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	<title>Rzuszcze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:47:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rzuszcze&amp;diff=2605833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-05-25T14:00:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Rzuszcze&lt;br /&gt;
| Wappen = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Główczyce&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Główczyce&lt;br /&gt;
| Breitengrad    = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute  = 37&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 52&lt;br /&gt;
| Längengrad     = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute   = 27&lt;br /&gt;
| Längensekunde  = 2&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner  = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| OrtFläche     = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1 = DW213: [[Słupsk]]-[[Krokowa]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomorskie Rzuszcze 14 06 2010 P6141810.JPG|mini|Dorfpartie im Jahr 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rzuszcze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ruschütz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina Główczyce|Gemeinde Główczyce]] im [[Powiat Słupski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;) der polnischen [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Rzuszcze liegt in [[Hinterpommern]], etwa 33 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) und fünf Kilometer östlich des Kirchdorfs [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) in einer von Hügeln umgebenen Talmulde. Der &amp;#039;&amp;#039;Buchenberg&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsberg&amp;#039;&amp;#039; im Süden und der &amp;#039;&amp;#039;Blocksberg&amp;#039;&amp;#039; im Osten gehörten vor 1945 zum Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Rittergut, das in alten Urkunden &amp;#039;&amp;#039;Rusche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rutze&amp;#039;&amp;#039; heißt und das später &amp;#039;&amp;#039;Ruschitz&amp;#039;&amp;#039; und dann &amp;#039;&amp;#039;Ruschütz&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, war ehemals ein Lehen der Familie [[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist]]. Im Jahr 1499 belehnt der pommersche Herzog [[Bogislaw X.]] seinen Rat [[Georg Kleist|Jürgen Kleist]] mit Ruschütz, das die Gebrüder Martin und Tetzlaff [[Puttkamer]] von Angehörigen der Familie [[Damerow (Adelsgeschlecht)|Damerow]] gekauft hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Theodor Bagmihl]]: [[Pommersches Wappenbuch]]. Band 4, Stettin 1859, [http://books.google.de/books?id=-fhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA103 S. 103–104.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zugehörige Dorf war in Form eines kleinen [[Gassendorf]]s angelegt worden. 1717 war Joachim Ewald von Kleist der Besitzer des Dorfs. Nach seinem Tod einigten sich seine Söhne 1740 darauf, dass der ältere Sohn, der Leutnant Franz Casimir von Kleist, der jüngere war der spätere Dichter [[Ewald Christian von Kleist]], das Dorf für 12.000 [[Reichstaler]] als Besitz erhält. Um 1784 gab es in Ruschütz ein Vorwerk, acht Bauern, drei [[Kossäte]]n, eine Schmiede, einen Schulmeister und insgesamt 31 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=999 S. 999, Nr. 118.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit wurde in Ruschütz noch vorwiegend [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]]  gesprochen. Ruschütz war früher ein Hauptsitz der [[Kaschuben]] in Hinterpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wobeser: &amp;#039;&amp;#039;Etwas vom Wohnsitz der Cassuben in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Anton Friedrich Büsching]]s Wöchentliche Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 7. Jahrgang, Nr. 23 vom 7. Juni 1779, Berlin, [http://books.google.de/books?id=dkc6AAAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA181 S. 181–183].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kassuben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Revue&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, 1860, [http://books.google.de/books?id=ZzI8AQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA57 S. 57–61].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut befand sich auch im 19. Jahrhundert im Besitz von Angehörigen der Familie von Kleist. 1910 wird Hans von Kleist als Besitzer des Guts genannt. Nach dessen Tod kam es 1924 an einen entfernten Vetter, Ewald von Kleist. Er musste es 1930 verkaufen. Das Gut ist noch vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aufgesiedelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in Ruschütz 34 Wohngebäude. Im Jahr 1939 wurden in der Gemeinde 506 Einwohner gezählt, die in 109 Haushaltungen lebten und es gab 77 landwirtschaftliche Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörte Ruschütz zum [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]]  der [[Provinz Pommern]]. Die Gemeindefläche war 1.172 Hektar groß. In der Gemeinde gab es insgesamt zwei Wohnorte:&amp;lt;ref&amp;gt; Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: [http://gemeinde.ruschuetz.kreis-stolp.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Ruschütz im ehemaligen Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;] (2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ruschütz&lt;br /&gt;
* Sophienthal&lt;br /&gt;
Sophienthal war ehemals ein Vorwerk. Im Dorf gab es vor 1945 eine Gemischtwarenhandlung und einen Gasthof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Ruschütz am 9. März 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Zuvor waren Flüchtlingstrecks aus [[Ostpreußen]] eingetroffen. Im Dorf wurde eine [[sowjetisch]]e Kommandantur eingerichtet. Zahlreiche Dorfbewohner wurden verschleppt, von denen viele nicht zurückkehrten. Im Jahr 1946 wurde eine [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung eingerichtet, und Polen besetzten die Häuser und Gehöfte. Ruschütz wurde in &amp;#039;&amp;#039;Rzuszcze&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Im selben Jahr begann die [[Vertreibung]]. Zuerst wurden die alten Leute und die ostpreußischen Flüchtlinge von den Polen deportiert. Der größte Teil der übrigen Dorfbevölkerung wurde am 26. Juli 1947 vertrieben; einige wenige Tage später. In Ruschütz siedelten sich viele [[Kaschuben]] aus [[Westpreußen]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 838 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Ruschuetz_Pagel.pdf Online; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 164 und in der DDR 181 aus Ruschütz vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 hatte das Dorf 308 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die vor 1945 anwesende Dorfbevölkerung war ausnahmslos evangelisch. Ruschüz gehörte zum Kirchspiel Glowitz und damit zum Kirchenkreis Stolp-Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 verfügte Ruschütz über eine Volksschule. Im Jahr 1932 war diese Schule einstufig; es wurden hier zu diesem Zeitpunkt 80 Schulkinder unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Ruschütz kommt in pommerschen Sagen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jodocus Temme]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkssagen von Pommern und Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Nicolaische Buchhandlung, Berlin 1840, S. 321 ([http://books.google.de/books?id=_ukBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA321 Volltext]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Knoop: &amp;#039;&amp;#039;Volkssagen, Erzählungen, Aberglauben, Gebräuche und Märchen aus Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. 1885, S. 68, Nr. 132 ([http://books.google.de/books?id=qxX6hcsCOQUC&amp;amp;pg=PA68 eingeschränkte Vorschau]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 836–838 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Ruschuetz_Pagel.pdf PDF &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Ruschütz&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=999 S. 999, Nr. 118.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: [http://gemeinde.ruschuetz.kreis-stolp.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Ruschütz im ehemaligen Landkreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;] (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Główczyce}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Główczyce]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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