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	<title>Süßdolde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T22:15:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BC%C3%9Fdolde&amp;diff=777009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alnilam: Affiliateseite entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%BC%C3%9Fdolde&amp;diff=777009&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-27T16:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Affiliateseite entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Süßdolde&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myrrhis odorata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Giovanni Antonio Scopoli|Scop.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myrrhis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Philip Miller|Mill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Scandicinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Scandiceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Myrrhis odorata, Roomse kervel plant.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Süßdolde (&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süßdolde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Süßdolde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myrrhenkerbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Süßkerbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spanischer Kerbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aniskerbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langethal1853&amp;quot; /&amp;gt; ist die einzige [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] der [[monotypisch]]en Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Myrrhis odorata0.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrrhis odorata flowers.jpg|mini|Doppeldoldige Blütenstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrrhis odorata fruits, Roomse kervel vruchten.jpg|mini|Fruchtstände: Die Doldenstrahlen sind auffallend aufrecht und geschlossen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrrhis odorata002.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrrhis odorata 001.JPG|mini|Habitus und Laubblätter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Süßdolde ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 200 Zentimetern. Die Pflanzenteile duften stark nach Anis. Der hohle und geriefte [[Stängel]] ist im oberen Bereich verzweigt. Die Knoten (Nodien) sind zottig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laubblätter erscheinen sehr früh nach dem Frost im zeitigen Frühjahr. Die wechselständigen, auffallend großen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind meist in Blattscheide, -stiel und -spreite gegliedert. Die große [[Blattscheide]]n sind besonders unterseits weich behaart. Die Blattspreite ist im Umriss dreieckig,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; zwei- bis dreifach gefiedert und ist viel größer als bei dem ähnlichen [[Wiesen-Kerbel]] (&amp;#039;&amp;#039;Anthriscus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;) oder den [[Kälberkröpfe|Kälberkropf]](&amp;#039;&amp;#039;Chaerophyllum&amp;#039;&amp;#039;)-Arten. Die Blattunterseite ist etwas weich behaart. Die unteren Blätter sind gestielt; die oberen sind kleiner, weniger zerteilt und auf den etwas aufgedunsenen Blattscheiden sitzend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die Abschnitte letzter Ordnung sind eiförmig-länglich bis lanzettlich und unterwärts mit gekerbt-gesägten Lappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039; ist [[Subdiözie|andromonözisch]], also mit männlichen und zwittrigen Blüten. Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von Mai bis Juli. Der [[Dolde|doppeldoldige]] [[Blütenstand]] besitzt 4 bis 24 Strahlen. Eine Hülle fehlt. Das Hüllchen besteht aus fünf bis sieben Blättern, die fast völlig weißhäutig sind und die zur [[Anthese]] aufrecht abstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die Dolden sind teils zwittrig, teilweise rein männlich; die Stiele der männlichen Dolden sind dann kürzer als die der zwittrigen und außerdem kahl. Die Enddolde hat zwittrige Blüten mit männlichen gemischt, diese männlichen sind dann im Inneren angeordnet. An den später aufblühenden Seitendolden findet man meist nur männliche Blüten (ohne Fruchtknoten und ohne Griffel). Die Blüten sind fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Der Kelch ist nur minimal vorhanden. Die Blütenkronblätter sind weiß, verkehrt-herzförmig und ausgerandet mit einem schmalen Einschnitt und einem schlanken, zugespitzten, einwärts gebogenen Läppchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die äußeren Kronblätter der Dolde sind etwas größer als die anderen, daher sieht die Dolde strahlend aus. Das Griffelpolster ist kegelförmig; Der Griffel ist fast aufrecht oder später auswärts gebogen und hat eine kopfige Narbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doldenstrahlen sind zur Fruchtzeit aufrecht geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Es werden [[Spaltfrucht|Spaltfrüchte]] mit zweiteiligem [[Karpophor]] gebildet. Die einzelne Teilfrucht ist bei der Reife 20 bis 25 Millimeter lang, fast kahl, nur an der Spitze etwas behaart, sie ist reif dunkel-braun und wie lackiert glänzend, sie hat vorspringende Rippen und einen [[Schnabel (Botanik)|Schnabel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Scandix odorata&amp;#039;&amp;#039; durch den schwedischen Botaniker [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039;, S. 257. Die Neukombination als &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Scop.}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis&amp;#039;&amp;#039; wurde 1771 durch den österreichischen Botaniker [[Giovanni Antonio Scopoli]] in &amp;#039;&amp;#039;Flora Carniolica&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Band 1, S. 207 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige Art der [[monotypisch]]en Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}} der Untertribus Scandicinae aus der Tribus Scandiceae in der Unterfamilie [[Apioideae]] innerhalb der Familie [[Doldenblütler|Apiaceae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende früher in die Gattung der Süßdolden (&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis&amp;#039;&amp;#039;) eingeordnete, in Nordamerika heimische Arten werden seit 1977 der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Osmorhiza&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lowry1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis claytonii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Michx.}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Osmorhiza claytonii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Michx.) C.B.Clarke}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis longistylis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Torr.}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Osmorhiza longistylis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Torr.) DC.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich kommt die Süßdolde in den [[Alpen]] (besonders in den [[Voralpen]]), den [[Pyrenäen]], [[Apenninen]] und auf der westlichen [[Balkanhalbinsel]] sowie im [[Kaukasien|Kaukasusraum]] vor. Sie ist sonst in Nord- und Ost-Europa oft verwildert und eingebürgert, sodass sich das ursprüngliche Areal nicht genauer ermitteln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ursprüngliche Fundortangaben für [[Spanien]], [[Andorra]], [[Frankreich]], [[Luxemburg]], [[Deutschland]], [[Schweiz]], [[Österreich]], [[Italien]], [[Slowenien]], [[Kroatien]], [[Serbien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Montenegro]], [[Albanien]], [[Litauen]], [[Estland]], die [[Ukraine]], den europäischen Teil [[Russland]]s und den [[Kaukasusraum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Irland, Island, Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Tschechien und in der Slowakei ist die Süßdolde ein [[Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süßdolde steigt im Gebirge bis in Höhenlagen von etwa 1900 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt in Mitteleuropa meist in Fettwiesen, Weiden, Grasgärten, in Hochstaudenfluren, an Waldrändern, auch in Auenwäldern vor. Sie gedeiht am besten auf frischen, nährstoffreichen, locker-humosen Lehmböden. Primär ist die Süßdolde in Mitteleuropa eine Art des Verbands Rumicion alpini, kommt aber auch in [[Pflanzengesellschaft]]en der Verbände Aegopodion oder des Alliarion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] &amp;amp; al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Süßdolde ist ein [[Kaltkeimung|Kaltkeimer]]. Die Samenruhe kann nur durch längere Kälteeinwirkung beendet werden. In Versuchen wurde festgestellt, dass die Keimung bei Lagerung der Samen bei einer Temperatur von −1 bis +5&amp;amp;nbsp;°C nach 59–65 Tagen begann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lhotská1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten der Süßdolde bieten freiliegenden Nektar. [[Bestäuber]] sind Käfer, Fliegen, [[Schwebfliegen]], Wespen und mittelrüsselige Bienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pilze &amp;#039;&amp;#039;Puccinia pimpinellae&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Erysibe polygoni&amp;#039;&amp;#039; schmarotzen auf der Süßdolde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Myrrhis odorata &amp;#039;sweet cicely&amp;#039; 2007-06-02 (flower).jpg|mini|Zuchtform der Süßdolde, Fruchtstand]]&lt;br /&gt;
=== Verwendung als essbare Wildpflanze ===&lt;br /&gt;
Alle Teile der Süßdolde sind essbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravindran2016&amp;quot; /&amp;gt; Der Geruch aller Pflanzenteile ist anisartig mit leichter Moschusnote. Der Geschmack ist anisartig, lakritzartig und entsprechend dem deutschen Namen der Pflanze süßlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt; Der süße Geschmack der Pflanze geht auf den hohen Gehalt an trans-[[Anethol]], einer chemischen Verbindung, die nicht zu den [[Kohlenhydrate]]n gehört, zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sweetening1990&amp;quot; /&amp;gt; Die Süßdolde kann als Süßungsmittel eingesetzt werden. Hierdurch lässt sich der Zusatz von Zucker zu Gerichten reduzieren, was für [[Diabetiker]] und Personen, die ihren Zuckerkonsum reduzieren wollen, interessant ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sweetening1990&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravindran2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von April bis September hat die Süßdolde aromatische, weichhaarige Blätter. Man kann die frischen, gehackten Blätter als Gewürz für Obstsalate und Kompotte, Salate, Kräuterbutter, Quark, Joghurt, Sahne, Reispudding, Wurzelgemüse, Kürbis- und Fischgerichte, Koch- oder Backgemüse sowie zum Aromatisieren von Fruchtsäften, Fruchtsirup, Fruchtbowlen und zur Teebereitung verwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten können von Mai bis Juni zum Garnieren von Kompott oder Obstkuchen verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte können sowohl in unreifer als auch in reifer Form als [[Gewürz]] verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unreifen Früchte können von Juli bis August geerntet werden. Man kann sie roh in Getreidegerichten und Fruchtsalaten oder als Würze zu Gemüsegerichten und Desserts verwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischhauer2010&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer anderen Quelle kann man die gehackten unreifen Früchte zum Würzen von Salaten, Kohlgerichten und Cremespeisen nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den im Herbst geernteten, reifen Früchten können Desserts, Gebäck wie Kuchen und süße Rahmsoßen verfeinert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt; Man kann sie auch sauren Früchten zur Zubereitung von [[Kompott]] zusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Herbst ausgegrabenen Wurzeln können kurz gekocht ähnlich wie die [[Pastinake]] als Gemüse oder mit Essig und Öl versetzt zur Zubereitung eines Salats verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süßdolde wird zur Herstellung von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken genutzt, z.&amp;amp;nbsp;B. zur Herstellung von [[Likör]]en wie des [[Chartreuse (Likör)|Chartreuse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravindran2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Gewürze wie die Süßdolde sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt; [[Anis]] (&amp;#039;&amp;#039;Pimpinella anisum&amp;#039;&amp;#039;), [[Sternanis]] (&amp;#039;&amp;#039;Illicium verum&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Foeniculum vulgare&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewürze, die sich gut mit der Süßdolde kombinieren lassen, sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt; [[Lorbeer]] (&amp;#039;&amp;#039;Laurus nobilis&amp;#039;&amp;#039;), [[Melisse]] (&amp;#039;&amp;#039;Melissa officinalis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Minze]] (&amp;#039;&amp;#039;Mentha&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
Die heute nur noch selten als Heilpflanze verwendete Süßdolde besitzt eine [[Schmerzunempfindlichkeit|schmerzhemmende]], [[Karminativum|blähungstreibende]], [[Entschlackung|entgiftende]], verdauungsfördernde, [[Diuretikum|diuretische]], eine die [[Emmenagogum|Monatsblutung anregende]], [[Expektorans|hustenlösende]] und eine den [[Appetit]] anregende Wirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravindran2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ihren Wirkungen wird sie in der traditionellen Heilkunde bzw. in der [[Volksheilkunde]] als Blutreinigungsmittel, gegen Husten, als blähungstreibendes Mittel, gegen Magenschwäche und als [[Tonikum|Stärkungsmittel]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ravindran2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das ätherische Öl der Süßdolde wurde eine gute [[Antimykotikum|antimykotische]] Wirkung nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rančić2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Verwendungen ===&lt;br /&gt;
Die Süßdolde ist eine [[Gewürz]]- und [[Duftpflanze]] ([[Anis]]duft), deshalb wird sie für [[Potpourri (Gefäß)|Potpourris]], Duftsträuße, [[Duftrasen]], [[Dufthecke]]n, [[Duftgarten]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.plantura.garden/kraeuter/suessdolde/suessdolde-pflanzenportrait &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenporträt&amp;#039;&amp;#039;] bei plantura.garden, abgerufen am 28. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trans-anethole.png|mini|Struktur von trans-Anethol]]&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe der Blätter ===&lt;br /&gt;
Das aus den Blättern gewonnene [[ätherisches Öl|ätherische Öl]] enthält als Hauptbestandteil mit 82–85 % trans-[[Anethol]]. Entsprechend dem anisartigen Geschmack der Blätter der Süßdolde ist diese Verbindung auch Hauptbestandteil des ätherischen Öls des [[Anis]]. Neben trans-Anethol enthält das ätherische Öl der Blätter u.&amp;amp;nbsp;a. [[Terpineole|α- und/oder γ-Terpineol]] und die [[Sesquiterpen]]e allo-Aromadendren und/oder Germacren D, [[Longifolen]], [[Caryophyllene|β-Caryophyllen]], [[β-Bisabolen]] sowie [[Cadinene|γ-Muurolen]] und/oder [[Selinene|β-Selinen]]. Weiter enthält das ätherische Öl der Blätter [[Myrcen]] und Elemol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tkachenko1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Süßdolde enthält zudem [[Flavonoide]], u.&amp;amp;nbsp;a. [[Glucoside]] von [[Apigenin]] und [[Luteolin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe der Früchte ===&lt;br /&gt;
Die Früchte enthalten ein ätherisches Öl und ein fettes Öl (12–15 %). Der Anteil des ätherischen Öls ist in den unreifen Früchten mit 4 % deutlich höher als in den reifen Früchten mit 0,8 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptkomponente des ätherischen Öls der Früchte ist wie bei dem der Blätter trans-[[Anethol]], mit einem Anteil von 75–85 %. Weiter enthält es [[Limonen]], [[Terpineole|α- und/oder γ-Terpineol]], Elemol und [[β-Bisabolen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuscher2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Illustrationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    265 Myrrhis odorata.jpg|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Bilder ur Nordens Flora&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Thellung]]: &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-489-74021-1|Seite=1041–1046}}&lt;br /&gt;
* John Francis Michael Cannon: &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-521-06662-X|Seite=327}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Winkler (Botaniker)|Eduard Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Real-Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;M–Z&amp;#039;&amp;#039;, Brockhaus, 1842, S. 117.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ludwig Petermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Flora.&amp;#039;&amp;#039; Wiegand, 1849, S. 248.&lt;br /&gt;
* Avril Rodway: &amp;#039;&amp;#039;Kräuter und Gewürze. Die nützlichsten Pflanzen der Natur – Kultur und Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; Tessloff Verlag, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myrrhis odorata|Süßdolde (&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3813}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2054}}&lt;br /&gt;
* {{PFAF|WissName=Myrrhis odorata}}&lt;br /&gt;
* [https://www.awl.ch/heilpflanzen/myrrhis_odorata/suessdolde.htm &amp;#039;&amp;#039;Süssdolde&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Heilpflanzenlexikon&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* Günther Blaich: [https://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Myrrhis+odorata Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata Scop.&amp;#039;&amp;#039; mit Fotos von verschiedenen Standorten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=102117|WissName=Myrrhis odorata|Abruf=2024-01-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1029920|WissName=Myrrhis odorata (L.) Scop.|Abruf=2021-03-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|3813|Myrrhis odorata (L.) Scop., Echte Süßdolde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3131-5|Seite=703}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langethal1853&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Christian Eduard Langethal]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der landwirthschaftlichen Pflanzenkunde&amp;#039;&amp;#039; Dritter Theil, Zweite Auflage, Cröker, 1853, S. 77.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sussdolde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurzelgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alnilam</name></author>
	</entry>
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