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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=S-Video</id>
	<title>S-Video - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:44:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S-Video&amp;diff=171033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B.A.Enz: /* Stecker */ etwas lesefreundlicher</title>
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		<updated>2026-04-26T14:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stecker: &lt;/span&gt; etwas lesefreundlicher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:S.video.socket.png|miniatur|[[Mini-DIN]]-S-Video-Buchse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S-Video-Anschluss 20220123.png|mini|Ein S-Video-Anschluss, gefärbt in gelber Farbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S-Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Separate Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Y/C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet das getrennte Übertragen von [[Helligkeit]]s-([[Luminanz]])- und [[Farbe|Farb]]-([[Chrominanz]])-Informationen über entsprechend ausgeführte Kabel- und [[Steckverbinder|Steckverbindungen]]. Es ermöglicht, vor allem beim Einsatz in preisgünstigen Geräten, qualitativ bessere Signale als [[Composite Video]], erreicht jedoch nicht die Qualität von [[RGB-Signal]]en oder [[Component Video]]. S-Video nutzt die 4-polige Variante des [[Mini-DIN]]-Steckers (wie der [[Apple Desktop Bus]]) und ähnelt der 6-poligen Mini-DIN-Variante der [[PS/2-Schnittstelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-Video wird fälschlicherweise häufig mit dem [[Videoformat|Videoaufzeichnungsformat]] &amp;#039;&amp;#039;S-VHS&amp;#039;&amp;#039; ([[Super Video Home System]]) gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:S-video spectrum.svg|miniatur|Frequenzspektrum von&amp;lt;br /&amp;gt; (a) Composite Video&amp;lt;br /&amp;gt; (b) S-Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helligkeitssignal und der modulierte Farbträger werden über zwei separate Signal-/Masseleitungspaare übertragen. Das Helligkeitssignal (Y) enthält auch Synchronisierungssignale, es ist also ein Schwarz-Weiß-[[Fernsehsignal]] (BAS). Das Farbsignal (C) wird auf die der zugrundeliegenden Fernsehnorm entsprechende Weise moduliert (bei PAL beispielsweise mit der [[Quadraturmodulation]]), aber nicht (wie bei [[Fernsehsignal#FBAS-Signal|FBAS]]/[[Composite Video]]) dem Helligkeitssignal beigemischt, sondern über eine zweite Verbindungsader übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei Composite Video ist bei S-Video daher keine [[Frequenzweiche]] im Empfänger erforderlich, der das Farbsignal wieder vom Helligkeitssignal trennen müsste. Damit werden nicht nur [[Cross Luminance|Cross-Luminance]]- und [[Cross Color|Cross-Color]]-Störungen vermieden, sondern in der Praxis &amp;lt;!--theoretisch ist das Helligkeitssignal nicht durch das Farbsignal in der Bandbreite beschränkt, siehe Disk.-Beitrag von Marc1974 17:52, 16. Apr. 2010 (CEST)--&amp;gt;auch breitbandigere Videosignale möglich.&amp;lt;!-- Aufgrund des separat übertragenen Chrominanzsignals erlaubt S-Video gegenüber Composite Video eine höhere Bandbreite für die Helligkeitsinformation.&amp;lt;gleiche Aussage wie im Satz davor&amp;gt;--&amp;gt; Durch den Zugewinn in der Horizontalauflösung werden Details besser sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Erhöhung der Übertragungsbandbreite des Farbsignals ist möglich, wird jedoch in der Praxis selten angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zur Übertragung oder spätestens zur Anzeige werden Videosignale digital weiterverarbeitet. Da ein PAL Videobild 576 informationstragende Zeilen hat, ergibt sich schon bei einem Bildseitenverhältnis von 4:3 im Falle quadratischer Pixel eine Auflösung von 768×576 Bildpunkten. Um zwei benachbarte Punkte aufzulösen müsste das Helligkeitssignal eine Bandbreite von 14,75 MHz haben, was für S-Videoausgänge von hochauflösenden Videokameras oder Fotoapparaten problemlos durch hochwertige Y/C Videokonvertierung lieferbar sein sollte.&amp;lt;Mutmaßung entfernt&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Details ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-Video ist kein [[Videoformat]]. Es wird vielmehr die entsprechende [[Basisband]]-Analog-[[Fernsehnorm]] zugrunde gelegt. Je nach [[Comité Consultatif International des Radiocommunications|CCIR]]-Übertragungsnorm belegen Helligkeits- und Farbsignal andere Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das in Deutschland gebräuchliche [[Phase Alternating Line|PAL]]-Format wird das Farbsignal wie bei FBAS/Composite Video bei 4,43361875&amp;amp;nbsp;MHz übertragen. Die Bandbreite der Farbartmodulation beträgt nominal etwa ±&amp;amp;nbsp;1,3&amp;amp;nbsp;MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Das Luminanzsignal kann bei S-Video aufgrund des nicht eingebetteten Farbsignals auch Frequenzanteile höher als die bei FBAS/Composite Video ausreichenden 3 MHz enthalten.&amp;lt;steht schon oben und ist darüber hinaus theoretisch nicht wahr, siehe Disk.-Beitrag von Marc1974 17:52, 16. Apr. 2010 (CEST)&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Composite Video Adapter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:S-video-composite-adapter.svg|miniatur|Einfacher Adapter von S-Video nach Composite-Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-Video sollte, um von den Vorteilen dieser Anschlussart profitieren zu können, nur zwischen S-Video-tauglichen Geräten eingesetzt werden. Allerdings kann es vor allem im Heimbereich vorkommen, dass man ein [[Composite Video|Composite-Video]]-Gerät mit S-Video speisen will (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Notebook]] auf Fernseher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das S-Video-Signal lässt sich durch Filtern des Luminanzsignals (Bandsperre beim Farbträger mit einer dem Farbsignal gerecht werdenden Bandbreite) und einer [[Zweistellige Verknüpfung|additiven Verknüpfung]] mit dem Chrominanzsignal in ein Composite/FBAS-Signal zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache S-Video nach Composite-Adapter nutzen ausschließlich das Luminanzsignal des S-Videoanschlusses. Da beide Videosignale bei jeweils 75 Ohm übertragen werden, ist das problemlos möglich (bei der Verwendung eines 75-Ohm-Kabels). Am Composite-Ausgang eines solchen Adapters steht dann allerdings auch nur ein [[Schwarzweiß|S/W]]-Signal zur Verfügung. Ist das Luminanzsignal nicht entsprechend bandbegrenzt, kann es wegen des fehlenden Filters zu Chrominanz-[[Artefakt (Technik)|Artefakten]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr einfache [[Elektronische Schaltung|Schaltung]], die den Farbanteil beimischen kann, verknüpft Luminanz- (Y) und Chrominanzsignal (C) über einen 470-pF-[[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] und greift ein „Composite“-Signal am Y-Pin ab. Man erhält ein ausreichend gutes Farbbild (kritikwürdig sind die Transmissions- und Reflexionseigenschaften, v.&amp;amp;nbsp;a. der Speisung des Chrominanzeingangs). Auch hier fehlt die eigentlich notwendige Filterung des Luminanzsignals. Diese Schaltung kann nicht für den umgekehrten Weg (von Composite auf S-Video) eingesetzt werden, dazu sind aktive Komponenten notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stecker ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MiniDIN-4 Connector Pinout.svg|miniatur|Pin 1: Masse (Y)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pin 2: Masse (C)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pin 3: Luminanzsignal (Y)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pin 4: Chrominanzsignal (C)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Sicht von vorne auf die Buchse = Stecker Lötseite)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden S-Video-Signale im Allgemeinen über 4-polige [[Mini-DIN]]-Stecker (auch [[Hosiden]]stecker genannt) bei einem [[Abschlusswiderstand]] von 75 Ohm übertragen. Die Stifte im Stecker verbiegen sich leicht, darum erfordert das Anstecken Vorsicht. Falls ein Stift verbogen wird, verursacht dies Farbverlust, verdirbt das Signal oder führt zu dessen komplettem Verlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal werden für S-Video auch Mini-DIN-Stecker mit mehr als 4 Polen eingesetzt. In diesem Fall befinden sich auf den Pins, die an den üblichen Positionen des 4-poligen Steckers stehen, auch die üblichen S-Video-Signale, während weitere Pins z.&amp;amp;nbsp;B. Composite-, RGB- und/oder Component-Signale enthalten. Solche Lösungen fanden sich zeitweise auf PC-Grafikkarten, da dort wegen des Platzmangels auf der Rückplatte neben zwei PC-Monitor-Anschlüssen nicht auch noch mehrere TV-Anschlussbuchsen angebracht werden konnten. Diese Lösungen waren herstellerspezifisch und erforderten den Einsatz eines mitgelieferten oder gesondert vom Hersteller zu beziehenden Adapterkabels, wenn andere Signalformen als S-Video entnommen werden sollten. Für den Einsatz als S-Video-Buchse konnten dagegen Standardkabel verwendet werden, deren Stecker dann einfach nicht alle Pins der Buchse kontaktierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehe Mini-DIN Standard wurde, verwendete man für S-Video verschiedene Steckerformen. Zum Beispiel wurde beim Heimcomputer [[C64|Commodore 64]] (1980er Jahre), der als eines der ersten Massengeräte S-Video-Signale ausgeben konnte, ein 8-poliger [[DIN-Stecker]] am Computer und ein Paar von [[Cinch]]-Steckern am Monitor eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kann das S-Videosignal auch über [[SCART|SCART-Stecker]] übertragen werden. Jedoch muss der betreffende Eingang ausdrücklich S-Video unterstützen, da es nicht Bestandteil des SCART-Standards ist. Außerdem ist die gleichzeitige Unterstützung von [[RGB-Signal|RGB-]] und S-Video-Signalen über eine einzige SCART-Buchse schaltungstechnisch nur schwer möglich, da hierfür zu wenige Leitungen vorhanden sind. Bei den meisten Fernsehern mit zwei SCART-Buchsen können beide mit Composite Video gespeist werden, aber nur jeweils eine der beiden verarbeitet RGB bzw. S-Video. Wenn am Gerät nur eine SCART-Buchse vorhanden ist, nimmt diese fast immer Composite und RGB an, aber nicht immer S-Video. Anders als die Umschaltung zwischen Composite- und RGB-Signal, die bei SCART vom sendenden Gerät (z.&amp;amp;nbsp;B. DVD-Player) automatisch über eine hierfür reservierte Leitung an das empfangende Gerät (z.&amp;amp;nbsp;B. Fernsehgerät) signalisiert werden kann, muss die Umschaltung zwischen Composite- und S-Video-Signal fast immer auch am empfangenden Gerät per Hand durchgeführt werden, da SCART hierfür keine Signalleitung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-Video wird üblicherweise in Heim-DVD-Geräten und Videorekordern verwendet. Auch bei professioneller Technik, sowie bei [[Grafikkarte|Computer-Videokarten]] kommt es manchmal zum Einsatz, im Computerbereich ist es jedoch inzwischen durch neuere digitale Anschlussformen wie DVI, HDMI und DisplayPort weitgehend zurückgedrängt worden. In Europa war S-Video früher nicht weit verbreitet, da dort meist [[RGB-Signal]]e über [[SCART]]-Buchsen genutzt wurden. In den USA, wo SCART-Buchsen nahezu unbekannt sind, war und ist S-Video dagegen die meistgenutzte Anschlussart für hochwertige Fernseh- und Videokomponenten. Mittlerweile gehört S-Video auch in Europa zu den gängigen Standards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videoschnittstelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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