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	<title>Sötern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sharp111 am 4. Februar 2025 um 09:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-04T09:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nohfelden&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen von Sötern.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der ehemaligen Gemeinde Sötern&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/35/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/03/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 415&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.49&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1235&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nohfelden.de/index.php?cms_site=2&amp;amp;page=139&amp;amp;altueber=4&amp;amp;ueber=34 Sötern auf www.nohfelden.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66625&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06852&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                   = Sötern 2013.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &amp;lt;small&amp;gt;Blick auf Sötern. In der Bildmitte die [[Evangelische Kirche (Sötern)|Evangelische Kirche]].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sötern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Nohfelden]] im [[Landkreis St. Wendel]] im nördlichen [[Saarland]]. Bis Ende 1973 war Sötern eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dollberg1.jpg|mini|hochkant|Hinweisschild auf dem Dollberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Fuße des [[Schwarzwälder Hochwald]]s in der Nähe des [[Bostalsee]]s und hat etwa 1200 Einwohner. Auf der Gemarkung des Ortes liegt der höchste Berg des Saarlandes, der [[Dollberg]]. Die Gemarkung umfasst eine Fläche von 13,49&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Sötern (um 1180 Shotere, 1256 Sothere, 1342 Sotern) war der Hauptort der im 13. Jahrhundert entstandenen Herrschaft Eberswald, die stets unter der Oberlehnsherrschaft der Kurfürsten und Erzbischöfe von [[Kurtrier|Trier]] stand. Lehnsträger waren zunächst die [[Finstingen|Edelherren von Vinstingen]], Linie Schwanenhals. Nach deren Aussterben 1467 fiel die Herrschaft an die Erbtochter Barbara, die mit einem [[Grafschaft Moers|Grafen von Mörs]]-[[Grafschaft Saarwerden|Saarwerden]] verheiratet war. Sie wiederum vererbte die Herrschaft an ihre Tochter, die mit dem [[Wild- und Rheingraf]]en von [[Kyrburg]] verheiratet war. Dessen Nachkommen blieben die Lehnsträger bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehnsträger gaben die Herrschaft Eberswald immer als [[Afterlehen]] weiter. 1398 ist Nikolaus Mohr von Sötern im Besitz der Herrschaft. Die Junker Mohr von Sötern hatten in Sötern eine Burg, die im Jahre 1381 urkundlich erwähnt wird. Die Gräfin Barbara von Saarwerden belehnte 1489 ebenfalls die Mohr von Sötern mit dem dabei so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hochgericht Sötern&amp;#039;&amp;#039;; ihr Enkel, der Wild- und Rheingraf, erneuerte 1515 die Belehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Mohr von Sötern 1521 gelangte die Herrschaft über die beiden [[Erbtochter|Erbtöchter]] an die Herren von Hagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztere wurde 1575 von den [[Hunolstein (Adelsgeschlecht)|Vögten von Hunolstein]] und den Herren [[Landschad von Steinach]] beerbt. Diese kauften im gleichen Jahre den Anteil von Schwazenberg auf. Nachdem die Landschad von Steinach ausgestorben waren, ging auch dieser Teil auf die Vögte von Hunolstein über, die damit die gesamte Herrschaft Eberswald wieder in einer Hand vereinigten. Unter den Vögten von Hunolstein wird anstelle der verfallenen Wasserburg ein neues Barockschloss erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1716 die Vögte von Hunolstein der Linie Sötern ausstarben, folgten die testamentarisch als Erben eingesetzten, in weiblicher Linie verwandten Freiherren (1764 Grafen) [[Dürckheim (Adelsgeschlecht)|Eckbrecht von Dürckheim]], die die Herrschaft Eberswald bis zur Französischen Revolution behielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Dorf Obersötern und der unweit davon gelegene Hof Haupenthal gehörten ursprünglich nicht zur Herrschaft Eberswald, sondern zum hunolsteinischen Besitz und waren als Burglehen 1431 an Philipp von Sötern vergeben. Beide Siedlungen gehörten zum Hochgericht von [[Wolfersweiler]] und damit zur Hochgerichtsbarkeit und [[Hoheit (Staatsrecht)|Hoheit]] der [[Grafschaft Veldenz|Veldenzer]] und später der [[Pfalz-Zweibrücken|Zweibrücker]] Grafen. In einem Weistum des Wolfersweiler Gerichts von 1507 werden der Ort Obersötern und der Haupenthaler Hof ausdrücklich dieser Gerichtsbarkeit zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1608 kamen beide unter die Gerichtsbarkeit der Hunolsteiner im Tausch gegen [[Eitzweiler]]. Seitdem gehörten sie auch landesherrlich und gerichtlich zu Sötern. Allerdings wird der Haupenthaler Hof nach 1782 nicht mehr erwähnt. Obersötern links des Söterbaches ist heute Ortsteil von Sötern. Dieses kam 1691 durch Erbfall an die [[Oettingen-Baldern|Grafen von Oettingen-Baldern]], die 1798 ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814 gehörte Sötern zum [[Kanton Hermeskeil]] im [[Département de la Sarre|Saardepartement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1817 an gehörte Sötern zum [[Großherzogtum Oldenburg|oldenburgischen]] [[Fürstentum Birkenfeld]]. Mit diesem kam die Gemeinde 1919 zum [[Landesteil Birkenfeld]] im [[Freistaat Oldenburg]]. Zum 1. April 1937 wurde der Landesteil Birkenfeld im Rahmen des [[Groß-Hamburg-Gesetz]]es in die preußische [[Rheinprovinz]] eingegliedert und dem [[Kreis Birkenfeld]] zugeordnet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte das Gebiet und damit Sötern zunächst zur [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. Von der französischen [[Militärregierung]] unter General [[Marie-Pierre Kœnig|Kœnig]] wurde Sötern mit [[Liste der 1946 vom Anschluss an das Saarland betroffenen Gemeinden#Kreis Birkenfeld|17 weiteren Gemeinden im südlichen Landkreis Birkenfeld]] am 18. Juli 1946 dem [[Saarland 1947 bis 1956|Saarland]] an- und in den [[Landkreis St. Wendel]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1942 existierte in Sötern eine jüdische Gemeinde. Die letzten 12 jüdischen Einwohner wurden im April und Juli 1942 deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.alemannia-judaica.de/soetern_synagoge.htm|titel=Die Synagoge in Sötern (Gemeinde Nohfelden, Kreis Sankt Wendel)|werk=www.alemannia-judaica.de|zugriff=2016-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Sötern am 1. Januar 1974 zusammen mit zwölf weiteren Gemeinden der Gemeinde [[Nohfelden]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, §&amp;amp;nbsp;49, veröffentlicht im [http://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1973/1973-048.pdf Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr.&amp;amp;nbsp;48, S.&amp;amp;nbsp;857] (PDF Seite 29; 487&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=810}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Ortsvorsteher von Sötern ist Christian Barth ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Info&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nohfelden.de/ortsteile-in-der-gemeinde/soetern-2/ |titel=Informationen zu Sötern |werk=nohfelden.de |abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsrat hat neun Mitglieder. Die Sitze sind wie folgt verteilt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Info&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* SPD: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Sötern befand sich ein Bahnhof an der [[Hochwaldbahn]] ([[Trier Hbf]] – [[Bahnhof Türkismühle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rosenkranzkönigin (Sötern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Toepfer: &amp;#039;&amp;#039;Beilagen VI. Die Herrschaft Sötern&amp;#039;&amp;#039; In: ders. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein&amp;#039;&amp;#039;, Bd. III. Fr.&amp;amp;nbsp;Campe, Nürnberg 1872, S. 264–274 ([https://books.google.de/books?id=ztRAAQAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA264  Google-Books])&lt;br /&gt;
* Eva Tigmann – Michael Landau: &amp;#039;&amp;#039;Unsere vergessenen Nachbarn. Jüdisches Gemeindeleben auf dem Land – Familien und ihre Schicksale am Beispiel der Synagogengemeinden Sötern und Bosen&amp;#039;&amp;#039;, Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2010 (= Geschichte, Politik und Gesellschaft. Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland e.&amp;amp;nbsp;V., Band 12), ISBN 978-3-86110-477-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Philipp Christoph von Sötern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.soetern.de/ www.soetern.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nohfelden.de/index.php?cms_site=2&amp;amp;page=139&amp;amp;altueber=4&amp;amp;ueber=34 Ortsteil Sötern der Gemeinde Nohfelden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nohfelden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4248460-1|VIAF=247279033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sotern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nohfelden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis St. Wendel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naheland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sharp111</name></author>
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