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	<title>SERO - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SERO&amp;diff=27238&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-38201-3 am 12. August 2025 um 14:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-12T14:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = VEK Sekundärrohstofferfassung Berlin&amp;lt;br /&amp;gt;SERO&lt;br /&gt;
| Logo             = SERO-DDR.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Volkseigenes Kombinat]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1950er&amp;lt;br /&amp;gt;offizielle Namensgebung: 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = August 1990&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Privatisierung&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Ost-Berlin|Berlin]],&amp;lt;br /&amp;gt;{{DDR}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 11.100 &amp;lt;small&amp;gt;(1988)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;10.152 &amp;lt;small&amp;gt;(1990)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stand 30. Juni 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Materialwirtschaft]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1983-0927-003, Eisenhüttenstadt, Kindern sammeln Altstoffe.jpg|mini|hochkant=1.5|{{Center|Kinder sammeln Altstoffe, 1983}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VEK Sekundär-Rohstofferfassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SERO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein Unternehmen in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], das [[Sekundärrohstoff]]-Annahmestellen und deren Weiterverteilung betrieb. Hier wurden &amp;#039;&amp;#039;Sekundärrohstoffe&amp;#039;&amp;#039; (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Altstoffe&amp;#039;&amp;#039;) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt. Im Vergleich zum Erfassungssystem für wiederverwertbare Wertstoffe in der alten Bundesrepublik erreichte das SERO-System einen wesentlich höheren Rückführungsgrad in den Wirtschaftskreislauf für diese Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz bildete, um den Kunden weite Wege zu ersparen. Aufkäufer waren weitestgehend private Kleinunternehmer, die relativ gut daran verdienten. Die SERO-Annahmestellen arbeiteten unter einem einheitlichen SERO-Logo; das Maskottchen war der rosafarbene Elefant &amp;#039;&amp;#039;Emmy&amp;#039;&amp;#039;. Aufgekauft wurden unter anderem [[Flasche]]n, [[Glas|Gläser]], [[Altpapier]], Textilabfälle und Metall-[[Schrott]]. An den Sammlungen waren häufig ganze Familien, die [[Junge Pioniere|Pionier-]] oder Jugendorganisation [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] beteiligt. Als zusätzlichen Anreiz fanden Altstoffsammlungen zu Solidaritätsaktionen statt wie &amp;#039;&amp;#039;Solidarität mit Vietnam&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hilfe für Moçambique&amp;#039;&amp;#039;. Die Erlöse gingen dann an das [[Solidaritätskomitee der DDR]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Bestand bis 1990 ===&lt;br /&gt;
Das SERO-System existierte bereits seit den späten 1950er Jahren, es war aus dem [[Rumpelmännchen]] hervorgegangen, das in den Anfangsjahren der DDR als Aushängeschild der Altstoffsammlung diente.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orlandos.de/comomisc4.htm DDR-SERO-Werbung: Rumpelmännchen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ursprung kann die ständige Rohstoffknappheit der DDR angesehen werden, denn diese Primärrohstoffe mussten am [[Weltmarkt]] für [[Devisen]] eingekauft werden. Eine großflächige Wiederverwendung möglichst ohne Umwandlungen der Materialien war deshalb wirtschaftlich sinnvoll und diente, wie vor allem später festgestellt wurde, auch der Müllvermeidung. Die staatliche [[Planwirtschaft]] entwickelte daher das Aufkaufsystem, das als Voraussetzung möglichst genormte Glasverpackungen erforderte. Die DDR hatte zur Standardisierung das [[Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen|TGL]]-System eingeführt, so dass die Materialienvielfalt überschaulich blieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sero empfangsbestätigung.jpg|mini|SERO-Empfangsbestätigung]]&lt;br /&gt;
In den Aufkaufstellen gab es Muster mit der Angabe der Aufkaufpreise, beispielsweise wurde gebündeltes Altpapier (&amp;#039;&amp;#039;Zeitungen, Broschüren&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Wellpappe]]) mit 30&amp;amp;nbsp;Pfennig je [[Kilogramm|kg]] honoriert, für Flaschen und Gläser wurden je nach Größe und Farbe um 20 Pfennig pro Stück und für &amp;#039;&amp;#039;[[Buntmetall]]&amp;#039;&amp;#039; (Messing, Kupfer) mit 2,50&amp;amp;nbsp;[[Mark der DDR|Mark]] je Kilogramm gezahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SERO-Aufkaufpreise für die Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1985:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altpapier&amp;#039;&amp;#039;: bestehend aus Zeitungen/Zeitschriften/Wellpappe: 0,30 [[Mark der DDR|M]]/kg; gemischte Papier- und Pappabfälle sowie Bücher 0,20 M/kg, Schulhefte ohne Umschlag 0,50 M/kg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alttextilien&amp;#039;&amp;#039;: 0,50 M/kg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altglas&amp;#039;&amp;#039;: bestehend aus Flaschen (grün) 0,05 M/Stück; Flaschen (weiß) – ausgewiesene Sorten 0,20 M/Stück; Gläser 0,05 M/Stück und Gläser – ausgewiesene Sorten 0,30 M/Stück.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plaste&amp;#039;&amp;#039;: Thermoplastabfall aus Haushalten 0,03 M/Flasche bzw. 1,00 M/kg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altmetalle&amp;#039;&amp;#039;: Stahl- und Eisenschrott 0,12 M/kg; Gussbruch 0,23 M/kg; Aluminiumschrott 1,80 M/kg; Zink 1,60 M/kg, Kupferschrott 2,50 M/kg, Bleischrott 1,80 M/kg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonstige Materialien&amp;#039;&amp;#039;: Sprayflaschen 0,10 M/Stück; Fotofilme 0,05 M/Stück; Fixierlösung 0,40 M/Liter, Gramm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kombinat unterstand zu Beginn dem [[Ministerium für Materialwirtschaft]] und ab 1987 dem [[Ministerium für Glas- und Keramikindustrie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Digitale Bibliothek: &amp;#039;&amp;#039;C Rep. 759 VE Kombinat Sekundärrohstofferfassung (SERO)&amp;#039;&amp;#039;, aufzurufen unter [https://www.archivportal-d.de/item/ROXVDA2X46OJSM5XWWZRIOHTZ7NPKSOU archivportal-d.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Kombinate im Verantwortungsbereich des Ministeriums für Glas- und Keramikindustrie können in der [[Liste von Kombinaten der DDR]] eingesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
Das Sero-Konzept schuf auch Arbeitsplätze, so waren im Jahr 1988 11.109 Personen direkt im Aufkaufsystem beschäftigt, weitere 26.377 Menschen galten als Vertragspartner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt; Es gab etwa 17.000 Annahmestellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/umwelt/sero-recycling-altstoffe-sammeln-kinder-made-in-ddr-100.html |titel=SERO: Mülltrennung in der DDR {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2024-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anteile der Sekundärrohstoffe an der Deckung des Rohstoffbedarfs der DDR betrugen Anfang der 1970er Jahre bei Eisenwerkstoffen 50 %, bei Aluminium 20 %, bei Kupfer 35 %, bei Blei 40 % und bei Papier 40 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Ehlert, Heinz Joswig, Willi Luchterhand, Karl-Heinz Stiemerling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Ökonomie Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Dietz-Verlag, Berlin 1973, S.&amp;amp;nbsp;790.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1989 wurden in der gesamten DDR etwa 11.000 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] [[Plaste]] zur Herstellung von Getränkekästen, Blumentöpfen und -Kästen oder Untersetzern wiederverwertet. 422 000 Tonnen Altmetall kamen im Wohnungsbau oder in der Fahrzeugproduktion zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt; Bis zu 14 % der Rohstoffimporte der DDR konnten durch die Sammlungen bei SERO ersetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbung und Wettbewerbe ===&lt;br /&gt;
Der Ankauf von &amp;#039;&amp;#039;Altstoffen&amp;#039;&amp;#039; über das SERO-System lieferte vor allem für Privathaushalte und Kinder einen finanziellen Anreiz zum Sammeln von hauptsächlich Glas, Papier und Pappe sowie Altmetall (Schrott) und Alttextilien ([[Hader (Textilie)|Lumpen]]). Auch die Rückgewinnung und Verwertung von [[Kunststoff]]en aus thermoplastischen Verpackungen gewann in den 1980er Jahren zunehmende Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sammeln von Altstoffen diente besonders in den Schulen zur Erziehung zur Hilfsbereitschaft und zum Fleiß. In Klassenzimmern überwiegend der unteren Klassenstufen und in Schulfluren ([[Wandzeitung]]en) hingen oft Diagramme mit den Sammlungsergebnissen nach Klassen und Schülern. Vor allem in Kindergärten war zudem das Sammeln von [[Kronkorken]] oder von [[Aluminiumfolie]]n beliebt, die zu Kugeln gepresst in entsprechende Sammelbehälter eingeworfen werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kalenderkatze.de/Web/Site_Streiflichter/sero.html SERO-Werbung auf der Rückseite eines Kalenders] - ca. 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SERO-Werbung in der DDR ===&lt;br /&gt;
Das Sammeln von Sekundärrohstoffen wurde in der DDR stark beworben, u.&amp;amp;nbsp;a. in der Fernsehwerbesendung [[Tausend Tele-Tips]] und mit [[Comic]]s in den Jugendzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[FRÖSI]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Atze (Zeitschrift)|Atze]]&amp;#039;&amp;#039;, die das Altpapiersammeln vor allem als Tätigkeit des vorbildlichen [[Pionierorganisation Ernst Thälmann|DDR-Pioniers]] propagierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werbespruch von SERO lautete: „Rohstoffe – von uns – für Sie. Unsere Annahmestellen erwarten Sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-1982-1005-003, Schwerin, 1 000 Tonnen Glasbruch.jpg|Abladen von Glasbruch, 1982&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-1986-1015-313, Neubrandenburg, Sero-Schülerexpress.jpg|Sero-Schülerexpress, 1986&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-1988-1209-307, Berlin, Altstoffsammlung von Schülern.jpg|Altstoffsammlung von Schülern, 1988&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ab 1990 ==&lt;br /&gt;
Die Recycling-Expertin [[Susanne Hartard]] erhielt im Sommer 1990 vom [[Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung|Bundesministerium für Forschung, Wissenschaft und Technologie]] den Auftrag, das SERO-System im Hinblick auf dessen Fortführung in einer zukünftigen [[Kreislaufwirtschaft]] zu untersuchen. Nach zwei Jahren, in denen zwei Vollzeitkräfte in die Untersuchung eingebunden waren, kam man zu dem Schluss, das System sei ausgesprochen effizient und plante, es in angepasster Form fortzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/zeitreise/sero-recycling-made-in-ddr-100.html &amp;#039;&amp;#039;SERO-Recycling made in DDR&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damalige Bundesumweltminister [[Klaus Töpfer]] bekundete seine Sympathie für SERO.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auch der frühere DDR-Umweltminister [[Karl-Hermann Steinberg]] hoffte, die Abwicklung des Systems verhindern zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit zeichnete sich jedoch der Kollaps ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-13499307&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13499307 |Titel=Müll: Ende für Emmy |Jahr=1990 |Nr=23 |Datum=1990-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1990/45/system-am-ende &amp;#039;&amp;#039;System am Ende&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die SERO-Annahmestellen wurden inzwischen mit großen Mengen Abfällen zu niedrigeren Preisen von Quellen, die zu DDR-Zeiten nicht zugänglich waren, beliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der vorgesehene Erhalt des SERO-Systems wurde nicht realisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-q1klBgAAQBAJ-338&amp;quot;&amp;gt;Deutschland. Volkskammer: &amp;#039;&amp;#039;Protokolle der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2014, ISBN 978-3-322-97483-9, S.&amp;amp;nbsp;338 ({{Google Buch |BuchID=q1klBgAAQBAJ |Seite=338}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig befand sich gerade der [[Grüner Punkt|&amp;#039;&amp;#039;Grüne Punkt&amp;#039;&amp;#039;]] in der Erprobung, der allerdings komplett von der Industrie und nicht von der Wirtschaft getragen wird. Er ist kein Mehrwegsystem, denn keines der gesammelten Materialien wird direkt wiederverwendet. Es kommt nur bei der Neuherstellung von Verpackungen als Zusatz zur Anwendung. Der Grüne Punkt hat seit seiner flächendeckenden Einführung damit zu keinerlei messbaren Müllvermeidung geführt. Er führte auch schon durch sein kompliziertes Finanzierungssystem zu Missbrauch und Skandalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wirtschaftlich etwas sinnvollere Methode sind die [[Unverpackt]]-Läden, die weder eine Förderung durch die Regierung erfahren noch durch Zulieferer im größeren Maße unterstützt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== SERO AG ===&lt;br /&gt;
Ein Unternehmen, das aus dem staatlichen Sammelsystem der DDR hervorging, war die zeitweilig [[börse]]nnotierte SERO AG mit Sitz in [[Berlin]]. Das betriebswirtschaftliche Konzept der Wertstofferfassung wurde nach der Wende von der Lösch AG in Dülmen übernommen und von den Gebrüdern Löbbert weiterentwickelt. Betriebliche Manipulationen führten zum aufsehenerregenden Konkurs der Firma Lösch/Löbbert. Die SERO Entsorgung AG stellte am 2. Juli 2001 beim zuständigen [[Amtsgericht Charlottenburg]] einen Antrag auf Eröffnung eines [[Insolvenz]]verfahrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzungen des Sero-Begriffs ===&lt;br /&gt;
In der Entsorgungsbranche gibt es ähnlich klingende Firmennamen, die mit dem ursprünglichen SERO-System wirtschaftlich und gesellschaftlich nichts zu tun haben. So besitzt z.&amp;amp;nbsp;B. der Entsorgungs- und Recyclingskonzern [[Alba AG]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Sero-Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039; eine Gesellschaft, deren Name den Begriff enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;SERO Berlin/Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; ist der Inhaber des originalen Markenzeichen SERO und verwendet es wie früher für SERO-Annahmestellen, z.&amp;amp;nbsp;B. in Oranienburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sero-brandenburg.com/ &amp;#039;&amp;#039;Sero Brandenbnurg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 ist die Berlin Recycling GmbH Inhaber der Marke SERO und betreibt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;SERO Aktenvernichtung&amp;#039;&amp;#039; die bundesweite Dienstleistung der [[Aktenvernichtung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sero-aktenvernichtung.de/ueber-uns/ |titel=Sero-Aktenvernichtung |sprache=de-DE |abruf=2021-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Calice: &amp;#039;&amp;#039;[http://textfeld.ac.at/text/619/ Sekundärrohstoffe – eine Quelle, die nie versiegt]. Konzeption und Argumentation des Abfallverwertungssystems in der DDR aus umwelthistorischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|SERO}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sero-altstoffhandel.de/ Homepage der SERO-Oberhavel]&lt;br /&gt;
* [http://www.ddr-comics.de/wb_sero.htm DDR-Werbe-Comic für Altstoffsammlung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sammelfleiß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dirk Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Guter Preis für Sammelfleiß&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Februar 2021, S. 16.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sero}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recyclingunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1960er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-38201-3</name></author>
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