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	<title>S1-Netz DDR - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T08:57:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S1-Netz_DDR&amp;diff=361327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Torsch: /* Weblinks */ Archivlink unnötig, aktueller Stand ist besser</title>
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		<updated>2026-04-08T06:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Archivlink unnötig, aktueller Stand ist besser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:S1-Netz.jpg|miniatur|Sondernetz 1 / obere Netzebene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S1-Netz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kommunikationsnetz in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. S1 ist die Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;„Sondernetz 1“&amp;#039;&amp;#039;. Die offizielle Bezeichnung für das Netz lautete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Integriertes Stabsnetz der Partei- und Staatsführung der DDR und der [[bewaffnete Organe|bewaffneten Organe]]“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im Sprachgebrauch der NVA wurde es als „Stabsnetz“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde auf der Grundlage eines Beschlusses des [[Nationaler Verteidigungsrat|Nationalen Verteidigungsrates]] der DDR vom 16. Dezember 1977 in Verantwortung des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministeriums für Nationale Verteidigung]] (MfNV) errichtet und ersetzte nach seiner Inbetriebnahme auch das alte Stabsnetz der NVA. Es war ein rechnergestütztes Netz, in dem alle Bedarfsträger entsprechend der offiziellen Bezeichnung des Netzes mitgewirkt, mitgearbeitet und anteilig bezahlt haben. Für die [[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung]] (siehe nebenstehendes Schema „[[Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung#Standort, Bedeutung|Wostok]]“) war die [[Bunker Strausberg (Deutsche Post)|Nachrichtenzentrale 2]] (siehe im nebenstehenden Schema „SBZ 2“) dieses Netzes ein wichtiger Partner bei der fernmeldetechnischen Sicherstellung des MfNV. Das Netz war ein Selbstwähl-Fernsprechnetz und gestattete die Fernschreib- und Datenübertragung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzverantwortung ==&lt;br /&gt;
Die Errichtung des Netzes erfolgte in Verantwortung der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee der DDR]].&lt;br /&gt;
Die Planung, Dimensionierung und Errichtung wurde von der [[Zentralstelle für Nachrichtennetze]] (ZfN), einer Dienststelle der NVA in Niederlehme, durchgeführt. Als militärische Schaltorganisation für dieses Netz wurde die Dienststelle „[[Zentralstelle für Schaltung und Betrieb]]“ (ZfSB) in [[Strausberg]] geschaffen und dem Stellvertreter Chef Nachrichten im Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Die gleiche Dienststelle führte auch das [[Richtfunknetz der Partei|Schmalbandrichtfunknetz der NVA]]. Die Diensträume befanden sich im Stabsgebäude der Hauptnachrichtenzentrale. Aus diesen erfolgte auch die Führung des Netzes in der Stufe der ständigen Gefechtsbereitschaft (täglicher Dienst). In Stufen höherer Gefechtsbereitschaft wurde die Führungsstelle in der [[Bunker Strausberg (Deutsche Post)|Nachrichtenzentrale 2]] bezogen. Die Leitungswege zwischen den Haupt-, Knoten- und Vermittlungsstellen des Netzes wurden bei der [[Deutsche Post der DDR|Deutschen Post der DDR]] angemietet und aus dem Grundnetz des Staatlichen Nachrichtenwesens der DDR bereitgestellt und von allen Bedarfsträgern bezahlt. Das Netz blieb bis zur Auflösung der NVA in deren Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzstruktur ==&lt;br /&gt;
Die Netzstruktur sah eine in Etappen auszubauende obere (oNE), mittlere (mNE) und untere Netzebene (uNE) vor, über die alle zentralen, bezirks- und kreisgeleiteten Dienststellen, sowohl aus dem zivilen als auch militärischen Bereichen zu versorgen waren. Das Sondernetz 1 ging 1983 mit der oNE in Betrieb. Alle [[Schalt- und Betriebszentralen]] (SBZ) des Netzes waren für die Anschaltung aller Arten von mobiler Nachrichtentechnik vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netz arbeitete unabhängig vom öffentlichen Fernsprechnetz der DDR. Zwischen den Schalt- und Betriebszentralen des Sondernetzes und den Vermittlungseinrichtungen des [[Sonderfernsprechnetz des Ministerrates der DDR|Sonderfernsprechnetzes des Ministerrates der DDR]] bestanden Querverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berechtigung zur Nutzung des Sondernetzes 1 wurde den Teilnehmern von Endvermittlungsstellen z.&amp;amp;nbsp;B. in der NVA gemäß einer Nomenklatur in der Nachrichtenordnung des Stellvertreters des Ministers und Chefs des Hauptstabes zugewiesen. Wie im alten Stabsnetz der NVA auch meldeten sich die Teilnehmer im Netz mit den ihnen zugeordneten Tarnnamen für Dienststellen und Tarnzahlen für Dienststellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Überlagerung dieses Netzes bis 1984 arbeitete das in den 1950er Jahren errichtete und in den 1960er Jahren erweiterte [[Richtfunknetz der Partei]], welches in Teilen auch von der Zentralstelle für Schaltung und Betrieb geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S1 Fernwahlverzeichnisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fernwahlverzeichnis_S1_NVA.jpg|Deckblatt des Fernwahlverzeichnis Teil A der NVA der DDR.&lt;br /&gt;
Fernwahlverzeichnis_S1_MfS.jpg|Deckblatt des Fernwahlverzeichnis des MfS der DDR.&lt;br /&gt;
Fernwahlverzeichnis_S1_MR.jpg|Deckblatt des Fernwahlverzeichnis des Ministerrates der DDR.&lt;br /&gt;
Fernwahlverzeichnis_S1_NVA_Strbg.jpg|Deckblatt Anlage zum Fernwahlverzeichnis Teil A der NVA der Dienststelle Strausberg.&lt;br /&gt;
fe_rfn .jpg|Deckblatt Anlage zum Fernsprechverzeichnis des Standortes Strausberg mit Fernwahl- und Richtfunkberechtigung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Kampe: &amp;#039;&amp;#039;Wostok – die Nachrichtenzentrale im Zentrum der militärischen Macht der DDR&amp;#039;&amp;#039;; ISBN 3-932566-60-2; (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url= https://www.stadtwiki-strausberg.de/index.php?title=Grundnetz_des_staatlichen_Nachrichtenwesens_der_DDR |titel= Grundnetz des staatlichen Nachrichtenwesens der DDR |werk= Stadtwiki Strausberg |hrsg= Verein zur Förderung Freien Wissens in der Region Strausberg e.&amp;amp;nbsp;V. |datum= 2009-03-30 |abruf= 2026-04-08 }}&lt;br /&gt;
* [http://scz.bplaced.net/tarn-nva.xml S1 und Tarnnamenverzeichnis NVA] Fernwahl- und Tarnnamenverzeichnis der NVA&lt;br /&gt;
* [http://scz.bplaced.net/tarn-all.xml S1 Fernwahlverzeichnis DDR] Fernwahlverzeichnis Ministerien, MfS …&lt;br /&gt;
(Die Suche in den Fernwahlverzeichnissen ist z.Zt nur mit IE 6 oder IE 7 möglich)&lt;br /&gt;
* [http://scz.bplaced.net/tarnfind-1.html S1 und Tarnnamenverzeichnis NVA] Suche im Fernwahl und Tarnnamenverzeichnis der NVA&lt;br /&gt;
* [http://scz.bplaced.net/tarnfind-2.html S1 Fernwahlverzeichnis DDR] Suche im Fernwahlverzeichnis der DDR&lt;br /&gt;
* [http://scz.bplaced.net/tarz.html Tarnzahlenverzeichnis NVA] Tarnzahlen 1989 und von den Manövern Elektronik 78/80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telefonnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Post (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Strausberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Strausberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Torsch</name></author>
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