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	<title>Rzepczyno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:44:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rzepczyno&amp;diff=915743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bemerkenswertes */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-04-04T18:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bemerkenswertes: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rzepczyno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS}} &amp;#039;&amp;#039;Repzin&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur Gemeinde (Gmina) [[Brzeżno]] (&amp;#039;&amp;#039;Briesen&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Świdwiński|Kreis Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Rzepczyno liegt zehn Kilometer südlich von [[Świdwin]] und ist über die Woiwodschaftsstraße Nr. 162 Świdwin–[[Drawsko Pomorskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Dramburg&amp;#039;&amp;#039;) über Brzeżno nach zwei Kilometern zu erreichen. Auch führt eine Nebenstraße von Świdwin über [[Koszanowo (Brzeżno)|Koszanowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Kussenow&amp;#039;&amp;#039;) in die kleine Gemeinde am Jezioro Rzepczyno (&amp;#039;&amp;#039;Repziner See&amp;#039;&amp;#039;). Durch das Dorf fließt der früher so genannte &amp;#039;&amp;#039;Strittkenbach&amp;#039;&amp;#039;, der durch den Jezioro Rzepczyno in den See bei [[Więcław (Brzeżno)|Więcław]] (&amp;#039;&amp;#039;Venzlaffshagen&amp;#039;&amp;#039;) mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu Repzin gehören das ehemalige [[Gutshof|Gut]] Barenwinkel (heute polnisch: Mulite) im Nordosten und die Siedlung Brandenbruch im Süden. Im &amp;#039;&amp;#039;Repziner See&amp;#039;&amp;#039; befinden sich Reste eines alten Burgwalls. Urkundlich das erste Mal erwähnt wurde das Dorf jedoch erst im [[Neumark (Landschaft)|neumärkischen]] Landbuch im Jahre 1337 als dem Land Schivelbein zugehörig. Im Jahre 1500 wurden die [[Taufpate|Gevattern]] Rützen von [[Johann Cicero|Kurfürst Johann]] und [[Albrecht (Preußen)|Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach]] mit 27½ [[Hufe]]n im Dorfe [[Lehnswesen|belehnt]]. Von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] erhielt der Besitzer von Repzin, von Bonin, 9000 Taler königliche [[Gnadengeld]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1843 hatte der Ort 181 Einwohner; 1884 sind fünf Bauern, ein [[Halbbauer]], ein [[Kossät]], zwei Halbkossäten und zwanzig Eigentümer verzeichnet. 1882 gab es eine Mühle und eine Ziegelei, außerdem Postagentur und Telegraf. 1939 lebten in der 1313,7 [[Hektar]] großen Gemeinde 535 Einwohner in 108 Haushaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft. Im Dorf gab es aber auch zwei Schneidereien, eine Schuhmacherei, eine Schmiede, eine Stellmacherei, zwei Tischlereien und ein Baugeschäft, außerdem einen Lebensmittelladen mit Schankwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Repzin gehörte zum Amts- und Standesamtsbezirk [[Grądzkie (Brzeżno)|Langenhaken]] sowie zum Amtsgerichtsbereich [[Świdwin|Schivelbein]]. Repzin war ein Ort im Kreis Schivelbein, bis dieser mit der Kreisreform 1932 in den [[Landkreis Belgard (Persante)|Kreis Belgard]] eingegliedert wurde. Letzter deutscher Bürgermeister war Paul Stabenow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt war das Repziner Alters- und Tuberkuloseheim des Landkreises Belgard (von 1901 bis 1930 eine [[Fürsorgeerziehung|Erziehungsanstalt]] des [[Deutsch-Israelitischer Gemeindebund|Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Henke|url=https://ahnenblog.globonauten.de/das-israelitische-erziehungsheim-in-repzin-und-die-familie-baronowitz/ |titel=Das israelitische Erziehungsheim in Repzin und die Familie Baronowitz - Ahnenblog |werk=ahnenblog.globonauten.de |datum=2023-12-17 |abruf=2024-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 1945 drangen russische Truppen aus Richtung [[Brzeżno|Briesen]] kommend in Repzin ein. Es folgten notvolle Zeiten, bevor die Bevölkerung aus dem Ort [[Vertreibung|vertrieben]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Repzin unter dem polnischen Namen Rzepczyno ein Teil der Landgemeinde [[Brzeżno]] im [[Powiat Świdwiński]], dem wieder gebildeten polnischen Kreis Schivelbein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Repzin war eine selbständige Kirchengemeinde, die mit den Kirchengemeinden [[Łabędzie (Drawsko Pomorskie)|Labenz]] und [[Karsibór (Brzeżno)|Karsbaum]] das [[Kirchspiel]] Labenz bildete. Es lag im Schivelbeiner [[Kirchenkreis]] innerhalb der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern (Land)|Pommern]] der [[Kirche  der Altpreußischen Union|evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 zählte die Kirchengemeinde Repzin 850 Gemeindeglieder, die – als letztem deutschen Geistlichen – von Pfarrer Wilhelm Rohde betreut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich in Rzepczyno eine [[Filialkirche]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Pfarrei|Pfarrgemeinde]] Christi Himmelfahrt in Brzeżno (&amp;#039;&amp;#039;Wniebowstąpienia Pańskiego w Brzeżnie&amp;#039;&amp;#039;), die innerhalb der [[Bistum Koszalin-Kołobrzeg|Diözese Köslin-Kolberg]] zum [[Dekanat]] Świdwin (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche]] wird Rzepczyno als Teil des Kirchspiels [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] geführt. [[Evangelische Kirche|Evangelische Christen]] gibt es in dem Ort nach dem Weggang der Deutschen aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
In Repzin stand eine im 17. Jahrhundert erbaute und zwischenzeitlich veränderte und verputzte [[Findling]]skirche. Der Türbeschlag trug die Jahreszahl 1608. Neben der Kirche stand der Glockenstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Repziner Schule wurde bis 1938 von Willi Weber, 1938 bis 1939 von Max Fröhlich und nach 1939 von Paul Genz aus [[Brzeżno|Briesen]] sowie zusätzlich von Lehrer Vierkannt aus [[Więcław (Brzeżno)|Venzlaffshagen]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
Gerne erzählte man sich in Repzin die Sage von dem Ritter von der Mildenburg, der als Günther von Briesen vor Jahrhunderten auf Schloss Repzin wohnte. Alles, was er von hier aus mit den Augen erblicken konnte, nannte er sein Eigen: Repzin, [[Karsibór (Brzeżno)|Karsbaum]], [[Łabędzie (Drawsko Pomorskie)|Labenz]], [[Brzeżno|Briesen]], [[Koszanowo (Brzeżno)|Kussenow]] und [[Słonowice (Brzeżno)|Schlönwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Repzin gab es den Flurnamen „Streitsand“. Der Sand war Gegenstand eines Streites, bis der Müller von Repzin den Eid leistete: „Der Sand, auf dem ich stehe, gehörte schon meinem Vater!“ Er hatte nämlich in seine Holzpantoffel Sand vom Grundstück seines Vaters gefüllt und stand somit buchstäblich auf väterlichem Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises.&amp;#039;&amp;#039; Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/42//N |EW=15/49//E |type=city |region=PL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Brzeżno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Brzeżno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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