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	<title>Südostdeutscher Wandervogel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T01:32:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCdostdeutscher_Wandervogel&amp;diff=1219870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diascan: Die neue Hütte wird nicht vom DAV betrieben.</title>
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		<updated>2025-12-28T19:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die neue Hütte wird nicht vom DAV betrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen||2=Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:sb-wandervogel.gif|mini|Zeichen des Südostdeutschen Wandervogel (15&amp;amp;nbsp;mm Silber), das Zeichen geht auf das Gedicht von [[Walter Flex]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wildgänse rauschen durch die Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; zurück.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südostdeutsche Wandervogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Zusammenschluss von verschiedenen [[Wandervogel]]bünden auf dem Gebiet des heutigen [[Rumänien]]. Er wurde 1935 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 1907 wurden Gruppen des [[Österreichischer Wandervogel|Österreichischen Wandervogels]] überall in den deutschsprachigen Gebieten [[Österreich-Ungarn]]s bis nach [[Siebenbürgen]] (Transsylvanien) und [[Banat]] gegründet. Der Lehrer Theodor Fabini aus [[Sighișoara|Schäßburg]] (Sighișoara), der in Berlin studierte, wo er den Wandervogel kennengelernt hatte, führte seine Schüler nach Wandervogelart in die Natur. [[Sibiu|Hermannstädter]] Gymnasiasten der Wandervogelgruppe Alwyl unter Führung von Capesius unternahmen eine 10-tägige Großfahrt von Hermannstadt (Sibiu) nach [[Brașov|Kronstadt]] (Brașov). Weitere Gruppen entstanden bald in allen deutschen Städten zwischen [[Cluj-Napoca|Klausenburg]] (Cluj-Napoca), [[Bistrița|Bistritz]] (Bistrița), Hermannstadt (Sibiu) und Kronstadt (Brasov). Außer in Kronstadt, wo die Bewegung vor allem von Handwerksburschen getragen wurde, ging sie im Allgemeinen von Gymnasiasten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurden im [[Vertrag von Trianon]] der größte Teil des Banat dem [[Königreich Rumänien]] zugeschlagen. Die [[Rumänen]] [[Siebenbürgen]]s hatten sich am 1. Dezember 1918 in den [[Karlsburger Beschlüsse]]n ([[Alba Iulia]]) für die Vereinigung mit Rumänien ausgesprochen; die Volksversammlungen der [[Siebenbürger Sachsen]] und der [[Banater Schwaben]] entschieden sich im Jahr 1919 ebenfalls für die Vereinigung ihrer Gebiete mit Rumänien. In den Karlsburger Beschlüssen haben die Rumänen den [[Magyaren]] und den Deutschen als Minderheiten weitgehende Gleichberechtigung zugesichert, dies aber später nicht eingehalten. Im November 1918 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgische Wandervogel&amp;#039;&amp;#039; gegründet. In den 1920er Jahren entstanden auch zahlreiche Mädchengruppen. Der Siebenbürgische Wandervogel wurde stark von reichsdeutschen Gruppen wie der schlesischen Jungenschaft in der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] beeinflusst, mit denen gemeinsame [[Fahrt (Jugendbewegung)|Fahrten]] unternommen wurden und die viele siebenbürgische Wandervogelgruppen nach Deutschland einlud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde die Arbeitsgemeinschaft Siebenbürger und Banater Wandervogelgruppen gegründet, die sich 1929 in [[Mediaș|Mediasch]] zum „Bund südostdeutscher Wandervögel“ umbenannte. Die Banater Wandervögel unterhielten auch gute Kontakte zu den Wandervögeln im jugoslawischen Teil des Banat, während im ungarischen Teil des Banat deutsche Vereinigungen verboten waren. In zahlreichen freiwilligen Arbeitseinsätzen wurde die Schutzhütte am [[Bâlea-See]] (Bâlea Lac) in den [[Südkarpaten]] wiederhergestellt. Heute befindet sich an der Stelle eine neu errichtete Hütte. Unweit der Stelle befindet sich die ehemalige Bärenjagdhütte des Diktators [[Nicolae Ceaușescu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurden die Arbeitseinsätze von der rumänischen Regierung verboten, da man diese als neue Parteiorganisation ansah. Die einzige zugelassene Organisation der Deutschen in Rumänien, die [[Deutsche Volksgruppe in Rumänien]], führte diese Arbeiten dann mit den Wandervögeln weiter und es entwickelten sich daraus mehrere soziale Einrichtungen wie Kindererholungslager, Schuldienst und anderes mehr. Die deutschen [[Pfadfinder]]gruppen in Bistritz traten 1935 als selbständiger Horst dem Wandervogel bei. Viele Wandervogelgruppen bauten sich in alten Wehrtürmen oder aus Scheunen ihre Heime, wo sie ihre Nestabende abhielten, was stark zum Gemeinschaftsbewusstsein beigetrug. Später hat Walter Hatzak ein [[Jugendherberge|Jugendherbergswerk]] in Siebenbürgen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Entwicklung bereitete der Bewegung ein schnelles Ende. Die [[Reichsregierung#Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945)|deutsche Reichsregierung]] in Berlin ließ die Führer der Parteigruppen der deutschen Minderheit in Rumänien nach Deutschland berufen und ersetzte sie durch einen [[Volksgruppenführer]]. Wie im Reichsgebiet wurden auch die deutschen Jugendorganisationen wie Pfadfinder und Wandervogel in Rumänien verboten und in einen einheitlichen Jugendverband überführt. Es gab keinen nennenswerten Widerstand als die deutsche Jugend in Rumänien unter „bedingungslosen Gehorsam“ auf den [[Führer (Politik)|Führer]] eingeschworen und gleichgeschaltet wurde. Damit wurde die Freiheit des Einzelnen und die [[Meißner-Formel]], nach der die Jugend ihr Leben „aus eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit sein Leben gestalten“ konnte, ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute besteht aber ein &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgischer Freundeskreis&amp;#039;&amp;#039; des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutschen Wandervogels&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Bonfert]], Vorsitzender der Deutschen Volkspartei in Rumänien&lt;br /&gt;
* [[Albert Klein (Bischof)|Albert Klein]], Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien&lt;br /&gt;
* [[Alexander Tietz]], Schriftsteller und Ethnograf&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Hans Hockl]], Pädagoge, Politiker, Historiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Hans-Konrad Molitoris]], Arzt und Mitorganisator der Landdienstbewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendbewegung in Siebenbürgen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;rot-graue blätter. internetschrift der pfadfinderschaft grauer reiter&amp;#039;&amp;#039; Nr. 48, Oktober 2005, S. 12–19,  [http://www.schriftleitung.org/contentserv/schriftleitung.org/data/media/3054/rgb%20048.pdf schriftleitung.org] (PDF; 550&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Gerhard Albrich, Hans Christ, Hans Wolfram Hockl: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Jugendbewegung im Südosten&amp;#039;&amp;#039;. Gieseking, Bielefeld 1969&lt;br /&gt;
* [[Karl Otto Paetel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutscher Wandervogel: deutsche Jugendwanderer in Rumänien&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Die Kommenden, Flarchheim 1930&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--nicht auffindbar, Vortrag? * Siebenbürgische Wandervögel 1991/Dinkelsbühl 11. bis 13. Juni, Guido Fabritius--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/jugend/7380-pfadfinder-betrachtungen-zur-jugend_.html Betrachtungen zur Jugend- und Wanderbewegung Rumäniens.] Siebenbürgische Zeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sudostdeutscher Wandervogel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäniendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minderheitenorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diascan</name></author>
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