<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SBB_Ae_4%2F8</id>
	<title>SBB Ae 4/8 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=SBB_Ae_4%2F8"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SBB_Ae_4/8&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T06:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SBB_Ae_4/8&amp;diff=288611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SBB_Ae_4/8&amp;diff=288611&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-13T19:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = SBB Ae 4/8&lt;br /&gt;
| Farbe1 = D81E05&lt;br /&gt;
| Farbe2 = FFFFFF&lt;br /&gt;
| Abbildung = SBB Historic - F 112 00004 006 - Ae 4 8 11000 mit Tschanz- und BBC-Buchli Antrieb (cropped).tif&lt;br /&gt;
| Name = Ae 4/8 11300&lt;br /&gt;
| Nummerierung = 11000, 11300 (ab 1929)&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] Winterthur, [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie|BBC]] Baden&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1922&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 31. Dezember 1964&lt;br /&gt;
| Anzahl = 1&lt;br /&gt;
| Achsformel = (1&amp;#039;Bo1&amp;#039;)(1&amp;#039;Bo1&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=K. Sachs | Titel=Elektrische Vollbahnlokomotiven | Verlag=Julius Springer | Ort=Berlin | Jahr=1928 | Seiten=309|Kommentar=Fussnote |DNB=361661592 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bauart = &lt;br /&gt;
| Gattung = &lt;br /&gt;
| Spurweite = &lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser = 1&amp;#039;610 mm&lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser = 950 mm&lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = &lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Bremsverzögerung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 90 km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = &lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = 21’000 mm&lt;br /&gt;
| Länge = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = &lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = &lt;br /&gt;
| FesterRadstand = &lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = &lt;br /&gt;
| RadstandMitTender = &lt;br /&gt;
| Leermasse = &lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 127 t&lt;br /&gt;
| DienstmasseMitTender = &lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = 73 t&lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = &lt;br /&gt;
| Antrieb = [[Buchli-Antrieb]],&lt;br /&gt;
[[Tschanz-Antrieb]]&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Steuerung = &lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = &lt;br /&gt;
| Bremsen = &lt;br /&gt;
| Zusatzbremse = &lt;br /&gt;
| Feststellbremse = &lt;br /&gt;
| Zugheizung = &lt;br /&gt;
| Lokbremse = &lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = &lt;br /&gt;
| Halbmesser = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Stromsystem = &lt;br /&gt;
| Stromübertragung = &lt;br /&gt;
| Stundenleistung = 1&amp;#039;885 kW (2’560 PS) bei 62 km/h&lt;br /&gt;
| Dauerleistung = 1’620 kW (2’200 PS) bei 65 km/h&lt;br /&gt;
| AnzahlFahrmotoren = &lt;br /&gt;
| Fahrstufenschalter = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ae-4-8.png|mini|Zeichnung der SBB Ae 4/8 11300|hochkant=1.5]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ae 4/8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine zur Erprobung des elektrischen Betriebes beschaffte Prototyplokomotive der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB). Die [[Lokomotive]] war mit zwei verschiedenen Antrieben ausgerüstet – deshalb auch der Übername &amp;#039;&amp;#039;Bastard&amp;#039;&amp;#039;. Wegen des dreiteiligen [[Wagenkasten|Lokkastens]] erhielt sie zudem die Übernamen &amp;#039;&amp;#039;Tatzelwurm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Feldschlange&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] beschlossen die SBB, möglichst rasch den elektrischen Betrieb auf den Hauptstrecken einzuführen, um so von den Kohlenlieferungen der kriegsführenden Nachbarländer unabhängig zu werden. Da die Technologie des elektrischen Eisenbahnbetriebes noch neu war, musste zuerst nach einer geeigneten Lokomotivkonstruktion gesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SBB beschafften deshalb mehrere Probelokomotiven. Neben den Lokomotiven [[SBB Fb 3/5 11201|Fb 3/5 11201]], [[SBB Fb 2x2/3 11301|Fb 2x2/3 11301]], [[SBB Fb 2x2/3 11302|Fb 2x2/3 11302]] und [[SBB Fc 2x3/4|Fc 2x3/4]] mit Antrieb über [[Kuppelstange]]n, beschafften die SBB bereits 1918 auch die Versuchslokomotive [[SBB Fb 2/5|Fb 2/5]] mit [[Einzelachsantrieb]]. Für die Durchführung einer Erprobung im Betriebseinsatz war diese Lokomotive aber zu schwach und zu langsam. Deswegen bestellten die SBB schon 1919 eine zweite Probelokomotive mit Einzelachsantrieb bei [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] und [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie|BBC]]. Wie die Fb 2x2/3-Lokomotiven sollte auch diese Probelokomotive vier [[Treibachse|Triebachsen]] aufweisen. Das Pflichtenheft entsprach demjenigen der Fb 2x2/3, verlangte aber für den Einsatz im Schnellzugdienst eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
=== Mechanische Konstruktion ===&lt;br /&gt;
Die Ae 4/8 wurde von Beginn an mit zwei Laufachsen mehr geplant als die Fb 2x2/3, weil diese die Achslast von 20 t schon vollständig ausnutzte und die Motoren der Ae 4/8 schwerer waren als diejenigen der Fb 2x2/3. Im Gegensatz zu der [[Drehgestell]]lokomotive Fb 2x2/3 wurde die Ae 4/8 als [[Rahmenlokomotive]] mit dreiteiligem [[Wagenkasten|Lokomotivkasten]] ausgeführt. Die gelenkige Konstruktion erlaubte trotz der im Lokomotivkasten untergebrachten Fahrmotoren eine gute Kurvengängigkeit. Wegen ihrer Bauart erhielt die Lokomotive auch die Übernamen &amp;#039;&amp;#039;Tatzelwurm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Feldschlange&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotive bestand aus drei mit [[Faltenbalg|Faltenbälgen]] verbundenen Kasten, wovon die beiden Endkasten kleine [[Vorbau (Triebfahrzeug)|Vorbauten]] hatten. Das Untergestell bestand aus zwei [[Kurzkupplung (Eisenbahn)|kurzgekuppelten]] Rahmen, wovon jeder zwei [[Treibachse|Triebachsen]], eine vorlaufende [[Bisselachse]] und eine nachlaufende [[Adamsachse]] hatte. Die Rahmen waren wie bei den [[SBB Be 4/7|Be 4/7]] mit einer gefederten Zugstange und zwei Notkupplungen direkt miteinander verbunden. Während die Endkasten fest auf den Rahmen gelagert waren, sass der mittlere Kasten auf einer Brücke, welche an der Übertragung der Zug- und Stosskräfte nicht beteiligt war. Die Brücke stützte sich über [[Drehzapfen]] und horizontale Federn zwischen den inneren Triebachsen und den Adamsachsen auf den Rahmen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Teil der Lokomotive war der [[Transformator]] montiert. Zum Ausbau desselben konnte das Dach des Mittelteils entfernt werden. Die Dächer der äusseren Teile konnten längs rechts und links einzeln ausgebaut werden. Die Seitenelemente konnten in einzelnen Teilen ausgebaut werden. Der mittlere Kastenteil konnte als ganzes abgehoben werden. Im Vorbau vor dem Führerstand I befanden sich zwei [[Kolbenkompressor]]en. Der Vorbau auf Führerstandsseite II enthielt den [[Bremstransformator]], eine [[Schlittenwinde]] und eine Werkzeugkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotive war mit vier gleichen, fest mit dem Rahmen verschraubten [[Fahrmotor]]en ausgerüstet. Die [[Einzelachsantrieb]]e waren aber bei den beiden Rahmenteilen unterschiedlich, weshalb die Lokomotive auch als &amp;#039;&amp;#039;Bastard&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Auf der Lokomotivseite&amp;amp;nbsp;I waren [[Tschanz-Antrieb]]e montiert, auf der Lokomotivseite&amp;amp;nbsp;II [[Buchli-Antrieb]]e. Die Tschanz-Antriebe nutzten als wesentliche Merkmal eine [[Kardanwelle]] zur Übertragung des Drehmomentes zwischen dem ungefederten Getriebe und der gefederten Triebachse. Im Gegensatz zu der Ausführung bei der [[SBB Fb 2/5|Fb 2/5]] wurde die Antriebsachse nicht hohl ausgeführt. Die Kardanwelle wurde lediglich durch die kurze [[Hohlwelle]] des letzten Getriebezahnrades geführt und direkt aussen an die Antriebsachse angeflanscht. Auf der Lokomotivseite II waren einseitige [[Buchli-Antrieb|BBC-Antriebe]] (Buchli-Antriebe) montiert. Wegen des grossen Gewichtes dieser Antriebe waren diese aber, anders als auf der Lokomotivseite I, seitenversetzt angeordnet. Auf eine beidseitige Anordnung des Antriebes wie bei der Fb 2/5 wurde verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotive wurde wie folgt gebremst:&lt;br /&gt;
* Triebachsen beidseitig gebremst&lt;br /&gt;
* innere Laufachsen einseitig gebremst&lt;br /&gt;
* äussere Laufachsen ungebremst&lt;br /&gt;
* ein Bremsgestänge pro Lokomotivhälfte&lt;br /&gt;
* automatische [[Druckluftbremse (Eisenbahn)|Druckluftbremse]] mit einlösigen Steuerventilen System [[George Westinghouse|Westinghouse]].&lt;br /&gt;
* direkt wirkende [[Regulierbremse]]&lt;br /&gt;
* Handbremse in jedem Führerstand auf das zugehörige Drehgestell Die Ae 4/8 war während ihrer ganzen Lebenszeit nie mit geteilten [[Bremsklotz|Bremsklötzen]] oder automatischen [[Bremsgestängesteller]]n ausgerüstet.&lt;br /&gt;
* eine elektrische Bremse war vorhanden (s. elektrischer Teil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtgewicht der Lokomotive von 127 t, übrigens das gleiche der später gebauten [[SBB Ae 4/7|Ae 4/7]], verteilt auf total 8 Achsen hatte eine maximale Achslast von 18,6 t bei den Triebachsen zur Folge. Die Limite von 20 t war damit erfüllt. Im Übrigen war die Lastverteilung auf die einzelnen Lauf- und Triebachsen aber recht unharmonisch, wobei sich der Lokomotivteil I durch deutlich höhere Achslasten auszeichnete. Nachfolgend sind die Achslasten, angefangen bei der äusseren Bisselachse des Lokomotivteils I aufgeführt: 14,0&amp;amp;nbsp;t – 18,3&amp;amp;nbsp;t – 18,6&amp;amp;nbsp;t – 14,5&amp;amp;nbsp;t – 14,2&amp;amp;nbsp;t – 18,1&amp;amp;nbsp;t – 17,9&amp;amp;nbsp;t – 11,2&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sandstreueinrichtung]] hatte deshalb besondere Bedeutung. Jedes Triebrad konnte mit Druckluft in beiden Fahrtrichtungen mit Sand bestreut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Konstruktion ===&lt;br /&gt;
Der elektrische Teil wurde von der [[SBB Be 4/6 12303-12342|Be 4/6 12303]] übernommen. Es bestanden dabei folgende Unterschiede:&lt;br /&gt;
* höhere Leistung der Fahrmotoren (Stundenleistung 4 × 490&amp;amp;nbsp;kW anstatt 4 × 370&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
* [[elektrische Bremse]] wie Be 4/6 12313 und nachfolgende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Transformator]], [[Hauptschalter|Ölhauptschalter]] und [[Stufenschalter]] waren im Mittelkasten untergebracht. Die Energiezufuhr aus der Fahrleitung erfolgte über die beiden [[Stromabnehmer|Scherenstromabnehmer]] auf den Endkasten. Im Betrieb mussten anfänglich immer beide Stromabnehmer gehoben werden, weil diese ursprünglich nur mit einer einfachen [[Schleifleiste]] ohne Wippe ausgerüstet waren. Vor den Stromabnehmern über den Führerständen befanden sich die Aufbauten für die [[Wendepolshunt]]s und die Bremswiderstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Transformator befand sich der 18-stufige [[Stufenschalter|BBC-Flachbahnstufenschalter]], der durch einen batteriegespiesenen [[Gleichstrommotor]] angetrieben wurde. Der Stufenschalter wurde am Anfang durch eine Kurbel, später durch ein Handrad angesteuert. Der Handbetrieb des Stufenschalters war möglich, aber nur im Innern am Stufenschalter selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühlung des Transformatorenöls erfolgte über Kühlrohre, die beidseitig unterhalb des mittleren Kastenteils angeordnet waren. Für die Zirkulation des Öls war eine Ölpumpe vorhanden. Jedes der Rohrsysteme war in einen Schacht eingebaut. Durch diese presste je ein Ventilator vom Lokomotivinnern angesaugte Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrmotoren in den Endkasten waren jeweils in [[Serieschaltung|Serie]] geschaltet. Die Arretierung des jeweiligen [[Wendeschalter]]s erlaubte die Abtrennung einer Lokomotivseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als elektrische Bremse war eine wechselstromerregte Widerstandsbremse vorhanden. Die [[Bremswiderstand|Bremswiderstände]] befanden sich, vom Fahrtwind gekühlt, über den zwei Führerständen, zusammen mit den Wendpolshunts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Hilfsbetriebe waren vorhanden:&lt;br /&gt;
* zwei Kompressoren&lt;br /&gt;
* eine Umformergruppe für die Batterieladung&lt;br /&gt;
* ein gemeinsamer Ventilator für die beiden Fahrmotoren mit Tschanz-Antrieb&lt;br /&gt;
* zwei Ventilatoren mit gemeinsamem Antriebsmotor für die Fahrmotoren mit dem BBC-Antrieb&lt;br /&gt;
* eine Ölpumpe&lt;br /&gt;
* Führerstandsheizung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebseinsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Ae 4 8 11000 Grossmutter Anfangs der 1920er Jahren.jpg|mini|Die Ae 4/8 vor einem Zug in den 1920er]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn der elektrischen Traktion war der Anblick von Elektroloks noch ungewohnt für die Eisenbahner. Die Lüftungsgitter erinnerten an Runzeln, weshalb die Lokomotive auch bald den Übernamen &amp;#039;&amp;#039;Großmutter&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablieferung im März 1922 wurde die Lokomotive zuerst auf der Strecke [[Bern]] – [[Thun]] eingesetzt, da diese als erste Strecke der SBB mit 15&amp;amp;nbsp;kV 16 ⅔&amp;amp;nbsp;Hz elektrifiziert worden war. Zu einem Einsatz der Lokomotive auf der [[Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn|Lötschbergbahn]] im Anschluss von Thun nach [[Brig]] wie bei den Probelokomotiven mit Stangenantrieb kam es aber nie. In Bern war die Lokomotive aber nicht lange beheimatet. Es folgte bald eine mehrjährige Versuchsphase ohne Umlaufpläne, auch auf der [[Gotthardbahn|Gotthardstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 erfolgte die Umteilung der Lokomotive zum Depot [[Basel]]. Diese Depotzuteilung wurde bis zur Ausserbetriebsetzung der Lokomotive nicht mehr geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1927 bestand ein Dienstplan, in dem die Ae 4/8 zusammen mit Ae 4/7 zwei Schnellzugpaaren Basel – [[Zürich]] und zurück mit einer Tagesleistung von 416 km zugeteilt war. Bald danach verschwand die Ae 4/8 wieder von den Einsatzplänen. Mit ihrer Belastungsnorm, die etwa 90 % der Ae 4/7 betrug, war sie universell einsetzbar. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h konnte sie auch Schnellzüge führen. Sie wurde deshalb häufig für Doppelführungen eingesetzt und kam in dieser Funktion oft auch nach Zürich, [[Chur]], [[Luzern]], Bern und auch [[Spiez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise führte die Ae 4/8 aber Güterzüge nach Bern und [[Winterthur]]. In den letzten Jahren folgten Dienste Basel – Zürich – Winterthur, dann Personenzug [[Olten]] und Güterzug [[Solothurn]]. 1961 wurden in den Tschanz-Antrieben sogar neue Zahnräder eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1964 rapportierte ein Lokomotivführer Stufenschalter-Überschläge. In der Folge wurde die Lokomotive in die Hauptwerkstätte Zürich abgeschleppt. Diese hatte aber wegen der [[Schweizerische Landesausstellung|EXPO 64]] zu viele andere Aufgaben. Deshalb wurde die Ae 4/8 vorerst einmal abgestellt. Da die Generaldirektion der SBB in Bern versprochen hatte, nach der EXPO 64 die Veteranen auszumustern, wurde die Ae 4/8 umgehend abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technische Bedeutung der Lokomotive war gering. Zum Zeitpunkt der Ablieferung der Ae 4/8 waren die sechs [[SBB Be 4/7|Be 4/7]] mit dem Westinghouse-Antrieb und die ersten [[SBB Ae 3/6 I|Ae 3/6&amp;lt;sup&amp;gt;I&amp;lt;/sup&amp;gt;]] mit dem BBC-Antrieb bereits in Betrieb. Der Tschanz-Antrieb wurde wegen seiner Komplexität nicht weitergebaut. Erstaunlicherweise wurden die letzten Teile dieses Antriebes erst 1967 in der Hauptwerkstätte Zürich verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das äusserliche Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Die Lokomotive trug ursprünglich – wie viele Elektrolokomotiven der SBB – einen braunen Anstrich, der später durch einen grünen ersetzt wurde. Bei ihrer Beschaffung 1922 wurde sie als Ae 4/8 11000 bezeichnet, 1929 wurde die Betriebsnummer in 11300 geändert. Dieselbe Nummer erhielt später eine {{Nowrap|[[SBB Re 4/4 II]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Produktionsliste der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik|Produktionsliste der Schweizerischen Lokomotiv und Maschinenfabrik SLM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schneeberger: &amp;#039;&amp;#039;Die elektrischen und Dieseltriebfahrzeuge der SBB.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Baujahre 1904–1955.&amp;#039;&amp;#039; Minirex AG, Luzern 1995, ISBN 3-907014-07-3.&lt;br /&gt;
* Claude Jeanmaire: &amp;#039;&amp;#039;Die elektrischen und Diesel-Triebfahrzeuge schweizerischer Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Die Lokomotiven der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).&amp;#039;&amp;#039; 1979, ISBN 3-85649-036-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Lokomotiven und Triebwagen der SBB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Schweizerische Bundesbahnen)|Ae 4/8]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrolokomotive für Wechselstrom 15 kV 16,7 Hz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>