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	<title>SC Lokomotive Leipzig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-18T11:49:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußball: &lt;/span&gt; f&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sportverein&lt;br /&gt;
| Logo          = [[Datei:Logo SC Lok Leipzig.gif|150px]]&lt;br /&gt;
| Kurzname      = SC Lok Leipzig&lt;br /&gt;
| Langname      = Sportclub Lokomotive Leipzig&lt;br /&gt;
| Vereinsfarben = Schwarz-Rot&lt;br /&gt;
| Gründungsort  = Leipzig&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum= 1954&lt;br /&gt;
| Auflösung     = 1963&lt;br /&gt;
| Abteilungen   = 9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sportclub Lokomotive Leipzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;SC Lok Leipzig&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Sportclub (DDR)|Sportclub]] des [[Sport in der DDR|DDR-Sportsystems]] in [[Leipzig]]. Er bestand von 1954 bis 1963, sein Nachfolger war der [[SC Leipzig]]. Die Fußballabteilung des SC Leipzig wechselte 1966 zum gegründeten [[1. FC Lokomotive Leipzig (1966)|1. FC Lokomotive Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SV Lokomotive.png|mini|Logo der [[Sportvereinigung]] Lokomotive, die den SC Lok in [[Leipzig]] ansiedelte]]&lt;br /&gt;
Um eine gezielte Entwicklung des Hochleistungssports zu ermöglichen, kam es 1954/55 auf Beschluss des [[Deutscher Turn- und Sportbund|DTSB]] zur Gründung von Sportclubs (SC), deren Sektionen als Leistungsstützpunkt verschiedener Sportarten fungieren sollten. Der SC Lokomotive Leipzig wurde im Sommer 1954 als einer der ersten Sportclubs in der DDR (nach dem [[ZASK Vorwärts Berlin]]) gegründet. Er war das Leistungszentrum der [[Sportvereinigung]] Lokomotive (SV Lok), in der die [[Betriebssportgemeinschaft]]en der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] zusammengefasst waren. Leipzig war als Standort des republikweit größten Personenbahnhofs ([[Leipzig Hauptbahnhof]]) und durch seine zentrale Lage in der DDR ein wichtiger Standort der Reichsbahn, was letztendlich ein Grund für die Ansiedlung des Sportclubs in der Messestadt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktive aus mehreren der leistungssportlich geförderten Sektionen gehörten in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren zur absoluten Spitze der DDR. Bei einer Umstrukturierung des Sportclubsystems Anfang der 1960er-Jahre wurde dann jedoch beschlossen, dass ein Sportclub pro [[Bezirk (DDR)|Bezirk]] genügt. Infolgedessen fusionierten der SC Lokomotive und der [[SC Rotation Leipzig]] im Juli 1963 zum Bezirkssportclub [[SC Leipzig]]. Dem [[SC DHfK Leipzig]] als zentralem Club der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|Deutschen Hochschule für Körperkultur]] kam eine Sonderrolle zu, so dass er weiter bestehen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sektionen ==&lt;br /&gt;
Gegliedert war der Sportclub in mehrere leistungssportliche Abteilungen, sogenannte Sektionen. Dorthin wurden erfolgreiche Sportler oder ganze Mannschaften delegiert, die zuvor oftmals einer [[Betriebssportgemeinschaft]] angehört hatten. Der SC Lokomotive Leipzig und dessen Akteure wurden deshalb in verschiedenen Sportarten Deutscher Meister der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Boxen ===&lt;br /&gt;
Erfolgreichste Boxer des SC Lok sind [[Jochen Pracht]], DDR-Amateurmeister im [[Gewichtsklasse|Mittelgewicht]] 1955,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/b/boxen/hst/59.html sport-komplett.de: Historie. Boxen – DDR-Meisterschaften der Amateure (Mittelgewicht).] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Hans Petermann]], der 1958 DDR-Amateurmeister im Weltergewicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/b/boxen/hst/57.html sport-komplett.de: Historie. Boxen – DDR-Meisterschaften der Amateure (Weltergewicht).] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|BSG Chemie Leipzig (1950)}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|1. FC Lokomotive Leipzig (1966)}}&lt;br /&gt;
Die Sektion Fußball des SC Lok ging aus den Fußballern der [[BSG Chemie Leipzig (1950)|BSG Chemie Leipzig]] hervor, die sich 1949 auf Anhieb für die neugegründete [[DDR-Oberliga (Fußball)|DDR-Oberliga]] qualifiziert hatten und [[DDR-Fußball-Oberliga 1950/51|1950/51]] DDR-Meister geworden waren. Nachdem die Chemie-Mannschaft [[DDR-Fußball-Oberliga 1953/54|1953/54]] Vizemeister geworden war, stellte man sie vor die Wahl, entweder künftig bei dem Schwerpunktklub der zentralen Sportvereinigung Chemie in [[Halle (Saale)|Halle]] zu spielen ([[SC Chemie Halle-Leuna]]) oder dem in Leipzig neugegründeten SC Lok beizutreten. Die meisten Spieler, Trainer und Funktionäre entschieden sich für letztere Variante und wurden dadurch mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1954&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ronnysfanpage.de/archiv/1954551lok.htm ronnysfanpage.de: &amp;#039;&amp;#039;BSG Chemie Leipzig. SC Lokomotive Leipzig. DS-Oberliga – Spieljahr 1954/55.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum SC Lokomotive Leipzig delegiert, die übrigen mussten als Chemie Leipzig-West in der Bezirksklasse weitermachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-57508-0002, SC Rotation Leipzig - SC Lokomotive Leipzig 2-4.jpg|mini|hochkant|Stadtderby am 17. August 1958 im [[Bruno-Plache-Stadion]] zwischen [[SC Rotation Leipzig|Rotation]] und Lok Leipzig (Endergebnis 2:4): Claus Pfeufer (rechts) versucht Lok-Stürmer [[Dieter Scherbarth]] am Schuss zu hindern.]]&lt;br /&gt;
Die Saison [[DDR-Fußball-Oberliga 1954/55|1954/55]] schloss die Lok-Elf unter Trainer [[Alfred Kunze]], die den Oberligastartplatz der BSG Chemie übernommen hatte, mit unerwartet starken Problemen auf Rang elf ab, besserte sich aber in der folgenden [[DDR-Fußball-Oberliga 1955|Übergangsrunde]] (Sechster). Im Jahr [[DDR-Fußball-Oberliga 1956|1956]] landete der SC Lok auf dem dritten Platz und damit fünf Plätze vor dem [[Probstheida]]er Stadtrivalen Rotation Leipzig; [[DDR-Fußball-Oberliga 1957|1957]] beendete man auf Rang sieben und lag damit vier Plätze hinter Rotation. Allerdings feierte die erste Fußballmannschaft des SC Lok in jener Saison mit dem Gewinn des [[FDGB-Pokal 1957|FDGB-Pokals 1957]] ihren größten Erfolg unter diesem Namen, als sie unter Trainer [[Fritz Wittenbecher]] am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember in [[Karl-Marx-Stadt]] mit 2:1 Toren nach Verlängerung gegen den [[SC Empor Rostock]] gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemie-leipzig.de/index.php?id=verein_historie_bsg-bis-1963 chemie-leipzig.de: &amp;#039;&amp;#039;Der SC Lokomotive Leipzig von 1954 bis 1963&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[DDR-Fußball-Oberliga 1958|1958]]&amp;amp;nbsp;– Trainer war seither erneut Alfred Kunze&amp;amp;nbsp;– rangierte man zwar auf Dauer im Tabellenmittelfeld, behauptete sich aber zumindest als Nummer eins im [[Fußball in Leipzig|Leipziger Fußball]], indem man den Stadtrivalen Rotation immer hinter sich lassen konnte. Bestes Abschneiden war ein nochmaliger dritter Platz in der Saison [[DDR-Fußball-Oberliga 1960|1960]]. Im [[FDGB-Pokal 1958]] hatte sich der SC Lok erneut ins Finale vorgekämpft, unterlag aber diesmal gegen [[SC Einheit Dresden (Fußball)|Einheit Dresden]]. Danach kam man nicht mehr übers Viertelfinale ([[FDGB-Pokal 1960|1960]], [[FDGB-Pokal 1961/62|1961/62]]) hinaus. Im Jahr 1958 wurde der SC Lok [[Jugendmeisterschaften der DDR (Fußball)|DDR-Juniorenmeister]] vorm [[SC Aktivist Brieske-Senftenberg]], nachdem man in der Vorsaison nur dem [[SC Motor Jena]] den Vortritt lassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Herrenmannschaft des SC Lok trug, bekleidet in schwarzen Hosen und roten Hemden, ihre Heimspiele zumeist im [[Stadion des Friedens (Leipzig)|Stadion des Friedens]] im Stadtteil [[Gohlis (Leipzig)|Gohlis]] aus. Zu den Ausnahmen gehörten manche Stadtderbys gegen Rotation Leipzig, die wegen der enormen Zuschauerzahlen im [[Zentralstadion Leipzig (1956)|Zentralstadion Leipzig]] stattfanden. Die Partie am 9.&amp;amp;nbsp;September 1956 zwischen Rotation und Lok (1:2) sahen mehr als 100.000 Zuschauer. Dies ist bis heute gesamtdeutscher Besucherrekord für nationale Fußballpflichtspiele in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ehemaligen Spielern des SC Lok Leipzig zählen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Horst Weigang]], [[Hans-Dieter Busch (Fußballspieler)|Hans-Dieter Busch]], [[Karl-Heinz Brandt (Fußballspieler)|Karl-Heinz Brandt]], [[Gerhard Polland]], [[Heinz Schoppe]], [[Siegfried Söllner]], [[Teo Barth]], [[Werner Walther]], [[Ernst Lindner (Fußballspieler)|Ernst Lindner]], [[Arnulf Pahlitzsch]], [[Lothar Vetterke]], [[Günter Behne]], [[Gerhard Helbig (Fußballspieler)|Gerhard Helbig]], [[Georg Zenker (Fußballspieler)|Georg Zenker]], [[Armin Werner]], [[Willi Conrad]], [[Walter Stieglitz]], [[Günter Konzack]], [[Heinz Fröhlich]], [[Günter Stiller]] und [[Klaus Heydenreich (Fußballspieler)|Klaus Heydenreich]]. Mehrere Spieler kamen in ihrer Zeit beim SC Lok sogar zu Einsätzen in der DDR-A-Auswahl, darunter [[Rudolf Krause (Fußballtrainer)|Rudolf Krause]], [[Günter Busch (Fußballspieler, 1930)|Günter Busch]] und [[Rainer Baumann (Fußballspieler)|Rainer Baumann]]. International spielte ab 1955 eine aus Spielern von Rotation und Lok formierte und zunächst vom ersten Rotation-Trainer [[Heinz Krügel]] betreute Leipziger Stadtauswahl im europäischen [[Messestädte-Pokal|Messepokal]]. Für die SC-Lok-Junioren aktiv war u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bernd Dobermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vereinigung der Fußballsektionen von Rotation und Lok Leipzig wurden im Sommer 1963 die vermeintlich stärkeren Lok-Spieler, unter ihnen [[Peter Gießner]], [[Werner Gase]], [[Peter Nauert]] sowie die zwei DDR-A-Auswahlspieler [[Henning Frenzel]] und [[Dieter Fischer (Fußballspieler, 1936)|Dieter Fischer]], vom neuen SC Leipzig übernommen, aus dem 1966 der [[1. FC Lokomotive Leipzig (1966)|1. FC Lokomotive Leipzig]] entstand. Der aus den vermeintlich schwächeren Akteuren bestehende sogenannte „Rest von Leipzig“, darunter [[Heinz Herrmann]], [[Manfred Walter]], [[Dieter Sommer (Fußballspieler)|Dieter Sommer]], [[Dieter Scherbarth]], [[Hans-Georg Sannert]] und [[Jörg Ohm]], musste zur wiederentstandenen [[BSG Chemie Leipzig (1950)|BSG Chemie Leipzig]] gehen und wurde dort [[DDR-Fußball-Oberliga 1963/64|1963/64]] unter Trainer Alfred Kunze überraschend DDR-Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handball ===&lt;br /&gt;
==== Herren ====&lt;br /&gt;
Die Männermannschaft des SC Lok stieg [[Handball-DDR-Meisterschaft 1956/57|1956]] in die noch zweigleisige DDR-Hallenhandball-Meisterschaftsrunde auf. Der SC Lok spielte von Beginn an eine gute Rolle, erzielte aber keine größeren Erfolge&amp;amp;nbsp;– im Gegensatz zum Lokalrivalen [[SC DHfK Leipzig]], der von 1959 bis 1964 sechsmal in Folge das Finale um die DDR-Meisterschaft gegen den Sieger der anderen Staffel erreichte. Im Feldhandball war man erfolgreicher: Vor dem [[Mauerbau]] 1961 hat SC Lokomotive Leipzig zweimal am [[TSV Rot-Weiss Lörrach#Internationales Handball-Pfingstturnier um den Grenzlandpokal|Internationalen Handball-Pfingstturnier um den Grenzland-Pokal]] in [[Lörrach]] teilgenommen, u.&amp;amp;nbsp;a. mit den Nationalspielern [[Peter Kretzschmar]], Günter Herzog und Horst Seifert. 1958 erreichte man den 1. Platz mit 11:9 Toren gegen den [[VfL Gummersbach]] und 1960 den 4. Platz mit 15:17 Toren gegen MTV [[Dinslaken]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Internationales Handball-Turnier, Grenzland-Pokal&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. TSV Rot-Weiß Lörrach. Programm-Hefte 1958 und 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Finalniederlagen um die DDR-Meisterschaft [[Handball-DDR-Meisterschaft 1959/60|1960]] gegen den [[ASK Vorwärts Berlin]], [[Handball-DDR-Oberliga (Männer) 1960/61|1961]] gegen den [[SC Dynamo Berlin]] und [[Handball-DDR-Oberliga (Männer) 1961/62|1962]] erneut gegen Vorwärts Berlin gab es dreimal in Folge nur die Vizemeisterschaft. Erst [[Handball-DDR-Oberliga 1964/65|1965]], zwei Jahre nach der Eingliederung der Handballsektion in den neuen SC Leipzig, holte man den Feldhandballmeistertitel durch einen Finalsieg gegen Dynamo Berlin. Die SC-Lok-Spieler [[Peter Kretzschmar]] und [[Günter Herzog (Handballspieler)|Günter Herzog]] gehörten der gesamtdeutschen Mannschaft an, die bei der [[Handball-Weltmeisterschaft der Männer 1958|Handball-WM 1958]] in der DDR Dritter wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Damen ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|HC Leipzig}}&lt;br /&gt;
Die Handballerinnen des SC Lok gingen 1954 aus der [[BSG Rotation Leipzig-Mitte]] hervor, dem [[Deutsche Handballmeister (Frauen)#Hallenhandball|DDR-Hallenhandball-Meister 1952/53]]. In der Saison [[Handball-DDR-Meisterschaft 1955/56|1955/56]] wurden die Lok-Damen [[Deutsche Handballmeister (Frauen)#Feldhandball|DDR-Meister im Feldhandball]] und im Jahr darauf DDR-Meister im Hallenhandball. Ab 1963 gehörten sie dem SC und anschließend dem [[VfB Leipzig (1991)|VfB Leipzig]] an, heute sind sie als HC Leipzig ein selbständiger Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judo ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1958 wurden die besten Judo-Sportler der [[BSG Lokomotive Leipzig-Mitte]] zum SC Lok delegiert. Erfolgreichste Judoka des SC Lok sind [[Manfred Schneider (Judoka)|Manfred Schneider]], DDR-Meister im Federgewicht 1956, 1957 und 1958, W. Horn, DDR-Meister im Schwergewicht 1955 und 1956,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/j/judo/hst/19.html sport-komplett.de: Historie. Judo – DDR-Meisterschaften (Herren – Teil 3).] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und H.-J. Hänsel, der 1960 DDR-Meister im Mittelgewicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/j/judo/hst/87.html sport-komplett.de: Historie. Judo – DDR-Meisterschaften (Herren).] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sektion Judo wurde 1963 in den SC Leipzig eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtathletik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-32892-0009, Klaus Richtzenhain, Siegfried Herrmann.jpg|mini|hochkant|Lok-Läufer [[Klaus Richtzenhain]] (li.) bei seinem DDR-Meisterschaftssieg 1955 (vor [[Siegfried Herrmann (Leichtathlet)|Siegfried Herrmann]], Chemie Halle)]]&lt;br /&gt;
Dem SC Lok Leipzig gehörten eine Reihe erfolgreicher Leichtathleten an. Bei den Herren stach der von [[Max Syring]] trainierte [[Klaus Richtzenhain]] heraus, der als [[Olympische Sommerspiele 1956/Teilnehmer (Deutschland)|deutscher Teilnehmer bei den Olympischen Sommerspielen 1956]] über die 1500-Meter-Distanz die Silbermedaille errang. Zudem war Richtzenhain 1956 [[Liste der Deutschen Meister im 800-Meter-Lauf|DDR-Meister im 800-Meter-Lauf]] sowie 1955, 1957 und 1958 jeweils [[Liste der Deutschen Meister im 1500-Meter-Lauf|DDR-Meister über 1500 Meter]]. [[Klaus Porbadnik]], der 1955 [[Liste der Deutschen Meister im 10.000-Meter-Lauf|Meister im 10.000-Meter-Lauf]] geworden war, stand 1956 ebenfalls im deutsch-deutschen Olympiakader. Zudem wurden [[Reinhard Seidler]] 1959 [[Liste der Deutschen Meister im 100-Meter-Lauf|DDR-Meister im 100-Meter-Lauf]], [[Herbert Widera]] 1961 [[Liste der Deutschen Meister im 110-Meter-Hürdenlauf|DDR-Meister über 110 Meter Hürden]], [[Liste der Deutschen Meister im 200-Meter-Hürdenlauf|200 Meter Hürden]] und [[Liste der Deutschen Meister im 400-Meter-Hürdenlauf|400 Meter Hürden]] sowie [[Gerhard Lohse]] 1962 [[Liste der Deutschen Meister im Zehnkampf|DDR-Zehnkampfmeister]]. [[Liste der Deutschen Meister im Hochsprung|DDR-Meisterinnen im Hochsprung]] waren die SC-Lok-Athletinnen [[Ellinore Riebow]] (1958) sowie [[Doris Walther]] (1960 und 1962). Die Leichtathleten starteten ab 1963 teils für den SC Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radsport ===&lt;br /&gt;
Zu den erfolgreichsten [[Radsport]]lerinnen des SC Lok ist [[Annerose Loesch]] zu zählen. Im Einer-[[Kunstradfahren]] erzielte sie bei den [[UCI-Hallenradsport-Weltmeisterschaften/Einer-Kunstradfahren der Frauen|Weltmeisterschaften von 1961 bis 1963]] dreimal in Folge den Bronzerang; bei den [[Liste der Deutschen Meister im Einer-Kunstradfahren|DDR-Meisterschaften]] war sie 1960 und 1961 noch Zweite geworden, doch 1962 und 1963 holte sie jeweils den Titel. Weitere erfolgreiche SC-Lok-Kunstradfahrerinnen waren [[Klarissa Kunz]] und [[Ursula Heinig]]. Von 1958 bis 1960 wurden die Duos des SC Lok dreimal in Folge DDR-Meister im [[Radball]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/r/radsport/hst/131.html sport-komplett.de: Radsport – DDR-Meisterschaften (Hallenradsport – Radball/Herren).] Abgerufen am 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Radsportler waren 1957 von der BSG Lokomotive Leipzig-West zum SC Lok delegiert worden, 1963 übernahm sie der SC Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ringen ===&lt;br /&gt;
[[Eckhard Thorun]] war in seiner Zeit beim SC Lok Leipzig mehrfacher DDR-Meister seiner Gewichtsklasse im griechisch-römischen Stil und nahm u.&amp;amp;nbsp;a. 1958 an den [[Ringer-Weltmeisterschaften 1958|Weltmeisterschaften]] in [[Budapest]] teil. Auch der später erfolgreiche [[Lothar Schneider (Ringer)|Lothar Schneider]] war in den frühen 1960er-Jahren bereits für den SC Lok aktiv, bevor er wie viele seiner Sektionskameraden 1963 vom neu gebildeten SC Leipzig übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tischtennis ===&lt;br /&gt;
Die Tischtennis-Herren des SC Lok waren viermal in Folge [[Deutscher Tischtennis-Verband der DDR#Mannschaftsmeister der DDR|Mannschaftsmeister der DDR]] (1959/60–1962/63) und belegten auch im [[Europapokal (Tischtennis)|Europapokal]] vordere Plätze, darunter 1960/61, gleich in der ersten Saison dieses Wettbewerbs, Rang zwei. Die Mannschaft bestand damals aus [[Siegfried Lemke]], [[Wolfgang Viebig]], [[Heinz John (Tischtennisspieler)|Heinz John]] und [[Dieter Lauk]]. Zur Meistermannschaft von 1962 gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Jürgen Scheweleit]] und [[Dieter Schindler]]. Die Sektion wurde 1963 an den SC Leipzig angegliedert, bereits 1965 bei einer weiteren Umstrukturierung jedoch der BSG Lok Leipzig-Mitte angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift [[Tischtennis (Zeitschrift)|DTS]], 1965/24, Ausgabe West, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-78847-0003, Siegfried Fülle.jpg|mini|hochkant|[[Siegfried Fülle]] am Tag des FDGB-Pokalsiegs seiner Leipziger Mannschaft im Dezember 1960 in Berlin]]&lt;br /&gt;
Zu den Vorzeigeturnerinnen des SC Lok gehörte [[Ute Starke]], die 1961 in Leipzig Europameisterin im Pferdsprung wurde. Dafür erhielt sie im gleichen Jahr die Auszeichnung als [[Sportler des Jahres (DDR)|DDR-Sportlerin des Jahres]]. [[Roselore Sonntag]] wurde allein 1956 dreifache DDR-Meisterin im Mehrkampf, am Boden und am Stufenbarren. Insgesamt errang sie bis 1960 zehn DDR-Meistertitel, darunter drei im Mehrkampf. International nahm Roselore Sonntag als Aktive u.&amp;amp;nbsp;a. an den Turnweltmeisterschaften 1958 und 1962 teil. Zudem gehörte sie wie Ute Starke, [[Gretel Schiener]] und [[Siegfried Fülle]] zur [[Olympische Sommerspiele 1960/Teilnehmer (Deutschland)|deutschen Olympiamannschaft 1960]]. Auch die späteren Weltklasseturner [[Matthias Brehme]] und [[Klaus Köste]] turnten in jungen Jahren für den SC Lok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jens Fuge&lt;br /&gt;
 |Titel=Der Rest von Leipzig, S. 16–19&lt;br /&gt;
 |Verlag=Agon Sportverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=2009&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-89784-357-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Thomas Franke, Marko Hofmann, Matthias Löffler&lt;br /&gt;
 |Titel=125 Jahre. Vom VfB zum 1. FC Lokomotive Leipzig: Die Geschichte des Ersten Deutschen Meisters, S. 120–131&lt;br /&gt;
 |Verlag=MMT Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
 |Datum=2019&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-00-060937-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chemie-leipzig.de/index.php?id=verein_historie_bsg-bis-1963 chemie-leipzig.de: &amp;#039;&amp;#039;Der SC Lokomotive Leipzig von 1954 bis 1963&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [https://www.fcc-supporters.org/wiki/SC_Lokomotive_Leipzig fcc-supporters.org: &amp;#039;&amp;#039;SC Lokomotive Leipzig&amp;#039;&amp;#039; im FCC-Wiki.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leipzig, Lokomotive}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Sportverein (Leipzig)|Sc Lokomotive]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahnersportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportvereinigung Lokomotive|Leipzig, Sc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Handballverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judoverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletikverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathletik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Radsportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringerverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tischtennisverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnverein aus Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportclub (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1954|Sc Lokomotive Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1963|Sc Lokomotive Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
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