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	<title>Sąborze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:58:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C4%85borze&amp;diff=2046704&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: https</title>
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		<updated>2024-05-24T20:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Sąborze&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Damnica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Damnica&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 00&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 10&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 47&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 186&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 6|DK6]]: [[Stettin]]–[[Słupsk]] ↔ [[Danzig]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke 202: Stargard Szczeciński – Danzig]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Damnica]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sąborze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]]. Es gehört zur [[Gmina|Landgemeinde]] [[Gmina Damnica|Damnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebrondamnitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Słupski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Sąborze liegt in [[Hinterpommern]], etwa zwölf Kilometer östlich der Kreisstadt [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) in einer von weiten Ackerflächen bestimmten Umgebung. Am Nordrand des Dorfes verläuft die polnische [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 2]], heute auch [[Europastraße 28]]), und bis zur nächsten Bahnstation [[Damnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebrondamnitz&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke von Stargard Szczeciński nach Danzig]] sind es acht Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Namensgebung knüpft an den Vornamen eines unbekannten &amp;#039;&amp;#039;Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, die polnische Namensform nimmt wohl Bezug auf den herzöglichen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Sambor]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Sąbor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ludwigslust ist um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert aus der Gemeinde [[Mianowice|Mahnwitz]] (heute polnisch: Mianowice) hervorgegangen, der es früher als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und dann als Ortsteil angehörte. Das damals 299 Hektar große Gut wurde aufgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1895 zählte Ludwigslust 16 Einwohner. Im Jahr 1925 standen in Ludwigslust 27 Wohngebäude. Im Jahre 1939 wurden 172 Einwohner registriert, die auf 42 Haushaltungen verteilt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Ludwigslust eine Gemeinde im [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]]. Die Gemeindefläche war 352 Hektar groß, und Ludwigslust war der einzige Wohnort der Gemeinde. 1939 gab es hier 23 bäuerliche Betriebe. Die Gemeinde war dem Amts- und [[Standesamt]]sbezirk Mahnwitz, dem [[Gendarmerie]]bezirk [[Damnica|Hebrondamnitz]] (Damnica) und dem [[Amtsgericht]]sbereich [[Słupsk|Stolp]] eingegliedert. Letzter Bürgermeister war &amp;#039;&amp;#039;Max Papenfuß&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 8. März 1945 die [[Rote Armee]] mit Panzern in das Dorf kam, versuchten nur wenige Einwohner zu fliehen. Auf militärischen Widerstand trafen die [[sowjetisch]]en Truppen nicht. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zahlreiche Flüchtlinge im Dorf, darunter viele aus [[Ostpreußen]], vor allem aus dem [[Landkreis Heiligenbeil]] und aus dem [[Kreis Preußisch Holland]]. Nachdem die Sowjets am 20. März in Mahnwitz eine Kolchose eingerichtet hatten, musste die Ludwigsluster Bevölkerung dort arbeiten. Ende April kamen die ersten Polen ins Dorf, und am 13. Mai 1945 übernahm polnische Miliz die Herrschaft. Bis Juni hatten die Polen sämtliche Höfe übernommen. Als eine [[Typhus]]-Epidemie ausbrach, gab es im Dorf zahlreiche Opfer. Im Herbst 1946 [[Vertreibung|vertrieben]] die Polen die  ersten Dorfbewohner, und 1947 wurde die restliche Dorfbevölkerung deportiert, bis auf einen Dorfbewohner, der bei den Sowjets in der Mühle arbeitete. Als die Sowjets die Mühle im Frühjahr 1948 aufgaben, wurde auch dieser letzte Einheimische vertrieben. Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 53 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 35 aus Ludwigslust vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pagel&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern. Zeugnisse seiner deutschen Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 707–708 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Ludwigslust_Pagel.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039;; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwigslust wurde von den Polen in &amp;#039;&amp;#039;Sąborze&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute ein Teil der [[Gmina]] [[Damnica]] im [[Powiat Słupski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975–1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]). Der Ort ist Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]], dem auch das Dorf [[Paprzyce]] (Papritzfelde) angegliedert ist. In Sąborze wohnen heute nicht ganz 200 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 waren alle Dorfbewohner [[evangelisch]]er Konfession. Ludwigslust gehörte zum [[Kirchspiel]] [[Zagórzyca|Sageritz]] (heute polnisch: Zagórzyca) im [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp-Altstadt]] im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] in der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 ist die Bevölkerung von Sąborze nahezu vollzählig [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Konfession. [[Zagórzyca]] (&amp;#039;&amp;#039;Sageritz&amp;#039;&amp;#039;) ist wieder Pfarrsitz, die Pfarrei ist jedoch nun dem [[Dekanat]] [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] unterstellt. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören nun zur [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirchengemeinde in Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1932 einstufigen Volksschule in Ludwigslust unterrichtete ein Lehrer 59 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern. Zeugnisse seiner deutschen Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 706–708.([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Ludwigslust_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039;; PDF])&lt;br /&gt;
* Hans Glaeser-Swantow: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2, Stettin 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.powiatslupsk.info/damniawsie.htm Sąborze im Powiat Słupski]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Damnica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saborze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Damnica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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