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	<title>Süntelsandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:39:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCntelsandstein&amp;diff=1446638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 4. Dezember 2025 um 21:05 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-04T21:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sandstein aus dem Süntel in der Hohe Egge (Süntel) IMG 2832.jpg|mini|Sandstein aus dem Süntel in der Hohe Egge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-Schloss Haemelschenburg.jpg|mini|Schloss Hämelschenburg aus Süntelsandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hameln Leisthaus.jpg|mini|hochkant|Steinarbeiten aus Süntelsandstein am Leist-Haus in Hameln]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süntelsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Gruppe der [[Wealdensandsteine]]n und kommt in einem Sandsteinvorkommen im Höhenzug [[Süntel]] bei [[Hameln]] in [[Niedersachsen]] vor. Abbauorte befinden sich um [[Pötzen]] bei [[Hessisch-Oldendorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Gesteins Nr. 119, Lipp-Verlag. München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen Sandstein der Unteren [[Kreide (Geologie)|Kreide]]. Im Jahre 2008 war kein [[Steinbruch]] mehr im Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Süntelsandstein ist ein überwiegend kieseliger [[Sandstein]] mit Schiefertoneinlagen. Seine Farbe ist hell, gelblich und weißlichgrau. Der Osterwaldsandstein hat regional rötlich bis gelblich geflammte Texturen. In diesem Sandstein kommen auch [[Glimmer]] und kohlige Partikel vor. Er ist hauptsächlich feinkörnig, örtlich auch feinstkörnig, hin und wieder finden sich Gerölle bis zu einem Durchmesser von 20 Millimeter. Sein Porenvolumen ist nicht unerheblich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Vorkommen schwankt hinsichtlich des Bindemittelanteils durchaus. Einlagerungen von Tonen und [[Flöz|Kohleflözen]] in diesem Gesteinsvorkommen kommen vor. Der Süntelsandstein von [[Hamelspringe]] war besonders feinkörnig und kam den Qualitäten des [[Obernkirchener Sandstein]]s nahe. Die Gesteinsschichten sind 200 bis 300 Meter mächtig. Die Schichtfolgen liegen um etwa 5 Meter Höhe, deren Qualitäten allerdings stark wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Nach Grimm schwankt dieser Sandstein wie der [[Deistersandstein]] und [[Nesselbergsandstein]] von 78 bis 82 Prozent [[Quarz]], 18 bis 20 Prozent Gesteinsbruchstücken, Schwermetallen bis zu 2 Prozent und die [[Akzessorien]] unter 1 Prozent. Die Schwermetalle und Akzessorien sind: [[Zirkon]], [[Rutil]], [[Apatit]], [[Turmalin]], [[Muskovit]], [[Leukoxen]] und opake Körner. Die Korngröße liegt zwischen 0,06 und 0,4 mm.&amp;lt;ref name=Grimm /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Süntelsandstein fand Verwendung als Mauerstein, Treppenstufen, als Bord- und Randstein und Pflaster. Aus bestimmten Lagen wurden Unterwasserbausteine gewonnen und Mühl- und Schleifsteine angefertigt. Ferner diente Sand für die Glasflaschenherstellung. Die Werksteine wurden vor allem im Nordwestdeutschen Raum, im Raum [[Hannover]] und Hameln verwendet. In der Umgebung von Hameln wurde dieser Sandstein für viele bekannte Bauten der Umgebung verwendet, wie z. B. beim [[Rattenfängerhaus]], [[Hochzeitshaus Hameln|Hochzeitshaus]] und das Leist-Haus, ferner Schloss [[Barntrup]], Schloss [[Schwöbber]] und Schloss [[Hämelschenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Steinbrüche ==&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt der Verwendung lag in der [[Gründerzeit]] und bereits 1914 erfolgte ein Rückgang der Nachfrage für die Betriebe mit 300 [[Steinhauer (Beruf)|Steinhauern]] und [[Steinmetz]]en. 1938 waren lediglich zwei Betriebe mit der Gewinnung und Verarbeitung von Süntelsandstein befasst. Nach 1945 wurde ein Kleinbetrieb mit 12 Beschäftigten wieder eröffnet, heute wird in keinem Steinbruch mehr Süntelsandstein gebrochen. Das Gestein wird in Steinbrüchen bei [[Pötzen]], [[Segelhorst]], [[Hessisch-Oldendorf|Langenfeld]] und [[Hamelspringe]] nur noch für den Straßenbau genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Kunsthistorische Verwendung von Süntelsandstein&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hameln Rattenfaengerhaus Fassade-.jpg|[[Rattenfängerhaus]] in Hameln&lt;br /&gt;
 Hochzeitshaus Hameln.jpg|[[Hochzeitshaus Hameln|Hochzeitshaus in Hameln]]&lt;br /&gt;
 Barntrup-schloss.jpg|Kerssenbrocksches Schloss in [[Barntrup]]&lt;br /&gt;
 Schloss-Schwoebber vom-Schlosspark 0085.jpg|[[Schloss Schwöbber]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;, 5. Bd. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 100ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schillathöhle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suntelsandstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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