<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=S%C3%BCdwestfunk</id>
	<title>Südwestfunk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=S%C3%BCdwestfunk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCdwestfunk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T04:09:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCdwestfunk&amp;diff=31980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCdwestfunk&amp;diff=31980&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-29T12:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Landesrundfunkanstalt&lt;br /&gt;
| Senderlogo  = Südwestfunk alt Logo.svg&lt;br /&gt;
| Hörfunk     = &lt;br /&gt;
* [[SWF1]]&lt;br /&gt;
* [[S2 Kultur]]&lt;br /&gt;
* [[SWF3]]&lt;br /&gt;
* [[S4 Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[SWF4 Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* [[DASDING]]&lt;br /&gt;
| Fernsehen   = &lt;br /&gt;
* [[Südwest 3]]&lt;br /&gt;
* [[Eins Plus (Kulturprogramm)|Eins Plus]] &amp;lt;small&amp;gt;(1986–1994)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gründung    = 31. März 1946&lt;br /&gt;
| Auflösung   = 30. August 1998&lt;br /&gt;
| Nachfolger  = [[Südwestrundfunk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südwestfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SWF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war von 1946 bis 1998 die [[Landesrundfunkanstalt]] des Landes [[Rheinland-Pfalz]] sowie des südlichen [[Baden-Württemberg]]s. Er entstand in der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. Die Grenze zum Sendegebiet des [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunks]] (SDR) in Baden-Württemberg verlief entlang der ehemaligen Grenzlinie der Länder [[Baden (Südbaden)|Baden]] sowie [[Württemberg-Hohenzollern]] im Süden zu [[Württemberg-Baden]] im Norden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsitz des Südwestfunks war [[Baden-Baden]], Landesstudios bestanden in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], [[Tübingen]] und [[Mainz]]. 1998 fusionierte der SWF mit dem [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]] zum [[Südwestrundfunk]] (SWR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sendegebiet SWF.png|mini|Sendegebiet des Südwestfunks 1946–1998 …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutschland Besatzungszonen 8 Jun 1947 - 22 Apr 1949 franzoesisch.svg|mini|… bis auf [[Lindau (Bodensee)|Lindau]], das [[Saarland]] und [[West-Berlin]] identisch mit der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F017612-0008, Baden-Baden, Fernsehstudio Südwestfunk.jpg|mini|Aufzeichnung mit dem [[SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg|Sinfonieorchester des Südwestfunks]] im Ernst-Becker-Fernsehstudio Baden-Baden 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SWF Logo um 1970.svg|mini|Älteres Logo (um 1970)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburgfotograf swf uewagen8.jpg|mini|Ü-Wagen des SWF Hörfunks (1990)]]&lt;br /&gt;
=== Organisationsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bis 1945 gab es für das spätere Sendegebiet des &amp;#039;&amp;#039;Südwestfunks&amp;#039;&amp;#039; keine eigenständige Rundfunkanstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fakten zum: [http://www.ard.de/home/die-ard/fakten/abc-der-ard/Suedwestfunk__SWF_/484236/index.html Südwestfunk (SWF)], ard.de, abgerufen am 13. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet gehörte zum Einzugsbereich der Sendegesellschaften bzw. Reichssender in [[Hessischer Rundfunk#Geschichte|Frankfurt am Main]], [[Süddeutscher Rundfunk#Geschichte|Stuttgart]] und [[Reichssender Saarbrücken|Saarbrücken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Französische Besatzungszone#Militärregierung und Zivilverwaltung|französischer Besatzungshoheit]] wurden im Herbst 1945 zunächst die Sender &amp;#039;&amp;#039;[[Sender Koblenz|Radio Koblenz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;von dem Zeitungsjournalisten Anton Tilman Veit; Walter Klingler: &amp;#039;&amp;#039;Radio Koblenz: eine Episode des Nachkriegsrundfunks&amp;#039;&amp;#039; (1984)&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[Sender Freiburg-Lehen#Geschichte|Radio Freiburg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;von dem ehemaligen Sendestellenleiter Ernst Brugger; Roland Schrag: &amp;#039;&amp;#039;Das Studio Freiburg nach 1945 und die Rolle des Südwestfunks in der Badenfrage&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Badens Mitgift: 50 Jahre Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (2002), [https://books.google.de/books?id=oyFoAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Hier+ist+der+S%C3%BCdwestfunk+mit+den+Sendern+Koblenz,+Freiburg+und+dem+Kurzwellensender+Baden-Baden,+angeschlossen+Radio+Saarbr%C3%BCcken%22 S. 247]–279&amp;lt;/ref&amp;gt; in Betrieb genommen. In [[Baden-Baden]] wurde das in unmittelbarer Nähe des Sitzes der &amp;#039;&amp;#039;Direction de l&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch Materialien der &amp;#039;&amp;#039;[http://www.diplomatie.gouv.fr/fr/IMG/pdf/AC4_relations_artistiques.pdf Direction générale des Affaires culturelles]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 284&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegene Hotel „Kaiserin Elisabeth“ beschlagnahmt und als Funkhaus des zu schaffenden zonenweiten Rundfunks vorgesehen. Dieser erhielt von seinem provisorischen Verwalter, dem Unternehmer Oscar Schneider-Hassel, im Dezember 1945 den Namen „Südwestfunk“; [[Friedrich Bischoff]], ehemals Leiter der [[Schlesische Funkstunde|Schlesischen Funkstunde]], wurde auf Vorschlag von Schneider-Hassel zum Intendanten berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Hansmartin Schwarzmaier: &amp;#039;&amp;#039;Die Informationsorgane: Presse und Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Südwesten zur Stunde Null&amp;#039;&amp;#039; (1975), S. 193 ([https://books.google.de/books?id=Rs8QAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22Oscar+Schneider-Hassel%22&amp;amp; 205]); Herwig John: &amp;#039;&amp;#039;Der Rundfunk in Südwestdeutschland in der Zeit vor und nach dem Zusammenbruch 1945&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5 (1980), S. 153 ([https://books.google.de/books?id=zPDPBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA171 171 f.])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31.&amp;amp;nbsp;März 1946 ging der Südwestfunk über die Mittelwellensender Koblenz und Freiburg sowie einen mobilen Kurzwellensender in Baden-Baden auf Sendung (zur [[Geschichte des Saarlandes#Saarstaat|Sonderzone Saarland]] siehe [[Saarländischer Rundfunk#Geschichte|SR]]). Im Juli schloss sich der Mittelwellensender Kaiserslautern an, im November 1946 der [[Mittelwellensender Sigmaringen]]. Am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1948 wurde der Südwestfunk als Anstalt des öffentlichen Rechts konstituiert&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung Nr. 187 über die Errichtung des „Südwestfunks“&amp;#039;&amp;#039; vom 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1948, [https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026625017#page/1756/mode/1up JO.CCFA Nr.&amp;amp;nbsp;215 (1948) S.&amp;amp;nbsp;1756], geändert durch &amp;#039;&amp;#039;Verordnung Nr.&amp;amp;nbsp;198&amp;#039;&amp;#039; vom 19.&amp;amp;nbsp;Januar 1949, [https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026625629#page/1892/mode/1up JO.CCFA Nr.&amp;amp;nbsp;244/245 (1949) S.&amp;amp;nbsp;1891]. Der Sitz wurde entgegen der Verordnung nicht Mainz, sondern blieb in Baden-Baden.&amp;lt;/ref&amp;gt; und so zur Landesrundfunkanstalt für Baden, Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bildung des Landes [[Baden-Württemberg]] wurde der SWF 1952 auf staatsvertragliche Grundlage gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.verfassungen.de/bw/wuerttemberg-hohenzollern/swfvertrag51.htm &amp;#039;&amp;#039;Staatsvertrag über den Südwestfunk&amp;#039;&amp;#039;] vom 27. August 1951&amp;lt;/ref&amp;gt; und blieb zuständig für dessen südlichen Landesteil. Baden-Württemberg war somit für viele Jahre das einzige Bundesland, das zwei öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalten hatte (SDR und SWF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1997 unterzeichneten die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Staatsvertrag über die Gründung der Zwei-Länder-Anstalt [[Südwestrundfunk]] (SWR). Anfang 1998 fusionierten SWF und [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]] formal zum SWR, im Laufe der nächsten Monate konstituierten sich Rundfunk- und Verwaltungsrat, im März erfolgte die Intendantenwahl. Ab 30. August gingen die Programme unter neuer Bezeichnung auf Sendung. Das Programmangebot blieb jedoch weitgehend erhalten. Im dritten Fernsehprogramm hatte schon zuvor, seit seiner Gründung 1969, eine enge Kooperation von SWF, SDR und Saarländischem Rundfunk bestanden, so war ein Gemeinschaftsprogramm mit einzelnen Regionalsendungen ausgestrahlt worden. Auch im Hörfunk wurde seit Schaffung der zweiten Programme ab 1953 ein Gemeinschaftsprogramm mit wechselnder Zuständigkeit veranstaltet, in dem nur geringe Sendezeiten von SWF und SDR parallel bedient wurden. Andere Hörfunkprogramme sind seit der Fusion von SWF und SDR in Landesprogramme geteilt, etwa in SWR1 Rheinland-Pfalz und SWR1 Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober wurden SDR und SWF endgültig aufgelöst, Rechte und Pflichten gingen auf den SWR über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe für die Verschmelzung waren hauptsächlich finanzieller Natur, durch die Straffung der Organisationsstrukturen und die Reduzierung des Verwaltungsapparates wurden beachtliche Mittel frei. Aufgrund der sich wandelnden demografischen Situation waren die Gebühreneinnahmen des Südwestfunks immer mehr zurückgegangen, während der SDR mit seinen durch Zuzug gekennzeichneten Ballungsräumen finanziell gut ausgestattet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum inoffiziellen Verbreitungsgebiet zählte der SWF auch den Raum [[Köln]] und das [[Saarland]], die von seinen Sendern erreicht und die im Wetterbericht stets eigens erwähnt wurden (so wurde am Ende der Nachrichten regelmäßig „der Wetterbericht für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland und die [[Kölner Bucht]]“ verlesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Programmgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der SWF strahlte bis 1951 nur ein Hörfunkprogramm aus (später als &amp;#039;&amp;#039;[[SWF1]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet). Dann nahm das 2. Hörfunkprogramm &amp;#039;&amp;#039;SWF2&amp;#039;&amp;#039; über [[Ultrakurzwelle|UKW]] seinen Sendebetrieb auf. Von 1949 bis 1958 baute der Journalist [[Wilhelm Sandfuchs]] den [[Verkündigungssendung|Kirchenfunk]] des SWF auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. August 1964 folgte über UKW zunächst als „[[Ausländerprogramm der ARD|Gastarbeiterprogramm]]“ das 3. Hörfunkprogramm, das in den 1970er-Jahren zur Musik- und Servicewelle &amp;#039;&amp;#039;[[SWF3]]&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut und weiterentwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 1969 begann der SWF zusammen mit dem Süddeutschen Rundfunk (SDR) und dem [[Saarländischer Rundfunk|Saarländischen Rundfunk]] (SR) für die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und für das Saarland das [[Drittes Fernsehprogramm|Dritte Fernsehprogramm]] &amp;#039;&amp;#039;[[SWR Fernsehen|Südwest 3]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Programm wurde Zug um Zug zum Vollprogramm ausgebaut, seit 1971 gibt es tägliche Sendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Austastlücke]] dieses Programms startete der SWF 1984 sein regionales [[Teletext|Videotext]]-Angebot unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;SWF-Text&amp;#039;&amp;#039;, das später mit dem gleichzeitig gestarteten &amp;#039;&amp;#039;Südfunk-Text&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Südwest-Text&amp;#039;&amp;#039; zusammengeführt wurde (Text-Produktionsstandort ist heute das Landesfunkhaus in Mainz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1991 wurde das 2. Hörfunkprogramm SWF2 mit SDR&amp;amp;nbsp;2, dem 2. Hörfunkprogramm des Süddeutschen Rundfunks, zum neuen Kulturkanal &amp;#039;&amp;#039;S2 Kultur&amp;#039;&amp;#039; verschmolzen. Zur gleichen Zeit nahm das ebenfalls gemeinsam mit dem SDR veranstaltete 4. Hörfunkprogramm [[S4 Baden-Württemberg]] seinen Sendebetrieb auf. Als Pendant zu diesem 4. Hörfunkprogramm für Baden-Württemberg startete der SWF am 1. Dezember 1991 sein Landesprogramm &amp;#039;&amp;#039;[[SWF4 Rheinland-Pfalz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1997 ging das gemeinsam mit dem SDR produzierte Jugendmultimedium &amp;#039;&amp;#039;[[DASDING]]&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen des DAB-Pilotprojekts Baden-Württemberg auf Sendung. Es handelt sich um ein digitales 24-Stunden-Angebot für Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren, das über UKW, [[Digital Audio Broadcasting|DAB]] und [[Astra Digital Radio|ADR]] sowie im Internet verbreitet wird. DASDING verbindet die Medien Hörfunk, Fernsehen und Internet zu einem neuartigen Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;[[Südwestrundfunk]]s&amp;#039;&amp;#039; sendeten alle Programme des SWF noch bis zum Ende August 1998. Am 30. August 1998 nahmen die Programme des Südwestrundfunks ihren Sendebetrieb auf. SWF1 ging in &amp;#039;&amp;#039;[[SWR1|SWR1 Baden-Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[SWR1|SWR1 Rheinland-Pfalz]]&amp;#039;&amp;#039; auf, S2 Kultur wurde in &amp;#039;&amp;#039;SWR2&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, SWF3 ging in &amp;#039;&amp;#039;[[SWR3]]&amp;#039;&amp;#039; auf, S4 Baden-Württemberg wurde in &amp;#039;&amp;#039;[[SWR4|SWR4 Baden-Württemberg]]&amp;#039;&amp;#039; und SWF4 Rheinland-Pfalz wurde in &amp;#039;&amp;#039;[[SWR4|SWR4 Rheinland-Pfalz]]&amp;#039;&amp;#039; überführt. Das Jugendprogramm &amp;#039;&amp;#039;DASDING&amp;#039;&amp;#039; wird vom SWR weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Dritte“ Fernsehprogramm Südwest 3 wurde in die beiden Programme Südwest BW und Südwest RP (später Südwest Fernsehen und heute SWR Fernsehen) überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
* 1946–1965: [[Friedrich Bischoff]]&lt;br /&gt;
* 1965–1977: [[Helmut Hammerschmidt]]&lt;br /&gt;
* 1977–1993: [[Willibald Hilf]]&lt;br /&gt;
* 1993–1998: [[Peter Voß (Journalist)|Peter Voß]] – danach weiter bis 2007 Intendant des [[Südwestrundfunk|SWR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pausenzeichen ===&lt;br /&gt;
Als [[Pausenzeichen (Rundfunk)|Pausenzeichen]] verwendete der Südwestfunk seit dem 31. März 1946 die Anfangstakte des Terzetts &amp;#039;&amp;#039;Bald prangt, den Morgen zu verkünden&amp;#039;&amp;#039; aus dem Finale des zweiten Aktes von [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde anfangs von der Hauspianistin [[Maria Bergmann]] live gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Krass: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swr2/wissen/3131946-der-suedwestfunk-sendet-sein-pausenzeichen-100.html 31.3.1946: Der Südwestfunk sendet sein Pausenzeichen.]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;SWR2 Zeitwort&amp;#039;&amp;#039; vom 31. März 2022 ([https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/swr2-zeitwort-2022-03-31-100.pdf Manuskript: PDF; 88 kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=2fMtD3-XLgE |titel=SWF-Pausenzeichen}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[SWF3]] verwendete später auch eine mit einem [[E-Bass]] intonierte Variante als [[Akustische Markenführung#Audiologo|Audiologo]]. Im Laufe der Verwendung war es in unterschiedlichen Variationen zu hören, wurde aber später durch [[Jingle]]s abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programme ==&lt;br /&gt;
=== Fernsehen ===&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit anderen Rundfunkanstalten lieferte der SWF Sendungen und Beiträge für folgende Fernsehprogramme:&lt;br /&gt;
* [[Das Erste]] – Erstes Deutsches Fernsehen (Gemeinschaftsprogramm der ARD)&lt;br /&gt;
* [[SWR Fernsehen|Südwest 3]] (ab 1969) – Drittes Fernsehprogramm für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland (Kooperation mit SDR und SR)&lt;br /&gt;
* [[3sat]] (ab 1984) – Kulturkanal von ARD, ZDF, [[ORF]] und [[Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft|SRG]]&lt;br /&gt;
* [[ARTE]] (ab 1992) – deutsch-französischer Kulturkanal&lt;br /&gt;
* [[KiKA]] (ab 1997) – Kinderkanal von ARD und ZDF&lt;br /&gt;
* [[Phoenix (Fernsehsender)|Phoenix]] (ab 1997) – gemeinsamer Ereigniskanal der [[ARD]]-Anstalten und des [[Zweites Deutsches Fernsehen|ZDF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörfunk ===&lt;br /&gt;
* [[SWF1]] – Vollprogramm mit Information, Schlagern und Popmusik, nach der Einführung von S4/SWF4 wurde die Musikfarbe auf Oldies und Soft-Pop umgestellt.&lt;br /&gt;
* [[S2 Kultur]] – Kulturradio (Kooperation mit dem SDR)&lt;br /&gt;
* [[SWF3]] – Popwelle&lt;br /&gt;
* [[S4 Baden-Württemberg]] – regionalisiertes Programm für Baden-Württemberg mit Schlagern und leichter Musik (Kooperation mit dem SDR)&lt;br /&gt;
* [[SWF4 Rheinland-Pfalz]] – regionalisiertes Programm für Rheinland-Pfalz mit Schlagern und leichter Musik&lt;br /&gt;
* [[DASDING]] – Jugendprogramm, damals noch im Aufbau begriffen (Kooperation mit dem SDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeanlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SWF-Fernsender 1969.png|mini|SWF-Sendernetz für das erste Fernsehprogramm im Jahr 1969]]&lt;br /&gt;
Zur Ausstrahlung seiner Hörfunkprogramme und des ersten Fernsehprogramms der ARD verfügte der SWF zuletzt über folgende [[Grundnetzsender]]. Daneben nutzte der SWF die Sendeanlagen [[Sender Bad Marienberg|Bad Marienberg]], [[Fernmeldeturm Bornberg|Bornberg]] und [[Sender Blauen|Blauen]] der Deutschen Telekom sowie den [[Sender Grünten|Standort Grünten]] des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]]. Bis auf den Bodenseesender werden alle Senderstandorte vom SWR weiterbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bodenseesender]] für Mittelwelle (bis 2012) und Kurzwelle (bis 2004)&lt;br /&gt;
* [[Rheinsender]] für Mittelwelle (bis 2012) und UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Donnersberg]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Eifel]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Feldberg]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Freiburg-Lehen]] für Mittelwelle (bis 2012) und UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Haardtkopf]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Hornisgrinde]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Kettrichhof]] für UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Koblenz (Dieblich-Naßheck)]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Linz am Rhein]] für UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Raichberg]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Sender Saarburg]] für UKW-Hörfunk und Fernsehen&lt;br /&gt;
* [[Waldburg (Württemberg)#Bauwerke|Sender Waldburg]] für UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Weinbiet]] für UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
* [[Sender Witthoh]] für UKW-Hörfunk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Hanfgarn]]: &amp;#039;&amp;#039;Saudantzens abenteuerliche Historie. Das ist Beschreibung des heutigen Südwestfunk-Landesstudios Rheinland-Pfalz, nebst Chronik seines Hauses ... bis anno dom. 1961.&amp;#039;&amp;#039; Mainz : Schmidt, 1961&lt;br /&gt;
* [[Franz-Josef Heyen]], Friedrich P. Kahlenberg: &amp;#039;&amp;#039;Südwestfunk. Vier Jahrzehnte Rundfunk im Südwesten.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-0706-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ÖRR-Anstalten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/44/55.21/N |EW=8/13/26.29/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1009723-5|LCCN=n50057124|VIAF=159093244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sudwestfunk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südwestfunk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Anstalt des öffentlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunkveranstalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Baden-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Baden-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendestart 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sendeschluss 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>