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	<title>SAC-Wanderskala - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:09:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SAC-Wanderskala&amp;diff=773376&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23531-72: /* Aufbau der neuen Skala */ T6 Spalte &quot;Anforderungen&quot; Rechtschreibfehler korrigiert (Fehlendes &quot;n&quot; ergänzt)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SAC-Wanderskala&amp;diff=773376&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T13:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau der neuen Skala: &lt;/span&gt; T6 Spalte &amp;quot;Anforderungen&amp;quot; Rechtschreibfehler korrigiert (Fehlendes &amp;quot;n&amp;quot; ergänzt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Markierung Wanderweg.jpg|mini|Bergwanderweg bei [[San Bernardino GR|San Bernardino]] auf der Skala T2/T3]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SAC-Wanderskala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;SAC-Berg- und Alpinwanderskala&amp;#039;&amp;#039;) dient der Bewertung von [[Bergweg|Bergwanderwegen]] und wurde 2002 durch den [[Schweizer Alpen-Club]] (SAC) eingeführt. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste), wobei «T» für «Trekking» steht. Die neue Skala löste die bisher verwendete dreiteilige Wanderskala (B, EB, BG) ab. Die alte Skala war im Vergleich zu den übrigen Skalen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[ SAC-Berg- und Hochtourenskala]]) zu grob und ungenau. Zudem verwirrte die Namensgebung («Berggänger» etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau der neuen Skala ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     =====================================================================&lt;br /&gt;
     Bitte keine zusätzlichen Beispiele hinzufügen, die vom SAC ausgewählten Beispiele haben Definitions-Charakter! (Spalte: Definitionsbeispiele)&lt;br /&gt;
     =====================================================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells tabelle-zeile-aktiv&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Grad&lt;br /&gt;
! Weg/Gelände&lt;br /&gt;
! [[Schweizer Wanderwege|SWW]] &amp;lt;br/&amp;gt;Markierung &amp;lt;br/&amp;gt; (falls)&lt;br /&gt;
! Anforderungen&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Definitionsbeispiele (SAC) &amp;lt;!-- vom SAC ausgewählt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Beschriebene Beispiele (in Artikeln)&amp;lt;!-- Bespiele, die im Wikipedia Artikel beschrieben sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! T1&amp;lt;br /&amp;gt;Wandern&lt;br /&gt;
| Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
| gelb&lt;br /&gt;
| Keine, auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne [[Karte (Kartografie)|Karte]] möglich. &lt;br /&gt;
| [[Männlichen]] – [[Kleine Scheidegg]], Hüttenweg Jurahaus, Cabane [[Mont Raimeux]], [[Strada Alta|Strada Alta Leventina]].&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! T2&amp;lt;br /&amp;gt;Bergwandern&lt;br /&gt;
| Weg mit durchgehendem [[Trasse (Verkehrsweg)|Trassee]]. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen&lt;br /&gt;
| weiss-rot-weiss&lt;br /&gt;
| Etwas [[Trittsicherheit]]. [[Wanderschuh|Trekkingschuhe]] sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.&lt;br /&gt;
| [[Wildhornhütte]], [[Bergseehütte]], [[Täschhütte]] ab Täschalp, [[Passo del Campolungo|Passo Campolungo]], [[Capanna Cristallina]] von Ossasco.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! T3&amp;lt;br /&amp;gt;anspruchsvolles Bergwandern&lt;br /&gt;
| Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, [[Blockhalde|Geröllflächen]], weglose [[Schrofen]].&lt;br /&gt;
| weiss-rot-weiss&lt;br /&gt;
| Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung.&lt;br /&gt;
| [[Hohtürli]], [[Sefinenfurgge]], [[Fründenhütte]], Grosser [[Mythen]], [[Pizzo Centrale]] vom [[Gotthardpass]].&lt;br /&gt;
| [[Schwarzhorn (Flüelapass)#Über den Südkamm (Schwarzhornweg)|Schwarzhornweg]], [[Sentier des Chamois]]; [[#Bilder T3|→ Bilder]]&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T4&amp;quot;&lt;br /&gt;
! T4&amp;lt;br /&amp;gt;Alpinwandern&lt;br /&gt;
| Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache [[Firn]]felder und [[ausaperung|apere]] [[Gletscher]]passagen.&lt;br /&gt;
| weiss-blau-weiss &amp;#039;&amp;#039;(Ältere Wege oft noch rot-weiss-rot)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.&lt;br /&gt;
| [[Fornohütte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Definitionsbeispiel, effektiver Weg: T3&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Schreckhornhütte]], [[Dossenhütte]], [[Mischabelhütte]], Übergang [[Voralphütte]]–[[Bergseehütte]], Vorder [[Glärnisch]], [[Steghorn]] (Leiterli), [[Piz Terri]], Pass Casnile Sud.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! T5&amp;lt;br /&amp;gt;anspruchsvolles Alpinwandern&lt;br /&gt;
| Oft weglos. Einzelne einfache [[Klettern|Kletterstellen]]. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr.&lt;br /&gt;
| weiss-blau-weiss&lt;br /&gt;
| [[Bergschuh]]e. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit [[Eispickel|Pickel]] und [[Bergseil|Seil]].&lt;br /&gt;
| [[Cabane de la Dent Blanche]], Bütlasse, [[Salbitschijenbiwak|Salbitbiwak]], Sustenjoch Nordflanke, [[Bristen (Berg)|Bristen]], [[Cacciabellapass]].&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;T6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!T6&amp;lt;br /&amp;gt;schwieriges Alpinwandern&lt;br /&gt;
| Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr&lt;br /&gt;
| meist nicht markiert&lt;br /&gt;
| Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
| [[Niesen (Berg)|Niesengrat]] (Fromberghorn Nord), [[Glärnisch]] Guppengrat, [[Via Alta della Verzasca]].&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendungs- und Interpretationshinweise ===&lt;br /&gt;
Die Touren im Bereich des Berg- und Alpinwanderns werden jeweils unter der Annahme günstiger Verhältnisse bewertet, also bei guter [[Witterung]] und [[Sichtweite|Sicht]], trockenem Gelände, geeigneter [[Schnee]]- und [[Firn]]bedeckung usw. Eine Route muss nicht alle Kriterien erfüllen, um entsprechend eingeordnet zu werden. Zum Beispiel kann eine T4-Route einen durchgehenden, gut sichtbaren Weg aufweisen. Dazu richtet sich die Bewertung jeweils nach den heikelsten Stellen der Route, den sogenannten [[Schlüsselstelle]]n. Als Beispiel gilt die &amp;#039;&amp;#039;Planggwand&amp;#039;&amp;#039; nördlich von [[Sargans]]: Der längste Teil des Weges ist mit T1/T2 sehr einfach. Die ungefähr 150 Meter lange Wegstrecke durch die Wand führt jedoch zur Bewertung als Alpinwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SAC-Wanderskala berücksichtigt weder, wie anstrengend die Tour ist, noch deren Länge, noch deren Ernsthaftigkeit (z.&amp;amp;nbsp;B. die Wegstrecke, die zurückgelegt werden muss, um bei einem Wetterumschwung einen Unterschlupf zu finden). Auch kann das persönliche Können eines Alpinisten dazu führen, dass die kurze Kletterstelle einer T5-Route als einfacher empfunden wird als die längere Grashalde einer T4-Route. Die Wanderskala gibt also nur bedingt an, wie «gefährlich» beziehungsweise risikobehaftet eine Tour ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;«bewanderbaren» Gletschern&amp;#039;&amp;#039; versteht die Wanderskala folgendes: [[Gletscher]] und Firnfelder, die im Sommer bei normalen Verhältnissen soweit [[Ausaperung|ausgeapert]] werden, dass allfällige [[Gletscherspalte|Spalten]] sicher erkennbar sind und ohne Spaltensturzgefahr umgangen werden können (Dies entspricht der Realität auf verschiedenen Hüttenwegen). Unter diesen Voraussetzungen ist eine Hochtourenausrüstung nicht erforderlich. Es versteht sich aber von selbst, dass auf solchen Touren bei ungünstigen Verhältnissen eine elementare Ausrüstung (Anseilmaterial, [[Steigeisen]]) und Kenntnisse über deren Anwendung erforderlich sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sac-cas.ch/fileadmin/Ausbildung_und_Wissen/Tourenplanung/Schwierigkeitsskala/Wanderskala-SAC.pdf |titel=SAC- Berg- und Alpinwanderskala |werk= |hrsg= |datum=2012-09-05 |abruf=2020-01-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleich mit der alten Wanderskala ===&lt;br /&gt;
Die neue Skala kann nur bedingt mit der alten verglichen werden, da für die neue teilweise andere Kriterien eingeflossen waren. Im groben kann die folgende Zuordnung als Anhaltspunkt verwendet werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Alte Skala !!  !! Neue Skala&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Wandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Bergwanderer || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Bergwandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anspruchsvolles Bergwandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, erfahrener Bergwanderer || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Alpinwandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, anspruchsvolles Alpinwandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Berggänger || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, schwieriges Alpinwandern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit der Hochtourenskala ==&lt;br /&gt;
Ein ernstes und immer wieder zu heiklen Situationen führendes Missverständnis ist die Annahme, dass [[Wandern]] dort aufhört, wo die [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|Hochtourenskala]] einsetzt. In Wirklichkeit ist eine [[Bergwandern|Alpinwanderung]] im oberen Schwierigkeitsbereich (T5, T6) in aller Regel bedeutend anspruchsvoller als beispielsweise eine [[Hochtour]] mit der Bewertung L. Ein wesentlicher Unterschied zur leichten Hochtour liegt darin, dass auf einer T5- oder T6-Route (früher BG) selten bis nie mit Seil oder sonstigen Hilfsmitteln [[Klettersicherung|gesichert]] werden kann und deshalb das entsprechende Gelände absolut beherrscht werden muss, was ein hohes technisches wie auch psychisches Niveau erfordert. Typische Beispiele dazu sind extrem steile Grashänge, wegloses Schrofengelände mit schlechtem Fels oder sehr exponierte Gratpassagen. Auf Grund der unterschiedlichen Merkmale einer typischen Hochtour und einer typischen «Extremwanderung» lässt sich ein Vergleich kaum anstellen, doch kann man davon ausgehen, dass eine T6-Route vergleichbare Anforderungen stellt wie eine Hochtour im Bereich bis WS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Grenze zwischen einer Bergwanderung und einer Hochtour fliessend verläuft, existiert ein relativ klares Kriterium – nämlich die Verwendung von Hilfsmitteln wie Steigeisen, Pickel und Seil. Befinden sich die Teilnehmer auf derselben Fähigkeitsstufe und benötigen sie dadurch &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; dieser Hilfsmittel, so gilt eine Tour als Berg- oder Alpinwanderung. Benötigt ein Teilnehmer aufgrund seiner tieferen Fähigkeitsstufe Hilfsmittel, oder bedingen schlechte Verhältnisse (z.&amp;amp;nbsp;B. von Schnee überbedeckte Gletscherspalten) den Einsatz von Hilfsmitteln, so soll dieselbe Route als Hochtour klassifiziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mosimann2011&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit weiteren Skalen ==&lt;br /&gt;
Der SAC hat im Club-Magazin &amp;#039;&amp;#039;Die Alpen&amp;#039;&amp;#039; (Mai 2011) einen Vergleich der verschiedenen alpinen Schwierigkeitsskalen erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mosimann2011&amp;quot;&amp;gt;Ueli Mosimann (2011): «Schwierig, schwierig: Die Skalen im Bergsport überlappen sich teilweise». DIE ALPEN, Mai 2011, Seite 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wander- und Schneeschuh-Tourenskalen sind deckungsgleich, ein T3 entspricht somit einer WT3-Tour mit Schneeschuhen. Des Weiteren sind folgende Vergleiche zulässig:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Skala !! Entsprechung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klettern nach [[UIAA-Skala]] || Ein T6 entspricht einer Klettertour im Grad II, ein T5 grob einer Klettertour im Grad I. Die leichtesten Klettertouren im Grad I entsprechen einem schwierigen T4.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|SAC-Hochtourenskala]] || Wie oben beschrieben, entspricht eine T5-Bergwanderung grob einer leichten Hochtour (Grad L), und eine T6-Bergwanderung einer WS-Hochtour. Sehr leichte Hochtouren im Grad L entsprechen einer anspruchsvollen Wanderung im Grad T4.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[SAC-Skitourenskala]] || Bergwanderungen im Grad T2 und T3 entsprechen einer leichten (L) Ski- oder Snowboard-Tour, Wanderungen im Bereich T4 und T5 einer wenig schwierigen (WS) Ski- oder Snowboard-Tour.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Bilder von Wanderwegen geben Anhaltspunkte dafür, wie ein Wanderweg klassifiziert wird. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit; dafür wird auf die obenstehenden Erklärungen verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wanderweg [[#T1|T1]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sillerenbühl (bei Adelboden).jpg|&lt;br /&gt;
Zwischen Grindelwald-First und dem Faulhorn.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut ausgebauter Weg. Orientierung problemlos. Bei schlechtem Wetter – aber ohne Eis/Schnee – kann ein solcher Weg durchaus noch mit Turnschuhen begangen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bergwanderweg [[#T2|T2]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wanderweg auf dem Pilatus-Westgrat, Nähe Gfellen.jpg|&lt;br /&gt;
Moräne Eigergletscher unterhalb der Station Eigergletscher.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steil, Wanderschuhe empfehlenswert. Turnschuhe nur bei trockenem Weg.&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;Bilder T3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! anspruchsvoller Bergwanderweg [[#T3|T3]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen Brünigpass und Brienzer Rothorn.jpg|&lt;br /&gt;
Schlussaufstieg zum Schilthorn.jpg|&lt;br /&gt;
Wanderweg auf die Roggenflue bei Balsthal SO.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier führt die Absturzgefahr zur Einordnung als T3. Die heikle Stelle ist (oft) mit Seilen oder Ketten abgesichert. Ein Stolpern oder Stürzen ist noch relativ gutartig, weil das Gelände direkt neben dem Weg noch nicht so steil ist. Wanderschuhe sind notwendig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Alpinwanderweg [[#T4|T4]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Felspassage auf dem Weg zur Guggihütte.jpg|Noch keine Kletterstelle, aber gar kein einfaches Gelände. Ein Sturz führt leicht zu einer schweren Verletzung. Wanderschuhe mit steifer Sohle sind empfehlenswert.&lt;br /&gt;
Abstieg von der Ammertespitze zum Hahnenmoospass.jpg|Ein Weg ist zwar vorhanden und durchgehend mit einer Kette gesichert. Auf dem Weg liegt jedoch Geröll, und Stürze in diesem Gelände sind lebensgefährlich.&lt;br /&gt;
Zwischen Chamanna Cluozza und Fuorcla Val Sassa.jpg|Auf den ersten Blick birgt dieses Gelände keinerlei Risiken. Sehr problematisch ist der Orientierungsverlust bei schlechter Sicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! anspruchsvoller Alpinwanderweg [[#T5|T5]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Hüttenweg zur Guggi-Hütte.jpg|Dieses Felsband bietet eine Kletterstelle. Da keine Sicherung möglich ist, muss der «Wanderer» solche Passagen beherrschen. Bei Regen, Schnee oder Eis sehr problematisch.&lt;br /&gt;
Firnfeld (Hohgant).jpg|Firnfeld mit Ausrutschgefahr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! sehr anspruchsvoller Alpinwanderweg [[#T6|T6]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere SAC-Skalen ==&lt;br /&gt;
* [[SAC-Absicherungsskala]]&lt;br /&gt;
* [[SAC-Skitourenskala]]&lt;br /&gt;
* [[SAC-Schneeschuhtourenskala]]&lt;br /&gt;
* [[SAC-Berg- und Hochtourenskala]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = Marco Volken, Anita Rossel, Rolf Sägesser, Werner Stucki, Andreas Mathyer&lt;br /&gt;
| Herausgeber = SAC&lt;br /&gt;
| Titel = Bergwandern/Alpinwandern – Planung, Technik, Sicherheit&lt;br /&gt;
| Seiten = 332&lt;br /&gt;
| ISBN = 978-3-85902-477-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor = Marco Volken, Remo Kundert&lt;br /&gt;
 | Herausgeber = SAC&lt;br /&gt;
 | Titel = Der sichere Weg. Meter für Meter&lt;br /&gt;
 | Verlag = BDM&lt;br /&gt;
 | Ort = Düdingen&lt;br /&gt;
 | Seiten = &lt;br /&gt;
 | Kommentar = Broschüre&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sac-cas.ch/fileadmin/Ausbildung_und_Wissen/Tourenplanung/Alpinmerkbl%C3%A4tter/20230601_SAC-Wanderskala_D.pdf SAC-Wanderskala überarbeitet 2023]&lt;br /&gt;
* SAC-[https://www.sac-cas.ch/fileadmin/Ausbildung_und_Wissen/Tourenplanung/Schwierigkeitsskala/Wanderskala-SAC.pdf Wanderskala alt] (PDF, 48&amp;amp;nbsp;KiB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteigen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordinale Skala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Alpen-Club]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23531-72</name></author>
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