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	<title>Rzeczenica - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T00:18:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rzeczenica&amp;diff=1689798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-30T15:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Rzeczenica&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:Rzeczenica-logo.jpg|Logo der Gmina Rzeczenica]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Człuchowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Człuchowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Rzeczenica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Rzeczenica&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 45&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 25&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 06&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 24&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1566&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 77-304&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GCZ&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 25|DK 25]]: [[Bobolice]] ↔ [[Oleśnica]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Droga wojewódzka 202|DW 202]]: → [[Czarne]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rzeczenica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Stegers&amp;#039;&amp;#039;, kaschubisch &amp;#039;&amp;#039;Réknicô&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf mit Sitz der [[Gmina Rzeczenica|gleichnamigen Landgemeinde]] im [[Powiat Człuchowski]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Rzeczenica liegt in [[Hinterpommern]], etwa 20 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Człuchów (&amp;#039;&amp;#039;Schlochau&amp;#039;&amp;#039;) an der polnischen [[Droga krajowa 25|Landesstraße 25]] [[Bobolice]] (&amp;#039;&amp;#039;Bublitz&amp;#039;&amp;#039;) – [[Oleśnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Oels&amp;#039;&amp;#039;). Von dieser zweigt in dem Ort die [[Droga wojewódzka 202|Woiwodschaftsstraße 202]] nach [[Czarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;) ab, während eine Nebenstraße von hier nach [[Przechlewo]] (&amp;#039;&amp;#039;Prechlau&amp;#039;&amp;#039;) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine direkte Bahnanbindung besteht nicht. Die nächste Bahnstation ist [[Czarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;) und liegt 13 Kilometer entfernt an der [[Bahnstrecke Chojnice–Runowo Pomorskie|Strecke 210 Chojnice (&amp;#039;&amp;#039;Konitz&amp;#039;&amp;#039;) – Runowo Pomorskie (&amp;#039;&amp;#039;Ruhnow&amp;#039;&amp;#039;)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde aus der mittleren [[Bronzezeit]] belegen eine frühgeschichtliche Besiedlung des Ortes. 1376 stellte [[Komtur (Amt)|Komtur]] &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Grobitz&amp;#039;&amp;#039; dem &amp;#039;&amp;#039;Nickel Stegers&amp;#039;&amp;#039; eine Handfeste zu kulmischem Recht aus und übergab ihm 83 Hufen zur Gründung eines Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1433 wurde Stegers bei einem [[Hussiten]]einfall stark zerstört. Bis 1865 betrieb man hier eine mäßig erfolgreiche [[Bernstein]]gräberei, und im 20. Jahrhundert siedelten sich ein Sägewerk, eine Zementfabrik, eine Molkerei und eine Mühle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre hatte die Gemarkung der Gemeinde Stegers eine Flächengröße von 30,5 km², und auf dem Gemeindegrund standen zusammen 282 Wohngebäude an sieben verschiedenen Wohnorten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot;&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[http://gemeinde.stegers.kreis-schlochau.de/ Die Gemeinde Stegers im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern].&amp;#039;&amp;#039; 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Forsthaus Auergrund&lt;br /&gt;
# Forsthaus Grunewald&lt;br /&gt;
# Moorhof&lt;br /&gt;
# Neusorge&lt;br /&gt;
# Rosenhof&lt;br /&gt;
# Stegers&lt;br /&gt;
# Stegersmühle&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurden in Stegers 1.706 Einwohner gezählt, die auf 381 Haushaltungen verteilt waren; unter ihnen befanden sich 1.268 Katholiken 438 Protestanten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörte Stegers zum [[Landkreis Schlochau]], von 1939 bis 1945 zum [[Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen]] in der [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Stegers am [[25. Februar]] [[1945]] von der [[Sowjetarmee]] besetzt. Dabei kam es zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung mit 40 Toten. Nach Kriegsende wurde Stegers zusammen mit ganz Hinterpommern unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt und in &amp;#039;&amp;#039;Rzeczenica&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde Rzeczenica im Südwesten der [[Woiwodschaft Słupsk]] zugeordnet und liegt im Powiat Człuchowski. Rzeczenica ist Teil sowie Amtssitz der nach ihm benannten Landgemeinde. Seit der Verwaltungsreform 1998 gehört es zur Woiwodschaft Pommern. Heute zählt der Ort 1566 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
* 1925: 1706, davon 1268 Katholiken und 438 Protestanten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 1947&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=schlochau.html|name=Pommern – Kreis Schlochau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörten zur Gemeinde Stegers sechs Wohnplätze: Auergrund Forsthaus, Grunewald Forsthaus, Moorhof, Neusorge, Rosenhof und Stegersmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Stegers war vor 1945 ein überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Ort. 1925 gehörten 74,3 % der Einwohner zur römisch-katholischen Kirche. Diese Zahl stieg nach 1945 noch erheblich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Kirche wurde im Jahre 1595 erwähnt. 1876 entstand nach dem Abbruch der alten Kirche ein neues Gotteshaus. Heute trägt es den polnischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Kościół pw. NSPJ i sw. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rzeczenica ist wie vorher Stegers Pfarrsitz, gehört heute jedoch zum [[Dekanat]] [[Czarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[evangelisch]]e Kirche in Stegers wurde 1901 eingeweiht. Anfangs waren die evangelischen Kirchenglieder des Ortes nach Elsenau (heute polnisch: Olszanowo) im [[Kirchenkreis]] [[Chojnice|Konitz]] (Chojnice) eingepfarrt, dessen zweiter Pfarrer jedoch bereits ab 1888 seinen Amtssitz in Stegers hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde der Ort eine eigenständige Kirchengemeinde im [[Kirchenkreis]] [[Schlochau]] (Człuchów) der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Im Jahre 1907 wurden die Orte Gotzkau (Gockowo) und Rittersberg (Grodzisko) eingegliedert. Zwischen 1888 und 1945 amtierten hier als Pfarrer: &amp;#039;&amp;#039;Georg Gottlieb Martin Janke&amp;#039;&amp;#039;, 1888–1907, &amp;#039;&amp;#039;Johannes Wilhelm Heinrich Lüpke&amp;#039;&amp;#039;, 1907–1928, und &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Trömmel&amp;#039;&amp;#039;, 1930–1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 gehören die wenigen evangelischen Kirchenglieder von Rzeczenica zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]]. Der nächste Gottesdienstort ist [[Szczecinek]] (&amp;#039;&amp;#039;Neustettin&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1690 entstand in Stegers eine Schule. &amp;#039;&amp;#039;Adam Klemp&amp;#039;&amp;#039; und sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Peter Klemp&amp;#039;&amp;#039; unterrichteten jahrzehntelang in ihrem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina Rzeczenica ==&lt;br /&gt;
Die Fläche der [[Gmina wiejska#Gmina wiejska|Landgemeinde]] Rzeczenica beträgt 274,92 km². Die Gmina zählt 3735 Einwohner. Die Westgrenze der Gemeinde ist zugleich die Grenze zum [[Powiat Szczecinecki]] und zur [[Woiwodschaft Westpommern]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Rzeczenica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Nordostregion der Gmina Rzeczenica verläuft die verkehrsreiche [[Droga krajowa 25|Landesstraße 25]], die [[Pommern]] mit [[Schlesien]] verbindet. Im westlichen Gemeindegebiet stellt die [[Droga wojewódzka 202|Woiwodschaftsstraße 202]] eine Verbindung nach [[Czarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;) und darüber hinaus bis nach [[Szczecinek]] (&amp;#039;&amp;#039;Neustettin&amp;#039;&amp;#039;) her. Die übrigen Gemeindeteile sind durch kleinere Nebenstraßen und Landwege miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Piła–Ustka|Eisenbahnstrecke 405 Piła (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) – Ustka (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;)]] streift im äußersten Nordwesten das Gemeindegebiet, allerdings ohne eine Bahnstation. Die Gmina Rzeczenica ist auf die Bahnstation in der Nachbarstadt [[Czarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;) angewiesen, die an der [[Bahnstrecke Chojnice–Runowo Pomorskie|Strecke 210 Chojnice (&amp;#039;&amp;#039;Konitz&amp;#039;&amp;#039;) – Runowo Pomorskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Ruhnow&amp;#039;&amp;#039;) liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Vollack, Heinrich Lemke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlochau. Ein Buch aus preußisch-pommerscher Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1974, ISBN 3-9800051-1-9, insbesondere S. 562–568.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1996, ISBN 3-86047-181-3, S. 342 f.&lt;br /&gt;
* Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Hamburg 1968, {{DNB|457617071}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schlochau.de/ Stegers im Heimatkreis Schlochau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rzeczenica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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