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	<title>Södel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ureinwohner: /* Vereine */</title>
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		<updated>2025-12-26T13:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vereine&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Södel&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wölfersheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/23/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/48/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 161 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2350 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |titel=Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften |abruf=2024-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230810230213/https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |archiv-datum=2023-08-10 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 61200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06036&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Södel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Wölfersheim]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Wetteraukreis]] und hat rund 2300 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Södel befindet sich südlich von Wölfersheim. Mit diesem besteht ein zusammenhängender Siedlungsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Flächennutzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1854: 2.410 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 1647 Ackerland, 92 Wiesen, 608 Wald&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther, Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Darmstadt 1854, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961 (ha): 603, davon 130 Wald&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Södel wurde in der Amtszeit des [[Abt]]s [[Baugulf von Fulda|Baugulf]], in der Herrschaftszeit [[Karl der Große|Karls des Großen]], erstmals in undatierten Schenkungen an das [[Kloster Fulda]] erwähnt. Da Baugulfs Amtszeit 802 endete, wurde dieses Jahr als Datum der Ersterwähnung festgelegt. Die erste der beiden überlieferten Fassungen lautet: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Bernhere et uxor eius Waltrud tradiderunt sancto Bonifatio bona sua in villa Sodila nuncupata, id est agros, vineas, prata, domos et familiam.&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditiones et Antiquitates Fuldenses (TAF)&amp;#039;&amp;#039;, cap. 42, 45, Fulda 1844.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Bernher und seine Frau Waltrud übergeben dem Heiligen [[Bonifatius]] ihre Güter im benannten Ort Sodila, nämlich Äcker, Weinberge, Wiesen, Häuser und die Familien.&amp;#039;&amp;#039;) In der zweiten Fassung heißt es: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Bernhere de Wetereibe tradit sancto bona sua in ville Sodile, id est agros, vineas, silvas, domos ac familiam cum substantia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Dronke: &amp;#039;&amp;#039;TAF&amp;#039;&amp;#039;, cap. 42, 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Bernher aus der [[Wetterau]] übergibt dem Heiligen seine Güter in dem Ort Sodile, das sind Äcker, Weinberge, Wälder, Häuser und Familien mit Hausrat.&amp;#039;&amp;#039;) In die gleiche Zeit fällt die Schenkung eines Ernst ebenfalls an das Kloster Fulda: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Idem Ernest tradidit in villa Sodila et in Toruelden [[manse|mansos]] XIX cum XXXVIIII mancipis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Dronke: &amp;#039;&amp;#039;TAF&amp;#039;&amp;#039;, cap. 42, 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Derselbe Ernst übergab in den Orten Södel und [[Niederdorfelden|Dorfelden]] 19 [[Hufe]]n und 39 [[Leibeigenschaft|Leibeigene]].&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
1017 erhielt das [[Kloster Michelsberg]] bei [[Bamberg]] kurz nach seiner Gründung umfangreiches [[Reichsgut]] in Södel, [[Sindlingen (Frankfurt)|Sindlingen]] und [[Wohnbach]] durch den [[Liudolfinger|Ottonen]]-Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monumenta Germaniae Historica]] (MGH) D H II, 468 n. 366, vgl. [[Wolf-Arno Kropat]]: &amp;#039;&amp;#039;Reich, Adel und Kirche in der Wetterau von der Karolinger- bis zur Stauferzeit&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Wetterauer Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039; (WGBll) 13 (1965), S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im 11. Jahrhundert vertauschte das Kloster seine Besitzungen in Södel (&amp;#039;&amp;#039;Sodelo&amp;#039;&amp;#039;), Wohnbach (&amp;#039;&amp;#039;Vuanebach&amp;#039;&amp;#039;) und Sindlingen (&amp;#039;&amp;#039;Sindelingo&amp;#039;&amp;#039;) gegen das Gut [[Lonnerstadt|Ailsbach]] in [[Mittelfranken]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Freiherr von Guttenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Fränkische [[Urbar (Verzeichnis)|Urbare]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 7 (1934), S. 203 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts hatte die [[Ministeriale|Reichsministerialenfamilie]] von [[Hagen-Münzenberg]] in der nördlichen Wetterau ein geschlossenes Herrschaftsgebiet errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte. = 1200 Jahre Södel, Bd. 1, Rockenberg, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Einheirat fiel ihnen auch der Besitz der Grafen von [[Nürings (Adelsgeschlecht)|Nürings]] zu. Nach dem Aussterben der Münzenberger 1255 fiel der größte Teil ihres Besitzes an die Grafen von [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]], die mit ihrer Hausmachtpolitik aber das benachbarte Wölfersheim förderten. Der letzte Falkensteiner und [[Erzbischof]] von [[Kurtrier|Trier]], [[Werner von Falkenstein|Werner III. von Falkenstein]], privilegierte 1408 Wölfersheim besonders und ließ es stark befestigen. Dagegen behielt Södel seinen Dorfcharakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Werners von Falkenstein am 4. Oktober 1418 gelangten zwei Drittel des Erbes in den folgenden Teilungen an die Grafen zu [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]]. Die Brüder Bernhard und Johann teilten das große Falkensteiner Erbe in den Teilungen von 1420, 1423, 1432 und 1436 weiter. Dabei setzte sich Graf Johann von [[Solms-Hohensolms-Lich|Solms-Lich]] durch, der eine gemeinsame Verwaltung des Besitzes verhinderte. Bernhard II. erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. die Stadt [[Hungen]] und den Flecken Wölfersheim und begründete die Linie [[Solms-Braunfels]].&lt;br /&gt;
Die [[Wüstung]] Dahendal sowie die Außenleute in [[Melbach]] und [[Berstadt]] fielen nach Wölfersheim, dagegen blieb der umfangreiche Mainzer Besitz in Södel im Lehnsbesitz der Grafen von Solms-Lich. Dies galt besonders für die [[Vogt]]eirechte zu Södel. Es entstand die [[Burg Södel]], welche im 17. Jahrhundert zum Witwensitz von Solms-Lich ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem größeren Konflikt zwischen den beiden Solmser Linien kam es, als der Wölfersheimer Bürgermeister Klaus Ducker 1487 nach Södel entwich und von dem dortigen [[Schultheiß]]en aufgenommen wurde, obwohl er Untertan von Solms-Braunfels war. Erschwert wurde der Fall dadurch, dass Ducker, wie es damals Aufgabe eines Bürgermeisters war, die Finanzen in Wölfersheim verwaltet hatte, und gegen ihn noch Ansprüche erhoben wurden. Außerdem war ein zweiter Wölfersheimer Untertan bereits 1484 unerlaubt nach Södel gezogen, was den Fall komplizierter machte. Mit gegenseitigen Sanktionen schwächten die Solms-Licher und Solms-Braunfesler Amtleute wirtschaftlich die jeweils andere Partei. Schließlich traf man sich 1494 im [[Kloster Arnsburg]], um den Konflikt beizulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte, S. 49–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Brandkatastrophe im Jahr 1496 hinderte Södels Entwicklung weiter. Der Solms-Licher Amtmann Konrad [[Schenk zu Schweinsberg]] ordnete an, dass aus [[Assenheim (Niddatal)|Assenheim]] Getreide für die Brandgeschädigten geliefert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1610/11 wurde in Södel eine [[Münzstätte Södel|Münzstätte]] durch den Grafen Ernst II. errichtet, die bis 1622 Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Unruhen von 1734&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Dreißigjährigen Kriegs, in den 1640er Jahren, besaß der Licher Amtmann Johann Thorybander ein Hofgut in Södel. 1648 erhielt Thorybander einen Freiheitsbrief der Grafen von Solms-Lich für dieses Gut. Die Gräfin Amoena Amalia von Wied-Runkel, verwitwete Gräfin zu Solms-Lich, erwarb das Thorybandische Gut 1684, das nun als ritterschaftliches Gut Steuer- und Abgabenfreiheit besitzen sollte, was aber die Gemeinde Södel nicht anerkannte. Schließlich gelangte das Hofgut in den Besitz der Herren von Pappenheim. Als im März 1734 Kontributionen, Steuern und Monatsgelder auch von diesem Gut verlangt wurden, leisteten die bäuerlichen Pächter Widerstand. Die von Burg Friedberg entsandten 50 Mann Militär wurden &amp;#039;&amp;#039;„dergestalt mit Heugabeln / Hacken / Spießen und Steinen angegriffen.“&amp;#039;&amp;#039; Das Militär floh aus dem Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: Vom Leben in einem kleinen Dorf. Die Ortsgeschichte von  Wohnbach. Band 3: Neuzeit, S. 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf versuchte man die Forderungen in [[Wohnbach]] einzuziehen, das aber zwischenzeitlich von Solms-Lich an [[Solms-Laubach]] gelangt war. Daraus entsprang ein fast zweijähriger Aufstand der Wohnbacher Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: Die Rebellion von 1735/36 in: ders.: Ortsgeschichte Wohnbach Bd. 3, S. 5–109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Södel seit der Hessischen Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Wölfersheim]] schloss sich im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis am 31. Dezember 1970 mit den Orten [[Melbach]], Södel und [[Wohnbach]] zur [[Großgemeinde]] Wölfersheim [[Gemeindefusion|zusammen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Zusammenschluß der Gemeinden Melbach, Södel, Wohnbach und Wölfersheim im Landkreis Friedberg zur Gemeinde „Wölfersheim“ |nr=3 |jahr=1971 |datum=1971-01-05 |seite=22 |seiten=110 |fundstelle=110 |kbytes=5480}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südwestlichen Rande von Södel entstand in den letzten Jahren ein großes Neubaugebiet. Heute befindet sich am westlichen Rand des Dorfes die [[Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer|Jim-Knopf-Schule]], eine [[Grundschule]]. In unmittelbarer Nähe stehen das [[Dorfgemeinschaftshaus]] und die [[Kindertagesstätte|Kita Regenbogen]]. Der [[Sportplatz]] und der Hockeyplatz schließen sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Södel angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1718: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Solms-Hohensolms-Lich|Grafschaft  Solms-Lich]], [[Amt Lich]]&lt;br /&gt;
* ab 1718: Heiliges Römisches Reich, [[Solms-Hohensolms-Lich|Grafschaft Solms-Hohensolms-Lich]], Amt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1792: Heiliges Römisches Reich, [[Solms-Hohensolms-Lich|Fürstentum Solms-Hohensolms-Lich]], Amt Lich&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Lich (des Fürsten Solms-Hohensolms-Lich)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Lich (des Fürsten Solms-Hohensolms-Lich)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1820:  Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Lich&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Lich des Fürsten Solms-Hohensolms-Lich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Lich]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Lich“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Kreis Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852:  Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Friedberg (Hessen)|Landkreis Friedberg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg, Gemeinde Wölfersheim&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Wetteraukreis]], Gemeinde Wölfersheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Södel ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Hohensolms-Lich“ in Lich zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Hohensolms-Lich ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Lich]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das auch für Södel zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Fürst 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt; Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des Jahres 1837 wurde Södel dem [[Landgericht Friedberg (Hessen)|Landgericht Friedberg]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung, die Zutheilung der Orte Södel und Niederweisel mit Hausen und Oes zu dem Kreise und dem Landgericht Friedberg betr. vom 30. November 1836 ({{Google Buch|Linktext=Hess. Reg. Bl. S. 544|KeinText=1|BuchID=5wNGAAAAcAAJ|Seite=544}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Friedberg“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schinderhannes, Schwarzer Jonas und weitere Räuber ===&lt;br /&gt;
[[Johannes Bückler]], der „Schinderhannes“, übte in Södel im Januar/Februar 1802 eines seiner vielen Verbrechen gegen [[Juden]] aus. Als er in Melbach zeitweise in einem Gasthaus Quartier genommen hatte, überfiel er die einzige in Södel lebende jüdische Familie, Abraham und Jachel Kaufmann, und raubte sie aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; An dem Überfall waren seine Kumpane [[Christian Reinhard]], der Schwarze Jonas, Johann Martin Rinkert aus [[Schloßborn]], der Schwarze Peter alias [[Johann Peter Petri]] aus Hüttgeswasen bei [[Hermeskeil]] sowie zwei weitere Gesellen, &amp;quot;Georgi&amp;quot; und &amp;quot;Krug-Joseph&amp;quot; aus [[Grebenroth]], beteiligt. Bei seiner Vernehmung durch den Frankfurter Kriminalrat Siegler am 14. Juni 1802 gab Bückler an: „Er habe an einem Einbruch und Diebstahl Theil genommen, der ... zu Seel (Södel), einem Ort in der Wetterau hinter [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] bei einem Juden ... geschehen sei.“ Die Beute bestand u.&amp;amp;nbsp;a. aus Baumwolle, seidenen Tüchern und Geld.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Scheibe, Schinderhannes, S. 269, S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Haus der Kaufmanns stand die Wirtschaft Volz. Dort soll Bückler zwei Gendarmen genarrt haben. Die Beute aus dem Überfall verteilte man schließlich bei einem [[Brennen (Spirituose)|Schnapsbrenner]] in [[Münster (Hessen)|Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Södel bewegten sich die [[Räuber]] teilweise auf vertrautem Terrain. Der Schwiegervater des Christian Reinhard war der hessische Jäger Johann Adolph Eberhardt. Um das Jahr 1792 heiratete Eberhardt in Södel die [[Streichholz|Schwefelholzhändlerin]] Anna Elisabeth Schabrack aus [[Lothringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Meyer, Die Familien. Nr. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Schabracke ist eigentlich ein Schimpfwort für ein altes hässliches Weib. Reinhard, genannt der Schwarze Jonas, heiratete ca. 1793 nach eigenen Angaben in Södel die 17-jährige Margareta Eberhard.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Margarethe gab später an, dass sie in Lothringen geboren sei, wisse aber nicht wo;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Becker, Actenmäßige Geschichte, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Mutter habe mit Streichhölzern gehandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Vogel, Krieg in der Wetterau. In: [[Wetterauer Zeitung]] vom 13. März 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Scheibe, Schinderhannes, S. 233, zu Södel vgl. insgesamt S. 231 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard und Johannes Bückler stiegen in [[Mainz]] aufs [[Schafott]]. Margareta Eberhard, „des schwarzen Jonas Weib, des Landstreichens beschuldigt,“ wurde mit [[Verbannung]] bestraft.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Becker, Actenmäßige Geschichte der Räuberbanden an beyden Ufern des Rheins. Erster Theil, Köln 1804, S. 61 f und S. 148 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Wetterauer Verbindungen des Johannes Bückler gehört auch, dass sein Lehrmeister [[Philipp Ludwig Ernst Mosebach]], ein Pfarrerssohn aus [[Trais-Horloff]], war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Södel stammte der Räuber Ernst Görz. Dieser stahl 1808 „2 Stücklein leinen Tuch“ von der Bleiche am [[Forsthaus Glaubzahl]], unweit des heutigen [[Nidda]]er Stadtteils [[Harb]] gelegen. Görz war vorher preußischer und österreichischer Soldat gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Ludwig Adolph Grolman, Actenmäßige Geschichte der Vogelsberger und Wetterauer Räuberbanden und mehrerer mit ihnen in Verbindung gestandenen Verbrecher. Nebst Personal-Beschreibung vieler in alle Lande teutscher Mundart dermalen versprengter Diebe und Räuber; Mit einer Kupfertafel, welche die getreuen Bildnisse von 16 Haupt-Verbrechern darstellt. Gießen 1813. S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Quelle hatte er mit [[Conrad Anschuh]] aus [[Rodheim (Hungen)]] zwei Diebstähle begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;C.P.T. Schwencken, Actenmäßige Nachrichten von dem Gauner= und Vagabunden=Gesindel, sowie von einzelnen professionirten Dieben, in den Ländern zwischen dem Rhein und der Elbe, nebst genauer Beschreibung ihrer Person. Von einem Kurhessischen Criminal=Beamten, Cassel 1822, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Conrad Anschuh gehörte zur berüchtigten Wetterauer und Vogelsberger Bande, die zwei weitere Diebstähle in Södel ausgeführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonas Hoos aus [[Reptich]] unternahm ca. 1806 gemeinsam mit dem „Heiden-Peter“ (Peter Görzel), dem „[[Birklar]]er Schneider“ Johannes Müller, Johannes Reitz, genannt der [[Harbach (Grünberg)|Haarbacher Hannes]], und dem „[[Mühlenarzt]]“ [[Martin Knaus]] aus [[Düdelsheim]] einen Diebstahl „zweyer [[Branntwein|Brandweinshuthe]]“ in Södel.&amp;lt;ref&amp;gt;Grolmann, Actenmäßige Geschichte, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Södel noch drei Schnapsbrennereien.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Valentin Christian Oberländer aus [[Urbach (Landkreis Nordhausen)|Urbach]]&amp;lt;!-- ist in [[Wetterauer und Vogelsberger Bande]] so verlinkt --&amp;gt;, auch schwarzer Christel oder Löffelhannes genannt, stahl um 1810 zusammen mit [[Jakob Heinrich Vielmetter]] aus [[Obernhain]] zwei Schafe in Södel. Vielmetter galt als der eigentliche Anführer der Wetterauer Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;Grolman, Actenmäßige Geschichte, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blutbad von Södel ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Södel durch die gewaltsame Niederschlagung einer Bauernrebellion, das [[Blutbad von Södel]], am 30. September 1830, auf das auch von [[Georg Büchner]] und [[Friedrich Ludwig Weidig]] in ihrem berühmten [[Flugblatt]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hessische Landbote]]&amp;#039;&amp;#039; Bezug genommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Södel 2166 Einwohner. Darunter waren 57 (2,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 429 Einwohner unter 18 Jahren, 969 zwischen 18 und 49, 441 zwischen 50 und 64 und 327 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 870 Haushalten. Davon waren 180 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 273 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 333 Paare mit Kindern, sowie 63 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 21 [[Wohngemeinschaft]]en. In 141 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 639 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Södel|width=450|float=none|maxEinwohner=1850&lt;br /&gt;
|662|689|700|666|678|628|673|675|684|719|721|742|768|901|1218|1379|1361|1396|1450&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1450)(1980,1614)(1990,1686)(1995,1734)(2000,1698)(2005,1926)(2011,2166)(2020,2373)(2022,2350)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Wöllersheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot; /&amp;gt;; 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1073 evangelische (= 76,86 %), 310 katholische (= 22,21 %) Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Martinskirche (Södel)|evangelische Martinskirche]]. Neben der Kirche ist das Ehrenmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erhalten geblieben. Der Entwurf für das Denkmal stammt von [[Heinrich Walbe]].&lt;br /&gt;
* Der Röhrbrunnen auf dem Kirchplatz, früher Freier Platz genannt.&lt;br /&gt;
: Es ist zweiarmiger Röhrbrunnen,&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 85 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1833 angelegt wurde und zwei Wassertröge besitzt. Auf einem der Tröge sitzt heute eine Skulptur, Mann mit Pfeife, die von einem einheimischen Künstler geschaffen wurde. Das Vorbild für die Skulptur war Friedrich Römer.&lt;br /&gt;
* Das mittelalterliche Scheibenkreuz&lt;br /&gt;
: Das Scheibenkreuz stammt aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und hat einen Durchmesser von 14,5 cm. Nach Azzola&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Karl Azzola]]: &amp;#039;&amp;#039;Weitere mittelalterliche Scheibenkreuzgrabsteine der Wetterau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wetterauer Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039; (WGBll), Band 18 (1969), S. 83–85, hier S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es das kleinste bekannte Scheibenkreuz. Heute ist es in ca. 3,50 m Höhe über dem Westportal der Kirche eingemauert.&lt;br /&gt;
* Die Weed.&lt;br /&gt;
* Der Zukunftspfad.&lt;br /&gt;
* Der [[Hochbehälter]] von 1907/08.&lt;br /&gt;
* [[Burg Södel|Schloss Södel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* 1. Södeler [[Murmelspiel|Klickerverein]] e.&amp;amp;nbsp;V. Bereits 2009 hatte der Verein das dritte Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft errungen. Im Jahr 2019 wurde die achte Meisterschaft gefeiert.&lt;br /&gt;
* 1. Södeler Männer-Club&lt;br /&gt;
* American Football Club Wetterau Bulls Wölfersheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Black Bandits Marching Corps e. V&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Sodila&lt;br /&gt;
* Ev. [[Kirchenchor]] Södel/Melbach&lt;br /&gt;
* Ev. [[Posaunenchor]] Södel/Melbach&lt;br /&gt;
* Fliegergruppe Wölfersheim/Södel&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr 1892 Södel e. V.&lt;br /&gt;
* Gesangverein Eintracht 1840 Södel e. V., ursprünglicher Name „Södeler Singverein.“&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Wölfersheim-Södel, gegründet am 11. Januar 1980.&lt;br /&gt;
* [[Trimm-Dich-Bewegung|Trimm-Dich-Club]] Södel&lt;br /&gt;
* TSV Frisch-Auf 1896 Södel&lt;br /&gt;
* VfB 1957 Södel e.&amp;amp;nbsp;V., ein erster Fußballverein, gegründet um 1950. Der Verein setzt seinen Schwerpunkt heute auf [[Frauenfußball]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.xn--vfbsdel-d1a.de/ |wayback=20201109091040 |text=www.vfbsödel.de |archiv-bot=2024-05-20 17:40:32 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereine, teilweise die aus dem Zeitgeist gegründet wurden, existieren nicht mehr:&lt;br /&gt;
* [[Kriegerverein]] Södel, gegründet 1875,&lt;br /&gt;
* Musikverein Södel, gegründet 1884/85,&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Flottenverein]] Wölfersheim-Södel, gegründet am 11. Februar 1906&lt;br /&gt;
* Reit- und Fahrverein, gegründet 1949, aufgelöst Ende der 1960er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Rieß, Die Geschichte, S. 235–241.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten aus Södel ===&lt;br /&gt;
* [[Honk!]] Star der [[Ballermann]]-Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Wölfersheim-Södel&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Friedberg–Mücke]] und wird durch die Linie [[Liste der Eisenbahnlinien im Rhein-Main-Verkehrsverbund#SPNV-Linien im Rhein-Main-Verkehrsverbund|RB&amp;amp;nbsp;47]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) Arbeitskreis Södel, Chronik Södel, 3 Bände, 2002/03.&lt;br /&gt;
: Band 1: Eugen Rieß, &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Rockenberg 2002, ISBN 3-923907-06-0.&lt;br /&gt;
: Band 2: Herbert Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Die Familien&amp;#039;&amp;#039;. Rockenberg 2002, ISBN 3-923907-07-9.&lt;br /&gt;
: Band 3: Herbert Meyer, Eugen Rieß, &amp;#039;&amp;#039;Bilddokumente&amp;#039;&amp;#039;. Rockenberg 2003, ISBN 3-923907-08-7.&lt;br /&gt;
* Manfred Köhler, &amp;#039;&amp;#039;Das Blutbad von Södel&amp;#039;&amp;#039;. in: Eugen Rieß, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 177–189.&lt;br /&gt;
* [[Johann Jacob Reinhard]]: Ritterschaftlicher Ungrund und behauptete Gräflich Solmische Landsäßig- und Steuerbarkeit der sämtlichen Güter in und bey Södel, in Sachen der Gebrüdern Herren von Pappenheim und der anmaßlich intervenirenden [[Ritterkanton Mittelrhein|mittelrheinischen Reichs-Ritterschaft]] contra den regierenden Herrn Grafen [[Solms-Hohensolms-Lich|Solms Hohen Solms Lich]] – wobey zugleich die Klagenden Seite in den druckgegebenen so genannte Cameral actenmäßige Species facti gründlich widerlegt wird: Mit Beylagen A-Ff. 1742.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116327944 |GND=2022048-0}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Wölfersheim-Södel |GND=2073159-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.woelfersheim.de/Gemeinde/Zur-Geschichte/Soedel/c446.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Södel&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Wölfersheim.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440024030|titel=Södel, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440024030|titel=Södel, Wetteraukreis|datum=2017-11-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Hrsg   = Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
| Titel  = Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Teil 1&lt;br /&gt;
| Band   = 2&lt;br /&gt;
| Verlag = Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
| Ort    = &lt;br /&gt;
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| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Kx9NAAAAMAAJ|Seite=271}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=22, 439|Seite=PA22-IA56}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 424&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=424}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 135&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=135}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
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| seite    = 125&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWD&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.woelfersheim.de/leseobjekte.pdf?id=3325o |titel=Einwohnerzahlen HW |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wölfersheim  |abruf=2018-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160826223030/http://www.woelfersheim.de/leseobjekte.pdf?id=3325o |archiv-datum=2016-08-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.woelfersheim.de/gemeinde-buergerservice/informationsangebote/kommunale-bilanzen/kommunalebilanz2020.pdf?cid=3bj#page=7 |titel=Kommunale Bilanz 2020 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wölfersheim  |seiten=7 |abruf=2024-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |seiten=54 und 108 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wölfersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2073159-0|VIAF=124992996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sodel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wölfersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ureinwohner</name></author>
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