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	<title>SBB Re 4/4 IV - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:52:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SBB_Re_4/4_IV&amp;diff=356332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Le.teletravail: Produktionsliste verlinken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SBB_Re_4/4_IV&amp;diff=356332&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-18T19:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Produktionsliste verlinken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:SBB Re 4/4 &amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
|Farbe1=D81E05&lt;br /&gt;
|Farbe2=FFFFFF&lt;br /&gt;
|Baureihe=SBB Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; – SOB Re 446&lt;br /&gt;
|Abbildung=SBB Re 4 4 IV 10101.jpg&lt;br /&gt;
|Name=SBB Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; 10101&lt;br /&gt;
|Nummerierung=SBB 10101–10104&amp;lt;br /&amp;gt;SOB Re 446 015–018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Hersteller=[[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]], [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.|BBC]]&lt;br /&gt;
|Baujahre=1982&lt;br /&gt;
|Ausmusterung=&lt;br /&gt;
|Anzahl=4&lt;br /&gt;
|Achsformel=Bo’Bo’&lt;br /&gt;
|Gattung=&lt;br /&gt;
|Spurweite=1435 mm&lt;br /&gt;
|Treibraddurchmesser=&lt;br /&gt;
|VorneLaufraddurchmesser=&lt;br /&gt;
|HintenLaufraddurchmesser=&lt;br /&gt;
|AussenLaufraddurchmesser=&lt;br /&gt;
|InnenLaufraddurchmesser=&lt;br /&gt;
|Laufraddurchmesser=1&amp;#039;260 mm &lt;br /&gt;
|Anfahrzugkraft=300 kN&lt;br /&gt;
|Bremskraft=&lt;br /&gt;
|Beschleunigung=&lt;br /&gt;
|Bremsverzögerung=&lt;br /&gt;
|Leistungskennziffer=&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit=160 km/h&lt;br /&gt;
|LängeÜberKupplung= &lt;br /&gt;
|LängeÜberPuffer=15&amp;#039;800 mm&lt;br /&gt;
|Länge=&lt;br /&gt;
|Höhe=4&amp;#039;000 mm&lt;br /&gt;
|Breite=2&amp;#039;950 mm&lt;br /&gt;
|Drehzapfenabstand=&lt;br /&gt;
|AchsabstandDerFahrgestelle=2&amp;#039;900 mm&lt;br /&gt;
|FesterRadstand=&lt;br /&gt;
|Kuppelachsradstand=&lt;br /&gt;
|Gesamtradstand=10&amp;#039;800 mm&lt;br /&gt;
|Leermasse=&lt;br /&gt;
|Dienstmasse=80 t&lt;br /&gt;
|Reibungsmasse=&lt;br /&gt;
|Radsatzfahrmasse=&lt;br /&gt;
|Antrieb=elektrisch&lt;br /&gt;
|Geschwindigkeitsmesser=&lt;br /&gt;
|Steuerung=&lt;br /&gt;
|Übersetzungsstufen=&lt;br /&gt;
|Kupplungstyp=[[Schraubenkupplung]]&lt;br /&gt;
|Bremsen=&lt;br /&gt;
|Zugheizung=&lt;br /&gt;
|Lokbremse=&lt;br /&gt;
|Zugbremse=&lt;br /&gt;
|Zugsicherung=&lt;br /&gt;
|Halbmesser=&lt;br /&gt;
|Besonderheiten=Erste Thyristorlok der SBB&lt;br /&gt;
|Anmerkung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Stromsystem=15 [[Volt|kV]], 16,7 [[Hertz (Einheit)|Hz]] [[Wechselstrom|~]]&lt;br /&gt;
|Stromübertragung=[[Oberleitung]]&lt;br /&gt;
|Kurzzeitleistung=&lt;br /&gt;
|Stundenleistung=4960 [[Watt (Einheit)|kW]]&lt;br /&gt;
|Dauerleistung=&lt;br /&gt;
|Stundenzugkraft=210 [[Newton (Einheit)|kN]]&lt;br /&gt;
|Dauerzugkraft=&lt;br /&gt;
|AnzahlFahrmotoren=4&lt;br /&gt;
|Fahrstufenschalter=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Zahnradsystem=&lt;br /&gt;
|ZR-Zylinderdurchmesser=&lt;br /&gt;
|ZR-Kolbenhub=&lt;br /&gt;
|Antriebszahnräder=&lt;br /&gt;
|Bremszahnräder=&lt;br /&gt;
|GrößeZahnrad=&lt;br /&gt;
|Beharrungsbremse=&lt;br /&gt;
|Gefälle=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Raddurchmesser=&lt;br /&gt;
|Sitzplätze=&lt;br /&gt;
|Stehplätze=&lt;br /&gt;
|Fußbodenhöhe=&lt;br /&gt;
|Niederfluranteil=&lt;br /&gt;
|Klassen=&lt;br /&gt;
|Nutzmasse=&lt;br /&gt;
|Lademasse= &lt;br /&gt;
|Ladelänge= &lt;br /&gt;
|Ladebreite= &lt;br /&gt;
|Ladehöhe= &lt;br /&gt;
|Ladefläche= &lt;br /&gt;
|Laderaum= &lt;br /&gt;
|Betriebsart=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden die vierachsigen Prototyp-Lokomotiven bezeichnet, welche von [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] und [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie|BBC]] für die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebaut wurden. Heute sind diese vier Lokomotiven als &amp;#039;&amp;#039;Re 446&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Eisenbahndienstleister GmbH]] im Einsatz. Aufgrund ihres lauten Luftgeräusches erhielten sie den Beinamen „[[Staubsauger]]“, alternativ wurden sie wegen der eckigen Kastenform auch „Container“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren evaluierten die SBB für die Schweiz geeignete Formen des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Das Projekt [[Bahn 2000]] nahm allmählich Form an und verschiedene Kosten-Nutzen-Analysen führten zur Erkenntnis, dass Infrastruktur und Rollmaterial für eine Geschwindigkeit von maximal 200 km/h ausgelegt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Einsatz stehenden und zuverlässigen [[SBB Re 4/4 II|Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;II&amp;lt;/sup&amp;gt;]] waren für diesen Zweck zu schwer. Die eingesetzte Technik kann nicht mehr Leistung liefern, respektive es geht die mit der [[SBB Re 4/4 III|Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;III&amp;lt;/sup&amp;gt;]] vorgenommene Zugkraftsteigerung auf Kosten der Geschwindigkeit. Richtungsweisend war der Einsatz der Gleichrichtertechnik, welche allerdings noch in den Kinderschuhen steckte und bei den seit 1974 im Einsatz stehenden Prototyp-Triebzügen [[SBB RABDe 8/16|RABDe 8/16]] ständig Probleme bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konstruktion, Design, Technik und Erfahrungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser bekannten Fehleranfälligkeit stellten die [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] und die [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.|BBC]] gemeinsam vier Prototyp-Lokomotiven her, welche in den Grundzügen den [[SBB RABDe 8/16|RABDe 8/16]] gleichen. Um Gewicht einzusparen, wurden die Lokomotiven in Leichtstahl-Bauweise ausgeführt, um die schwere Technik unterbringen zu können – dadurch kann die Achslast bei 20 Tonnen gehalten werden. Analog zu den RABDe 8/16 kamen von Gleichrichtern gespeiste Wellenstrommotoren zum Einsatz. Da es sich um Prototypen handelt, bekamen zwei Lokomotiven Getriebe von BBC, die anderen beiden solche von der SLM. Die eingesetzte Technik erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und die Dauerleistung von etwas über 5050 kW bei etwa 85 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1982 absolvierte die Lokomotive 10101 ihre erste Probefahrt und wurde im Oktober als letzte der vier an die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] abgegeben – ihre Schwestermaschinen waren bereits im Sommer an die SBB übergangen. Anfang 1983 erbrachte die 10104 im [[Heitersberg-Tunnel]] den Nachweis, dass sie die Geschwindigkeit von 175 km/h erreichen kann, welche notwendig ist, um eine Zulassung für 160 km/h zu erhalten. Da die SBB neue Farbschemata testeten, bekam bei Ablieferung jede der vier Lokomotiven eine andere Lackierung. Die 10101 hatte rote Führerhäuser und dunkelgraue Seitenwände, die 10102 die gleiche Farbaufteilung mit hellgrauen Seitenwänden. Die 10103 wurde komplett rot lackiert mit einem überdimensionalen SBB-Signet. Daraus resultierte im Nachhinein das Design für die [[SBB HGe 4/4 II|SBB HGe 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;II&amp;lt;/sup&amp;gt;]] und die [[SBB Re 460]]. Die 10104 war ebenfalls komplett rot, aber mit kleinem SBB-Signet, wie die 10101 und 10102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotiven verfügen über eine elektrische Bremse, die aber nur als Widerstandsbremse ausgeführt ist, da der Stand der Technik 1982 die Rekuperationsbremsung mit Thyristorsteuerung noch nicht erlaubte. Es zeigte sich auch, dass die Entstörungsmassnahmen aufwändiger waren als zunächst erwartet; in den Anfangsjahren kam es mehrfach zur Beeinflussung von Sicherungs- und Signalanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Re 4 4 IV 10103.jpg|mini|Re 4/4 IV 10103]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ständiger Verbesserungen an der Lok-Technik und ausgebügelter [[Kinderkrankheit (Technik)|Kinderkrankheiten]] stand 1985 fest, dass die Lokomotive nicht in Serie gehen würde. Die für 1990 geplante Einführung der [[S-Bahn Zürich]] stand für die SBB im Vordergrund, während ein kurzzeitiger Verkehrsrückgang und die sich verzögernden Neubaustrecken erst mittelfristig entsprechendes Rollmaterial benötigten. Studien von SLM und BBC belegen darüber hinaus, dass die gewünschte universelle Hochgeschwindigkeitslokomotive für 200 km/h, die heute als [[SBB Re 460]] existiert, noch weiterer Entwicklungsarbeit bedurfte. Die SBB gingen darauf ein und vergaben einen entsprechenden Entwicklungsauftrag. Anfänglich war eine Typenbezeichnung Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; bleiben damit Einzelexemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz und Werdegang bei den SBB ===&lt;br /&gt;
Sie waren insbesondere am [[Genfersee]], im [[Kanton Wallis|Wallis]] und gelegentlich auch zwischen [[Zürich]] und [[St. Margrethen]] anzutreffen. Im Jahr 1984 lautete ein Werbeslogan der SBB «In Zukunft die Bahn». Auf verschiedenen Bahnhöfen wurde eine Leistungsschau mit verschiedenem Rollmaterial durchgeführt. Ausgestellt war auch die Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; 10102. Ende 1986 bekamen alle vier Maschinen, die dem Depot Lausanne zugeteilt waren, eine einheitliche Lackierung im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;verkehrsrot&amp;#039;&amp;#039; und der bis 1992 prägenden [[Bahn 2000|Bahn-2000]]-Werbung. Dann wurde ihr äusseres Erscheinungsbild den [[SBB Re 460]] angeglichen. Plandienst leisteten die Lokomotiven im Wallis. Wer sich erhoffte, eine Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; im Regeldienst anzutreffen, musste damit rechnen, dass der Zug mit einer [[SBB Re 4/4 II|SBB Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;II&amp;lt;/sup&amp;gt;]] oder einer [[SBB Re 6/6]] bespannt war – so sah es der Einsatzplan vor, wenn eine Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; ausfiel. Die grosszügig ausgebaute Strecke im Rhonetal diente den SBB als Versuchsstrecke und war lange Zeit der einzige nennenswerte Abschnitt, welcher punktuell mit bis zu 160 km/h befahren werden konnte. Anfang 1987 folgten weitere Geschwindigkeitsversuche, bei welchen eine der Loks 188 km/h erreichte und ein Dreigespann den Schweizer Geschwindigkeitsrekord von 192 km/h aufstellte, welcher 1992 von den [[SBB Re 460|Re 460]] gebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterhalt der Prototypen-Serie gestaltete sich im Vergleich zu den Grossserien als äusserst kostenintensiv. Deshalb versuchten die SBB die vier Maschinen zu verkaufen und auch auf die vorgesehene Umzeichnung (Re 440&amp;amp;nbsp;000–003) ins 1992 eingeführte UIC-konforme Nummernschema zu verzichten. Mit der [[Schweizerische Südostbahn (1890)|SOB]] verständigte man sich schliesslich auf einen Fahrzeugtausch: die vier Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; gingen an die SOB, die SBB übernahmen im Gegenzug vier [[SBB Re 4/4 III|Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;III&amp;lt;/sup&amp;gt;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SOB Re 446 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sob re446.jpg|mini|SOB Re 446 mit Werbeanstrich]]&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember 1994 übernahm die [[Schweizerische Südostbahn (1890)|SOB]] die ersten zwei Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; von den SBB&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lokomotivtausch in Wädenswil |Sammelwerk=Schweizer Eisenbahn-Revue |Nummer=1 |Verlag=Minirex |Datum=1995 |ISSN=1022-7113 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, allerdings zog sich der «Tausch» der restlichen beiden Loks noch bis 1996 hin. Bei den SOB erhielt die Kleinserie ihre neue Bezeichnung Re 446 (Re 446&amp;amp;nbsp;445–448), allerdings fanden Neulackierung und Umzeichnung jeweils erst bei Revisionsarbeiten oder längeren Werkstattaufenthalten statt, so dass noch bis 1997 die letzte Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; bei der SOB verkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Übernahme behielten die Re 446 zunächst ihren roten Anstrich mit einem weissen SÜDOSTBAHN-Schriftzug und gelber Zierlinie. Bald wurden sie zu Werbelokomotiven; einige Zeit trugen alle vier Lokomotiven verschiedene Werbegestaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Fusion der [[Schweizerische Südostbahn (1890)|SOB]] mit der [[Bodensee-Toggenburg-Bahn|BT]] wurde 2001 ein neues Nummernschema eingeführt, weshalb die Re 446&amp;amp;nbsp;445–448 umgezeichnet wurden und neu als Re 446&amp;amp;nbsp;015–018 verkehren. Ebenso haben die 016 und die 018 ihr Werbekleid verloren und das neue SOB-Design in rot mit abgerundeten weissen Flächen auf den Seitenwänden und grossen Logos erhalten. Mit der Inbetriebnahme der FLIRT-Triebzüge 2007 wurde abermals ein neues Farbschema eingeführt, silbern mit roten an den Enden zugespitzten Flächen auf den Seitenwänden. In dieser Farbgebung wurde die 015 lackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Übernahme 1995 setzte die SOB die Lokomotiven vornehmlich im [[Voralpen-Express]] auf der Achse ([[Romanshorn]] –) [[St. Gallen]] – [[Luzern]] ein. Anfangs wurden diese Züge mit Wagen des Typs [[Einheitswagen (Schweiz, Normalspur)|EW IV]] geführt. Ab 1999 verkehrten die Züge mit modernisierten Wagen des Typs [[Revvivo]]. Die Züge wurden nun verpendelt, wobei nur drei Steuerwagen die Vielfachsteuerung IIId erhielten und somit Re-446-tauglich waren. Bis 2013 wurden die Re 446 ebenfalls vor dem Berufspendlerzug «Gipfeli-Express» [[Einsiedeln]] – [[Wädenswil]] – [[Zürich-Altstetten|Zürich Altstetten]] eingesetzt. Es verkehrte ein Zugpaar am Morgen und eines am Abend. Während des Tages wurde die Lokomotive ebenfalls für Güterzüge auf der Achse Einsiedeln – [[Samstagern]] – [[Pfäffikon SZ]] eingesetzt. Diese Züge verkehrten ein bis zwei Mal pro Woche. Eine weitere Maschine war als Reserve in Samstagern stationiert. Sie fuhr zumeist am Abend Postzugleistungen auf dem Netz der SBB. Von Dezember 2013 bis Dezember 2019 wurden die Re 446 ausschliesslich im Voralpen-Express eingesetzt, der in diesem Zeitraum als Sandwich zwischen zwei Lokomotiven geführt wurde. Jeweils zwei Lokomotiven wurden somit in einem Pendel eingesetzt. Im Falle eines Defektes kann die Re 446 auch im Verband mit einem [[SBB RBDe 4/4|RBDe 561]] oder einer [[SBB Re 4/4 II|Re 420]] betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unfall ===&lt;br /&gt;
Am späten Abend des 5. Septembers 2007 entgleiste in [[Ebikon]] die Re 446-015, die damals einen [[Post]]zug beförderte. Der [[Triebfahrzeugführer]] hatte das [[Ausfahrsignal]], das einem überholenden [[InterRegio (Schweiz)|InterRegio]] in Fahrtrichtung [[Luzern]] galt, auf sich bezogen. Dank der [[Schutzweiche]] blieb eine [[Flankenfahrt]] zwischen den zwei Zügen aus, und die Lokomotive kam zwischen dem Gleis und einer Friedhofsmauer zum Stehen. Sie musste durch zwei [[Fahrzeugkran]]e aufgegleist werden. Die [[Fahrleitung]] wurde zu diesem Zweck vorübergehend ausgeschaltet und demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkauf an EDG ===&lt;br /&gt;
Bis Dezember 2019 wurde der Voralpen-Express auf neue Garnituren des Typs [[Stadler Flirt]] «Traverso» umgestellt. Die vier Lokomotiven Re 446 wurden daraufhin an die [[Eisenbahndienstleister GmbH]] (EDG) verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lok-report.de/news/europa/item/9717-schweiz-sob-verkauft-vier-lokomotiven.html Schweiz: SOB verkauft vier Lokomotiven], Lok-Report, 22. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie behielten die letzten Werbegestaltungen aus ihrer Zeit bei der SOB, nur die Betreiberlogos wurden erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Lokomotiven und Triebwagen der SBB]]&lt;br /&gt;
* Die später entwickelte, ähnlich aussehende [[SLM Re 456]], die für Privatbahnen ([[Bodensee-Toggenburg-Bahn|BT]], [[Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn|SZU]] und [[Vereinigte Huttwil-Bahnen|VHB]]) gebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Produktionsliste der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik|Produktionsliste der Schweizerischen Lokomotiv und Maschinenfabrik SLM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = Martin Gerber, Fritz Kobel, Max Müller, Adrian Schneeberger&lt;br /&gt;
| Titel = Die Prototyplokomotiven der Serie Re 4/4&amp;lt;sup&amp;gt;IV&amp;lt;/sup&amp;gt; der Schweizerischen Bundesbahnen&lt;br /&gt;
| Verlag = Verlags-AG der akademischen technischen Vereine &lt;br /&gt;
| Ort = Zürich&lt;br /&gt;
| Reihe = Schweizer Bauzeitung&lt;br /&gt;
| NummerReihe = 44&lt;br /&gt;
| Jahr = 1982&lt;br /&gt;
| Seiten = 947–967&lt;br /&gt;
| Online = [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=sbz-003:1982:100::661 ETH e-periodica]&lt;br /&gt;
| Format = PDF&lt;br /&gt;
| KBytes = 19238&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = Theo Stolz&lt;br /&gt;
| Titel = Triebfahrzeuge der Schweiz&lt;br /&gt;
| Verlag = Minirex&lt;br /&gt;
| Ort = Luzern&lt;br /&gt;
| Jahr = 2007&lt;br /&gt;
| Seiten = 356&lt;br /&gt;
| ISBN = 3-907014-31-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|SLM Re 4/4 IV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Schweizerische Bundesbahnen)|Re 4/4 IV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrolokomotive für Wechselstrom 15 kV 16,7 Hz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Brown, Boveri &amp;amp; Cie.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Le.teletravail</name></author>
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