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	<title>Sölden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%B6lden&amp;diff=127342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dlanold: /* Gurgl */ +WL</title>
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		<updated>2026-04-04T19:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gurgl: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Tirol; zu anderen Bedeutungen siehe [[Sölden (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Sölden&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Sölden COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 46/58/00/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 11/00/00/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 1368&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6450&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05254&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70220&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT SDN&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT334&lt;br /&gt;
|Straße             = Gemeindestraße 1&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.soelden.gv.at/  www.soelden.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Ernst Georg Schöpf&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &amp;lt;!-- Nur wenn von [[Bürgermeister]] abweichend, zum Beispiel Bürgermeisterin --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei             = Liste mit Ernst Schöpf&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 15&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 7 Liste mit Ernst Schöpf&amp;lt;br /&amp;gt;2 ZSOMM&amp;lt;br /&amp;gt;2 Junge Wirtschaft – In Zukunft Miteinander – JWSÖLDEN&amp;lt;br /&amp;gt;1 Bauernliste der Gemeinde Sölden&amp;lt;br /&amp;gt;1 Wirtschaft und Tourismus&amp;lt;br /&amp;gt;1 Giovannis Bürgerliste&amp;lt;br /&amp;gt;1 MFG Menschen Freiheit Grundrechte&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Soelden.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Sölden Richtung Süden mit dem [[Nederkogel]]&lt;br /&gt;
|Fläche             = 466,78&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sölden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit seinen {{EWZ|AT|70220}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|7}}) liegt im &amp;#039;&amp;#039;Hinteren [[Ötztal]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Bezirk Imst]] ([[Gerichtsbezirk Silz]]), [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Das Dorf Sölden befindet sich auf einer Höhe von {{Höhe|1368|AT|link=true}}, alle übrigen Weiler und Orte der Gemeinde liegen höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit um die zwei Millionen Übernachtungen pro Jahr und rund 15.000 Gästebetten ist Sölden ein wichtiges Tourismusgebiet, hauptsächlich für den Wintersport. Der frühere Charakter eines Bergbauerndorfes, der bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vorherrschend war, ging verloren und wurde durch einen touristisch-alpinen Baustil verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mit 467 km² ist Sölden noch vor Wien die [[Liste der größten Gemeinden in Österreich nach Fläche|flächenmäßig größte Gemeinde in Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.soelden.tirol.gv.at/Unser_Soelden/Zahlen_und_Fakten |titel=Zahlen und Fakten |werk= |hrsg=Gemeinde Sölden |datum= |sprache=de |zugriff=2019-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Hinteren Ötztal&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/landesentwicklung/raumordnung/downloads/Archiv/uro.pdf Überörtliche Raumordnung] (PDF 1 MB) auf &amp;#039;&amp;#039;tirol.gv.at&amp;#039;&amp;#039;, 22. September 2000, abgerufen am 17. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; von der grünen Weitung der vierten Ötztalstufe bis zur hochgelegenen Wasserscheide im Süden, welche heute die [[Grenze zwischen Italien und Österreich|Staatsgrenze zu Italien]] ([[Südtirol]]) bildet. 146&amp;amp;nbsp;km² sind von Gletschern bedeckt, 321&amp;amp;nbsp;km² von Gipfeln, Almen und Wäldern, und nur etwa 1&amp;amp;nbsp;km² sind bebaubares Gebiet. Sölden profitierte als eine der wenigen Gemeinden von der neuen Grenzziehung nach dem verloren gegangenen Ersten Weltkrieg. Bei diesem Vorgang sind rund 120&amp;amp;nbsp;km² zur vormaligen Fläche von rund 120&amp;amp;nbsp;km² dazugekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Wildspitze]] mit 3768 [[Meter über Adria|m ü. A.]] markiert den höchsten Punkt der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (Einwohner Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gurgl]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16449}})&lt;br /&gt;
* [[Heiligkreuz (Gemeinde Sölden)|Heiligkreuz]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16450}})&lt;br /&gt;
* Sölden ({{EWZ|AT Ortschaft|16451}})&lt;br /&gt;
* [[Vent (Gemeinde Sölden)|Vent]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16452}})&lt;br /&gt;
* [[Zwieselstein]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16453}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat als einzige [[Katastralgemeinde]] das gleichnamige Sölden.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Gliederung-AT-Gde|IM|20|1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Legende AT Bezirk}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Fünf der neun Nachbargemeinden liegen in Südtirol, zwei im Bezirk Imst und je eine befindet sich im Bezirk Innsbruck-Land und im Bezirk Landeck.&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|MITTIG  = ja&lt;br /&gt;
|NORD    =[[Längenfeld]]&lt;br /&gt;
|NORDOST =[[Neustift im Stubaital]] (IL)&lt;br /&gt;
|OST     =[[Ratschings]] {{ITA|#}}&lt;br /&gt;
|SUEDOST =[[Moos in Passeier]] {{ITA|#}}&lt;br /&gt;
|SUED    =[[Schnals]] {{ITA|#}}&lt;br /&gt;
|SUEDWEST=[[Graun im Vinschgau]] {{ITA|#}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mals]] {{ITA|#}}&lt;br /&gt;
|WEST    =[[Kaunertal (Gemeinde)|Kaunertal]] (LA)&lt;br /&gt;
|NORDWEST=[[St. Leonhard im Pitztal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaften der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Sölden ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Sölden Ötztal Sommer 2016.jpg|mini|Sölden im Ötztal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochsölden Sommer 2016.jpg|mini|Hochsölden im Sommer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sölden Ötztal Strasse.jpg|mini|hochkant|Blick auf das Zentrum von Sölden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obergurgl.JPG|mini|Obergurgl im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vent4.jpg|mini|Vent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemals kleine Sölden ist mit den übrigen Weilern zu einem Straßendorf zusammengewachsen, hier ist mit [[Hotel]]s, [[Gaststätte]]n und [[Pension (Unterkunft)|Pensionen]] auch das [[Tourismus in Österreich|touristische]] Zentrum der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden von Sölden startet die Seilbahn auf den [[Gaislachkogel]] bis auf {{Höhe|3058}} Höhe. Vom Söldner Ortsteil Pitze zweigt die 13&amp;amp;nbsp;km lange [[Ötztaler Gletscherstraße]] zu den Skigebieten [[Rettenbachferner]] und über den höchstgelegenen Tunnel der Alpen, den [[Rosi-Mittermaier-Tunnel]], zum Tiefenbachferner ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb vom Tal liegt auf etwa {{Höhe|2083|AT}} die Hotelsiedlung [[Hochsölden]], die durch eine Straße und eine Seilbahn mit dem Tal verbunden ist. Oberhalb von Hochsölden befindet sich das Skigebiet Giggijoch. Der [[Berghof (Sölden)|Berghof]] liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1435|AT}} nördlich vom Rettenbach, direkt oberhalb des Ortszentrums von Sölden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gurgl ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gurgl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Gurgler Tal]]es liegt Obergurgl, mit {{Höhe|1930}} das höchste Kirchdorf Österreichs und, wie die Hotelsiedlung Hochgurgl, ein bedeutendes [[Wintersport]]gebiet (Seehöhe des [[Skigebiet]]es von {{Höhe|1800}} bis {{Höhe|3080}}). Obergurgl ist Standort des [[Universitätszentrum Obergurgl|Universitätszentrums]], eines Tagungs- und Veranstaltungszentrums der [[Universität Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine größere Bekanntheit brachte Obergurgl die Notlandung des Stratosphärenballons des Schweizer Physikers und Forschers [[Auguste Piccard]] am 27. Mai 1931 auf dem Gurgler Ferner. Piccard zu Ehren wurde 1989 in Obergurgl ein Denkmal errichtet, das an diese Landung erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgurgl auf {{Höhe|2150}} Seehöhe ist eine Hotelsiedlung an der Straße zum [[Timmelsjoch]]. Das Skigebiet von Hochgurgl ist mit dem in Obergurgl durch eine Seilbahn verbunden. Vom höchsten Punkt des Skigebiets, dem {{Höhe|3082}} hohen [[Wurmkogel]], hat man einen umfassenden Ausblick auf die Berge Nord- und Südtirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heiligkreuz ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heiligkreuz (Gemeinde Sölden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligkreuz auf {{Höhe|1712|AT}} besteht aus mehreren auf 8&amp;amp;nbsp;km im [[Venter Tal]] verstreuten Häusergruppen. Seit 1956 wurde die [[Venter Straße|Straßenverbindung nach Vent]] laufend ausgebaut und mit Lawinenschutzgalerien gesichert. Im Gegensatz zu den anderen Ortsteilen von Sölden ist Heiligkreuz wenig touristisch erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vent ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vent (Gemeinde Sölden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Vent liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1895|AT}} im hintersten Venter Tal. Dahinter schließen sich die [[Rofenhöfe]], Österreichs höchstgelegene dauerbesiedelte Bergbauernhöfe, auf {{Höhe|2011|AT}} an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwieselstein ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zwieselstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zwieselstein teilt („zwieselt“) sich das Hintere Ötztal in das [[Venter Tal|Venter]] und das [[Gurgler Tal]]. Diese Ortschaft hat mit alten Holzhäusern teilweise ihren dörflichen Charakter bewahrt. Zwieselstein wurde 1269 als „Twiselsteyn“&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist auch bekannt als Etappenziel des 1972 eröffneten [[Europäischer Fernwanderweg E5|Europäischen Fernwanderwegs E5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soelden FJK Landesaufnahme 1887.jpg|mini|[[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme]], Sölden (Stand ca. 1873)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berghof Soelden 2018.jpg|mini|[[Berghof (Sölden)]], Urhof von Sölden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berghof Soelden Oetztal.png|mini|Postkarte von Sölden mit [[Berghof (Sölden)|Berghof]] (um 1920)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df ps 0000945 Ernte ^ Heuernte.jpg|mini|Heuernte in Sölden (um 1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochalmen des hintersten Innerötztales wurden schon in der Steinzeit von Jägern und Hirten aufgesucht, wie der Fund des [[Ötzi]]s zeigte. Sie kamen vom Süden über den [[Alpenhauptkamm]] und begannen etwa 4500 v. Chr. durch Brandrodungen an der Waldgrenze die nutzbaren Weideflächen zu vergrößern. Das Innerötztal wurde ursprünglich nur als Alm vom [[Vinschgau]] aus genutzt. Die allmähliche Siedlungstätigkeit vom Süden her prägte zahlreiche rätoromanische Ortsnamen, besonders im [[Venter Tal]], und im innerötztaler Dialekt haben sich romanische Ausdrücke erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Sölden leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;selda,&amp;#039;&amp;#039; was so viel wie kleinste bäuerliche Besitzgröße bedeutet, ab. Sölden wird erstmals 1166/67 in der Chronik des [[Kloster Ottobeuren|Klosters Ottobeuren]] als „Seldon“ genannt, als dem Kloster zwei dortige [[Schwaighof (Hofform)|Schwaigen]] vermacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2012 |ISBN=978-3-7030-0485-8 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jahresangabe ist allerdings umstritten, denn der Ottobeurer Chronist selbst datiert die Schenkung mit dem Jahr 1172.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Labialisierung]] verwandelte sich das &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; im Wort Sölden zu einem &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl - Mythos Ötztal |Hrsg=bp10.at |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2 |Verlag=bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2017 |Seiten=132 |ISBN=978-3-200-05132-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Sölden hat sich aus den Urhöfen [[Berghof (Sölden)|Berghof]], Haimbach, Kaisers, Leite, Lochlehn, Pitze, Rechenau, Rettenbach, Schmiedhof, Wald, Windau und Wohlfahrt entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oeaw.ac.at/fileadmin/subsites/Institute/VID/PDF/Publications/diverse_Publications/Historisches_Ortslexikon/Ortslexikon_Tirol.pdf Kurt Klein (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Urhöfe in der Ortschaft Sölden, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Urhöfe wurden erstmals 1288 bis ca. 1370 n.&amp;amp;nbsp;Chr. urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 bildete Sölden eine von zehn Anwaltschaften des Gerichts [[Silz (Tirol)|Petersberg]], die 1817 zur politischen Gemeinde erklärt wurde. 1854 wurde die Gemeinde Vent, bis 1826 zum Gericht [[Kastelbell]] im Vinschgau gehörend, eingemeindet. 1923 kam der bei Österreich verbliebene Gemeindeanteil von [[Schnals]] zur Gemeinde Sölden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensgrundlage der Bewohner waren bis zum allmählichen Beginn des Tourismus hauptsächlich Viehzucht und der Handel über das [[Timmelsjoch]] und das Hochjoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sölden, Gurgl und Vent wurden 1891 zu selbständigen Pfarren erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts kam es mit dem Bau von Schutzhütten und Wegen, gefördert durch den „Gletscherpfarrer“ [[Franz Senn]], zu einer ersten touristischen Entwicklung. Der Ausbau zum Wintersportzentrum begann 1948 mit den ersten Liften, denen 1975 und 1981 die Erschließung des Rettenbach- bzw. Tiefenbachferners folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{#chart:Sölden Demography.Line.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seilbahnunglück von Sölden ===&lt;br /&gt;
Am 5. September 2005 gegen 13 Uhr überflog ein Hubschrauber die im Betrieb befindliche Seilbahn Schwarze-Schneid 1, als Metallabriebteilchen im Lastabwurfschalter des Fluggeräts einen Kurzschluss auslösten, wodurch sich der Lasthaken öffnete und ein 750 Kilogramm schwerer Betonkübel beim Sturz in die Tiefe eine vollbesetzte Gondel traf und zum Absturz brachte. Durch die dabei entstandenen Seilschwingungen wurden noch bei zwei weiteren Gondeln mehrere Personen hinausgeschleudert, sodass bei dem Unglück insgesamt drei Erwachsene und sechs Kinder getötet sowie sieben weitere Personen zum Teil schwer verletzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/panorama/Zeuge-belastet-Pilot-article166091.html &amp;#039;&amp;#039;Zeuge belastet Pilot&amp;#039;&amp;#039;], [[n-tv]] vom 1. Dezember 2005, abgerufen am 12. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tt.com/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTirolContainer/448432-8/pilot-schuld-am-unfall-in-sölden.csp | archive-is=20130204202503 | text=&amp;#039;&amp;#039;Pilot schuld am Unfall in Sölden&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Tiroler Tageszeitung]] vom 18. März 2010, abgerufen am 20. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Fellner: {{Webarchiv | url=http://www.tt.com/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTirolContainer/3124948-8/mangelnde-sorgfalt-sölden-haftet-für-unglück.csp | archive-is=20130204232405 | text=&amp;#039;&amp;#039;Mangelnde Sorgfalt: Sölden haftet für Unglück&amp;#039;&amp;#039;}}[[Tiroler Tageszeitung]] vom 29. Juli 2011, abgerufen am 12. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Getöteten gehören der Vater von [[Thomas Dreßen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/2000072412206/Thomas-Dressen-Kitz-sieben-Zwetschken-und-ein-Kindergeburtstag |titel=Thomas Dreßen: Kitzbühel als Kindergeburtstag |hrsg=[[derStandard.at]] |datum=2018-01-16 |zugriff=2018-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Bruder von [[David Ketterer (Skirennläufer)|David Ketterer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-duerrheim-das-leben-rueckt-in-ein-neues-licht.d0d0769e-6602-4756-a8c1-ce13da561555.html |titel=Das Leben rückt in ein neues Licht |hrsg=[[Schwarzwälder Bote]] |datum=2015-10-22 |zugriff=2018-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Heiligkreuz2 FoNo.jpg|mini|Kaplaneikirche Heiligkreuz]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Sölden|Pfarrkirche Mariä Heimsuchung]] in Sölden-Rettenbach&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Obergurgl|Pfarrkirche Heiliger Johannes Nepomuk]] in Obergurgl&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Vent|Pfarrkirche Heiliger Jakob]] in Vent&lt;br /&gt;
* [[Kaplaneikirche Heiligkreuz|Kaplaneikirche zur Kreuzauffindung]] in Heiligkreuz&lt;br /&gt;
* Kapelle Heilige Theresia in Rofen&lt;br /&gt;
* Kapelle Heiliger Sebastian in Winterstall&lt;br /&gt;
* Kapelle Mariahilf in Zwieselstein&lt;br /&gt;
* Denkmal für Martinus Scheiber (1856–1939), Pionier des österreichischen Fremdenverkehrs, in Obergurgl, vom Bildhauer [[Karl Obleitner senior]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio Tirol 1980&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sölden Restaurant Ice Q am Gaislachkogel 2016.jpg|mini|Restaurant Ice Q am Gaislachkogel, auch Drehort für den James-Bond-Film &amp;#039;&amp;#039;Spectre&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bergadler]]&amp;#039;&amp;#039;: Ein Film von [[Alfred Hitchcock]], gedreht 1926 in Obergurgl. Der Film gilt als [[Verschollener Film|verschollen]] und ist laut dem [[British Film Institute]] der meistgesuchte Film der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/unterhaltung/kino/alfred-hitchcock/verschwundener-film-der-bergadler-26644838.bild.html &amp;#039;&amp;#039;Artikel der Bergadler&amp;#039;&amp;#039;], [[Bild (Zeitung)|Bild]] vom 12. Oktober 2012, abgerufen am 22. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Standbilder sind noch vorhanden, es gibt verschiedene Gerüchte über den Verbleib des Films.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geierwally (1940)]]&amp;#039;&amp;#039;: Drehort war der [[Berghof (Sölden)|Berghof]], etwas oberhalb von Sölden 1940. Das Gebäude Berghof Sölden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://berghof-soelden.com/de-de/willkommen/geierwally.aspx |wayback=20141129100306 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geierwally am Berghof in Sölden&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist großteils im ursprünglichen Zustand erhalten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jahrhundertlawine&amp;#039;&amp;#039;. 2009 wurde ein Film basierend auf der [[Lawinenkatastrophe von Galtür]] in Vent gedreht. Der Film wurde insbesondere von der Venter Bevölkerung kritisiert, Vent war in der Vergangenheit des Öfteren von Lawinen heimgesucht worden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[James Bond 007: Spectre]]&amp;#039;&amp;#039;: Im Winter 2014/15 fanden in Sölden Dreharbeiten zum James-Bond-Film &amp;#039;&amp;#039;[[James Bond 007: Spectre|Spectre]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tt.com/artikel/9261161/topspion-zur-hochsaison-soelden-macht-sich-bereit-fuer-james-bond &amp;#039;&amp;#039;Artikel James Bond 007&amp;#039;&amp;#039;], [[Tiroler Tageszeitung]] vom 14. November 2014, abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Ötztalstraße]] B&amp;amp;nbsp;186, die vom Inntal bis Untergurgl führt. In Zwieselstein zweigt die [[Venter Straße]] L&amp;amp;nbsp;240 nach Vent ab, in Untergurgl schließt die Gurgler Straße L&amp;amp;nbsp;15 nach Obergurgl an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Hochsölden.JPG|mini|Das Hoteldorf Hochsölden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solden snow.JPG|mini|Skigebiet am Tiefenbachferner, 2011]]&lt;br /&gt;
Der Tourismus, im Speziellen der Wintertourismus, ist der dominierende Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde Sölden. Bis in die 1970er spielte der Sommertourismus neben dem Wintertourismus eine gleichbedeutende Rolle, mit der Erschließung der Gletscher und dem nachfolgenden Ausbau des Winterskigebietes verlor der Sommer zunehmend an Bedeutung. Eine Ausnahme bildet hierbei das zur Gemeinde Sölden gehörende [[Bergsteigerdorf]] Vent, in dem der Sommertourismus nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Seit der Jahrtausendwende wird auch in Sölden und Obergurgl versucht, den dahinsiechenden Sommertourismus neu zu beleben.&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind einige Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die allerdings zumeist direkt vom Wintertourismus abhängig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sölden ist seit Jahren die nächtigungsstärkste Gemeinde Tirols. Im Jahre 2019 hatte Sölden 2.577.569 Nächtigungen bei 17.328 Betten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus Meinert |url=https://www.krone.at/2242408 |titel=340.000 Gästebetten mit 50 Millionen Nächtigungen |datum=2020-10-02 |sprache=de |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Touristische Infrastruktur im Winter ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefenbach glacier covered 2.jpg|mini|Abdeckung mit Folie am Tiefenbachferner zum Schutz des schmelzenden Gletschers und Erhalt von Schneedepots, 2017.]]&lt;br /&gt;
Das Söldener Skigebiet, zu dem auch zwei Gletscher ([[Rettenbachferner]] und [[Tiefenbachferner]]) gehören, verfügt über 39 Seilbahnen und 146 Pistenkilometer. Der Hauptteil des Skigebiets befindet sich auf einer Seehöhe von über 2.000&amp;amp;nbsp;m und erreicht an (mittlerweile mehr&amp;lt;ref&amp;gt;laut AustrianMap bzw. Open Street Map: nördlich des Tiefenbachkogels, am Mutjoch, zweimal nordöstlich der Inneren Schwarzen Schneid, am Seiter Jöchl und am Gaislachkogel&amp;lt;/ref&amp;gt; als) drei Stellen eine Höhe von über 3.000&amp;amp;nbsp;m (BIG&amp;amp;nbsp;3&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.soelden.com/big3soelden |titel=BIG3 - die Dreitausender im Skigebiet Sölden |werk=Ötztal online |abruf=2021-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der höchste per Lift erreichbare Punkt befindet sich auf 3.244&amp;amp;nbsp;m Höhe nördlich des Tiefenbachkogels.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichische Karte]] 1:50.000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rettenbachgletscher findet jährlich ein Freilufttheater sowie der [[Fédération Internationale de Ski|FIS]] [[Alpiner Skiweltcup|Skiweltcup]] statt, siehe [[Alpiner Skiweltcup in Sölden]]. Seit 2023 findet mit dem [[Alpiner Skiweltcup in Gurgl|Alpinen Skiweltcup in Gurgl]] ein zweites Weltcuprennen in der Gemeinde statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurde mit dem 17&amp;amp;nbsp;Meter tiefen, 416.500&amp;amp;nbsp;m³&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wasserbuch Tirol|ANL_ID=T20572011R3|titel=&amp;#039;&amp;#039;2/1160 Beschneiungsanlage &amp;quot;Tiefenbach- und Rettenbachgletscher&amp;quot; T20571970R3&amp;#039;&amp;#039;}}, Teilauszug aus dem [[Wasserbuch]] Tirol.&amp;lt;/ref&amp;gt; fassenden „Panoramasee“ der größte künstliche [[Stausee|Speicherteich]] Tirols für Beschneiungsanlagen in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tirv1.orf.at/stories/469874 &amp;#039;&amp;#039;Riesiger Beschneiungs-See im Hochgebirge&amp;#039;&amp;#039;], [[Österreichischer Rundfunk|ORF Tirol]] vom 15. September 2010, abgerufen am 27. Mai 2013. {{tirisMaps|view=basis_kataster|x=45947|y=197929}} – Tiefenbachferner mit Speicherteich im Luftbildatlas Tirol.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Infrastruktur im Überblick (Sölden):&lt;br /&gt;
* 39 Seilbahnen (von 1377 bis 3250&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* 148,3&amp;amp;nbsp;km Piste (davon 61,5&amp;amp;nbsp;km blaue, 58,3&amp;amp;nbsp;km rote und 31,1&amp;amp;nbsp;km schwarze Piste, sowie 6&amp;amp;nbsp;km Skiroute)&lt;br /&gt;
* drei Langlaufloipen (16&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* beleuchtete Rodelbahn&lt;br /&gt;
* beleuchteter Eislaufplatz&lt;br /&gt;
* Schwimmbad, Tennishalle, Sportarena&lt;br /&gt;
* 38 Skihütten&lt;br /&gt;
* 2 Funparks (Tiefenbach/Giggijoch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Infrastruktur im Überblick (Obergurgl/Hochgurgl):&lt;br /&gt;
* 23 Seilbahnen (von 1800 bis 3080 Meter)&lt;br /&gt;
* 110&amp;amp;nbsp;km Piste (davon 35&amp;amp;nbsp;km blaue, 55&amp;amp;nbsp;km rote und 20&amp;amp;nbsp;km schwarze Piste, Skirouten)&lt;br /&gt;
* 36&amp;amp;nbsp;km Langlaufloipe&lt;br /&gt;
* beleuchteter Eislaufplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Infrastruktur im Überblick (Vent):&lt;br /&gt;
* 4 Seilbahnen (von 1900&amp;amp;nbsp;m bis 2.680&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* 15&amp;amp;nbsp;km Piste (davon 5&amp;amp;nbsp;km blaue, 10&amp;amp;nbsp;km rote, Skirouten)&lt;br /&gt;
* 4&amp;amp;nbsp;km Langlaufloipe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Touristische Infrastruktur im Sommer ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Sölden Gaislachkogelbahn 2.jpg|mini|Gaislachkogelbahn am Gipfel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Venter Höhenweg Sommer 2016.jpg|mini|Venter Höhenweg vom Gaislachkogel in Richtung Vent]]&lt;br /&gt;
Der Sommertourismus in Sölden ist hauptsächlich durch Bergwandern sowie hochalpines Bergsteigen geprägt. Neben den zahlreichen Almen gibt es 16 hochalpine [[Schutzhütte]]n, die zumeist Sektionen des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristische Infrastruktur im Überblick:&lt;br /&gt;
* 300&amp;amp;nbsp;km Wanderwege&lt;br /&gt;
* Radwanderwege (Forstwege)&lt;br /&gt;
* Klettersteig, Klettergarten&lt;br /&gt;
* Tennisplatz, Hallenbad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauerei ===&lt;br /&gt;
Die Bäckelar Brewery ist die einzige Brauerei in Sölden und produziert die Marke Sölsch nach obergäriger Brauart. Das Bier wird auf 1400 Meter Seehöhe hergestellt und vor allem in der lokalen Gastronomie vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist durch kleinstrukturierte, meist im Nebenerwerb betriebene Rinder- und Schafzucht geprägt. In den letzten Jahren hat die Pferdezucht, hauptsächlich [[Haflinger]], an Bedeutung gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekte ===&lt;br /&gt;
Die [[TIWAG]] plant, zur Wassergewinnung für den Ausbau des [[Gepatschspeicher]]s die bisher naturbelassenen Wildbäche [[Venter Ache]], [[Gurgler Ache]] sowie den Ferwall- und den Königsbach bei Obergurgl zu stauen und abzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tiroler-wasserkraft.at/de/hn/wasserkraftausbau/ausbau_kraftwerk_kaunertal/projektgebiet/index.php | wayback=20131112000833 | text=&amp;#039;&amp;#039;Projektgebiet: Ausbau Kraftwerk Kaunertal&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Website der [[TIWAG]], abgerufen am 7. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der WWF bewertete das Vorhaben anhand des Kriterienkatalogs des [[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft|Bundesministeriums für Umwelt]] als „ökologisch verheerend“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tt.com/Nachrichten/3332199-42/viele-wasserkraftprojekte-ökologisch-verheerend.csp | archive-is=20130630121000 | text=&amp;#039;&amp;#039;Katastrophales „Öko-Zeugnis“ für das TIWAG-Kraftwerk Kaunertal&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Tiroler Tageszeitung|tt.com]] vom 6. September 2011, abgerufen am 7. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und mehrere Umweltorganisationen wiesen darauf hin, dass der von der TIWAG eingereichte wasserwirtschaftliche Rahmenplan laut Gesetz nur auf den Schutz und die Sanierung von Flüssen abzielen dürfe, nicht aber auf deren energiewirtschaftliche Nutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wwf.at/de/menu27/subartikel2156/ „Rütlischwur“ der Umweltorganisationen gegen Kraftwerk Kaunertal], [[WWF|wwf.at]] vom 27. März 2012, abgerufen am 7. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2022 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2022/gemeinden/soelden.html |titel=Wahlen 2022 |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 7 Liste mit Ernst Schöpf – stellt Bürgermeister und Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* 2 ZSOMM&lt;br /&gt;
* 2 Junge Wirtschaft – In Zukunft Miteinander&lt;br /&gt;
* 1 Bauern- und Bürgerliste / Gemeinsam für Sölden&lt;br /&gt;
* 1 Wirtschaftsliste der Gemeinde Sölden – Tourismus&lt;br /&gt;
* 1 Giovannis Freie Bürgerliste&lt;br /&gt;
* 1 MFG Menschen Freiheit Grundrechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* seit 1986 Ernst Georg Schöpf (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizebürgermeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* seit 2022 Maximilian Franz Riml (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Sölden COA.svg|links|80px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen wurde 1960 verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://wappen.tiroler-landesmuseen.at/index34a.php?id=&amp;amp;do=&amp;amp;wappen_id=27762&amp;amp;sb=Sölden&amp;amp;sw=&amp;amp;st=&amp;amp;so=&amp;amp;str=&amp;amp;tr=99 |titel=Tiroler Wappen: Sölden |hrsg=Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
: „In einem von Silber und Rot gespaltenen Schild eine gotische Kirche auf der Spaltlinie in verwechselten Farben mit dem Turm im silbernen Feld. Vom oberen Rande zwei gestürzte rote und silberne halbe Spitzen mit je einer Kirche in verwechselten Farben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Kirchen im 1960 verliehenen Wappen repräsentieren die drei Pfarren der Gemeinde (Sölden, Gurgl, Vent). Die Kerben im Hintergrund sind ein Symbol für die prähistorischen Übergänge [[Joch (Gebirge)|(Joche)]] nach [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
* {{JPN|#}} [[Minamiuonuma]], seit 1982&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.at.emb-japan.go.jp/itpr_de/70_sistercities.html |titel=Schwesterstädte |werk=emb-japan.go.jp |sprache=de |abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Markus Wilhelm]] (geb. 1956), Publizist, Blogger, Umweltaktivist, Dialektforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sölden}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Sölden (Ötztal)}}&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|70220|Sölden}}&lt;br /&gt;
* [http://www.soelden.tirol.gv.at/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort|sn|Sölden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Gemeindegliederung von Sölden (Ötztal)&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Imst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4208193-2|LCCN=no/2008/51320|VIAF=235975389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Solden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1166]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sölden| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dlanold</name></author>
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