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	<title>Sēlpils - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:57:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C4%93lpils&amp;diff=561709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Bistum Selonien</title>
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		<updated>2024-12-31T20:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bistum Selonien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE    = &lt;br /&gt;
|Name LV    = Sēlpils&lt;br /&gt;
|Wappen     = &lt;br /&gt;
|lat_deg    = 56 | lat_min = 34 | lat_sec = 48&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 25 | lon_min = 39 | lon_sec = 1&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Semgallen&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Bezirk Jēkabpils&lt;br /&gt;
|Fläche     = &lt;br /&gt;
|Einwohner  = &lt;br /&gt;
|Stand      = &lt;br /&gt;
|Höhe       = &lt;br /&gt;
|Stadtrecht = 1621 – 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Website    = www.selpils.times.lv&lt;br /&gt;
|Bild1      = Sēlpils luterāņu baznīca 2000.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Ruine der lutherischen Kirche Sēlpils&lt;br /&gt;
|Bild2      = Руины Селпилсского замка-1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2 = Reste der Selburg &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sēlpils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sēļpils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Selburg&amp;#039;&amp;#039;, [[lateinische Sprache|lateinisch]]: &amp;#039;&amp;#039;castrum Selonum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft im Osten Lettlands, die im 17. Jahrhundert Stadtrechte besaß und das Zentrum des alten [[Sēlija]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Oberlettland&amp;#039;&amp;#039;) bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SAPUNOV(1893) -71- p579.jpg|mini|300px|Plan der Ruine Selburg (um 1880)]]&lt;br /&gt;
Archäologische Zeugnisse belegen, dass Sēlpils, 17&amp;amp;nbsp;km westlich des modernen [[Jēkabpils]] gelegen, zwischen dem 10. und dem 13. Jahrhundert eine größere Siedlung war. Es wurde von den [[Selen (Volk)|Selen]] oder [[Selonen]] und ihren [[Litauen|litauischen]] Verbündeten als Stützpunkt für Überfälle auf [[Lettgallen|lettgallisches]] und [[Livland|livisches]] Gebiet genutzt. Die Chronik des [[Heinrich von Lettland]] ([[lateinische Sprache|lateinisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrici Chronicon Lyvoniae&amp;#039;&amp;#039;) beschreibt seine Eroberung 1208 durch den [[Schwertbrüderorden]] unter [[Albert von Buxhoeveden]] und deren christianisierten livischen Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1218 bis 1226 war Selburg vorübergehend der Sitz des [[Bistum Selonien|Bistums Selonien]], das Albert von Buxthoeven 1218 als Missionsbistum eingerichtet hatte. Es umfasste die Gebiete südlich der [[Düna]]. Der Papst bestätigte die Gründung im Folgejahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Selonien (Bistum)&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Köbler: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 7., vollständig überarbeitete Aufl. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 660.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Bischof war [[Bernhard II. (Lippe)|Bernhard]], der 1224 starb. Das Bistum Selonien wurde bereits 1226 zugunsten des Bistums Semgallen aufgelöst, das seinerseits 1251 dem Bistum Riga zugeschlagen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhart Jähnig]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfassung und Verwaltung des Deutschen Ordens und seiner Herrschaft in Livland&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften der Baltischen Historischen Kommission, Bd. 16). Lit, Münster 2011, ISBN 978-3-643-11005-3, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selburg kam unter die Herrschaft des [[Livländischer Orden|livländischen Ordens]], der dort Befestigungen für den Vogt des Ordens errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des [[Herzogtum Kurland und Semgallen|Herzogtums Semgallen]] erhielt Selburg 1621 von [[Friedrich Kettler]] die [[Stadtrecht]]e. Während des [[Großer Nordischer Krieg|großen nordischen Kriegs]] wurde die Burg 1704 von [[Schwedisches Heer|schwedischen Truppen]] gesprengt, heute sind nur noch Reste der Fundamente sichtbar.&lt;br /&gt;
Nach der [[Große Pest von 1708 bis 1714|Pest-Epidemie 1711]] war der Ort entvölkert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 vereinigten sich die Gemeinden Sēlpils und [[Sala (Lettland)|Sala]] zu einer Verwaltungseinheit, dem [[Bezirk Sala]] (&amp;#039;&amp;#039;Salas novads&amp;#039;&amp;#039;), dessen Verwaltung sich im Ort Sala befand und der 2021 im neuen [[Bezirk Jēkabpils]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelisch-Lutherische Kirche ==&lt;br /&gt;
Von 1846 bis 1850 wurde die heutige Kirche von Sēlpils erbaut. Während des Zweiten Weltkriegs feuerte die Artillerie der Roten Armee auf Dach und Turm der Kirche. Nach dem Krieg restaurierte die Gemeinde die Kirche zum Teil, konnte dies jedoch nicht bewältigen und musste 1960 das baufällige Gebäude an den Gemeindevorstand von Sēlpils übergeben, der sie verfallen ließ. Nach Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands wurden Anfang 1992 die beschädigten Balken aus der Kirche entfernt und die Wände von den Holzteilen entfernt. Das Wiederaufbauprojekt der Kirche von Sēlpils wurde bis 2008 durchgeführt, der Glockenturm wurde mit einem Blechdach und einem Kreuz versehen, aber aus Geldmangel wurde das Kirchengebäude nicht vollständig renoviert. Heute werden in der nur teilweise wiederhergestellten Kirche Gottesdienste abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Mancelius]] war 1620 bis 1625 Pfarrer in Selburg. &lt;br /&gt;
* [[Gotthard Friedrich Stender]], bekannt als der Alte Stender, Pfarrer von 1766 bis 1796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arveds Švābe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latvju enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Piejavs – Žvīgule&amp;#039;&amp;#039;. Trīs Zvaigznes, Stockholm 1955.&lt;br /&gt;
* Edgars Andersons (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latvju enciklopēdija 1962–1982.&amp;#039;&amp;#039; American Latvian Association, Lincoln 1983–1990. (Eintrag „Sēlija“ online auf [http://www.historia.lv/alfabets/S/Se/selija/encik/selija_le_1962.htm historia.lv], abgerufen am 25. Februar 2006)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412068896|Seite=576 f}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Vytautas Kazakevičius: [http://www.istorija.lt/la/arch20-01engKazok.htm &amp;#039;&amp;#039;Selonian archaeological sites in Lithuania&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 26. Februar 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selpils}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Jēkabpils]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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