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	<title>Süggerath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCggerath&amp;diff=600830&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22923-55: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-13T12:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Süggerath&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Geilenkirchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/58/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/09/04/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 64 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.95&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 723&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-09-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GeilenkirchenLokal20230930&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52511&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02451&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Süggerath_an_der_Wurm.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Süggerath im Tal der Wurm April 2007&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süggerath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Geilenkirchen]] im westlichen [[Nordrhein-Westfalen]] im [[Kreis Heinsberg]] (Deutschland). Die Siedlung hat etwa 700 Einwohner und liegt im [[Wurm (Fluss)|Wurm]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurmtal bei Süggerath.jpg|miniatur|Die Wurm bei Süggerath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortslage ===&lt;br /&gt;
Bei Süggerath handelt es sich um ein landwirtschaftlich geprägtes [[Straßendorf]] im Wurmtal. Den Ort durchquert die [[Landesstraße|Landstraße]] 364, die von Übach-Palenberg über [[Geilenkirchen]], -[[Würm (Geilenkirchen)|Würm]] und Hückelhoven bis Wegberg führt sowie die Eisenbahnstrecke Aachen-Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Tripsrath]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Randerath]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Würm (Geilenkirchen)|Würm]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Niederheid]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Beeck (Geilenkirchen)|Beeck]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Geilenkirchen]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Immendorf (Geilenkirchen)|Immendorf]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Prummern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die [[Wurm (Fluss)|Wurm]] verläuft nordwestlich von Süggerath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Süggerath.png|miniatur|Süggerath um 1800]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Ortes geht auf [[Franken (Volk)|fränkische]] Zeiten zurück, wenngleich auch vor dieser Zeit eine Besiedlung wahrscheinlich ist. Hiervon zeugen die um den Ort herum gefundenen steinzeitlichen Spuren (Artefakte) und verschiedentlich gefundene Reste von Gefäßen aus römischer Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Piepers, Archäologie im Kreis Heinsberg I, Schriftenreihe des Kreises Heinsberg 5, 1989, Seiten 417–418&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Ende der römischen Epoche im [[Rheinland]] wurde das Land unter der Herrschaft der [[Merowinger]] neu aufgeteilt. Das kleine Tal der Wurm bildete nun eine Grenze zwischen [[Maas]] und [[Rur]], die das östliche Königreich der ripuarischen [[Franken (Volk)|Franken]] von dem westlich gelegenen [[Salier|salischen]] Herzogtum Hasbanien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenzziehung wurde später von der Kirche übernommen. Das östlich gelegene Land gehörte zum [[Erzbistum Köln]], während die Bewohner des Westufers dem [[Bistum Lüttich]] unterstanden. Dieser Grenzlage verdankt das Wurmtal die Anlage der zahlreichen Burgen, hauptsächlich [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserburgen]], die später ihre militärische Funktion verloren und zum Teil in [[Schloss (Gebäude)|Schlösser]] umgewandelt wurden. Hiervon befinden sich mehrere in unmittelbarer Nähe des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals greifbar wird die Geschichte des Ortes ab dem Jahre 1153, wo der Ort als Tafelgut des [[Kölner Erzbischof]]s unter dem Namen „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;curia segerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ erwähnt wurde. Um 1483 hieß der Ort Sugrod, 1496 Sugerod, 1499 Suggenrode und 1525 Suggerode. Anno 1398 (Urkunde vom 9. Februar 1398) übertrug Herzog [[Wilhelm (Jülich-Geldern)|Wilhelm III.]] von Jülich dem Johann Horyck (Horrig) alle [[Gerechtigkeit]] (Gerichtsbarkeit) in Süggerath (in der Urkunde Syckeraide). Am 24. Juni 1494 erhält Johann von Horrick Süggerath (Suggeraidt) als [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] (Auslieferung der Verbrecher an den [[Schultheiß]]en von [[Aldenhoven]], Verzicht auf den Schatz von 50 Morgen [[Mortuarium|Kurmutsgüter]] (Gericht über Hab, Fleisch, Blut)) als Zubehör zum Haus Horrick ([[Lehen]]) des Hauses Heinsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Urkunde Hs.N I 6 VI 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere geschichtliche Ereignisse gingen an Süggerath nicht spurlos vorbei. Neben den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) ist hier insbesondere die [[Linkes Rheinufer|französische Besatzungszeit]] („[[Franzosenzeit]]“) ab 1795 und die [[Annexion|Inbesitznahme]] des Landes im [[Friede von Lunéville]] 1801 unter [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] von besonderer Bedeutung, die eine Reorganisation des gesamten linksrheinischen Landes und damit einschneidende Veränderung (Einführung der Standesamtsregister u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m.) brachte ([[Département de la Roer]]). Während dieser Zeit erfolgte die Auflösung der [[Pfarre]] Süggerath; sie wurde 1846 wieder errichtet. Nach dem Ende der französischen Besatzungszeit im [[Wiener Kongress]] (1814) war der Ort Teil der Preußischen Provinz Nieder-Rhein, [[Regierungsbezirk Aachen]], Landkreis 6 Geilenkirchen. Die wehrpflichtigen Einwohner wurden dem Landwehrbezirk 73 zugeteilt (1. Landwehrbataillon des 25. Infanterieregimentes der 15. Landwehrbrigade des 8. Armeekorps, Stabsquartier war [[Aachen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch des Preussischen Staates, Alphabetisches Verzeichnis aller Ortschaften und einzeln liegender Grundstücke der ganzen pr. Monarchie, Autor G. König, Eigenvertrieb, Magdeburg 1838&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Handbuch des Preußischen Staates wohnten 1838 508 Personen im Ort, verteilt auf 96 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich:&lt;br /&gt;
* Geilenkirchen:&lt;br /&gt;
** 97 Häuser 555 Einwohner&lt;br /&gt;
* Bauchem:&lt;br /&gt;
** 94 Häuser 467 Einwohner&lt;br /&gt;
* Hünshoven:&lt;br /&gt;
** 104 Häuser 637 Einwohner&lt;br /&gt;
* Brüggerhof:&lt;br /&gt;
** 1 Haus 10 Einwohner&lt;br /&gt;
* Leerodt:&lt;br /&gt;
** 1 Haus 10 Einwohner&lt;br /&gt;
* Horrig/Gehöft:&lt;br /&gt;
** 2 Häuser 22 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurden in Süggerath 722 Katholiken und 31 Nichtkatholiken gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch des Bistums Aachen 1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zogen 1940 große Verbände der [[Wehrmacht]] durch. Sie sammelten sich vor Beginn des [[Westfeldzug]]s (10. Mai 1940) zum Angriff auf die Benelux-Staaten und [[Frankreich]] in der Region Aachen. Mitten im Ort entstanden Verteidigungsanlagen (Bunkersysteme) des [[Westwall]]s, einer vom [[NS-Regime]] und Militärplanern erdachten fast 650 km langen Befestigungslinie von [[Heinsberg]] bis zur Schweizer Grenze bei Basel. Spuren der Befestigungsanlagen waren noch bis in die 1970er Jahre sichtbar; heute sind sie weitgehend verschwunden. Lediglich zwei zwischen Süggerath und Geilenkirchen angelegte Geländehindernisse (so genannte [[Panzergraben|Panzergräben]]) sind noch erkennbar. Der Westwall wurde von den militärisch organisierten Einheiten des [[Reichsarbeitsdienst]]es (RAD) errichtet, der auch in Süggerath ein Lager unterhielt. Es handelte sich um ein so genanntes [[Wehrertüchtigungslager]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Supreme Headquarters Allied Expeditionary Forces, Evaluation and Dissemination Section, G-2 (Counter Intelligence Subdivision) |url=https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/THE%20HITLER%20YOUTH%20ORGANISATION_0001.pdf |titel=The Hitler Jugend (The Hitler Youth Organization) |werk= |hrsg= |datum=1945 |seiten=A127 |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170213001807/https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/THE%20HITLER%20YOUTH%20ORGANISATION_0001.pdf |archiv-datum=2017-02-13   |zugriff=2017-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zeitpunkt.nrw/ulbbn/1908024 |titel=ULB Bonn / 1943 [ / Suche süggerath &amp;amp;#91;1-3&amp;amp;#93; |datum=1943 |sprache=de |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zeitpunkt.nrw/ulbbn/9975610 |titel=ULB Bonn / 133 (1942) &amp;amp;#91; / Suche süggerath &amp;amp;#91;1-1&amp;amp;#93; |datum=1942 |sprache=de |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zum Hitler-Jugend-Gebiet Köln-Aachen gehörte. Dort war die RAD-Einheit K3-314 W III stationiert. Im November 1944 wurde der Ort zum Hauptkampfgebiet. Er wurde [[Evakuierung|evakuiert]] und stark zerstört (siehe [[Operation Clipper]]). Im Rahmen der [[Operation Blackcock]] eroberten britische Truppen vom 14. bis 26. Januar 1945 das Rur-Dreieck (&amp;#039;Roer Triangle&amp;#039;) etwa zwischen den Städten Roermond, Sittard und Heinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde Süggerath nach Geilenkirchen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=310}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht eine örtliche Löschgruppe und gehört zum 1. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feuerwehr-sueggerath.de/ |titel=Feuerwehr Süggerath – Eine weitere Feuerwehr Stadt Geilenkirchen Website |sprache=de |abruf=2026-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Haus Horrig ===&lt;br /&gt;
Von Haus Horrig, eine der vielen ehemaligen Wasserburgen des Wurmtals in unmittelbarer Nähe des Dorfes, sind heute keine Gebäude- oder Mauerreste mehr erhalten. Die erste Erwähnung war im Jahr 1004.&amp;lt;ref&amp;gt;Akte Archief NRW;U K/4 13. April 1104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Erzbischof Friedrich I von Köln bezeugt, dass Meginherus de Randenrode, der weder Weib noch Sohn hat, aus frommem Antrieb sein eigenes Gut Horichem, das er zu Horenchusen (Horrig) hat und das 12 Kölner Schilling einbringt, für sein und seines Vaters Seelenheil dem Altar der heiligen Maria, der an der Treppe steht, übergab, St. Mariagraden Koln. (Burg und Hof Horrig nahe bei dem heutigen Schloss Trips).&lt;br /&gt;
Auf der Kartenaufnahme des Ingenieur-Geographen REGNAULT von 1805 bis 1807 &amp;#039;&amp;#039;(Kartenaufnahme der Rheinlande, Tranchot/Müffling 1803–1820 Blatt 66)&amp;#039;&amp;#039; ist die alte Burg noch komplett eingetragen. Heute kann lediglich die zur Anlage gehörende ehemalige [[Mühle]] noch erahnt werden. Die Herren von Horrig – auch Horick, Horrich – werden im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt. Ob es sich bei Haus Horrig / Süggerath um den Stammsitz des weitverzweigten Geschlechtes gehandelt hat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1525 kam das Haus Horrig zusammen mit dem Ort Süggerath in den Besitz eines Hermann von [[Randerath]], dessen Erben die Herrschaft im Jahre 1577 gegen [[Baesweiler]] tauschten. Neuer Besitzer war seitdem Johann von Randerath, Sohn des Jacob von Randerath und der Anna von Schilling. Anno 1760 starb dieser Zweig derer von Randerath aus. Theodor Meuser wurde nun für seine Gattin, Maria Catharina von Villneuve, Tochter der Anna Francisca Villneuve geborene Randerath, mit Horrig belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tochter dieser Eheleute, Maria Theresia Meuser, heiratete etwa 1780 einen Wilhelm Doemens, der aus Schinveld in Belgien stammte, und vorher den Namen Doemen gehabt haben soll. Auf ihn, von dessen Vorfahren nichts bekannt geworden ist, ging nun das Besitztum Horrig über. Es war nur ein Teil des vorher zusammengehörenden landwirtschaftlichen Grundbesitzes, aber auf diesem Teile muss das früher bestehende Schloss Horrig gestanden haben, wie sich schon dadurch erkennbar macht, dass neben dem, durch Neubau entstandenen, kleineren Hause, welches den Namen Horrig beibehielt, ein kleiner Rest des früheren Gebäudes bestehen geblieben ist. Das Gut Horrig aber ging über auf ihren jüngsten Sohn Franz Wilhelm Doemens (* 6. März 1795; † 23. Juli 1856); und dieser heiratete Anna Katharina Reiners, auch Reinartz genannt, gestorben bereits am 3. März 1839. Es kam zur Geburt von vier Söhnen und vier Töchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde der Besitz aufgeteilt und um 1900 befanden sich die Reste der Burg und die zugehörige Mühle im Besitz einer Familie Doemens aus Geilenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Haus Horrig gelegen befindet sich zwischen Süggerath und [[Tripsrath]] ein Waldstück mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musses&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Bereits im Jahre 1218 bestätigt der Kölner Erzbischof [[Engelbert I. von Köln|Engelbert I.]] den Kauf von 120 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ackerland des Gutes „Munen“ durch das [[Frauenstift|Damenstift]] [[Heinsberg]]. Hierbei soll es sich um die späteren „Musses-Laendereien“, westlich von Süggerath zwischen Bergerhof und dem ehemaligen Haus Horrig gelegen, handeln. Die Hofstelle ist zu unbekannter Zeit verfallen, jedoch noch auf einer Karte des Geometers H. Busch von ca. 1770 eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, Band 180 Seite 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Heilig Kreuz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:38 Kirche, Jan-von-Werth Straße 81, (Süggerath).jpg|mini|Kirche, Jan-von-Werth Straße 81]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kirchengebäude|Kirche]] [[Heilig Kreuz (Süggerath)|Heilig Kreuz]] handelt es sich um eine dreischiffige Backstein-Hallenkirche aus dem Jahre 1875; das Gebäude wurde nach dem Krieg 1947 erneuert. An Stelle dieses Neubaus stand bereits in früherer Zeit eine Kirche, welche wahrscheinlich zum nahebei gelegenen Gutshof &amp;#039;&amp;#039;Wylichs Hof&amp;#039;&amp;#039; gehörte. Der Chor der alten Kirche (um 1500) wurde in den Neubau mit einbezogen. Die im Neubau von 1875 verwendete [[Glocke]] stammte aus dem Jahr 1498.&amp;lt;ref&amp;gt;Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Renard, 1900 und Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen I. Rheinland, Seite 598&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer künstlerischer Bedeutung ist das in der [[Pfarrkirche]] beheimatete [[Antwerpener Retabel]] aus dem 16. Jahrhundert. Wer diese hochwertige Arbeit in Auftrag gab, ist ungeklärt. Fest steht auf jeden Fall, dass im Jahre 1533, also fast zum Zeitpunkt der Herstellung des Retabels, in Süggerath 125 Kommunikanten lebten, was ungefähr der damaligen Einwohnerzahl entsprechen dürfte. Die damaligen Süggerather galten bei der Obrigkeit als gehorsam. Etwas später, im Jahre 1559, wird ein Johann von Waldenrode als [[Kapellan]] in Süggerath erwähnt. Johann studierte zuvor zwei Jahre in [[Deventer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Urkunde vom 27. Juni 1533 und Urkunde vom 3. November 1559, abgedruckt in „Jülich-Bergische Kirchenpolitik am Ausgang des Mittelalters in die Reformationszeit“ Teilband 1 Otto R. Redlich, Bonn 1911&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst waren. Seit Januar 2025 bilden die katholischen Pfarreien den &amp;#039;&amp;#039;[[Pastoraler Raum|Pastoralen Raum]] Geilenkirchen&amp;#039;&amp;#039;, einer von insgesamt 44 Räumen im Bistum Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-aachen.de/export/sites/Bistum-Aachen/portal-bistum-aachen/newsletter/.galleries/Update/Update-Spezial/2024-05-23-Update-Spezial.pdf &amp;#039;&amp;#039;Pastorale Räume im Bistum Aachen&amp;#039;&amp;#039;], Newsletter des Bistums Aachen vom 23. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bombardier Doppelstockwagen - DB Regio NRW -- Geilenkirchen - 16. April 2014 (14008837566).jpg|mini|[[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach]] am Ortseingang von Süggerath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süggerath ist mit zwei Buslinien der [[WestVerkehr]] an das ÖPNV-Netz des [[Aachener Verkehrsverbund]]es angeschlossen. Neben dem nach Fahrplan auf festgelegten Linien verkehrenden Bussen kann auch der Multi-Bus angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.west-verkehr.de/images/pdf/west_multibus_karte.pdf Multibusbetrieb im Kreis Heinsberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|407}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|494}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Süggerath}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geilenkirchen.de Website der Stadt Geilenkirchen]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/DenkGei/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Stadt Geilenkirchen]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Kirchen%20und%20Kapellen%20im%20Kreis%20Heinsberg/KapellenGei.htm Kirchen und Kapellen in der Stadt Geilenkirchen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sueggerath.de Ortshomepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GeilenkirchenLokal20230930&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://geilenkirchen-lokal.de/?p=64913&lt;br /&gt;
 |titel=Geilenkirchen überschreitet „magische“ Einwohnerzahl von 30000&lt;br /&gt;
 |werk=geilenkirchen-lokal.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Volker Kirschbaum&lt;br /&gt;
 |datum=2022-10-13&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-07-30&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Geilenkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suggerath}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Heinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Geilenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Heinsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22923-55</name></author>
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