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	<title>Rzechcino - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rzechcino&amp;diff=1676614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-25T17:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Rzechcino&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Potęgowo&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Potęgowo&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 31&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 57&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 22&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 32&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 380&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Potęgowo (Powiat Słupski)|Potęgowo]] – [[Stowięcino]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Gdańsk–Stargard]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: Potęgowo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rzechcino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rexin&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Pommern]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Rzechcino liegt in [[Hinterpommern]], zwischen den Dörfern [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) und [[Łeba]] (&amp;#039;&amp;#039;Leba&amp;#039;&amp;#039;). Im Nordwesten liegt ein Waldgebiet, jedoch wird das Umland hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. In der Nähe befindet sich ein Talzug aus der Eiszeit, der sich von Rzechcino bis nach [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Rexin war ein alter Lehnssitz einer [[Rexin (Adelsgeschlecht)|Familie]] gleichen Namens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA996 S. 996–997, Nr. 110.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1804 war das [[Rittergut|Gut]] im Besitz dieser Familie [[Rexin (Adelsgeschlecht)|von Rexin]], danach gehörte es bis einschließlich 1846 einer Familie &amp;#039;&amp;#039;von Kösteritz&amp;#039;&amp;#039;. [[Carl Christoph Ludwig von Kösteritz]] war 1818 bis 1824 Landrat des [[Landkreis Stolp|Landkreises Stolp]]. 1846 wurde es für 60.000 Taler an einen [[Oberamtmann]] namens &amp;#039;&amp;#039;Karl Eduard Wüstenberg&amp;#039;&amp;#039; verkauft, der Modernisierungen einleitete. Insbesondere durch den Einsatz von Düngemitteln gelang es ihm trotz des eher mäßigen Bodens, zwischen 1864 und 1895 den Getreideertrag (Roggen und Hafer) zu verdoppeln und den Kartoffelertrag zu verdreifachen. Hierdurch gelang es ihm, sämtliche Altschulden abzubauen, was unter den vielerorts völlig überschuldeten pommerschen Gütern keine Selbstverständlichkeit war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Wirthschaft auf dem Gute Rexin in Pommern.&amp;#039;&amp;#039;, in: Namslauer Tageblatt Nr. 82 vom 19. Oktober 1895, S. 8; [http://www.bibliotekacyfrowa.pl/Content/67237/PDF/GSL_P_31148_IV_1895_082.pdf Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner modernen [[Freisinnige Vereinigung|liberalen]] Einstellung, seiner nur knapp verlorenen Kandidatur für den Reichstag gegen [[Arthur Will]] sowie der erfolgreichen Bewirtschaftung des Gutes war &amp;#039;&amp;#039;Wüstenberg&amp;#039;&amp;#039; jedoch unter den meisten pommerschen Junkern unbeliebt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein christlich-germanischer ostelbischer Großgrundbesitzer.&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen aus dem [[Verein zur Abwehr des Antisemitismus]] Bd. 8, 1898, S. 238; [https://periodika.digitale-sammlungen.de/abwehr/Blatt_bsb00000902,00238.html?prozent= Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung über eine Verurteilung eines Premierleutnants &amp;#039;&amp;#039;[[Normann (Adelsgeschlecht)|von Normann]]&amp;#039;&amp;#039; durch ein Ehrengericht wegen Beleidigung &amp;#039;&amp;#039;Wüstenbergs&amp;#039;&amp;#039;, in: Thorner Presse Nr. 183 vom 7. August 1892, S. 2, Provinzialnachrichten, Meldung aus Stolp vom 3. August; [https://kpbc.ukw.edu.pl/Content/156094/KM_01427_1892_183.pdf Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Karl Wüstenberg&amp;#039;&amp;#039; setzte die Modernisierungsarbeit fort und führte neue technische Geräte zur Bewirtschaftung ein.&lt;br /&gt;
Zum damaligen Gutsbetrieb gehörte auch eine [[Kartoffelschnaps]]brennerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Likörmanufaktur Alrich, Liste ehemaliger Brennereien sortiert nach Ortschaften, [https://www.alrich.eu/seite/368033/geschichte-ehemaliger-fabriken.html Buchstabe R].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzter Eigentümer des Gutes ist die &amp;#039;&amp;#039;Wüstenbergsche Erbengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Das Gut war insgesamt 936 [[Hektar|ha]] groß. Im März 1945 flohen schließlich viele der Bewohner aus Rexin, das am 9. März um 12 Uhr von sechs bis zehn sowjetischen Panzern besetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges kam Rexin, wie ganz [[Hinterpommern]], an Polen. Polnische Bürger übernahmen, über einige Jahre mit Deutschen als Zwangsarbeiter, die Bewirtschaftung des Gutes. Im Jahr 1952 waren in Rzechcino noch 175 Deutsche sesshaft. In der Heimatortskartei Pommern sind 219 Vertriebene für das ehemalige Rexin verzeichnet, davon befanden sich zum Zeitpunkt der Erfassung 171 in der [[Bundesrepublik Deutschland]] und 48 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Von den Bewohnern fielen 19 im [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] und es gab zehn Zivilopfer zu beklagen. 32 Personen gelten als vermisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die Dorfbevölkerung war vor 1945 fast durchgehend [[evangelisch]]. 1925 gab es nur einen einzigen [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Einwohner. Das Dorf gehörte zum [[Kirchspiel]] [[Stowięcino|Stojentin]] (heute polnisch: Stowięcino) im [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp-Altstadt]] der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kaun&amp;#039;&amp;#039;. Heute gehören die in Rzechcino lebenden evangelischen Kirchenglieder zur Kirche in [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;), die Filialkirche im Pfarrsprengel der [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirchengemeinde in Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 ist der überwiegende Teil der Einwohnerschaft von Rzechcino katholischer Konfession. In Rzechcino wurde eine eigene Kirche errichtet, die den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kościół Świętego [[Johannes Bosco|Jana Bosko]] Kapłana&amp;#039;&amp;#039; trägt und heute Filialkirche der Pfarrei [[Stowięcino]] (&amp;#039;&amp;#039;Stojentin&amp;#039;&amp;#039;) ist. Sie gehört zum [[Dekanat]] Główczyce (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rexin.jpg|mini|270px|Das Gutshaus Rexin, wahrscheinlich zwischen 1912 und 1945]]&lt;br /&gt;
Über das Schulwesen in Rexin ist nur wenig bekannt. In Aufzeichnungen wird ein erster Schulmeister im Jahr 1767 genannt. 1932 wurden in Rexin in einer zweistufigen Volksschule 76 Schulkinder von zwei Lehrkräften unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemaliges Gutshaus ==&lt;br /&gt;
* Das Gutshaus fiel zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] hin einem Brand zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Hermann Köster von Kösteritz]] (1803–1855), deutscher Jurist und Politiker, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 814–816 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Rexin_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Rexin&amp;#039;&amp;#039;; PDF)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]], Pommern 8, Band 155;&amp;#039;&amp;#039; 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stolp.de/rexin_einfuehrung.html Rexin auf der Website der Stolper Heimatkreise e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Potęgowo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Potęgowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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