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	<title>Süderneuland II - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:11:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCderneuland_II&amp;diff=1504206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-17T08:00:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Süderneuland II&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Norden (Ostfriesland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Norden&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen von Süderneuland II.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/33/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/14/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.547&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 910&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.norden.de/Stadtleben/Die-Stadt/Stadtportrait/ |titel=Stadtportrait |titelerg= Einwohnerzahlen nach Ortsteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Norden |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26506&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04931&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Norden-Süderneuland II.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Süderneuland&amp;amp;nbsp;II im Stadtgebiet von Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süderneuland II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im Südosten der [[Norden (Ostfriesland)|Stadt Norden]] in [[Ostfriesland]] im nordwestlichen [[Niedersachsen]]. Das Gebiet des heutigen Stadtteils wurde bei der niedersächsischen [[Kommunalreform]] 1972 nach Norden eingemeindet. Bis dahin war Süderneuland&amp;amp;nbsp;II eine selbständige Gemeinde. Der Ortsteil hat rund 920 Einwohner (12/2016),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.norden.de/index.phtml?mNavID=1.100&amp;amp;sNavID=549.20&amp;amp;La=1#5 |wayback=20170506084450 |text=Einwohnerzahl nach Ortsteilen }} Norden.de, abgerufen am 27. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich auf einer Fläche von 4,55&amp;amp;nbsp;km² verteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.norden.de/index.phtml?mNavID=1.100&amp;amp;sNavID=549.48&amp;amp;La=1 |wayback=20171001030821 |text=Ortsteile der Stadt Norden }} Norden.de, abgerufen am 27. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Erwähnung des Namens Süderneuland (&amp;#039;&amp;#039;Suhder Newlandt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Suhder Nijeland&amp;#039;&amp;#039;) ist für das Jahr 1645 belegt und bezeichnete damals die Gebiete beider Süderneulande. Die heutige Schreibweise findet nachweislich seit 1871 Verwendung. Gemeint ist mit der Bezeichnung ein südlich der Stadt Norden gelegenes Neuland, das durch eine Poldereindeichung im 16. Jahrhundert von der [[Leybucht]] abgetrennt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Arend Remmers: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;. Schuster, Leer 2004, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Verbindung zur Innenstadt im Norden bildet ein schmaler Gebietsstreifen, der von [[Süderneuland I]] im Westen und der Gemeinde [[Lütetsburg]] im Osten flankiert wird. Das Hauptsiedlungsgebiet Süderneulands II, welches in diesem schmalen Gebietsstreifen liegt, ist baulich vollständig mit der Innenstadt Nordens verwachsen.&lt;br /&gt;
Nach Süden hin grenzt Süderneuland II an [[Osteel]] und [[Halbemond]]. Die [[Bundesstraße 72]] durchquert Süderneuland II in Höhe des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Nadörst&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;Landesstraße 6&amp;#039;&amp;#039; tangiert den Norder Stadtteil an seiner Nordgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Altendeich&lt;br /&gt;
* Hundertgrasen&lt;br /&gt;
* Nadörst&lt;br /&gt;
* Ölmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung und Entwicklung der ehemaligen Gemeinde Süderneuland II ist eng mit dem 1794 begonnenen Bau eines 14 Kilometer langen [[Kanal (Wasserbau)|Kanals]] verbunden, der den Norder Hafen mit den [[Torf]]abbaugebieten [[Berumerfehn]]s verband. Dabei war auf dem Gebiet Süderneulands II um 1820&amp;lt;ref&amp;gt;Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;. 1972, S. 403.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein kleiner Hafen entstanden, in dem Torf aus Berumerfehn entladen sowie [[Schlick]], Düngemittel und Baustoffe für die Moorkolonien aufgenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weserstrombauverwaltung]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Führer auf den deutschen Wasserstraße&amp;#039;&amp;#039;. 2. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Das Ems-Weser-Gebiet&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1914, S. 72 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs lag der Torfumschlag bei rund 60.000 Zentnern pro Jahr. Er erreichte mit 257.000 Zentnern im Jahr 1924 seinen Höhepunkt. 1879 wurden 183 Kähne registriert, die Schlick in die Fehnkolonien brachten. Über tausend Schiffsladungen jährlich waren es in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. 1938 wurde der Torf- und Schlickumschlag im Süderneuländer Hafen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Wachstum Süderneulands II bedeutsam war auch die ehemalige 1846 gegründete Firma &amp;#039;&amp;#039;Stilkenboom&amp;#039;&amp;#039;. Sie begann als kleine [[Stellmacher]]ei und entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur&lt;br /&gt;
Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf vielen Inseln derzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.&amp;amp;nbsp;a. Linienausflugswagen, [[Sulky|Sulkies]] und Bestattungsfahrzeuge. In Zusammenarbeit mit der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] entwickelte die Firma &amp;#039;&amp;#039;Stilkenboom&amp;#039;&amp;#039; sogenannte [[Raketenwagen]], die bei Schiffsstrandungen in Küstennähe zum Einsatz kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;. 1972, S. 405.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1898 bis 1926 stellte Stilkenboom auch Waggons für die [[Inselbahn Juist]] her.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.inselbahn.de/index.php?nav=1000023 inselbahn.de] abgerufen am 24. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süderneuland II befanden sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zwei [[Arbeitslager|Arbeits-]] bzw. [[Kriegsgefangenenlager]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Suederneuland_I_und_II.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsartikel zu den ehemals selbständigen Gemeinden Süderneuland I und II&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 714&amp;amp;nbsp;kB)  Ostfriesische Landschaft Aurich; abgerufen am 3. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Arbeitslager, das als „Holländerlager der Firma Eickhoff“ bezeichnet wurde, bestand aus einer Holzbaracke. Ein Kriegsgefangenenlager befand sich im Süderneuländer Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Nadörst&amp;#039;&amp;#039;. In der Holzbaracke waren bis zu 44 französische Kriegsgefangene untergebracht. Gesichert ist, dass zeitweise auch Niederländer hier inhaftiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Süderneuland II in die Stadt Norden eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart / Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=264}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;. Norden 1972, S. 401–408.&lt;br /&gt;
* [[Arend Remmers]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;. Schuster, Leer 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Suederneuland_I_und_II.pdf Ostfriesische Landschaft Aurich: &amp;#039;&amp;#039;Ortsartikel zu den ehemals selbständigen Gemeinden Süderneuland I und II&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 697&amp;amp;nbsp;kB); abgerufen am 3. September 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Norden (Ostfriesland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suderneuland 2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Norden, Ostfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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