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	<title>Sémillon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T22:32:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%A9millon&amp;diff=137230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Synonyme */ nach Vorlagenänderung: VIVC-Abrufdatum</title>
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		<updated>2023-07-26T01:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Synonyme: &lt;/span&gt; nach Vorlagenänderung: VIVC-Abrufdatum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = goldgelb, rosa&lt;br /&gt;
| Name               = Sémillon&lt;br /&gt;
| Synonyme           = &lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = ja&lt;br /&gt;
| Bild               = Gros Semillon.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = Frankreich&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = 16. Jh.&lt;br /&gt;
| Weißweintraube     = ja&lt;br /&gt;
| Rotweintraube      = &lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = &lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = &lt;br /&gt;
| Institut           = &lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = &lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 11480&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = &lt;br /&gt;
| Kreuzung           = &lt;br /&gt;
| Mutation           = &lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Semillon grapes at Château Doisy-Védrines, Barsac, Sauternes.jpg|miniatur|310px|Sémillontrauben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sémillon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Weißweinsorte]], die besonders in Frankreich (11.566 Hektar im Jahr 2010) ihre Verbreitung und Bedeutung hat. Weil Sémillon aufgrund der dünnen Schale für [[Edelfäule]] anfällig ist, können [[Süßwein]]e wie der [[Sauternes]] daraus hergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anderson&amp;quot;&amp;gt;K. Anderson, N. R. Aryal: Database of Regional, National and Global Winegrape Bearing Areas by Variety, 2000 and 2010, Wine Economics Research Centre, University of Adelaide, Dezember 2013 (erste Überarbeitung April 2014) (zweite Überarbeitung Mai 2014) (dritte Überarbeitung Juli 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist die Basissorte für die Spitzenweine von Sauternes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung, Herkunft ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine alte französische Sorte, vermutlich aus den Wäldern der Gironde. Sie ist dort im 16. Jahrhundert aufgetaucht. Eine DNA-Analyse bestätigte 2009 eine enge Verwandtschaft mit der Sorte [[Sauvignon Blanc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sémillon&amp;#039;&amp;#039; heißt übersetzt „kleiner Sämling“, könnte sich aber auch aus dem Anbaugebiet [[Saint-Émilion (AOC)|Saint-Emillion]] ableiten. Erwähnt wurde sie 1771 in [[Puy-l’Évêque]] in [[Okzitanien (historische Region)|Okzitanien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Ambrosi]], Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Erst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schuhmann: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Rebsorten&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Eugen Ulmer, 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelografische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
*  Die Triebspitze ist offen. Sie ist weißwollig bis fast filzig behaart, grünlich mit leicht rötlichem Anflug. Die gelben, bronzefarben gefleckten und leicht blasigen Jungblätter sind nur leicht wollig behaart.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen Blätter sind fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist Lyren-förmig offen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich zu anderen Rebsorten mittelweit gesetzt.&lt;br /&gt;
*  Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind mittelgroß und von goldgelber Farbe, die bei Vollreife der Beeren ins leicht Rosafarbene wechselt. Die Beeren besitzen  eine dünne Schale und haben im Geschmack eine leichte Muskatnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reife:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ca. 20 Tage nach dem [[Gutedel]] mittel reifend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Sie ist mit 22.047 ha 2015 (34.000 ha 1998) Anbaufläche weltweit stark rückläufige, trotzdem zählt die sie zu den besonders edlen Sorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anderson&amp;quot; /&amp;gt; Ihre größte Verbreitung und Bedeutung hat sie in Frankreich.&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Yquem99.jpg|mini|ohne|x200px|0,375 l Bouteille aus Sauternes vom Château d&amp;#039;Yquem]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Sauternes Château d&amp;#039;Yquem 01.jpg|mini|ohne|x200px|Schloss Château d&amp;#039;Yquem]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie ist mit [[Muscadelle]] und [[Sauvignon Blanc]] an den großen [[Süßwein]]en des [[Bordeaux (Wein)|Bordeaux]] wie [[Sauternes]] und [[Barsac (Weinbaugebiet)|Barsac]], [[Cérons (Weinbaugebiet)|Cérons]], [[Loupiac (Weinbaugebiet)|Loupiac]], [[Sainte-Croix-du-Mont (Weinbaugebiet)|Sainte-Croix-du-Mont]] und [[Cadillac (Weinbaugebiet)|Cadillac]] beteiligt. Ähnliches gilt für die Süßweine der Weinbauregion [[Sud-Ouest (Weinbaugebiet)|Sud-Ouest]] mit ihren [[Appellation d’Origine Contrôlée|Appellationen]] [[Bergerac (Wein)|Bergerac]], [[Monbazillac (Weinbaugebiet)|Monbazillac]], [[Montravel (AOC)|Montravel]] und [[Saussignac (Weinbaugebiet)|Saussignac]]. Darüber hinaus findet die Sorte Verwendung in den [[Weißwein]]en von [[Rosette (Wein)|Rosette]], [[Côtes de Duras]], [[Côtes de Blaye]], [[Côtes de Bourg]] und [[Graves]] sowie im [[Schaumwein]] [[Crémant de Bordeaux]]. In der [[Provence]] ist sie im Rebsortenmix der Appellationen [[Côtes de Provence]], [[Coteaux Varois en Provence]] und [[Coteaux d’Aix-en-Provence]] zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 schlossen sich 17 [[Weingut|Weingüter]] des Bordeaux, darunter so namhafte wie [[Château d’Yquem]], [[Château Olivier]], [[Château Suduiraut]] und [[Château La Tour Blanche]] in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen, mit dem Ziel, bei knapper werdendem Rebmaterial eigene Klone nachzuziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deca08&amp;quot;&amp;gt;Jane Anson: {{Webarchiv | url=http://www.decanter.com/news/226273.html | wayback=20080414132852 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bordeaux: Semillon shortage threatens future vintages.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;Decanter.com&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 8. April 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Weinbauländer ===&lt;br /&gt;
Weitere Flächen finden sich in [[Chile]] (846 ha, Stand 2010), [[Argentinien]], [[Südafrika]] (1.182 ha, Stand 2010), [[Australien]] (6.112 ha, Stand 2010), [[Israel]] und [[Kalifornien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anderson&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Sémillon wird oft gemeinsam mit Sauvignon Blanc und Muscadelle verschnitten, mit dem sie sich ideal ergänzt. Im Bordeaux ist sie vor allem am Rive gauche (linkes Ufer der Garonne) vertreten. Hier ist sie in den Süßweinen des Bereichs Graves (mit Cérons und Sauternes) enthalten, zum Beispiel im wohl berühmtesten französischen Süßwein Château d’Yquem. Sémillon bringt Süße und Öligkeit und sichert Langlebigkeit. Goldfarben, likörartig, kräftig, elegant, langlebig. Feiner Duft nach Honig, Linden- und Akazienblüten. Traditionell werden die Weine im Barrique ausgebaut. Die Weine sind zur Abfüllung blassgelb bis bernsteingold. Auf der Flasche vertieft sich die Farbe, bis sie schließlich einen fuchsroten Anflug bekommt. Die vordergründige Süße verliert sich, wirkt nach mehreren Jahrzehnten Lagerung fast trocken und karamellisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Ambrosi]], Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Erst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schuhmann: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Rebsorten&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Eugen Ulmer, 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4, S.&amp;amp;nbsp;216–217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso werden aber auch ausgezeichnete trockene Weine aus ihr gekeltert, wie unter anderem im Bereich Pessac-Léognan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Semillon starting to get noble rot at Château Doisy-Védrines, Barsac, Sauternes.jpg|mini|ohne|x200px|Eingeschrumpfte Beeren und Botrytisbefall]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:SemillonBotrytisCinerea.JPG|mini|ohne|x200px|Beeren mit Edelfäule]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Sauternes noble rot grapes.jpg|mini|ohne|x200px|Trauben mit Edelfäule]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Semillon wine grapes.jpg|mini|ohne|x200px|Sémillontrauben in [[Napa Valley]] ohne Botrytisbefall]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sorte ist kaum anfällig gegen den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]] und den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]], neigt kaum zur Verrieselung und kommt gut mit der Trockenheit in den Sommermonaten zurecht. In feuchten Jahren werden die Beeren häufig von der [[Rohfäule]] befallen. Werden die Beeren jedoch erst im Herbst vom Schimmelpilz [[Botrytis cinerea]] befallen, entsteht die für die edelsüßen [[Dessertwein]]e erforderliche Edelfäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ertrag ==&lt;br /&gt;
Trotz mittelhoher Erträge sind diese mit 80–90 hl/ha meist noch zu hoch, so dass durch eine gezielte Traubenausdünnung eine Ertragsminderung durchgeführt werden muss, um gute Weinqualitäten zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Synonyme 58: Barnawartha Pinot, Blanc Doux, Blanc Sémillon, Boal, Boal No Douro, Cheviler, Chevrier, Chevrier Blanc, Colombar, Colombarride, Colom, Daune Verte, Dausne, Feher Sémillon, Goulon Blanc, Goulu Blanc, Grüne Traube, Greengrape, Groendruif, Gros Semillon, Hunter River Riesling, Madeira, Maisois&amp;amp;nbsp;B., Malaga, Malaga Bianco, Mances Blanc, Mansois Blanc, Marcillac, Monsois Blanc, Oron Sémillon, Petit Sémillon, Petrichtraube Weisse, Saint Semillon, Sauternes, Semijon, Semilao, Semilhao, Semilion, Sémillon Bianco, Sémillon Bijeli, Sémillon Blanc, Sémillon Blauen, Sémillon Crucillant, Sémillon Feher, Sémillon Grugillant, Sémillon Muskatellertraube, Semillon Picolo, Semillon Roux, Semillon Weisser, Semillon Weiss, Semilon, Semilyon, Seminon, Sercial, Sötern, St.&amp;amp;nbsp;Emilion, Weintrauben, Wynedruif.&amp;lt;ref&amp;gt;{{VIVC|11480|Abruf=2017-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Erst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schuhmann: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Rebsorten&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Eugen Ulmer, 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Ehrlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Rebsorten-ABC. Reben und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, München 2005, ISBN 3-7742-6960-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Rebsorten und ihre Weine&amp;#039;&amp;#039;, Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1996, ISBN 3-444-10497-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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