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	<title>Südalpen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:15:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BCdalpen&amp;diff=82933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacuisses: /* Geologie */ Linkfix</title>
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		<updated>2025-06-08T21:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für das neuseeländische Gebirge siehe [[Neuseeländische Alpen]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südalpen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen Geographie und Geologie den südlichen Teil der [[Ostalpen]]. Sie ziehen vom [[Luganersee]] (nördlich Mailands) 200&amp;amp;nbsp;km ost- und nordostwärts über [[Trentino-Südtirol]] (Italien) nach [[Osttirol]] (Österreich) und Süd[[kärnten]]. Von dort verlaufen sie südöstlich nach [[Friaul]] und [[Slowenien]], wo der Übergang zu den [[Dinariden]] fließend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung der Süd- von den [[Zentrale Ostalpen|Zentralalpen]] ist die [[Periadriatische Naht]], die von breiten [[Längstal|Längstälern]] markiert wird. Weil sich im Westen in den [[Bergamasker Alpen]] auch kristalline Massen südlich der Längstalfurche finden, werden diese in der [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]] (AVE) den nördlich anschließenden &amp;#039;&amp;#039;Westlichen Ostalpen&amp;#039;&amp;#039; zugeschlagen, während östlich davon in der AVE von den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Südliche Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen wird. Ein Großteil der Südlichen Ostalpen bzw. der Südalpen wird von den [[Südliche Kalkalpen|Südlichen Kalkalpen]] eingenommen: An der Oberfläche bestehen die Südalpen großteils aus Karbonaten ([[Kalkstein|Kalk]] und [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]). Geologisch-tektonisch bildet das einen Großteil der Südalpen aufbauende Südalpin einen Teil des [[Dinarisches Deckensystem|Dinarischen Deckensystems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Südwestabschnitt der eigentlich in noch südlicheren [[Geografische Breite|Breiten]] gelegenen Westalpen (Frankreich, Norditalien) bezeichnet die Geografie als [[Seealpen]], sie stehen mit den hier erwähnten Südalpen in keinerlei geologischem Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Geologie|Geologisch]] werden die Alpen in vier [[Tektonik|tektonische]] Großeinheiten strukturiert: [[Penninikum]] und [[Helvetikum]], [[Ostalpin]] sowie Südalpin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Schönenberg, Joachim Neugebauer |Titel=Einführung in die Geologie Europas |Auflage=4. |Verlag=Verlag Rombach |Ort=Freiburg |Datum=1981 |ISBN=3-7930-0914-9 |Seiten=185 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Südalpin sind die Bergzüge südlich der [[Periadriatische Naht|periadriatischen Linie]] ([[Centovalli]] ([[Melezza]]tal)&amp;amp;nbsp;– [[Veltlin]] ([[Adda (Fluss)|Addatal]])&amp;amp;nbsp;– [[Tonalepass]]&amp;amp;nbsp;– [[Pustertal]]&amp;amp;nbsp;– [[Gailtal]]&amp;amp;nbsp;– [[Karawanken]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum  Ostalpin ist das Südalpin südvergent gerichtet, das bedeutet, die alpinen [[Tektonische Decke|Deckenüberschiebungen]] und der [[Falte (Geologie)|Faltenbau]] sind nach Süden ausgerichtet, während jene des Ostalpins nach Norden gerichtet (nordvergent) sind. An mehreren [[Störungslinie]]n ist das Südalpin über die erdgeschichtlich jungen Schichten am südlichen Alpenrand überschoben, und auch in ihrem Innern gibt es [[Überschiebung]]en, welche diese einbeziehen; doch von einem [[Deckenbau]] wie in den nördlich Baueinheiten kann man kaum sprechen. Auswirkung der südlichen [[Alpenrand]]-Tektonik sind u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Erdbeben von Friaul 1976|Friauler Erdbeben des Jahres 1976]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen ist das Südalpin tektonisch betrachtet weniger komplex aufgebaut als das Ostalpin. Im Südalpin gibt es neben den großzügigen [[Mesozoikum|mesozoischen]] Formationen bedeutende [[Paläozoikum|paläozoische]] Vorkommen ([[Karnische Alpen]], Südkarawanken, [[Variszische Orogenese|variszisch]]e Decken). Im Untergrund des Nordrandes des Südalpins (Periadriatische Naht) vermutete man früher die verschwundene [[Wurzelzone]] der Nördlichen Kalkalpen, da sich alle Baueinheiten nördlich der Periadriatischen Naht in Annäherung an diese steilstellen und im Untergrund zu verschwinden scheinen. Heute weiß man, dass der Bau der Alpen sehr viel komplizierter ist, und dass zum ersten die Steilstellung auf eine Aufwölbung des alpinen Gewölbes in späten Faltungsphasen zurückgeht, und zum zweiten die Periadriatische Naht in der heutigen Form erst nach der Überschiebung der Nördlichen Kalkalpen und der Überlagerung der Einzeldecken wirksam wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geographie ==&lt;br /&gt;
In der [[Physische Geographie|physischen Geographie]] erfolgt die Unterteilung der Ostalpen nach den [[Längstalfurche]]n in Nordalpen, Zentralalpen und Südalpen. Der Begriff entspricht dann der [[Petrologie|petrologischen]] Gesteinszone der [[Südliche Kalkalpen|Südlichen Kalkalpen]] ohne strenge Eingrenzung auf Kalkgestein, ungeachtet der diversen lokalen Gesteinsvorkommen, etwa vulkanischer Natur, sowie den [[Südliche Voralpen|südlichen Voralpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Geographie ==&lt;br /&gt;
Unter [[Klimazone|klimatisch]]-[[Kulturraum|kulturellen]] Kriterien der [[Regionale Geographie|regionalen Geographie]] umfasst der Begriff Südalpen in etwa dieselben Regionen wie der der physischen Geographie, bezieht aber das [[Bachergebirge]], das eigentlich den Ausläufer der Zentralalpen bildet, im Osten, wie auch die [[Ortler-Alpen]], die [[Sobretta-Gavia-Gruppe]] und die [[Bergamasker Alpen]] bis zum [[Comosee]] mit ein, umfasst also die Alpenregion südlich der Linie [[Adda (Fluss)|Adda]]&amp;amp;nbsp;– [[Etsch]]&amp;amp;nbsp;– [[Eisack]]&amp;amp;nbsp;– [[Drau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Südliche Ostalpen nach AVE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Save-Linie|Save]]-, [[Gailtal]]-, [[Valsugana]]-Linie&lt;br /&gt;
* [[Adriatische Platte]], [[Tektonische Decke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rudolf Oberhauser (Geologe)|Rudolf Oberhauser]], Franz Karl Bauer&lt;br /&gt;
   |Titel=Der geologische Aufbau Österreichs&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-211-81556-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=92–115&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=0yFIZHFpL4QC |Linktext=Hauptkapitel ab Seite 92 f.}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sudalpen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&amp;lt;!--hier nicht die Kategorie..--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Slowenien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
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