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	<title>Säntisbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:50:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=S%C3%A4ntisbahn&amp;diff=242557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-10-10T16:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der ehemaligen Bahngesellschaft. Die gleichnamige Seilbahn ist in [[Luftseilbahn Schwägalp–Säntis]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Säntisbahn.jpg|mini|Triebwagen der Säntisbahn unterwegs nach Wasserauen.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Säntisbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine ehemalige, nunmehr fusionierte [[Schweiz]]er Bahngesellschaft, welche von 1912 bis 1939 unter diesem Namen firmierte und ihr Ziel, den namensgebenden [[Säntis]], nie erreichte. Von 1939 bis 1947 nannte sich das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektrische Bahn Appenzell–Wasserauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Appenzeller Bahnen AB/SGA/AG/SB.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schläpfer, Herisau 1981, {{Falsche ISBN|3-85882-014-0}}, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;, während das Eidgenössische Amt für Verkehr den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Appenzell–Weissbad–Wasserauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AWW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) aufführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis des Rollmaterials 1939.&amp;#039;&amp;#039; Eidgenössisches Amt für Verkehr, Bern&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesellschaft war Betreiberin der 6,18 Kilometer langen und meterspurigen [[Bahnstrecke Gossau SG–Wasserauen|Bahnstrecke Appenzell–Wasserauen]]. Sie wurde 1947 in die [[Appenzeller Bahn]] (AB) integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Säntisbahn Wasserauen.jpg|mini|Bahnhof Wasserauen mit einem Triebwagen der Säntisbahn, um 1915]]&lt;br /&gt;
=== Idee ===&lt;br /&gt;
Schon im 19. Jahrhundert war das [[Alpstein]]gebiet ein vor allem bei [[Süddeutschland|Süddeutschen]] beliebtes Ausflugsziel und der [[Säntis]] ihr Aussichtsberg. An schönen Sonntagen drängten sich bis gegen Tausend Personen auf dem Gipfel, und die kleine Bergwirtschaft war einem solchen Ansturm nicht gewachsen. Man dachte daher schon früh daran, analog der [[Vitznau-Rigi-Bahn|Rigi-Bahn]] den Säntisgipfel mit einer Bahn zu erschliessen, was zugleich das kostspielige und mühsame [[Saumpfad|Säumen]] für die Versorgung der Gaststube unnötig gemacht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzessionen ===&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1886 die Strecke [[Bahnstrecke Gossau SG–Wasserauen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen Winkeln–Appenzell]] fertiggestellt wurde, bewarb sich eine Gruppe um [[Landammann]] und [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] Carl Justin Sonderegger um eine [[Konzession]] für eine &amp;#039;&amp;#039;schmalspurige Eisenbahn (streckenweise [[Zahnradbahn]]) von Appenzell nach Wagenlücke&amp;#039;&amp;#039;, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Säntisbahn&amp;#039;&amp;#039;. Am 13. Juni 1887 erteilte der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] diese Konzession, und die Appenzellerbahn als geplante Zubringerbahn zur Säntisbahn beteiligte sich mit einem namhaften Betrag an den Projektierungskosten. Bei der Kapitalbeschaffung lief es hingegen nicht sonderlich gut, und die Konzession erhielt mehrmals eine Fristerstreckung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb-t2.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Bahnprojekte] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1899 wurde eine neue Konzession für eine [[Elektrischer Strom|elektrische]] [[Strassenbahn]] von [[Appenzell (Ort)|Appenzell]] nach [[Wasserauen]] erteilt, mit der Auflage, die Linie bis zum 19. November 1900 zu vollenden. Trotz Fristerstreckung gelang es nicht, den Bau zu beginnen und die Konzession verfiel am 15. März 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ASt und SB.jpg|mini|Ein elektrischer Zug der Säntisbahn (rechts) fährt gleichzeitig mit einem Dampfzug der Appenzeller-Strassen&amp;amp;shy;bahn in den Bahnhof Appenzell ein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Säntis-Bahn AG 1911.jpg|mini|Aktie über 500 Franken der Säntisbahn AG vom 31. Oktober 1911]]&lt;br /&gt;
Carl Sonderegger versuchte erneut eine neue Konzession zu erhalten, diesmal für eine&lt;br /&gt;
* Talbahn von Appenzell nach Wasserauen&lt;br /&gt;
und eine daran anschliessende&lt;br /&gt;
* [[Bergbahn]] von Wasserauen zum Säntis.&lt;br /&gt;
Im Dezember 1903 erteilte der Bundesrat eine solche Konzession; aber erneut vergingen zwei Jahre, bis ein abgeändertes Projekt vorlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb_t3.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Vorprojekt Strecken von 1905] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle des durchgehenden Zahnradbetriebs von Wasserauen bis Säntis[[Kulm (Geographie)|kulm]] sollte ein gemischter Betrieb [[Adhäsion]] und [[Zahnstange]] bis [[Seealp]]-Oberstoffel und von Oberstoffel bis Säntiskulm drei Drahtseilstrecken gebaut werden, vorbehältlich davon einzelne dieser Teilstrecken durch einen Bergaufzug nach System Feldmann ([[Wetterhornaufzug]]) zu ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb_t4.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Vorprojekt Technik von 1905] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Dezember 1905 erfolgte eine entsprechende Konzessionsänderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit tauchte ein Projekt für eine elektrische [[Schmalspurbahn|Schmalspur-]] und [[Seilbahn]] von [[Urnäsch]] im [[Kanton Appenzell Ausserrhoden]] auf den Säntis auf, und es folgte ein Tauziehen um die Bewilligung dieser beiden Varianten. Selbst die national- und die [[Ständerat|ständerätliche]] Eisenbahnkommission nahmen im September 1908 einen Augenschein an Ort und Stelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1909 folgte dann eine neue Konzession zugunsten der Säntisbahn mit den Fristen für den Bau bis 1912. Aber auch jetzt klemmte die Finanzierung, und da die Mittel nicht für die ganze Etappe von Appenzell bis Meglisalp ausreichten, erfolgte abermals eine Konzessionsänderung, und die Bahn wurde in die vier Abschnitte&lt;br /&gt;
* Appenzell–Wasserauen&lt;br /&gt;
* Wasserauen–Seealp&lt;br /&gt;
* Seealp–Meglisalp und&lt;br /&gt;
* Meglisalp–Säntis&lt;br /&gt;
unterteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb_t5.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Ausführungsprojekt Lancierung bis Meglisalp von 1909] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]] trat zudem auf den Wunsch der [[Initianten]] ein, für die letzten drei Sektionen keine verbindlichen Fristen mehr festzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Säntisbahn C 14 Wasserauen Juni 2013.jpg|mini|Restaurierter Personenwagen der ehemaligen Säntisbahn]]&lt;br /&gt;
Mit den vorhandenen finanziellen Mitteln konnte am 1. Mai 1911 der Bau der Talstrecke von Appenzell nach Wasserauen in Angriff genommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb_t8.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Appenzell–Wasserauen] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Bautechnisch boten sich keine Probleme, denn die Talbahn musste auf ihrer Strecke von 6,18 Kilometern nur einen Höhenunterschied von 80 Metern überwinden. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 1912 konnte der erste Abschnitt der geplanten Bergbahn auf den Säntis eröffnet werden. Die Erstellungskosten betrugen 1.25&amp;amp;nbsp;Millionen Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dauerte es von der ersten Konzessionierung bis zur Eröffnung des ersten Abschnittes der Säntisbahn volle 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und der damit verbundene Einnahmenrückgang verhinderten einen Weiterbau der Bahn und die geplante Fortführung bis zum Gipfel wurde später aufgegeben. Die Frequenzen in den ersten Jahrzehnten des Betriebs waren gering, die Benützung durch Einheimische minim. Erst ab den 1940er Jahren entwickelte sich der Sommer-Tourismus, so dass die Appenzeller Bahn mit zusätzlichen Zügen aushelfen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rollmaterial ===&lt;br /&gt;
Der Fahrzeugpark der Säntisbahn bestand aus den drei Triebwagen [[SB CFe 2/2|CFe&amp;amp;nbsp;2/2]] 1–3, sechs zweiachsigen [[Personenwagen]] C&amp;amp;nbsp;2 11–16, einem [[Gedeckter Güterwagen|gedecktem Güterwagen]] K&amp;amp;nbsp;51 und einem [[Offener Güterwagen|offenem Güterwagen]] L&amp;amp;nbsp;61, der in den 1930er-Jahren an Sonntagen auch für Personentransporte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seilbahn auf den Säntis ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1927 taucht die Idee auf, den Gipfel des Säntis ab der [[Schwägalp]] mit einer teilweise im Berginnern verlaufenden [[Standseilbahn]] zu erreichen. Am 11.&amp;amp;nbsp;November 1927 reichte [[Carl Meyer (Jurist)|Carl Meyer]] ein Konzessionsgesuch für eine [[Luftseilbahn]] von Kräzeren in der Gemeinde Urnäsch auf den Säntis ein, einschliesslich des Baues einer Zubringerpassstrasse, welche vom [[Rossfall]] im [[Appenzellerland]] über Kräzeren nach [[Ennetbühl]] im [[Toggenburg]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestanden aber noch weitere Projekte, so dasjenige des Toggenburger Hoteliers Looser für eine Luftseilbahn von [[Unterwasser SG|Unterwasser]] auf den Säntis und dasjenige von Ingenieur Peter aus [[Zürich]] für den Bau einer durchgehenden Zahnradbahn von Wasserauen auf den Säntis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Konzession der Säntis-Bahn für die drei Sektionen von Wasserauen hinauf auf den Säntis wegen der nicht verpflichtenden Fristen noch gültig war und um die noch zu Recht bestehende Konzession für den Ausbau der Säntisbahn auslaufen zu lassen, setzte am 6.&amp;amp;nbsp;März 1929 der Bundesrat die Fristen zur Erfüllung der Konzession auf Mitte 1932. Da aber selbst die Projektierungskosten nicht zusammengebracht werden konnten, erlosch auf Ende 1930 diese seit 1909 bestehende Konzession.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsverein-appenzeller-bahnen.ch/sb_t10.html Bahnmuseum Appenzeller Bahnen, Das Aus für die Säntis-Bahn] Abgerufen am 20. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langem Hin und Her erhielt Carl Meyer am 22.&amp;amp;nbsp;September 1933 die Konzession für seine Säntis-Luftseilbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1935 konnte die [[Luftseilbahn Schwägalp–Säntis]] (LSS), kurz &amp;#039;&amp;#039;Säntisbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt, gebaut vom [[Leipzig]]er Unternehmen [[Bleichert Transportanlagen]] GmbH, eröffnet werden. Nach über 50 Jahren Projektierungszeit gelang damit das Vorhaben, den Gipfel des Säntis mit einer Bahn zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennung und Fusionen ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Säntisbahn&amp;#039;&amp;#039;, die den Säntis-Gipfel nie erreichte und somit unvollendet blieb, wurde 1939 in &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Bahn Appenzell–Wasserauen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt (das Eidg. Amt für Verkehr führte sie als AWW Appenzell–Weissbad–Wasserauen); per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1947 fusionierte sie mit der [[Appenzeller Bahn]] (AB), die sich 1988 nach Fusion mit weiteren Bahnen in [[Appenzeller Bahnen (1988)|Appenzeller Bahnen]] (AB) umfirmierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yvo Buschauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahn zum Säntis; 100 Jahre Strecke Appenzell–Wasserauen; Erste Etappe der geplanten Bahn von Appenzell über Meglisalp auf den Säntis.&amp;#039;&amp;#039; Appenzeller Volksfreund, Appenzell 2012, ISBN 978-3-9523858-2-1.&lt;br /&gt;
* Stephan Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Appenzeller Bahnen AAB/SGA/AG/SB.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schläpfer &amp;amp; Co. AG Herisau, 1981, ISBN 3-85882-014-8 (im Buch gedruckt: {{Falsche ISBN|3-85882-014-0}})&lt;br /&gt;
* Emil Lutz, Peter E. Schaufelberger, Hans Hug: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Appenzeller Bahn.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Appenzeller Bahn, Herisau 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Santisbahn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Kanton Appenzell Innerrhoden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1947]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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