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	<title>Südlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:46:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sharp111: HC: Ergänze Kategorie:Ortsbezirk von Merzkirchen</title>
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		<updated>2024-12-17T07:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ortsbezirk_von_Merzkirchen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ortsbezirk von Merzkirchen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ortsbezirk von Merzkirchen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Südlingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Merzkirchen&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Südlingen.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Südlingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.57&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 06.45&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 302 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 290&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 330&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 1.7663&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 39&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2018-07&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Müllers großes deutsches Ortsbuch]] 2019&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Saur, Berlin/Boston 2019, e-ISBN (PDF) 978-3-11-063685-7, S. 1097 (abgerufen am 22. Mai 2021 über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-03-16&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 54439&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06583&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                    = Saargau-merzkirchen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Saargau bei Merzkirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der westlichste und mit [[Kelsen (Merzkirchen)|Kelsen]] der südlichste Ortsteil der [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Ortsgemeinde [[Merzkirchen]] im [[Landkreis Trier-Saarburg]]. Er ist zudem der bevölkerungsschwächste Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das als [[Straßendorf]] angelegte Südlingen liegt am Osthang eines nach Süden abfallenden Bachtales 1,44&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie von Kirche zu Kirche) südwestlich des Ortsteils Dittlingen und 2,45&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie von Kirche zu Kirche) südwestlich des Ortsteils Merzkirchen. Der Ort liegt im Osten des [[Saargau#Landschaft Saargau|Saargaues]] an der Grenze zum [[Saarland]]. Die Grenze zur westlichen Nachbargemeinde [[Palzem]] (Ortsteil Esingen) liegt in 710&amp;amp;nbsp;m Entfernung, die zur südlichen Nachbargemeinde [[Kirf]] (Ortsteil [[Beuren (Saargau)|Beuren]]) in 460&amp;amp;nbsp;m Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Erhebungen im nahen Umkreis sind&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Gommelberg&amp;#039;&amp;#039; (etwa {{Höhe|300|DE-NHN}}) im Süden&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Wiesenberg&amp;#039;&amp;#039; (etwa {{Höhe|320|DE-NHN}}) im Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umgebende Landschaft wird landwirtschaftlich genutzt und ist geprägt von Weideland, Ackerflächen und Streuobstwiesen. In Teilen der Gemarkung bedeckt [[Keuper]] den darunter liegenden [[Muschelkalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil der Ortsgemarkung liegt im [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Kalkwälder bei Palzem&amp;#039;&amp;#039; (Gebietsnummer 6404-305).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südlinger Bach ===&lt;br /&gt;
Der Name des Baches, an dessen Ostseite der Ort liegt, ist &amp;#039;&amp;#039;Südlinger Bach&amp;#039;&amp;#039;. Er entspringt etwa 580&amp;amp;nbsp;m nördlich der Ortslage, unterquert östlich der Ortslage die L 132 und vereinigt sich nach weiteren 410&amp;amp;nbsp;m mit dem aus Osten kommenden Dittlinger Bach. Er fließt weiter in überwiegend südlicher Richtung, nimmt nach 1,44&amp;amp;nbsp;km das Wasser des aus Richtung Beuren kommenden &amp;#039;&amp;#039;Halsgrath&amp;#039;&amp;#039;-Baches auf, macht an dieser Stelle eine Wendung nach Westen, fließt an Palzem-Dilmar vorbei, dessen Namen er als &amp;#039;&amp;#039;Dilmarbach&amp;#039;&amp;#039; fortan trägt, und mündet nach 3,16&amp;amp;nbsp;km seit der Vereinigung mit dem Halsgrath als rechter Nebenfluss südöstlich von Palzem in die Mosel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr der Ort &amp;#039;&amp;#039;Siedelingen&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1159. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;-ingen&amp;#039;&amp;#039; des Ortsnamens sowie die Siedlungsform Hof-Burg lässt auf eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Ansiedlung schließen. Hinzu kommt, dass man 1895 30 Gräber aus der Frankenzeit gefunden hat. Weitere vier Gräber aus dem 8. Jahrhundert barg das [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinische Landesmuseum Trier]] 1938 bei einer Nachgrabung. Eine Besiedlung zur Römerzeit angesichts der in der Nähe bei der Flur &amp;#039;&amp;#039;Ahlersfels&amp;#039;&amp;#039; verlaufenden alten Römerstraße konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Ursprünglich war hier eine [[Wasserburg]], umgeben von Wall und Graben. Sie sollte – ähnlich wie die nahe gelegene [[Schloss Thorn|Burg Thorn]] – ein Vorposten gegen die [[Grafschaft Luxemburg]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg und Dorf gehörten den Herren von Südlingen, bis sie 1161 im Streit zwischen dem [[Pfalzgraf]]en [[Konrad der Staufer|Konrad dem Staufer]] und den Trierer Bischöfen von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]] an Erzbischof [[Hillin von Falmagne|Hillin]] von Trier fiel. Ab dem 14. Jahrhundert war die Ansiedlung im Besitz derer von [[Püttlingen]], später derer [[von der Fels]] (Veltz). Vermutlich infolge der Auswirkungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war Südlingen noch 1516 zerstört und unbewohnt. 1707 kam der Ort als Lehen an Karl Lothar Freiherr von der [[Horst (westfälisches Adelsgeschlecht)|Horst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier|8047|Ortsname / Ortsgeschichte|Südlingen, Gemeinde Merzkirchen|zugriff=2016-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu acht Meter hohe Mauerreste früherer Bauwerke standen noch 1848. Die einzigen Spuren aus dem 8. Jahrhundert finden sich heute noch in der im Privatbesitz befindlichen Kapelle. Gegen den Widerstand der Bewohner wurde 1970 die Kapellenwiese vom [[Bistum Trier]] vereinnahmt, so dass die Kapellenbesitzer für die Unterhaltung des Gebäudes selbst aufkommen müssen. 1790 hatte das Dorf in sieben Häusern sechs Bürger, 1843 nur noch vier Einwohner, 1911 immerhin wieder 52 Einwohner in zehn (!) Gebäuden. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zu 80 % zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1946 wurde die damalige Gemeinde Südlingen gemeinsam mit [[Liste der 1946 vom Anschluss an das Saarland betroffenen Gemeinden|weiteren 80 Gemeinden]] der Landkreise [[Landkreis Trier|Trier]] und [[Landkreis Saarburg|Saarburg]] dem im Februar 1946 von der übrigen [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] abgetrennten [[Saarland 1947 bis 1956|Saargebiet]] angegliedert, das zu der Zeit nicht mehr dem [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] unterstand. Am 6. Juni 1947 wurde diese territoriale Ausgliederung bis auf 21 Gemeinden wieder zurückgenommen, damit kam Südlingen an das 1946 neugebildete Land [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1974 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Südlingen mit 40 Einwohnern zusammen mit fünf weiteren Gemeinden zur Ortsgemeinde Merzkirchen in Form einer Neubildung zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stat.&amp;quot;&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP|Stand=2016|Seiten=171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbezirk ===&lt;br /&gt;
Südlingen ist gemäß [[Hauptsatzung]] einer von sieben Ortsbezirken der Ortsgemeinde Merzkirchen. Der Bezirk umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde. Auf die Bildung eines [[Ortsbeirat]]s wurde verzichtet. Die Interessen des Ortsbezirks werden von einem [[Ortsvorsteher]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarburg-kell.de/saarburg_kell/B%C3%BCrger%20%26%20Verwaltung/Satzungen/Hauptsatzungen/Merzkirchen.pdf |titel=Hauptsatzung der Ortsgemeinde Merzkirchen vom 17. November 1994 in der Fassung der 7. Änderungssatzung vom 22. März 2018 |titelerg=§ 2 Ortsbezirke |format=PDF |hrsg=Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg-Kell |abruf=2021-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210520192533/http://www.saarburg-kell.de/saarburg_kell/B%C3%BCrger%20%26%20Verwaltung/Satzungen/Hauptsatzungen/Merzkirchen.pdf |archiv-datum=2021-05-20 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Weiter wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 Ortsvorsteher von Südlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://saarburg.more-rubin1.de/meeting.php?sid=ni_2006-OGRMER-41&amp;amp;suchbegriffe=&amp;amp;select_koerperschaft=154&amp;amp;select_gremium=&amp;amp;datum_von=2009-07-09&amp;amp;datum_bis=2009-07-09&amp;amp;entry=0&amp;amp;sort=&amp;amp;kriterium=si |titel=Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Merzkirchen |titelerg=Top 6, Ernennung der ehrenamtlichen Ortsvorsteher der Ortsbezirke Dittlingen, Kelsen, Körrig, Merzkirchen, Portz, Rommelfangen und Südlingen, Vereidigung und Einführung in das Amt |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg-Kell |datum=2009-07-09 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/konz-saarburg-hochwald/gluecksfee-lutz-bringt-weiter-weiter_aid-5306469 |titel=„Glücksfee“ Lutz bringt Weiter weiter |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2009-06-23 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 60,71 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2350000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Saarburg-Kell, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 59,1 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M169/OV2024/ergebnisse_ortsbezirk_2350815407.html |titel=Ortsvorsteherwahlen: 9. Juni 2024, Südlingen |hrsg=Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg-Kell |abruf=2024-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber ein rotes [[Ankerkreuz]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Das rote Kreuz ist Teil des Familienwappens derer von Püttlingen. Die Burg Südlingen gehörte ab dem 14. Jahrhundert mehrere hundert Jahre denen von Püttlingen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1949 eingeführt und stammt von Ernst Steffny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kapelle St. Barbara und St. Blasius ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Südlingen-Kapelle.JPG|mini|Kapelle St. Barbara und St. Blasius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Südlingen-Wegekreuz.JPG|mini|hochkant|Südlinger Wegekreuz]]&lt;br /&gt;
Reste der heutigen kleinen Kapelle ({{Coordinate|text=ICON0|NS=49/34/13.762855/N|EW=6/26/47.34787/E|type=landmark|name=Kapelle Südlingen|region=DE-RP}}) von Südlingen stammen aus fränkischer Zeit, etwa 8. bis 9. Jahrhundert. Sie befinden sich am Ostchor und an der Südwand, vom Fundament bis in etwa 80&amp;amp;nbsp;cm Höhe über dem heutigen Niveau. Außerdem finden sich unter dem Plattenboden im Ostchor hinter dem Altar Gräber aus fränkischer Zeit. Bis 1840 waren auf der Wiese im Norden der Kapelle die Reste von Wall und Graben der ehemaligen Wasserburg sichtbar. Beim Neubau des Schiffes 1736 haben sich Teile der damaligen Hauskapelle erhalten. Die Kapelle ist ostwestlich ausgerichtet. Das Schiff hat auf jeder Seite zwei [[Rundbogenfenster]] und im schmucklosen Westgiebel ein [[Rundfenster]] über dem Rundbogenportal. Das Mauerwerk ist 80&amp;amp;nbsp;cm stark, wobei die Südwand, die am Fuß 1,4&amp;amp;nbsp;m dick ist, diese Stärke erst in einer Höhe von 1,6&amp;amp;nbsp;m erreicht. Die Grundmaße der Kapelle betragen etwa 4,5 × 12&amp;amp;nbsp;m. Der Chor ist etwas eingezogen und stellt den ältesten Teil der Kapelle dar. Er hat zu beiden Seiten je ein Rundbogenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man betritt das Gebäude durch eine dunkel gebeizte Eichentür. 1955 fand man im Altarinneren ein [[Sepulcrum]]. Dieser kofferförmige, bleierne Reliquienbehälter enthielt das Siegel des Trierer [[Weihbischof]]s Hubert Yffz, der dieses Amt von 1451 bis 1483 innehatte. Also ist der Altar in diesem Zeitraum geweiht worden. Der Reliquienbehälter wird heute im [[Museum am Dom Trier|Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum]] aufbewahrt, nachdem er bis 1984 im Bistumsarchiv lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Satteldach]] trägt über dem Chor einen pyramidenförmigen [[Dachreiter]] mit [[Klangarkade]]n. Die früheste Erwähnung einer Glocke findet sich 1783/84. 1847 wurde eine inschriftslose Glocke umgegossen. Aus dem Kirchenbuch ist zu entnehmen, dass die Kapelle 1872 eine neue, 24&amp;amp;nbsp;kg schwere Glocke aus der [[Glockengießerei Mabilon]] aus Saarburg erhielt, wobei die alte Glocke mit 20,5&amp;amp;nbsp;kg Gewicht in Zahlung genommen wurde. 1889 wurde ein neuer sechsflächiger Dachreiter mit Glockenstuhl aufgesetzt und mit einer neu gegossenen, 25&amp;amp;nbsp;kg schweren Stahlglocke versehen, die allerdings schon Ende des Jahres gesprungen war. 1917 wurde eine 80&amp;amp;nbsp;kg schwere Stahlglocke mit 32&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und dem Ton a geliefert. 1957 wurde eine Bronzeglocke mit dem Ton d gestiftet, Gewicht 25&amp;amp;nbsp;kg, Durchmesser 34&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues [[Faserzement]]-Dach bekam die Kapelle 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle birgt einen Hochaltar von etwa 3,4&amp;amp;nbsp;m Höhe. Der Sockel enthielt den bereits beschriebenen Reliquienbehälter. Der Altaraufbau zeigt eine Statue der hl. [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] in der halbkreisförmigen Nische mit muschelförmigem oberen Abschluss, flankiert von zwei marmorierten Säulen. Rechts und links außen stehen die Figuren der Gottesmutter und des hl. [[Blasius von Sebaste|Blasius]]. Barbara und Blasius sind die Patrone der Kapelle. Das Retabel findet nach oben seinen Abschluss in einem [[Volutengiebel]] mit einem Engelsgesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle befindet sich auf dem Gelände und im Besitz eines Landwirts, der auch für die Erhaltung des Gebäudes verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Außer einem namenlosen Wegekreuz hat Südlingen keine weiteren Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Dieses ({{Coordinate|text=ICON0|NS=49.572895|EW=6.437465|type=landmark|region=DE-RP|name=Südlinger Wegekreuz}}) steht an der L 132 kurz vor der Gemeindegrenze in Richtung Dilmar an einem nach rechts abbiegenden Schotterweg, der ehemaligen Römerstraße. Das Kreuz ohne Namen trägt die Datierung 1885 und besteht aus Rotsandstein. Auf dem Stein steht ein jüngeres Betonkreuz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ===Vereinswesen=== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Merzkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Südlingen, L 132 20180816.jpg|mini|L 132 mit Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Südlingen, Ort&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Haupteinnahmequellen der Bewohner sind die Landwirtschaft und die Beschäftigung in Betrieben der größeren umliegenden Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die Landesstraße 132 (Kreuzweiler – Saarburg), die im Westen der Ortslage die Kreisstraße 112 (Esingen – Konz-Könen) tangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlingen ist über die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Südlingen, Ort&amp;#039;&amp;#039; und die Buslinie 244 (Saarburg–Wincheringen) im Netz des [[Verkehrsverbund Region Trier|VRT]] an den ÖPNV angeschlossen. Es finden montags bis freitags pro Tag jeweils vier Abfahrten Richtung Saarburg und Richtung Wincheringen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fahrplan der Linie 244 (VRT), gültig von 10.12.2023 bis 25.08.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Saarburg&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 15, III. Abteilung). L. Schwann, Düsseldorf 1939 (Nachdruck Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1982), S. 235–237.&lt;br /&gt;
* Ernst Steffny und Clemens Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Merzkirchen – eine Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Merzkirchen 2012, ISBN 978-3-00-037531-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Südlingen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suedlingen.de/ Private Website des Ortes]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|ttt|Merzkirchen|ortsteil=Südlingen}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|8046|Denkmalzone ehemalige Burg und Hofgut}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|2059|Sankt Blasius und Sankt Barbara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Merzkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sudlingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merzkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Trier-Saarburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1159]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Merzkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sharp111</name></author>
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