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	<title>Sélestat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%A9lestat&amp;diff=94169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-04-14T06:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Sélestat&lt;br /&gt;
|nomlocale=Schlettstàdt&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Sélestat (Alsace).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sélestat-Erstein|Sélestat-Erstein]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Sélestat|Sélestat]]&lt;br /&gt;
|insee=67462&lt;br /&gt;
|cp=67600&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de Sélestat|Sélestat]]&lt;br /&gt;
|longitude=07/27/15/O&lt;br /&gt;
|maire=Marcel Bauer&lt;br /&gt;
|latitude=48/15/34/N&lt;br /&gt;
|alt moy=171&lt;br /&gt;
|alt mini=165&lt;br /&gt;
|alt maxi=184&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://www.ville-selestat.fr/ www.ville-selestat.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlettstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich {{frS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sélestat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|Audio=LL-Q150 (fra)-WikiLucas00-Sélestat.wav}} [{{IPA|selɛsˈta}}], [[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Schlettstàdt&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Stadt]] im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] mit der einzigen größeren [[Humanistenbibliothek in Schlettstadt|Humanistenbibliothek]] (gegründet 1452), die praktisch vollständig als Ganzes erhalten ist ([[Weltdokumentenerbe]] der [[UNESCO]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/flagship-project-activities/memory-of-the-world/register/full-list-of-registered-heritage/registered-heritage-page-1/beatus-rhenanus-library/ |titel=Beatus Rhenanus Library |werk=Memory of the World - Register |hrsg= [[UNESCO]] |datum=2011 |sprache=en |abruf=2013-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
(u.&amp;amp;nbsp;a. [[Martin Luther]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Von der Freiheit eines Christenmenschen]]&amp;#039;&amp;#039; von 1520).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Reichsstadt]] Schlettstadt, [[Französische Sprache|französisch]] um 1780 &amp;#039;&amp;#039;Sélestat&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt; vor 1871 &amp;#039;&amp;#039;Schlestadt&amp;#039;&amp;#039;, ab 1920 wieder &amp;#039;&amp;#039;Sélestat&amp;#039;&amp;#039;, ist Sitz der [[Unterpräfektur]] des [[Arrondissement Sélestat-Erstein|Arrondissements Sélestat-Erstein]] und zählt {{EWZ|FR|67462}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|67462}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt rund 40&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Straßburg]] und etwa 40&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von [[Freiburg im Breisgau]] an der [[Ill (Elsass)|Ill]], einem linken Zufluss des [[Rhein]]s, auf  180 m ü. NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Wolf-Dietrich-Klebeband Städtebilder G 105 III.jpg|mini|Ansicht von Schlettstadt vor 1550; Holzschnitt von [[Hans Rudolf Manuel]], aus dem ehemaligen Wolf-Dietrich-[[Klebeband (Kunstsammlung)|Klebeband]] Städtebilder]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sélestat ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;Selestadium&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt;) war in [[Karolinger|karolingischer Zeit]] königlicher Besitz, wo der spätere Kaiser [[Karl der Große]] 775 Weihnachten feierte. Der Ort bestand in dieser Zeit aus nicht viel mehr als einer kleinen Siedlung um eine karolingische [[Königspfalz]]. Aus dieser Zeit stammt auch die erste Kirche, ein [[Zentralbau]] an der Stelle der heutigen Kirche [[St. Georg (Sélestat)|St. Georg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Stadtgeschichte ist eng mit den Staufern verknüpft. [[Hildegard von Egisheim|Hildegard von Büren]], Witwe des [[Staufer]]s [[Friedrich von Büren]] und Urgroßmutter [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossas]], gründete hier um 1087 eine [[Heiliges Grab (Nachbildung)|Heilig-Grab]]-Kapelle, die ihre Söhne 1094 dem Kloster [[Conques]] schenkten. Das Kloster gründete 1095 eine [[Propst]]ei und brachte den [[Reliquie]]nkult der heiligen [[Fides von Agen]] (Ste. Foy) mit ins Elsass. [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] verlieh der Siedlung 1215/1216 Stadtrecht, 1216 wurde eine Stadtmauer errichtet, und 1217 schlossen der Propst und der Herrscher einen Vertrag, der der Stadt den Status einer [[Freie Reichsstadt|freien Reichsstadt]] verlieh. {{Hauptartikel|Reichsstadt Schlettstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammen auch die frühgotischen Teile der Stadtpfarrkirche St. Georg. Ein neuer Vertrag mit König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] wies die Stadtherrschaft, die bisher zwischen Reich und Propstei geteilt war, allein dem Reich zu. 1347 plünderten die Schlettstätter Einwohner die jüdischen Wohnungen. Während der [[Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes|Pestpogrome]] 1348/49 wurden die meisten Juden öffentlich verbrannt, einigen gelang die Flucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1748-schlettstadt-elsass Schlettstadt (Elsass).] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 29. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlettstadt gedieh, wurde 1354 Mitglied des [[Zehnstädtebund]]es, erweiterte seine Befestigungen, nahm Mönchsorden in seinen Mauern auf und betrieb Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitz und Rechte der Propstei gehen in zwei Verträgen 1498 und 1503 an das [[Hochstift Straßburg]] über. Die Propstei, die während des ganzen Mittelalters von französischen Mönchen besetzt war, hörte auf zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit und Ende der Reichsstadt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lateinschule Schlettstadt}}&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Renaissance]] war Schlettstadt ein Zentrum des [[Humanismus]]. Von der Bedeutung der örtlichen [[Lateinschule]] zeugt die heute noch erhaltene [[Humanistenbibliothek in Schlettstadt|Humanistenbibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Reformation]], [[Bauernkrieg]] und schließlich der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] markierten den Niedergang der Stadt. Die Schweden belagerten und eroberten sie 1632 und überließen sie 1634 den Franzosen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 erhielt Frankreich mit der [[Landvogtei Hagenau]] die Schutzherrschaft und Souveränität über Schlettstadt und die anderen elsässischen Reichsstädte. Zwar gab es eine Schutz- und Bestandsgarantie für die bisher reichsunmittelbaren Städte, die aber die französische Oberhoheit nicht beeinträchtigen durfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repgen&amp;quot;&amp;gt;Konrad Repgen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=443&amp;amp;url_tabelle=tab_texte Die Westfälischen Friedensverhandlungen. Überblick und Hauptprobleme].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Bußmann]], [[Heinz Schilling (Historiker)|Heinz Schilling]]: 1648&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden in Europa,&amp;#039;&amp;#039;  Bd. 1, Münster 1998, ISBN 3-88789-127-9. S. 355–372.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1673 [[Usurpator|usurpierte]] [[Ludwig XIV.]] die Stadt, ließ die alten Stadtmauern abreißen und zwei Jahre später moderne Befestigungsanlagen errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgangsort neuer Weihnachtsbräuche ===&lt;br /&gt;
Während Straßburg dafür bekannt ist, den ersten ganzen Tannenbaum auf einem öffentlichen Platz der Stadt für die ganze Adventszeit aufgestellt zu haben, gilt Sélestat als der Geburtsort des [[Weihnachtsbaum]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Morgenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Décors et recettes de Noël – Traditions d&amp;#039;Alsace.&amp;#039;&amp;#039; Verlag la Nuée bleue, DNA Strasbourg, 1994, ISBN 2-7165-0332-X, S. 66–91, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Sapin et décorations d&amp;#039;autrefois – E Christbaum wie friejer geziert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1521 datiert ein Eintrag in einem Rechnungsbuch der Humanistischen Bibliothek: „Item IIII schillinge dem foerster die meyen an sanct Thomas tag zu hieten“ (4 Schillinge dem Förster zu bezahlen, damit er ab dem [[Thomastag|St.&amp;amp;nbsp;Thomas-Tag]] die Bäume bewacht). Dieser Eintrag dient zwar dazu, den Übergang zwischen dekorierten aufgehängten Tannenzweigen und dem ganzen Tannenbaum in Privathäusern zum ersten Mal urkundlich zu belegen, aber er beweist nicht ganz, dass Sélestat diesen Brauch eingeführt hat. Diese neue Praxis entstand wahrscheinlich im globaleren Zusammenhang der Opposition zwischen der etablierten katholischen Kirche und den im 16. Jahrhundert an Bedeutung gewinnenden Lutheranern im unterelsässischen Raum zwischen Straßburg und Schlettstadt. Dazu kommt, dass die Reichsstadt gerade in diesem Jahrhundert auf vielen Gebieten florierte und ihre Bevölkerung sicherlich für gesellschaftlich-religiöse Neuerungen empfänglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist urkundlich in vielen Orten des Elsass nachweisbar, dass Gestecke und Wand- bzw. Türdekorationen aus immergrünen Pflanzen von der katholischen Kirche äußerst schlecht angesehen wurden, da sie bekanntlich von den Protestanten eingeführt wurden. Insbesondere [[Johann Geiler von Kaysersberg]], Prediger des Straßburger Münsters, denunzierte diese Sitten, weil er die Rückkehr heidnischer Bräuche befürchtete. Im Elsass feierte man eigentlich traditionell eher das Fest des Hl. Nikolaus und veranstaltete deshalb Nikolaus-Märkte. Wie in den anderen evangelisch gewordenen Reichsterritorien wollten die Lutheraner auch im Elsass eher das Weihnachtsfest feiern: zuerst hing eine ganze Tanne an der Decke der Stube, dann wurde sie in einem Kübel voll Sand aufgestellt. Schultheiße der Dörfer sollten neun Tage vor und neun nach dem Weihnachtsfest Missbräuche in den herrschaftlichen Wäldern aufdecken. Am Ende des 16. Jahrhunderts standen schon ganze Tannen zuerst in den elsässischen Zunfthäusern, dann relativ früh in allen mehr oder weniger vornehmen Familienhäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ibid, S. 66.&amp;lt;!-- was soll das sein Lemma, Werk ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französische Periode ===&lt;br /&gt;
[[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] errichtete neue Befestigungen und die Stadt wurde Standort einer französischen Garnison. Sie erreichte wieder einen gewissen Wohlstand, aber ihr Wachstum blieb im Vergleich zu anderen elsässischen Städten gering. Mit den Verwaltungsreformen der Französischen Revolution wurde Schlettstadt Teil des [[Département Bas-Rhin|Départements Bas-Rhin]]. Im Jahr 1846 hatte Schlettstadt 10.365 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsland Elsaß-Lothringen ===&lt;br /&gt;
Während der Zugehörigkeit der Stadt zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] (1871–1918) war die Stadt Sitz des [[Kreis Schlettstadt|Kreises Schlettstadt]] im [[Bezirk Unterelsaß]]. Um 1900 hatte Schlettstadt eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen, eine [[Synagoge (Sélestat)|Synagoge]], ein [[Gymnasium]], ein [[Lehrerseminar]], eine landwirtschaftliche Winterschule, ein Theater, eine Oberförsterei, ein [[Hauptzollamt]] und war Sitz eines [[Amtsgericht]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL17S862&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1876/80 war hier die König-Karl-Kaserne erbaut worden. 1914 war dort das [[Liste deutscher Jägerbataillone vor 1918|Rheinische Jäger-Bataillon № 8]] stationiert. Zwischen 1918 und 1940 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Caserne Schweisguth&amp;#039;&amp;#039; von der französischen Armee belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 schenkte die Stadt die 10 Kilometer westlich gelegene [[Hohkönigsburg]] dem [[Deutscher Kaiser|Deutschen Kaiser]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Dieser ließ die Ruine in den Jahren 1901–1908 durch den Berliner Architekten und Burgenforscher [[Bodo Ebhardt]] umfassend restaurieren und ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialistische Besatzungszeit ===&lt;br /&gt;
Während der [[Chef der Zivilverwaltung|deutschen Besatzung]] im  Zweiten Weltkrieg wurde die [[Synagoge (Sélestat)|Synagoge von Selestat]] geplündert und teilweise zerstört. Die im Ort verbliebenen jüdischen Einwohner wurden nach Südfrankreich deportiert. Später wurden zahlreiche ehemalige Einwohner Opfer der [[Endlösung der Judenfrage|&amp;#039;&amp;#039;Endlösung&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/selestat_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Selestat.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 29. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung  bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| – || einschließlich der Eigentumsortschaft [[Kintzheim|Kinsheim]] ca. 1500 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1782, S. 328–331 ([https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA328 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9070 || katholische Einwohner, mit Ausnahme von  50 Protestanten und  300 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Aufschlager]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, [https://books.google.de/books?id=d3g2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA293 S. 293].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.365 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9300 || am 1. Dezember, in 1019 Häusern;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Stockert: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA41 S. 41–42] und [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA78 S. 78]&amp;lt;/ref&amp;gt;  nach anderen Angaben 10.040 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 55 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA55 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8979 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 4775 ha,  in  976 Wohnhäusern, davon 7755 Katholiken, 974  Protestanten  und 239 [[Juden|Israeliten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom  1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, [https://www.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA29 S. 29, Ziffer 326.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9172 || davon 7781 Katholiken, 1100 Evangelische und 267 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: &amp;#039;&amp;#039;Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1894, [https://books.google.de/books?id=nrXhbO4tiEYC&amp;amp;pg=PA34 S. 34.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.365 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=els_schlettstadt.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9700 || mit der [[Garnison]] (ein [[Jäger (Militär)|Jägerbataillon]] Nr. 8 und eine [[Maschinengewehr]]abteilung Nr. 10), meist katholische Einwohner;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL17S862&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Band 17, Leipzig / Wien 1908, S. 862–863 ([http://www.zeno.org/nid/20007427271 Zeno.org]);&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 9699 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.604 || davon 9005 Katholiken, 1332 Evangelische und 248 Juden; 235 mit [[Französische Sprache|französischer Muttersprache]] und 28 mit [[Italienische Sprache|italienischer Muttersprache]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20721012 &amp;#039;&amp;#039;Schlettstadt, Elsaß-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer alten Landkarte der Umgebung von Schlettstadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl Einwohner seit 1962&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 13.818 || 14.635 || 15.248 || 15.112 || 15.538 || 17.179 || 19.303 || 19.360&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglise Sainte-Foy Selestat.jpg|mini|hochkant|[[Doppelturmfassade]] der romanischen [[Ste-Foy (Sélestat)|Sankt-Fides-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
* Die [[Romanik|romanische]] Kirche [[Ste-Foy (Sélestat)|St. Fides]] (&amp;#039;&amp;#039;Sainte-Foy&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Ihretwegen ist Sélestat eine Etappe an der [[Romanische Straße|Romanischen Straße]] des Elsass.&lt;br /&gt;
* Die [[Gotik|gotische]] Kirche [[St. Georg (Sélestat)|St. Georg]] (&amp;#039;&amp;#039;Saint-Georges&amp;#039;&amp;#039;) wurde vom 13. bis zum 15. Jahrhundert errichtet.&lt;br /&gt;
* Die [[Église protestante (Sélestat)|protestantische Kirche]] (&amp;#039;&amp;#039;Église protestante&amp;#039;&amp;#039;) wurde im 19. Jahrhundert unter Verwendung des gotischen [[Chor (Architektur)|Chors]] der ehemaligen [[Franziskanische Orden|Franziskanerkirche]] aus dem 13. bis 15. Jahrhundert erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altstadt ===&lt;br /&gt;
Sélestat hat eine schöne Altstadt mit verwinkelten Gassen. Zu den sehenswertesten Gebäuden zählen das barocke &amp;#039;&amp;#039;Hôtel d&amp;#039;Ebersmunster&amp;#039;&amp;#039; und der mächtige [[Uhrturm]] (&amp;#039;&amp;#039;Tour de l&amp;#039;horloge&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humanistenbibliothek ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Humanistenbibliothek in Schlettstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Humanistenbibliothek (Bibliothèque humaniste) entstand aus zahlreichen Nachlässen und Schenkungen, insbesondere von Lehrern und Schülern der Lateinschule. Die größte davon ist ein Konvolut von mehr als 500 Büchern, die &amp;#039;&amp;#039;Libraria Rhenania&amp;#039;&amp;#039;, die Privatbibliothek des Humanisten [[Beatus Rhenanus]]. Seit 1889  befindet sie sich in der umgebauten Kornhalle. Neben der wissenschaftlichen Nutzung sind bedeutende Werke aus dem Bestand auch museal ausgestellt, darunter das älteste noch erhaltene Buch des Elsass, ein merowingisches Lektionar des 7. Jahrhunderts, ein Exemplar des Kapitulars Karls des Großen (9. Jahrhundert), eine Abschrift des 10. Jahrhunderts der „Zehn Bücher über Architektur“ von [[Vitruv]] und ein Schulheft von Beatus Rhenanus von 1499. Insgesamt werden hier 450 Handschriften und 550 [[Inkunabel]]n aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Maison du Pain d’Alsace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere historische Gebäude ===&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Ville (Sélestat)|Hôtel de Ville]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Saint-Lô]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel du prêteur royal]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel d’Andlau (Sélestat)|Hôtel d’Andlau]]&lt;br /&gt;
* [[Hôtel de Chanlas]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgerspital (Sélestat)|Bürgerspital]]&lt;br /&gt;
* [[Arsenal Saint-Hilaire]]&lt;br /&gt;
* [[Auberge des Alliés]]&lt;br /&gt;
* [[Getreidespeicher des Benediktinerpriorats Schlettstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Kommende Saint-Jean (Sélestat)|Kommende Saint-Jean]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm (Sélestat)|Wasserturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortsschild Selestat.JPG|Zweisprachiges Ortsschild&lt;br /&gt;
Selestat Saint-Georges 2.jpg|Seitenansicht der Sankt-Georgs-Kirche&lt;br /&gt;
Selestat MG 4553.JPG|Blick auf den Torturm &amp;#039;&amp;#039;Tour de l’horloge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Selestat Tour de l’horloge.jpg|Frontansicht der &amp;#039;&amp;#039;Tour de l’horloge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Synagogue de Sélestat.JPG|Synagoge (1890)&lt;br /&gt;
Selestat MG 4552-3.JPG|Wilhelminischer Wasserturm (1906);&amp;lt;br /&amp;gt;Höhe 50&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
Sélestat, Chapelle du Chêne.jpg|Eichen- oder Schiffwegkapelle&lt;br /&gt;
Sélestat, Chapelle Notre-Dame-des-Neiges.jpg|Kapelle Unserer Lieben Frau vom Schnee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Sélestat pflegt Städtepartnerschaften mit [[Dornbirn]] in [[Vorarlberg]] ([[Österreich]]), mit [[Grenchen]] im Kanton [[Kanton Solothurn|Solothurn]] ([[Schweiz]]) sowie mit [[Waldkirch]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der weltgrößte Hersteller von Einkaufswagen [[Wanzl]] betreibt seit 1980 in Sélestat ein Werk. Das Unternehmen mit Hauptsitz in [[Leipheim]] fertigt am Standort hauptsächlich Produkte für den französischen Markt. Außerdem sind Vertriebs- und Serviceabteilungen angesiedelt. Der Küchenhersteller [[Schmidt Groupe]] ist hier außerdem zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* [[Mittelwellensender Sélestat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nord-Süd-Richtung verläuft die ehemalige [[Route nationale 83]] Strasbourg - Lyon. Von dieser zweigt stadtmittig in westlicher Richtung die ehemalige [[Route nationale 59]] nach Lunéville ab. Weitere ehemalige Nationalstraßen im Stadtgebiet sind die [[Route nationale 422|422]] und [[Route nationale 424|424]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Schlettstadt]], Franziskaner, 13. Jahrhundert (Lebenszeit umstritten)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Mentelin]] (manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Mentlin,&amp;#039;&amp;#039; um 1410–1478) war ein bedeutender deutscher Buchdrucker ([[Mentelin-Bibel]]) und Buchhändler.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kramer]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Institor OP;&amp;#039;&amp;#039; um 1430–um 1505) war der Autor des [[Hexenhammer]]s und [[Inquisition|Inquisitor]].&lt;br /&gt;
* [[Jakob Wimpfeling|Jakob Wimpheling]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Wimpfeling, Wympfeling;&amp;#039;&amp;#039; 1450–1528) war ein humanistischer deutscher Dichter, Pädagoge und Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hug]] (* um 1455; † nach 1505), Geistlicher und Autor&lt;br /&gt;
* [[Paul Phrygio]], auch &amp;#039;&amp;#039;Sidensticker, Kostentzer, Costenzer,&amp;#039;&amp;#039; (um 1483–1543) war ein reformierter Theologe und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
* [[Jakob Spiegel]] (1483–um 1547), Humanist, Jurist&lt;br /&gt;
* [[Beatus Rhenanus]] (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Beat Bild;&amp;#039;&amp;#039; 1485–1547) war ein elsässischer [[Humanist]] und Philologe.&lt;br /&gt;
* [[Martin Bucer]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Martin Butzer;&amp;#039;&amp;#039; 1491–1551) gehört zu den bedeutenden Theologen der Reformation.&lt;br /&gt;
* [[Kraft Müller]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Crato Mylius;&amp;#039;&amp;#039; 1503–1547), Buchdrucker&lt;br /&gt;
* [[Jakob Baegert]] (1717–1772) war ein [[Jesuit]], [[Missionar]] in Kalifornien und Verfasser eines bedeutenden [[Ethnologe|ethnologischen]] Werkes.&lt;br /&gt;
* [[Georg Muffat]] (1653–1704), Organist und Komponist, war Student am Jesuitenkolleg in Sélestat.&lt;br /&gt;
* [[François Pierre Amey]] (1768–1850), General&lt;br /&gt;
* [[Gregor Rippel]] (1681–1729), Theologe und Geistlicher, Student am Jesuitenkolleg, später Professor am Ort&lt;br /&gt;
* [[François Ignace Schaal]] (1747–1833) war ein General der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und Bürgermeister von Sélestat&lt;br /&gt;
* [[Jean-Michel Beysser]] (1753–1794), Arzt in Indien, General der Republik, in Paris guillotiniert wegen seiner Treue zu den Bretonen&lt;br /&gt;
* [[Ignatia Jorth]] (1780–1845), katholische Ordensgründerin&lt;br /&gt;
* [[Michel Graeff]] (1812–1884), Brücken- und Straßenbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Eugène Koeberlé]] (1828–1915), Anatom und Gynäkologe, Pionier der Bauchchirurgie und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Spies]] (1831–1899), Ehrenbürgermeister und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Irénée Lang]] (1841–1922), Industrieller und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* August Kuentzmann Damm, Gründer der Brauerei [[Estrella Damm|Damm]]&lt;br /&gt;
* [[Lazare Weiller]] (1858–1928), Forscher, Erfinder, Industrieller und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schëuch]] (1864–1946), preußischer General, Kriegsminister&lt;br /&gt;
* [[Otto Groth]] (1875–1965), Journalist und Medienwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wolff (General, 1886)|Ludwig Wolff]] (1886–1950), deutscher General der Luftwaffe&lt;br /&gt;
* [[Paul Demange (Politiker)|Paul Demange]] (1906–1970), Verwaltungsbeamter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Albert Merglen]] (1915–2012), französischer General und Autor&lt;br /&gt;
* [[Paul Göppl]] (* 1952), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ivan Ineich]] (* 1957), Herpetologe&lt;br /&gt;
* [[Fabienne Keller]] (* 1959), Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* [[Antoine Herth]] (* 1963), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Xavier Kuhn]] (* 1978), Freestyle-Skier&lt;br /&gt;
* [[Seufyann Sayad]] (* 1979), französisch-marokkanischer Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Charlie Cosnier]] (* 1980), Snowboarder&lt;br /&gt;
* [[Joan Beringer]] (* 2006), Basketballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* [[Alfons Scherer]] (1917/18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Schlettstadt |Band=3 |Seite=47–49}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1215–1231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Sélestat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-selestat.fr/ Stadt Sélestat]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1623: Schletstat. Abiit Quo Nobile Seclum ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-95435}})&lt;br /&gt;
* [http://www.crdp-strasbourg.fr/data/histoire/humanisme/ Humanismus und Renaissance im Elsass und Sélestat] Vom regionalen pädagogischen Zentrum Elsass CRDP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sélestat-Erstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberrheinischer Reichskreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Zehnstädtebund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4052703-7|LCCN=n86872745|VIAF=937145857891123021001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selestat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sélestat| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtursitz (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ill (Elsass)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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