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	<title>SAR-Klasse GL - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:47:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SAR-Klasse_GL&amp;diff=682451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2025-10-27T01:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
|Farbe1= 800000&lt;br /&gt;
|Farbe2= FFFF40&lt;br /&gt;
|Baureihe= SAR-Klasse GL&lt;br /&gt;
|Abbildung= Class GL 2351 (4-8-2+2-8-4) Princess Alice cr b.jpg&lt;br /&gt;
|Name= SAR Klasse GL Nr. 2351 mit Schornsteinklappe&lt;br /&gt;
|Nummerierung= 2350–2357&lt;br /&gt;
|Hersteller= [[Beyer-Peacock]]&lt;br /&gt;
|Baujahre= ab 1929&lt;br /&gt;
|Ausmusterung= 1972&lt;br /&gt;
|Anzahl= 8&lt;br /&gt;
|Bauart= (2&amp;#039;D1&amp;#039;)(1&amp;#039;D2&amp;#039;) h4 (Garratt)&lt;br /&gt;
|Spurweite= 1067&lt;br /&gt;
|Treibraddurchmesser= 1219 mm&lt;br /&gt;
|Laufraddurchmesser= &lt;br /&gt;
|LängeÜberKupplung= ca. 27.600 mm&lt;br /&gt;
|Dienstmasse = 214,5 t&lt;br /&gt;
|Reibungsmasse= 147,1 t&lt;br /&gt;
|Radsatzfahrmasse= 19 t&lt;br /&gt;
|Zugbremse= Saugluftbremse&lt;br /&gt;
|Anfahrzugkraft= 350 kN&lt;br /&gt;
|Zylinderdurchmesser= 558 mm&lt;br /&gt;
|Kolbenhub= 660 mm&lt;br /&gt;
|Kesseldruck= 138 N/cm²&lt;br /&gt;
|Rostfläche= 6,92 m²&lt;br /&gt;
|Strahlungsheizfläche= 31,59 m²&lt;br /&gt;
|Rohrheizfläche= 282 m²&lt;br /&gt;
|Überhitzerfläche= 75,1 m²&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Lokomotiven der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klasse GL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Spoornet|South African Railways]] (SAR) sind die größten [[Dampflokomotive Bauart Garratt|Garratt-Dampflokomotiven]], die jemals für Südafrika gebaut worden sind, und mit einer Zugkraft von mehr als 40&amp;amp;nbsp;t die zugkräftigsten Dampflokomotiven der südlichen Hemisphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Über die Elektrifizierung der [[Natal Main Line]] zwischen [[Durban]] und [[Glencoe (Südafrika)|Glencoe]] wurde bereits 1914 nachgedacht, der Gedanke aber wegen des Ausbruchs des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wieder verworfen. Die Arbeiten begannen erst 1922 für das Teilstück nördlich von [[Pietermaritzburg]], das 1926 durchgehend in Betrieb war. Die 1450-t-Kohlenzüge von den Gruben in Glencoe wurden mit drei von der [[Schweiz|schweizerischen]] Industrie entwickelten Lokomotiven der [[SAR-Klasse 1E|Klasse 1E]] bespannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinie Heydenrych, Bruno Martin |Titel=The Natal Main Line Story |Verlag=HSRC Publishers |Datum=1992 |ISBN=978-0-7969-1151-3 |Seiten=123, 125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem noch nicht elektrifizierten Abschnitt zwischen Pietermaritzburg und Durban wurden diese Züge von zwei [[Achsfolge|2&amp;#039;D1&amp;#039;]]-Dampflokomotiven der [[SAR-Klasse 14|Klasse 14]] gezogen. Da die Strecke ein Engpass war, beschloss die SAR, zur Überbrückung der Zeit bis zur Vollendung der Elektrifizierung Garratt-Lokomotiven zu beschaffen, welche die Züge vom elektrisch betriebenen Abschnitt übernehmen konnten, ohne zwei Lokomotiven im Vorspannbetrieb einsetzen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Class GL 2351 (12574019744).jpg|mini|links|Im [[Outeniqua Transport Museum]] ausgestellte GL Nr. 2351]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Garratt Manchester Science Museaum.jpg|mini|links|Im [[Museum of Science and Industry (Manchester)|Museum of Science and Industry]] ausgestellte GL Nr. 2352]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Class GL 2355 (4-8-2+2-8-4).JPG|mini|links|Nummernschild der GL Nr. 2355]]&lt;br /&gt;
Die vom SAR-Oberingenieur [[A.G. Watson]] geplante Lokomotive musste 50 % leistungsfähiger sein, als alle bisher gebauten Lokomotiven für [[Kapspur]]. Weil der [[Dampfkessel|Kesseldurchmesser]] mit 2,15&amp;amp;nbsp;m mehr als das Doppelte der [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] betragen sollte, gab es Anlass zu Bedenken über die Standsicherheit und die Laufeigenschaft der Lokomotive. Es wurden zunächst nur zwei von [[Beyer-Peacock]] bestellt, die im Oktober 1929 in Dienst gestellt und ausgiebig erprobt wurden. Die Lokomotive konnte auf dem Abschnitt [[Cato Ridge]]–Durban Züge mit 1500 t bis 2000 t führen, in der Gegenrichtung zogen sie 1205 t über die Rampe, die eine praktisch durchgehende Steigung von 15 ‰ aufweist. Weil auch die Laufeigenschaften der Lokomotiven überzeugten wurden nach sieben Wochen Erprobung weitere sechs Lokomotiven bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Abschluss der Elektrifizierungsarbeiten Ende 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; blieben die Lokomotiven auf ihrer Stammstrecke im Einsatz; anschließend wurden sie vor Kohlenzügen zwischen [[Glencoe (Südafrika)|Glencoe]] und [[Vryheid]] eingesetzt, wobei sie auf Steigungen bis zu 20 ‰ 1200&amp;amp;nbsp;t schwere Züge ziehen mussten – mehr als die bei der Auslegung der Lokomotiven verlangte Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Strecke wurde bis 1968 elektrifiziert, und die GL gelangten auf die Strecke zwischen [[KwaDukuza|Stanger]] und [[Empangeni]]. Dort waren sie jedoch nicht ausgelastet und wurden durch die kleineren Garratts der [[SAR-Klasse GMA/GMAM|Klasse GMA/GMAM]] abgelöst. Nachdem ein erwogener Einsatz am [[Ablaufberg]] im Rangierbahnhof von [[Bloemfontein]] nicht zustande gekommen war, wurden die Lokomotiven 1972 ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Exemplare (Nr. 2351 und 2352) sind erhalten geblieben. Die Nr. 2351 war noch bis mindestens Ende der 1990er Jahre betriebsfähig und ist im [[Outeniqua Transport Museum]] in [[George (Südafrika)|George]] ausgestellt; die Nr. 2352 steht im [[Museum of Science and Industry (Manchester)|Museum of Science and Industry]] in [[Manchester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Klasse&amp;amp;nbsp;GL hat die [[Achsfolge]] (2&amp;#039;D1&amp;#039;)(1&amp;#039;D2&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Double-Mountain&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie war für einen Minimalradius von 83,8&amp;amp;nbsp;m ausgelegt und konnten auch Gegenkurven von 91,4 m Radius mit einer Überhöhung von 114 mm ohne Zwischengerade durchfahren. Aus diesem Grund wurde der Drehzapfen des vorderen Triebdrehgestells sphärisch ausgeführt, um Verspannungen der 27,6&amp;amp;nbsp;m langen Lokomotive zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zylinder- und Treibraddurchmesser waren von der Klasse&amp;amp;nbsp;14 übernommen worden. Die Triebdrehgestelle waren mit [[Barrenrahmen]] ausgeführt. Zweiachsige [[Laufdrehgestell]]e sorgten für einen guten Kurvenlauf. Der Antrieb erfolgte auf die dritte [[Kuppelachse]], so dass lange in einem kleinen Winkel nach unten verlaufende [[Treibstange]]n verwendet werden konnten, die im Vergleich zu einem Antrieb auf die zweite Kuppelachse geringere senkrechte Kräfte auf den [[Kreuzkopf]] verursachten. Der Dampfkessel mit runder [[Stehkessel]]decke und [[Feuerbüchswasserkammer]]n wurden über einen [[Stoker]] mit Kohle befeuert. 12,2&amp;amp;nbsp;t Kohle und 31,8&amp;amp;nbsp;m³ Wasser konnten als Vorräte mitgeführt werden. Die [[Schornstein]]e der sechs nachgelieferten Lokomotiven hatten dampfbetätigte Schornsteinklappen für die Fahrt auf der tunnelreichen Strecke – eine Vorrichtung, die beim Versatz nach Vryheid wieder abgebaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DURRANT2013&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A.E. Durrant |Titel=Garratt-Lokomotiven der Welt |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-0348-6523-4 |Seiten=139–141 |Online=[https://books.google.de/books?id=scafBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA139&amp;amp;hl=de Google Buch]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|South African Class GL (4-8-2+2-8-4)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampflokomotive Bauart Garratt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (South African Railways)|GL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Beyer-Peacock)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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