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	<title>Särichen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:17:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%A4richen&amp;diff=1582147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-04-25T07:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Särichen&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kodersdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/15/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/53/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 177&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.877&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 309&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kodersdorf.de/wp-content/uploads/Gemeindeentwicklungskonzept-Kodersdorf_06.08.2024.pdf#page=19 |seiten=16 |titel=Gemeindeentwicklungskonzept |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Kodersdorf |format=PDF; 19,6&amp;amp;nbsp;MB|abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02923&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035825&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Särichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;Zdźarki&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|ostsächsischen]] Gemeinde [[Kodersdorf]] im [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Särichen liegt nördlich von Kodersdorf am westlichen Ufer des [[Weißer Schöps|Weißen Schöps]]. Östlich des Dorfes, gegenüber dem Neugraben, der vom Weißen Schöps abzweigt, liegt [[Mückenhain]], nördlich liegt [[Horka]] und im Westen liegen [[Ödernitz]] und [[Wilhelminenthal (Waldhufen)|Wilhelminenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Archäologische Ausgrabungen eines Gräberfeldes auf dem Sachsenberg belegen eine Siedlungstätigkeit in der Gemarkung während der [[Bronzezeit|Bronze-]] sowie der [[Eisenzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich wird Särichen erstmals 1389 erwähnt. Der 1408 erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schaff von Serichin&amp;#039;&amp;#039; ist der erste bekannte Grundherr des Dorfes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Francke-Femgericht&amp;quot; details=&amp;quot;S. 20–23&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Francke: &amp;#039;&amp;#039;Das Oberlausitzer Femgericht.&amp;#039;&amp;#039; Dittert, Dresden 1937. ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/210496/3 Volltext der Inaugural-Dissertation SLUB Dresden ])&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingepfarrt ist das Dorf nach [[Rengersdorf (Kodersdorf)|Rengersdorf]]. Im Jahr 1428 stand Kaspar von Gersdorff auf Särichen während der [[Hussitenkrieg]]e im Bund mit der Stadt Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 wurde ein Gemeindehaus gebaut, in dem auch eine Schulstube und die Lehrerwohnung untergebracht wurde. Als Folge der [[Befreiungskriege]] musste das [[Königreich Sachsen]] 1815 nach dem [[Wiener Kongress]] einen Großteil seiner Landesfläche abtreten. Dadurch kam Särchen an die preußische [[Provinz Schlesien]] und wurde 1816 dem neu gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren noch bis zur Reichsgründung 1871 die Häuser, teilweise gar ganze Gehöfte, mehrheitlich aus Lehmfachwerk und mit Stroh gedeckt, so änderte sich das Ortsbild in den folgenden Jahrzehnten merklich. Der Bau der Ziegelei in Kodersdorf im Jahr 1880, die auch Särichener Arbeitern Beschäftigung bot, sowie der Bau der Straße von Kodersdorf durch Särichen nach Horka in den Jahren 1891/1892 führten zum Bau mehrerer massiver Häuser, durch die nicht nur das Dorf vergrößert wurde, sondern auch ein Wandel des Dorfbildes eingeleitet wurde. 1899 wurde schließlich ein neues Schulhaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die westlich der Lausitzer Neiße gelegenen Anteile Schlesiens wieder sächsisch und Särichen 1952 dem [[Kreis Niesky]] zugeordnet. Ebenfalls nach Kriegsende wurde das [[Rittergut]] enteignet und im Rahmen der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] neu verteilt. Bis in die [[Wende (DDR)|Wendezeit]] war die Bevölkerung überwiegend in der Landwirtschaft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der sächsischen Gemeindegebietsreformen wurde Särichen am 1. Januar 1994 der Gemeinde Kodersdorf angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 382&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 470&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||align=right| 384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988 ||align=right| 300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 ||align=right| 296&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 ||align=right| 290&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| 329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;MA Vb WS/N&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1553 wirtschafteten in Särichen 16 [[Hufner|besessene Mann]] und 7 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]]. Bis 1777 stieg die Gesamtzahl der Wirtschaften bei gleichzeitiger Verlagerung der sozialen Struktur, so dass 10 besessene Mann, 15 Gärtner und 10 [[Häusler]] gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Einwohnerzählung im Jahr 1825 stieg die Einwohnerzahl von 292 auf 426 im Jahr 1885 an. Danach ist ein Rückgang auf unter 350 Einwohner in der Zwischenkriegszeit festzustellen, der erst kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wieder kompensiert wurde. Nach dem Krieg stieg die Bevölkerung durch Flüchtlinge und Umsiedler aus den ehemals deutschen Ostgebieten auf 470 im Jahr 1950 an und noch 1964 lag die Zahl mit 430 nur wenig darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ist ein allmählicher Rückgang festzustellen, der in der Wendezeit die Marke von 300 Einwohnern unterschritt. Erst 1993 war mit 305 Einwohnern wieder ein Anstieg der Bevölkerung vorhanden, der um die Jahrtausendwende die Marke von 330 Einwohnern erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname entwickelte sich von &amp;#039;&amp;#039;Serichin&amp;#039;&amp;#039; (1408) über &amp;#039;&amp;#039;Serichen&amp;#039;&amp;#039; (1479), &amp;#039;&amp;#039;Zcerchin&amp;#039;&amp;#039; (1545) und &amp;#039;&amp;#039;Särchen &amp;#039;&amp;#039; (1791) hin zum heutigen &amp;#039;&amp;#039;Särichen&amp;#039;&amp;#039;. Zu den weiteren Belegen, insbesondere den frühen, weisen [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] darauf hin, dass diese schwer von denen für Sercha bei [[Pieńsk|Penzig]] (heute [[Żarka nad Nysą]]) zu trennen sind. Der sorbische Ortsname ist urkundlich 1767 in [[Christian Knauthe]]s &amp;#039;&amp;#039;Derer Oberlausitzer Sorbenwenden umständliche Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Zarki&amp;#039;&amp;#039; und 1894 bei [[Arnošt Muka|Muka]] als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Zdźarki}}&amp;#039;&amp;#039; belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich, ähnlich wie bei [[Groß Särchen]] ({{hsbS|Wulke Ždźary}}), [[Särchen (Großdubrau)|Särchen]] ({{lang|hsb|Zdźar}}) sowie den relativ nahe gelegenen polnischen Orten [[Żarki Wielkie]] (Groß Särchen), [[Żarki Małe]] (Klein Särchen) und [[Żarka nad Nysą]] (Sercha), vom altsorbischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|wen|žďar, žar}}&amp;#039;&amp;#039; „Brand“ ab. Es ist anzunehmen, dass die Flur durch Brandrodung eines Waldstücks zur Besiedlung erschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
An das barocke Herrenhaus schließt sich ein kleiner Park an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Zeraschi]] (1911–1979), Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Särichen liegt an der [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau]]; dort befindet sich eine [[Verbindungskurve]] zur [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Horst Wiedmer | Titel=600 Jahre alt und rasch gewachsen in den jüngsten 40 Jahren | Ort=Särichen | Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises | Verlag=Lusatia Verlag | Ort=Bautzen | Datum=2006 | ISBN=978-3-929091-96-0 | Seiten=336}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Robert Pohl | Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus | Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel | Ort=Weißwasser O.-L. | Datum=1924 | Seiten=299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV |28100}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kodersdorf.de/tourismus/ort/ &amp;#039;&amp;#039;Särichen&amp;#039;&amp;#039;] In: Website der Gemeinde Kodersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 336&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MA Vb WS/N&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angabe des Einwohnermeldeamtes des Verwaltungsverbandes Weißer Schöps/Neiße; Stand 31. Dezember 2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] | Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch | Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte | BandReihe=28 | Verlag=Akademie-Verlag | Ort=Berlin | Datum=1975 | Seiten=264&amp;amp;nbsp;f.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5089995-8|VIAF=159005067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sarichen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1389]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodersdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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