienstmasse= 112 t&lt;br /&gt;
| DienstmasseMitTender= &lt;br /&gt;
| Reibungsmasse= &lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse= &lt;br /&gt;
| Antrieb= &lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser= &lt;br /&gt;
| Steuerung= &lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen= &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp= &lt;br /&gt;
| Bremsen= &lt;br /&gt;
| Zusatzbremse= &lt;br /&gt;
| Feststellbremse= &lt;br /&gt;
| Zugheizung= &lt;br /&gt;
| Lokbremse= &lt;br /&gt;
| Zugbremse= &lt;br /&gt;
| Zugsicherung= &lt;br /&gt;
| Halbmesser= &lt;br /&gt;
| Besonderheiten= &lt;br /&gt;
| Anmerkung= &lt;br /&gt;
| InstallierteLeistung= 2 × 680 kW&lt;br /&gt;
| Traktionsleistung= 970 kW&lt;br /&gt;
| Motorentyp= SACM MGO VSHR V12&lt;br /&gt;
| Motorbauart= &lt;br /&gt;
| Nenndrehzahl= &lt;br /&gt;
| Leistungsübertragung= elektrisch&lt;br /&gt;
| Tankinhalt= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die bis 1962 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;060 DB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Baureihe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CC 65000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Frankreich|französischen]] [[Staatsbahn]] [[SNCF]] war eine in einer Serie von 20 Exemplaren gebaute sechsachsige, zweimotorige [[Dieselelektrischer Antrieb|dieselelektrische]] Lokomotive mit einer Leistung von 970&amp;amp;nbsp;kW. Sie waren deren erste [[Diesellokomotive]]n für den [[Schnellzug]]- wie auch den [[Güterzug|Güterverkehr]]. Mit ihrer [[Achslast]] von ca. 18&amp;amp;nbsp;t waren sie auf allen Strecken der SNCF einsetzbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7030ff&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;CC 65000 premiére série diesel mixte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrovissime]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, S. 30 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wollte die SNCF den als zu teuer erachteten Dampfbetrieb aufgeben. Die Elektrifizierung von Strecken versprach sich aber nur bei den Hauptachsen mit hohem Verkehrsaufkommen zu rentieren. An unterschiedlichen Stellen ihres Netzes unternahm sie daher Experimente mit der Dieseltraktion. Wegen der dortigen [[Erdölraffinerie|Raffinerien]] und der damit verbundenen problemlosen Versorgung mit [[Dieselkraftstoff]] bot sich u.&amp;amp;nbsp;a. [[La Rochelle]] als Standort für solche Versuche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SNCF CC 65001 IMG 0901.jpg|mini|SNCF CC 65001 in der [[Eisenbahnmuseum Mülhausen|Cité du Train]] – gut erkennbar ist das hochgeklappte Trittblech]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CC-65017 depot Saintes juillet 1974.jpg|mini|CC 65017 vor einer [[SNCF BB 67000|BB 67300]] im Betriebswerk [[Saintes]] (1974)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Déraillement d&amp;#039;un véhicule ferroviaire à un passage à niveau.jpg|mini|Entgleiste CC 65000 nach Zusammenstoß mit einem Kraftfahrzeug auf einem Bahnübergang bei [[Le Marouillet]] (1969)]]&lt;br /&gt;
1955 bestellte die SNCF 20 Strecken-Dieselloks der Baureihe 060 DB.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;060 = Achsfolge Co&amp;#039;Co&amp;#039;, D = Diesel, B = nach der [[SNCF CC 65500|060 DA]] zweite Baureihe sechsachsiger Dieselloks&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lastenheft sah u.&amp;amp;nbsp;a. vor: [[Lokreibungslast|Reibungsmasse]] 100&amp;amp;nbsp;t, maximale [[Achslast]] 18&amp;amp;nbsp;t, Höchstgeschwindigkeit 130&amp;amp;nbsp;km/h, separater [[Dampfheizung (Eisenbahn)|Dampfheizkessel]] für die Wagenheizung, Betrieb mit [[Heizöl]], zwei [[Führerstand|Endführerstände]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;mct&amp;quot;&amp;gt;[http://macollectiondetrains.com/MotricesDiesel/Dossier_1956Diesel060DBouCC65000.htm &amp;#039;&amp;#039;060 DB ou CC 65000&amp;#039;&amp;#039;] bei macollectiondetrains.com, abgerufen am 1. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Design stammte von [[Paul Arzens]], bei [[Alsthom]] in [[Belfort]] wurden die Maschinen gebaut. Die [[Dieselmotor]]en des Typs MGO V12 BSHR ([[V-Motor|Bauform V]], 12 Zylinder, 4-Takt) lieferte die [[Elsässische Maschinenbau-Gesellschaft Grafenstaden|Société Alsacienne de Constructions Mécaniques]] (SACM). Von den [[Elektrolokomotive]]n [[SNCF CC 7000|CC 7000]] und [[SNCF CC 7100|CC 7100]] leitete die [[Compagnie des ateliers et forges de la Loire]] (CAFL) die [[Drehgestell]]e her, sie wurden aber leichter ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7030ff&amp;quot; /&amp;gt; Die nach [[Vereinigte Staaten|amerikanischem]] Vorbild in den Fronten installierten Türen zum Übergang zwischen zwei Loks, wie auch die anfangs darunter angebrachten klappbaren Trittbleche und die klappbaren beidseitigen [[Handlauf|Handläufe]], wurden im Regelbetrieb nie genutzt. Hoch über den beiden Scheinwerfern des [[Spitzensignal]]s wurden die beiden [[Zugschlusssignal|Schlusssignale]] angeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7052f&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Les particularités des CC 65000.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ferrovissime.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, S. 52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von silbernen Leisten umrahmte seitliche Band der Lüftergitter wurde aus optischen Gründen über die Seitentüren hinaus pfeilförmig bis unter die Führerstände verlängert. Entsprechend gestaltete Arzens eine in die Länge gezogene Wabe an jeder Front, über deren oberer Seite, in erhabenen silbernen Lettern, auf rotem oder blauem Untergrund das runde SNCF-[[Logo (Zeichen)|Signet]] thronte. In dessen untere Seite war entsprechend die Betriebsnummer integriert. Auch an den Längsseiten der Lokomotiven waren die Nummer und der Schriftzug S.N.C.F. angebracht.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Untergrund der Beschriftungen war wie der des Logos bei den ersten Maschinen rot, spätestens ab der 060 DB 10 dann blau; beim Logo blieb es überwiegend bei der roten Farbe&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Lokomotivschildern trugen die Betriebsnummern Bindestriche: 060DB-1 bzw. CC-65001.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Schreibweisen der Front- und Seitenschilder wichen voneinander ab: Front 060DB ohne Lücke, Seite 060&amp;amp;nbsp;DB sowie – auch bei den neuen Betriebsnummern – Leerräume beiderseits des Bindestrichs&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren waren Dieselmotoren mit einer Leistung um 1800 [[Pferdestärke|PS]] laut und schwer. Zur Gewichtsersparnis erhielt die CC 65000 daher zwei kleinere, je 900&amp;amp;nbsp;PS (662&amp;amp;nbsp;kW) leistende Motoren, abgeleitet von denen der Baureihen [[SNCF BB 63500|BB 63500]] und [[SNCF X 2800|X 2800]]. Diese Bauweise hatte zudem den Vorteil, dass bei Ausfall eines Motors die Lok, wenn auch mit reduzierter Leistung, ohne fremde Hilfe weiter bewegt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Une carrière entre Loire et Gironde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ferrovissime.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, S. 38 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dieselmotoren erzeugten über zwei zwischengeschaltete [[Generator]]en des Typs Alsthom GP 830&amp;amp;nbsp;M den Strom für sechs [[Gleichstrom]]motoren ([[Tatzlagermotor]]en der Bauart Alsthom TA 643),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7030ff&amp;quot; /&amp;gt; die die in den beiden Drehgestellen gelagerten sechs Achsen antrieben. Die Höchstgeschwindigkeit der 19,8&amp;amp;nbsp;m langen und 112&amp;amp;nbsp;t schweren Maschinen betrug 130&amp;amp;nbsp;km/h. Sie waren [[Mehrfachtraktion|doppeltraktionsfähig]] und für die Zugheizung mit einem Clarkson-Dampferzeuger ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober bis Dezember 1956 wurden mit der 060 DB 1 erste Testfahrten im Raum [[Belfort]] unternommen. Sie führten die Lok mit unterschiedlichen Anhängelasten zunächst nach [[Vesoul]] und [[Épinal]], später dann ab [[Bahnhof Paris-Saint-Lazare|Paris-Saint-Lazare]] bis [[Mantes-la-Jolie]] und [[Évreux]]. Die Geschwindigkeit wurde schrittweise bis auf 130&amp;amp;nbsp;km/h gesteigert. Dabei wurde festgestellt, dass die Leistung der Lok etwas knapp bemessen war und sie sich im Bereich über 80&amp;amp;nbsp;km/h beim Beschleunigen schwer tat. Aufgrund ihrer Höchstgeschwindigkeit und des Umstands, dass der separate Dampferzeuger die Leistung der Maschine nicht beeinträchtigte, erschien sie auf Strecken ohne starke Steigungen dem Betrieb mit Dampflokomotiven aber ebenbürtig. Im Dezember 1956 wurde die 060 DB&amp;amp;nbsp;1 zur Personalschulung an das [[Bahnbetriebswerk]] La Rochelle-Bongraine überstellt. Einen Monat später erfolgten die ersten kommerziellen Einsätze vor Reisezügen zwischen La Rochelle und [[Poitiers]]. Die ersten Ergebnisse dieser Einsätze bestätigten die der Versuchsfahrten und zeigten, dass die Maschine mühelos die Fahrpläne der maximal 100&amp;amp;nbsp;km/h schnellen Dampflokomotiven [[SNCF 141 R|141&amp;amp;nbsp;R]]&amp;amp;nbsp;Öl und [[ÉTAT 231.500|231&amp;amp;nbsp;F]] einhalten konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1957 waren die 060 DB&amp;amp;nbsp;2–4 ausgeliefert und wurden für Versuche mit Doppeltraktion zwischen [[Paris]] und [[Cherbourg]] eingesetzt. Diese Konfiguration bewährte sich vor bis zu 18 Wagen zählenden Schnellzügen ebenfalls. Anfang Mai 1957 wurde mit mittlerweile sieben ausgelieferten Loks ein erster [[Umlaufplan]] erstellt. Er umfasste zunächst zwei tägliche [[Expresszug]]paare [[Nantes]]–[[Bordeaux]] sowie weitere Züge auf dieser Strecke. Im folgenden Juli waren bereits 15 Maschinen (060 DB&amp;amp;nbsp;1–5 und 7–16) verfügbar, die ebenfalls auf dieser Transversale eingesetzt wurden. Die 060 DB&amp;amp;nbsp;6 weilte zu jener Zeit als Vorführobjekt in [[Spanien]]. Für diesen Einsatz hatte sie Drehgestelle für die [[Iberische Breitspur]], stärkere Dieselmotoren der Bauart MGO V16 SHR und andere Generatoren (Typ GP 838&amp;amp;nbsp;A) erhalten. Diese Maßnahmen führten zu einer Leistungssteigerung sowie einer Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit um 10&amp;amp;nbsp;km/h. Die [[Renfe|RENFE]] ließ aber keine Bestellung folgen; nach ihrer Rückkehr nach Frankreich wurde die Maschine der Regelausführung angeglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Rochelle nach Nantes, Bordeaux, Poitiers, [[Saintes]] und [[Angoulême]] liefen die Loks im Güterverkehr. Sie verdrängten die in La Rochelle beheimateten 141&amp;amp;nbsp;R, die fortan nur noch im lokalen Verkehr und vor Sonderzügen eingesetzt wurden. Die 231&amp;amp;nbsp;F des Betriebswerks Saintes wurden nur noch in den wöchentlichen bzw. saisonalen Verkehrsspitzen und vor [[Pilger]]zügen verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt; Nach ihrem zehnmonatigen Einsatz war die Bilanz der 060 DB durchweg positiv. Ohne nachzutanken konnten sie über 1100&amp;amp;nbsp;km zurücklegen, was dreimal der Strecke Nantes–Bordeaux entsprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7030ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1957 sollte der elektrische Betrieb der SNCF bis [[Bahnhof Basel SNCF|Basel]] ausgedehnt werden. Ab diesem Zeitpunkt würden die [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] den Betrieb von Dampflokomotiven auf ihren Gleisen untersagen. [[Mehrsystemfahrzeug#Zwei- und Mehrsystemlokomotiven|Zweifrequenzloks]] für 25.000&amp;amp;nbsp;V 50&amp;amp;nbsp;Hz wie auch das Schweizer System 15.000&amp;amp;nbsp;V 16&amp;amp;nbsp;2/3&amp;amp;nbsp;Hz waren jedoch noch nicht verfügbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt; Für den Güterverkehr von [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mct&amp;quot; /&amp;gt; zum [[Rangierbahnhof Basel-Muttenz]] musste somit eine Lösung mit Diesellokomotiven gefunden werden. Die im August 1957 fertiggestellte 060 DB&amp;amp;nbsp;17 wurde daher ab Werk dem Betriebswerk Île Napoléon bei [[Mülhausen]] im [[Elsass]] zugeteilt. Im Oktober wurden die 060 DB&amp;amp;nbsp;14 und 15, im Dezember dann die 060 DB&amp;amp;nbsp;13 aus La Rochelle dorthin überstellt. Dieser Aderlass hatte zur Folge, dass die 141&amp;amp;nbsp;R und 231&amp;amp;nbsp;F an der Atlantikküste wieder vermehrt gebraucht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr aus Spanien ging die 060 DB&amp;amp;nbsp;6 nach La Rochelle, ebenso die zuletzt gebaute 060 DB&amp;amp;nbsp;20. Dort fehlte wiederum zeitweise die 060 DB&amp;amp;nbsp;18, die man als Ausstellungsstück zur [[Weltausstellung 1958]] nach [[Brüssel]] brachte. Gleich ab Werk folgte im Februar 1958 die 060 DB&amp;amp;nbsp;19 in das Elsass. Im Oktober 1958 wurden Testfahrten zwischen [[Marseille]] und [[Ventimiglia]] durchgeführt. Für die anspruchsvollere [[Gelände|Topografie]] [[Bahnstrecke Marseille–Ventimiglia|dieser Strecke]] erwies sich die 060 DB aber als zu schwach motorisiert. Zwischen Mai und Juli 1960 wurden die fünf im Elsass stationierten Maschinen durch solche der Baureihe BB 63500 ersetzt; in der Folge waren schließlich sämtliche 060 DB in La Rochelle versammelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umnummerierung der Diesellokomotiven vergab die SNCF im Jahr 1962 an die 060 DB die Baureihennummer CC 65000, wobei CC für die [[Achsfolge]] Co&amp;#039;Co&amp;#039; steht. Die nun in CC 65001 bis CC 65020 umgezeichneten Loks wanderten in jener Zeit allmählich vom Express- in den lokalen Personenverkehr ab und bedienten von La Rochelle aus [[Niort]], [[Rochefort (Charente-Maritime)|Rochefort]] und Saintes. Sie kamen aber auch nach [[Blaye]], [[Royan]], [[La Tremblade]], [[Bourcefranc-le-Chapus|Le Chapus]] und [[Fouras]]; im Sommer zogen sie von [[Bahnhof Paris-Austerlitz|Paris-Austerlitz]] kommende [[Kurswagen]] an die [[Seebad|Seebäder]] der Küste der [[Charente (Landschaft)|Charente]]. Nicht zuletzt aufgrund ihrer geringen Zahl verdrängten sie zwischen der [[Loire]] und der [[Gironde (Ästuar)|Gironde]] den Dampfbetrieb aber nicht ganz. Etliche Güterzüge wurden weiterhin von in Nantes stationierten Dampflokomotiven befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 060 DB hatten sich bewährt und führten zur Umstellung der nicht elektrifizierten Strecken von Dampf- auf Dieselbetrieb. Statt zweimotoriger Maschinen wurden aber einmotorige Loks der Folgebaureihen [[SNCF A1AA1A 68000|A1AA1A&amp;amp;nbsp;68000]], [[SNCF BB 67000|BB&amp;amp;nbsp;67000]] und [[SNCF CC 72000|CC&amp;amp;nbsp;72000]] beschafft. Vom Sommer 1968 an übernahmen zunehmend [[SNCF BB 66000|BB 66000]] aus Nantes und A1AA1A 68000 aus [[Rennes]] auch den Güterverkehr zwischen Nantes und Bordeaux. Im Gegenzug ersetzten von CC 65000 gezogene Reisezüge zwischen [[Niort]] und [[Chartres]] [[Dieseltriebwagen]], an den wöchentlichen Verkehrsspitzen kamen sie bis Sommer 1970 sogar nach [[Bahnhof Paris-Montparnasse|Paris-Montparnasse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1971 liefen letztmals CC 65000 vor Expresszügen der Relationen Nantes–Bordeaux und Poitiers–La Rochelle, ehe sie dort von 140&amp;amp;nbsp;km/h schnellen CC 72000 abgelöst wurden. Ab Mitte der 1970er Jahre gingen ihre verbliebenen Güterzugleistungen zwischen Nantes und Bordeaux an in Bordeaux beheimatete [[SNCF BB 67000|BB 67300]] und [[SNCF BB 67400|BB 67400]]. Ab 1971 verloren sie auch sukzessive Personenzugleistungen, da bei Revisionen die Dampferzeuger ausgebaut wurden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt; 1978 verkehrten die letzten dampfbeheizten Personenwagen bei der SNCF.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7030ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ihnen verbliebenen Güterverkehr wurden die Loks, um die Motoren zu schonen, möglichst in Doppeltraktion eingesetzt. Im Januar 1979 wurde das Betriebswerk La Rochelle-Bongraine geschlossen; die CC 65000 wurden en bloc ins Depot Nantes-Blottereau umstationiert, ohne dass sich an ihrem Einsatzgebiet etwas änderte. Angesichts der mittlerweile veralteten Technik und der Notwendigkeit, sie schonend zu fahren, wurden die Maschinen einer begrenzten Zahl von Lokführern anvertraut und von einem speziellen Team gewartet. 1983 erhielt Nantes Lokomotiven der Baureihe A1AA1A 68000, die die letzten verbliebenen Güterzugleistungen der CC 65000 nach Bordeaux übernahmen. Dennoch vergrößerte sich für jene der Aktionsradius, erreicht wurden u.&amp;amp;nbsp;a. [[Paimbœuf]], [[Donges]], [[Saint-Nazaire]] und [[Châteaubriant]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte der noch vorhandenen Lokomotiven wurde 1986 in gutem Zustand konserviert abgestellt, um sie später vor [[Bauzug|Bauzügen]] an der [[Schnellfahrstrecke]] [[LGV Atlantique]] einzusetzen. Dieses Vorhaben wurde aber nicht realisiert. Stattdessen wurden sie, nachdem der [[Oberleitung|Fahrdraht]] im Mai 1986 Nantes erreicht hatte, wieder im Güterverkehr gebraucht, da andere Dieselbaureihen aufgrund der Elektrifizierung von dort abgezogen worden waren. Noch einmal waren sie zwischen La Rochelle und Bordeaux-Hourcade präsent, erreichten von Saintes aus u.&amp;amp;nbsp;a. Angoulême, [[Saint-Jean-d’Angély]] und [[Saint-Mariens]] sowie ab Nantes [[Auray]], [[Lorient]] und Rennes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten und Umlackierungen ==&lt;br /&gt;
Die CC 65001 wies ursprünglich im zentralen Bereich zwischen den Drehgestellen beiderseits eine „Schürze“ auf, die später den Serienmaschinen entsprechend entfernt wurde. Auch die Trittbleche an den Fronttüren sind bereits 1958 auf Fotos nicht mehr nachweisbar. Als [[Korrosionsschutz]] wurden gegen Ende ihrer Laufbahn bei zahlreichen Maschinen die Fenster über den Seitentüren verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotivkästen waren anfangs königsblau mit einem cremefarbenen Streifen unterhalb des Fensterbands. Jenes und die Dachpartie waren dunkelblau, die [[Puffer (Bahn)|Pufferbohle]] hellrot gehalten. Die Frontpartien zierte jeweils ein cremefarbenes Feld, das im Bereich der Fronttüren aufgeweitet war. In den 1960er Jahren wurden die königsblauen Flächen in einem helleren Blau und die cremefarbenen gebrochen weiß lackiert, die Aufweitungen wurden einfacher gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Bis September 1988 wurden alle Lokomotiven ausgemustert. Den Anfang machte 1981 die CC 65010, 1985 folgte die CC 65015, beide nach Unfallschäden. Nach Schäden am Antrieb waren 1987 die CC 65015, 65018 und 65020, 1988 die CC 65009, 65013, 65017 und 65019 an der Reihe; die restlichen Maschinen wurden am 25.&amp;amp;nbsp;September 1988 in intaktem Zustand endgültig abgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf fünf Loks wurden 1989 alle CC 65000 verschrottet. Der Verein [[Trains à Vapeur de Touraine]] (TVT) erwarb zwischen September 1989 und Januar 1990 die CC 65004, 65006 und 65012, die er vor Güter- und Museumszügen einsetzte. Die CC 65006 wurde ab Dezember 1990 an die Gleisbaufirma R.&amp;amp;nbsp;Veccietti &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Cie verliehen und erhielt an den Längsseiten entsprechende Schriftzüge in [[Kursivschrift|kursiv]] gesetzten roten Großbuchstaben. 1993 verlieh man die CC 65004 und 65012 an die [[Chemins de fer et transport automobile|CFTA]], die sie bis Juli jenes Jahres im Bauzugdienst zwischen [[Calais]] und [[Boulogne-sur-Mer|Boulogne]] sowie im [[Eurotunnel]] einsetzte. Nach der Entnahme altbrauchbarer Teile wurden die beiden Maschinen 1998 in [[Gray (Haute-Saône)|Gray]] verschrottet. Die CC 65005 wurde in AT3 TR 084 umbenannt und 1997 [[Hauptuntersuchung (Bahn)|hauptuntersucht]]. Bis Ende 1999 zog sie hauptsächlich [[Gleisschotter|Schotterzüge]] auf den Strecken des [[Morvan]]. Im Jahr 2000 erlitt sie einen Getriebeschaden und wurde 2003 verschrottet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7047&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La seconde vie des CC 65000.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ferrovissime.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein Agrivap (Musée de la machine agricole et à vapeur) in [[Ambert]] erwarb im Oktober 1988 die CC 65005, richtete sie her und lackierte sie hellgrün und weiß. Zwischen [[Courpière]], [[Giroux]] uns [[Arlanc]] war sie im Frachtverkehr zweier Papierfabriken unterwegs. 2001 erhielt sie eine dunkelgrüne Farbgebung mit roten Streifen. Nach dem Erwerb zweier modernerer Loks in den Jahren 2010 und 2013 wurden diese Fahrten deutlich reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7047&amp;quot; /&amp;gt; Anfang 2022 wurde bekannt, dass die Maschine an die touristische Bahn „Train des Mouettes“ in [[Saujon]] abgegeben wurde und ihre blaue SNCF-Farbgebung zurückerhalten soll.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;CC 65005: le sous-marinretourne dans l’Atlantique&amp;#039;&amp;#039; in: Ferrovissime Nr. 116, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SNCF behielt die CC 65001 und arbeitete sie 1994 dem Zustand von 1962 entsprechend auf;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7047&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7052f&amp;quot; /&amp;gt; sie ist im [[Eisenbahnmuseum Mulhouse]] (Cité du Train) erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwestermaschinen in Algerien und Argentinien ==&lt;br /&gt;
Acht baugleiche Lokomotiven (060 DC 1–8), jedoch mit gepanzerten Führerständen wurden 1957 für den Verkehr von [[Algier]] nach [[Constantine]] und [[Oran]] an die [[Office des chemins de fer algériens|Office CFA]] nach [[Algerien]] geliefert. Ihre Motorisierung entsprach der in Spanien vorgeführten Lok 060 DB 6, die Höchstgeschwindigkeit war aber auf 120&amp;amp;nbsp;km/h begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den acht Maschinen folgten im Jahr darauf die 060 DC 9–18, 1959 die DC 19–28 und 1962 die DC 29–37. Da diese ausschließlich für den Transport von Ölprodukten aus der [[Sahara]] zum [[Mittelmeer]] vorgesehen waren, war kein Dampferzeuger installiert. Die insgesamt 37 Maschinen waren bis Anfang der 1980er Jahre im Einsatz. Die Lokkästen waren unterhalb der Fenster hellgrau, das Fensterband und das Dach dunkelgrau lackiert, mit einem schmalen roten Band dazwischen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fv7038ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1956 bestellte das [[Argentinien|argentinische]] [[Eisenbahnunternehmen]] [[Ferrocarril General Roca]] 25 nahezu identische Lokomotiven, jedoch ohne Dampferzeuger, für die Spurweite 1676&amp;amp;nbsp;mm. Die dort als 5201 bis 5225 bezeichneten Maschinen wurden sämtlich bis Ende 1957 ausgeliefert. Sie wurden bis 1981 vor Personen- und Güterzügen im Raum [[Buenos Aires]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trains-europe.fr/sncf/locomotives/65000.htm &amp;#039;&amp;#039;CC 65000 SNCF&amp;#039;&amp;#039;] bei trains-europe.fr, abgerufen am 1. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle der beiden Schlusssignale wiesen die gelb und rot gehaltenen Loks über den Fronttüren ein drittes Spitzenlicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|SNCF Class CC 65000|SNCF CC 65000}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trains-europe.fr/sncf/locomotives/65000.htm CC 65000 SNCF] bei trains-europe.fr (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://macollectiondetrains.com/MotricesDiesel/Dossier_1956Diesel060DBouCC65000.htm 060 DB ou CC 65000] bei macollectiondetrains.com (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://misdiasenlavia1.blogspot.com/2018/06/locomotora-alsthom-060-db-linea-roca.html Locomotora Alsthom 060 DB Linea Roca] mit zahlreichen Fotos der argentinischen Loks&lt;br /&gt;
* [http://forum.e-train.fr/viewtopic.php?t=15734 Blog mit Foto der algerischen 060 DC 22]&lt;br /&gt;
* [http://www.trainsfrancais.com/forum/inconnue-pour-moi-t36869.html Blog mit Foto der CC 65005 von Agrivap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (SNCF)|CC 065000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dieselelektrische Lokomotive]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Alstom)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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